7. Dezember 20205 J. vor 27 Minuten schrieb Juergen_: Das könnte den Vernunftfahrer mit Geschmack natürlich wieder zum 406 Coupé leiten. Bei all der Diskussion um die Einzelheiten der Weiterentwicklung des ES9 vermisse ich allerdings Infos, wie man bei Renault Sport doch immerhin 224 PS bzw sogar mehr als 250 PS aus der Maschine herausgeholt hat. Die Auspuffanlage alleine wird das wohl nicht gebracht haben. So ist es. Ohne Anspruch auf völlige Richtigkeit, Informationen sind recht dünn gesät: Der Phase I Motor im Clio V6 hat bereits die verstellbaren Einlassnockenwellen. Es ist also nicht die Urversion des ES9/L7-Motors, die von 190 auf 224 PS gesteigert wurde. Also reden wir eher von 207-211 PS Ausgangsleistung. Der Motor hat die Plastikverkleidung der Renault-Standardversion aus Laguna und Co., was auf eine Serienansaugbrücke schließen lässt. Der Bereich davor (Luftfilter) wird abgeändert sein, daher auch das schöne Ansauggeräusch. Zusammen mit der Abgasanlage können da schon die paar PS herausspringen. Phase II: Nochmals andere Nockenwellen, höhere Enddrehzahl (etwas über 7000 meine ich), monströse Ansaugbrücke. Ob die Auspuffanlage nochmal geändert wurde, kann ich nicht sagen. Bearbeitet (7. Dezember 20205 J. von TurboC.T.)
7. Dezember 20205 J. Ich bin solch einen Clio v6 mal mitgefahren. Ein bekannter hatt eine hübsche Sammlung. U. A. R5 Turbo, sein liebling ein echter Clio Williams mit dem 2,0 16v Motor und den ersten Clio v6. Das Fahrzeug verspühte eine Energie die durch nichts zu ersetzten war. Das Fahrzeug ist so speziell und anders. Hier einen Vergleich mit einem Audi RS3 zu machen ist schlicht Schwachsinn. Der Clio v6 ist was für absolute Fans, solche Fahrzeuge werden mehr geliebhabert als gefahren.
7. Dezember 20205 J. Ich würde ja gerne einmal die Tücken des Fahrverhaltens sehen, z.b. beim Driften auf abgesperrter Strecke. :-)
7. Dezember 20205 J. vor 49 Minuten schrieb Juergen_: Ich würde ja gerne einmal die Tücken des Fahrverhaltens sehen, z.b. beim Driften auf abgesperrter Strecke. :-)
7. Dezember 20205 J. Wer das ganze im Xantia Break nach machen möchte , erst Untersteuern und sehr schnell Übersteuern.
7. Dezember 20205 J. Der Xantia kann aber nicht so viel Qualm machen und klingt auch nicht so toll. 😝
7. Dezember 20205 J. Ersteller vor 13 Stunden schrieb TurboC.T.: So ist es. Ohne Anspruch auf völlige Richtigkeit, Informationen sind recht dünn gesät: Der Phase I Motor im Clio V6 hat bereits die verstellbaren Einlassnockenwellen. Es ist also nicht die Urversion des ES9/L7-Motors, die von 190 auf 224 PS gesteigert wurde. Also reden wir eher von 207-211 PS Ausgangsleistung. Der Motor hat die Plastikverkleidung der Renault-Standardversion aus Laguna und Co., was auf eine Serienansaugbrücke schließen lässt. Der Bereich davor (Luftfilter) wird abgeändert sein, daher auch das schöne Ansauggeräusch. Zusammen mit der Abgasanlage können da schon die paar PS herausspringen. Phase II: Nochmals andere Nockenwellen, höhere Enddrehzahl (etwas über 7000 meine ich), monströse Ansaugbrücke. Ob die Auspuffanlage nochmal geändert wurde, kann ich nicht sagen. der gleiche es9j4s wie im ersten clio sport, hat im carlsson c5 1 auch 235ps. einzige änderung zur standard-version: andere ansaugbrücke und ein anderes steuergerät.
