25. Januar 20215 J. Hallo! Vermutlich wegen Nicht-Benutzung bzw. Wenig-Benutzung hab ich ein Problem am C6: die Bremse vorne links wird bereits nach wenigen Km sehr heiß. Sie schleift. Der Verbrauch ist entsprechend astronomisch hoch. Bereits probiert: Die Scheiben mit Bremsenreiniger eingesprüht, in der Hoffnung, irgendwas würde sich lösen. Was schon mal geholfen hat: Immer wieder aufs Bremspedal treten, losrollen, bremsen, "Stotterbremse" in Schrittgeschwindigkeit... dann ging es ein paar km gut. Problem: Die kompetente Citroen-Werkstatt ist 85km weit weg und im Moment ist es für mich schwierig, da hinzukommen, weil ich wenig Zeit habe und den Zug zur Rückfahrt eigentlich gerne vermeiden wollte. Auch hab ich gerade niemanden, der mich fahren könnte. Alles wegen dem Corona-Scheiß. Naja... Daher bräuchte ich einen Tipp, wie ich das mit "Hausmitteln" zumindest mal lauffähig bekomme, um damit zum Freundlichen zu kommen. Klar, abschleppen lassen ginge auch, aber die würden mich wahrscheinlich lediglich zur nächsten freien Werkstatt bringen (oder aber ich zahle selbst... aber ich würde halt gerne den Schutzbrief dafür in Anspruch nehmen.) Wer weiß was? Danke Martin
25. Januar 20215 J. Wenn der C 6 die Handbremse nach vorn hat, ist der Hebel sicher auf dem Anschlag ganz zurück ?
25. Januar 20215 J. Grundsätzlich ist die Vorderbremse einfach aufgebaut und daher brauchts nicht das "Spezialwissen" einer Citroenwerkstätte. Einfacher Aufbau bedeutet: Schwimmsattelbremse mit 2 Kolben, da können nur die Stifte (Repsatz original: 443944), auf denen der Sattel (Sattel original: 4401H4) sich bewegt, hängen oder die Kolben selber, sprich der Sattel, festgegangen sein. Beides gibts im Nachbau und kann leicht gewechselt werden. Führungshülsen 443944 Nachbau Bremssattel Nachbau daher würde ich folgendes machen: Freie Werkstätte anrufen, Kostenvoranschlag, mit Hinweis auf Verwendung der Nachbauteile, einholen, wenn der Preis in Ordnung geht.. Fahrzeug hinbringen und gut is. Wennst dem Wal was Gutes antun willst... lass gleich beide Seiten machen.
25. Januar 20215 J. Und die ausgeglühte Scheibe auch, neue Beläge, und alles auf Anfang. Natürlich geht auch nur den den Schwimmsattel richten, ist aber nicht so sehr sinnig. Gruß der Bachmayer
25. Januar 20215 J. Wal auf Hochstellung, Wagenheber drunter, davor mit Bremskeilen gegen wegrollen sichern, Rad ab und mit großer Wasserpumpenzange den inneren Belag reindrücken, den Schwimmsattel auch bewegen. Das Ganze einige bis etliche Male wiederholen. Dann vorausschauend zur Werke fahren. Gruß Jens
25. Januar 20215 J. Würde ich vom Verschleißzustand abhängig machen. Wenn Scheiben und Beläge relativ neu sind, & die Scheibe vom Seitenschlag in der Toleranz liegt, kann man das alte Zeug auch wieder dranbauen. Kurz mit Schleifpapier über die Beläge, neu einbremsen, und gut. 5 hours ago, ACCM Martin Klinger said: Bereits probiert: Die Scheiben mit Bremsenreiniger eingesprüht, in der Hoffnung, irgendwas würde sich lösen. Bremsenreiniger ist zwar ein Lösemittel, aber so funktioniert das nicht. Mein Vorschlag, falls man die Kolben nur drückt und nicht dreht: Rad ab. Stabilen Schraubendreher nehmen und damit Beläge an den oberen und unteren Enden versuchen von der Scheibe wegzudrücken. Dann die Finger von der Bremse nehmen, ein paarmal das Pedal durchtreten und die ganze Nummer von vorn. Rad wieder dran, Testfahrt. Edith sagt, ich war zu langsam. Bearbeitet (25. Januar 20215 J. von schwinge)
26. Januar 20215 J. Die Beläge könnten klemmen. Wenn die Sättel vor dem Einbau der hoffentlich neuen Führungsbleche nicht darunter gereinigt wurden, kann der Kniest für entsprechende Überdrückung sorgen. Ich würde das Ganze zerlegen wie beim Wechsel der Beläge und alles auf Leichtgängigkeit prüfen. Mit einer Drahtbürste Ablagerungen entfernen, ggf. einen kleinen Klecks Plastilube zwischen Blechen und Belagsführung aufbringen und flächig verteilen (nicht auf Beläge oder Scheiben!). Wenn die Bleche verkniestet sind, können diese mit 240er Papier geglättet werden.
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