8. Dezember 20205 J. Am 6.12.2020 um 13:39 schrieb drhehn: Wenn ich da an die Mercedes-Sportsitze der 90er denke. Satt. Für die Ewigkeit. Dafür rostet der Rest drumrum 😄
8. Dezember 20205 J. vor 8 Stunden schrieb Koelner: der gleiche es9j4s wie im ersten clio sport, hat im carlsson c5 1 auch 235ps. einzige änderung zur standard-version: andere ansaugbrücke und ein anderes steuergerät. Mir fällt gerad ein, dass erwähnter C5 I V6 eine spezifische Carlsson-Ansaugbrücke hatte. Die im Clio Phase I sieht aus wie die ganz normale aus dem ES9J4S. Wie es davor (Luftfilterkasten, Ansaugung) aussieht, weiß ich allerdings nicht.
8. Dezember 20205 J. vor 33 Minuten schrieb philo4500: Dafür rostet der Rest drumrum 😄 Nicht nur das, die Polster darf man auch regelmäßig ersetzen, insbesondere an den Seitenwangen der Rückenlehne türseitig...
8. Dezember 20205 J. ... Wenn ich da an die Mercedes-Sportsitze der 90er denke. Satt. Für die Ewigkeit.Das war doch die Zeit, als sie bei Mercedes (W201, W124) Omas alte und durchgelegene Federkernmatratze für ihre Sitze recycelten?
8. Dezember 20205 J. Die Sportsitze aus jener Zeit sind für mich perfekt. Ich habe eher ein Problem mit dem Heckantrieb.
8. Dezember 20205 J. vor 20 Stunden schrieb Juergen_: "Widomaker in miniature" 🤣 Mittelmotor - das muss man wirklich können und mögen, aber jeder wie er will. Ich persönlich halte es für fahrdynamischen Irrsinn, der in heutigen Zeiten mit moderner Fahrwerkstechnik nur wenigen sehr wenig bringt. Welchen Vorteil bringt mir das geringe Trägheitsmoment um die Hochachse selbst auf der Rennstrecke, wenn ich bei einem Drift oder beim Versuch einen Dreher auszusteuern jede Menge Vortrieb und Geschwindigkeit verliere (entweder durch Fahrkönnen, Fahrunvermögen oder ESP)? Rein garnichts. Das ist spaßig bei einem Drifttraining oder einem Schleuderkurs - und das war es dann auch. Von nasser Fahrbahn im Alltagsbetrieb ganz abgesehen. Ich durfte mal einen Porsche Boxter mit abgeschaltetem ESP auf einer nassen Schleuderplatte beim ADAC fahren. Sehr lustige Dreher - aber m.E. vollkommen unfahrbar. Zu meinem 45ten habe ich so ein unseliges "Jochen Schweizer Paket" geschenkt bekommen für ein Renntaxi auf dem Hockenheimring mit einem Ferrari (Typ weiß ich nicht mehr - habe kaum reingepasst). Erst 3 Runden ich am Steuer (anfangs Schneckenfahrweise, da man erstmal den Kurs finden muss) und dann 4 Runden der Instruktor. Mit Rennbereifung habe ich das Auto nur durch dödelige Fahrfehler in Schikanen an die Grenze gebracht - aber dann durchaus richtig quergestellt. Ich behaupte, mit unserem BMW 335i oder meinem Activa V6 hätte ich persönlich deutlich schnellere Rundenzeiten erzielt. Dann kam der Instruktor - der ist um die Kurven, daß es einem die Plomben rauszieht - hatte aber auch bei einem Drift Probleme, die Kiste vorm Kiesbett abzufangen. Und der konnte das wirklich. Von daher - geht mir weg mit Mittelmotor - der Activa V6 ist mein Auto der Wahl für unvernünftigen Fahrspaß. Aber der Clio V6 ist sicher ein geiles Sammlerauto für die Garage - und da sollte er dann m.E. auch besser bleiben.
8. Dezember 20205 J. Ah ja, deshalb sind die meisten Le Mans-Renner und Formel-Autos Fronttriebler mit quereingebautem Motor wie der Xantia Activa. Nicht. Sie sind Mittelmotorautos. Wie auch viele, wenn nicht die meisten, Nordschleifenrekordhalter unter den Serienautos. Das sind die schnellsten Autos. Dass das Fahrverhalten tükisch ist, wenn sie „überfahren“ werden, ist unumstritten.
8. Dezember 20205 J. 35 minutes ago, 96er said: Und der konnte das wirklich. Ja, Heckantrieb muss man können ...mit aktiviertem ESP und ASR kommt aber auch das Können an seine Grenzen denn die Kisten reagieren dann doch anders als man erwartet .....und man merkt nicht wenn man ans Limit kommt oder darüber hinaus, meistens merkt man es erst wenn es dahin geht Freund Jürgen wollte ja mal in einem anderen Faden meine Aussage widerlegen das man mit einem Mercedes Vito nicht driften kann. Dabei bleib ich denn mit Werkseinstellung geht das definitiv nicht und der den ich bewegte war ein Firmenauto, da werd ich den Teufel tun an den Steuergeräten rumzuspielen Ich liebe Heckantrieb und auch beim Frontantrieb mag ich es deshalb lieber wenn mir das Heck ausbricht, den fang ich immer ab. Wenn ein Auto untersteuert und über die Vorderachse schiebt dann geht nur noch was mit beherzt Gasgeben .....und ich empfehle niemandem das auf spiegelglatter Straße zu versuchen! Bearbeitet (8. Dezember 20205 J. von Manson)
8. Dezember 20205 J. vor 5 Stunden schrieb 96er: Ich persönlich halte es (Mittelmotor) für fahrdynamischen Irrsinn, der in heutigen Zeiten mit moderner Fahrwerkstechnik nur wenigen sehr wenig bringt. ... vor 4 Stunden schrieb TurboC.T.: Ah ja, deshalb sind die meisten Le Mans-Renner und Formel-Autos Fronttriebler mit quereingebautem Motor wie der Xantia Activa. Nicht. Genau - auf der Rennstrecke mit entsprechender Aerodynamik und Abstimmung für geübte Rennfahrer, die vom Kart her kommen - da hat das seine unbestrittenen Vorteile, aber das sind dann auch andere Autos als das hier diskutierte. Formelfahrzeuge oder Lemans-Autos haben Abtriebssysteme mit einem zusätzlichen Anpressdruck des mehrfachen Fahrzeuggewichts und eine vernünftige Fahrwerksabstimmung für die jeweilige Strecke - so ein Auto könnte vermutlich an der Decke fahren und würde nicht runterfallen (so wie bei I Robot in der Tunnelszene) 😇 Das gilt für den Clio V6 offenbar ja nicht (wie für andere Mittelmotorautos aus der Zeit) - sonst würde ein anscheinend geübter Rennfahrer ja nicht auf trockener Straße Pirouetten drehen. Sorry - an dem wären wir mit einem untersteuernden Fronttriebler vermutlich vorbeigezogen - selbst ohne Activa. Die Kombi hart, tief und Mittelmotor bedeutet nicht automatisch schnell, sondern oft einfach nur Dreher ins Kiesbett. Fazit: Man kann das sicher differenziert sehen, aber ich bleibe bei meiner persönlichen Meinung (und Erfahrung): Mittelmotor ist für Frontmotor-Umsteiger und Normalfahrer ambitioniert sportlich viel zu schwer zu fahren. "Widowmaker en Minature" - da muß man ja nix weiter dazu sagen. Und mit ESP, wie oben besagter Boxter - naja, da brauche ich dann auch den Mittelmotor nicht mehr. vor 4 Stunden schrieb Manson: Ja, Heckantrieb muss man können ...mit aktiviertem ESP und ASR kommt aber auch das Können an seine Grenzen denn die Kisten reagieren dann doch anders als man erwartet Ja, genau - ich bin heute im Alltag auch eher ein Heckantriebs-Mensch oder bevorzuge einen hecklastigen Allrad (BMW X-Drive - da geht m.E. nix drüber). Aber der Activa V6 macht einfach Bock drauf, durch Kreisverkehre und enge Kurven zu brettern - da muß man garnicht schnell sein.
8. Dezember 20205 J. @96er: Ich weiß nicht, ob man den Clio V6 so als Maßstab ansehen sollte. Letztendlich bleibt es ein auf Heckantrieb umgestrickter Kleinwagen (kurzer Radstand!) und kein astrein durchkonstruierter Sportwagen vom Schlage eines Honda NSX, Lotus oder McLaren zum Beispiel. Die indirekte Lenkung und der im Video erwähnte geringe Lenkeinschlag sind in meinen Augen ein Indiz dafür, dass man sich der Problematik des zickigen Fahrverhaltens bewusst gewesen sein muss bei der Entwicklung. Der Toyota MR2 war auch zeitweise etwas verrufen („snap-off oversteer“). Da hatte man eine Corolla-Vorderachse als Hinterachse verbaut. Auweia Letztlich stimme ich dir aber zu: Eher nichts für den unbedarften Normalfahrer.
8. Dezember 20205 J. vor 21 Stunden schrieb Juergen_: Der Xantia kann aber nicht so viel Qualm machen und klingt auch nicht so toll. 😝 Na so toll klingt der Clio nun nicht gerade. Vor allem das Auspuffgeräusch .... klingt teilweise wie ein Staubsauger. 🤣 Ich höre da kein geiles dumpfes Grollen .... ein RS 5 klingt da deutlich besser. Sicher kann man einen V6 da nicht mit einem Fünfzylinder oder V8 vergleichen, aber etwas mehr bollern sollte doch möglich sein. Und auch der Motorsound ist nicht der hit. Da hämmert ja Schwinges XM schon beim Beschleunigen mehr ...
8. Dezember 20205 J. Mir geht das nicht nur mit den Mittelmotorautos so, sondern den ganzen Pseudosportwagen. Die meisten S6, M5, AMG was weiss der Herr, haben zwar absolut potente Motoren aber auf der Strasse braucht man das nicht. Weder darf man die PS nutzen noch kann man damit schneller fahren als mit den Activas etc einfach weil die Strassenbeläge derzeit so toll sind dass sie wie Gummibälle durch die Gegend hüpfen. Ich erlebe das regelmässig dass ich von irgendwelchen "Sportfahrern" wie Blöd überholt werde und in der nächsten S-Kurve oder Kreisverkehr m%ochte ich sie dann schieben, dabei fahre ich CX Diesel. Mit dem MR-2, ich habe einen schaffe ich es in keiner Kurve schneller als mit dem CX, wobei der CX mehr Reifen braucht Das ändert aber nichts daran dass so ein Clio V6 schon mal spass machen kann wenn man sich damit austoben darf, haben muss man das aber glaube ich nicht.
8. Dezember 20205 J. Am 7.12.2020 um 11:37 schrieb zitronabx: Ich bin solch einen Clio v6 mal mitgefahren. Ein bekannter hatt eine hübsche Sammlung. U. A. R5 Turbo, sein liebling ein echter Clio Williams mit dem 2,0 16v Motor und den ersten Clio v6. Das Fahrzeug verspühte eine Energie die durch nichts zu ersetzten war. Das Fahrzeug ist so speziell und anders. Hier einen Vergleich mit einem Audi RS3 zu machen ist schlicht Schwachsinn. Der Clio v6 ist was für absolute Fans, solche Fahrzeuge werden mehr geliebhabert als gefahren. Eben! Und warum bitte soll es "schwachsinnig" sein, vernunftsorientiert für das gleiche Geld ein alltagstauglcheres und auf seine Art ebenso faszinierndes neueres Fahrzeug zu kaufen? Alles eine Frage der Perspektive - und nicht etwa "alternativlos" - genau wie bei Corona 😉 Mir wäre dieses faszinierende aber exotische "Spielzeug" nicht im Ansatz das Geld wert! ich persönlich fände es eher "scvhwachsinnig" 40.000 EUR in ein solches Spielzeug ohne praktischen Nutzwert zu stecken.
8. Dezember 20205 J. Am 7.12.2020 um 11:48 schrieb Juergen_: Ich würde ja gerne einmal die Tücken des Fahrverhaltens sehen, z.b. beim Driften auf abgesperrter Strecke. :-) Der RS3 ist da eindeutig besser 😉
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