3. Februar 20215 J. HY, mir ist heute wieder ein Phänomen aufgefallen, was ich dann und wann schonmal beobachtet habe. Mit über 100km/h (110?) über die Autobahn gebrettert, Regen: Motorhaube trocken! Dieses Phänomen tritt aber nur auf, wenn man bei Nieselregen auf jeden Fall über 90km/h und bei normalem Regen auf jeden Fall über 100km/h fährt. Kann es sein, daß es sich ab mehr als 100km/h über der Motorhaube und vor der Windschutzscheibe ein kleines Luftpolster bildet oder ein Luftstau entsteht, das verhindert, daß der Regen auf die Motorhaube kommt? Oder, daß die Motorhaubenfront den Gegenwind bei mehr als 100km/h so stark verdrängt, daß er nicht mehr über die Motorhaube sondern direkt Richtung Dach abgeleitet wird? Bei dem Luftwiderstand der Ente kann ich mir fast beides vorstellen. Daß nach nem flotten Autobahntrip es schonmal passieren kann, daß der Nieselregen für Dampf über der Motorhaube sorgen kann, kann ich mir ja noch durch eine "etwas warme" Motorhaube erklären. Aber die heute beobachtete trockene Motorhaube bei Regen, ist mir noch ein Rätsel.
3. Februar 20215 J. Wenn man schnell genug fährt, kann man bei leichtem Regen sogar das Verdeck offen lassen ohne den Innenraum in ein Feuchtgebiet zu verwandeln. Bearbeitet (3. Februar 20215 J. von Auto nom)
3. Februar 20215 J. Durch die stark gewölbte Motorhaube muß die Luft schneller fließen als wenn sie einfach geradeaus fließen würde, dadurch entsteht ein Unterdruck der den Regen davon abhält auf der Haube zu landen. Du mußt also auch davon ausgehen, daß die Ente mit steigendem Tempo auf der Vorderachse leichter wird und die Bodenhaftung entsprechend abnimmt. Googel mal wie eine Tragfläche funktioniert. Bearbeitet (3. Februar 20215 J. von TorstenX1)
3. Februar 20215 J. Die 2CV wurde damals im Windkanal über lange Zeit immer wieder verbessert. Siehe allein die vielen Varianten des Kühlergrills. Allerdings war die Einführung der Blinker in vorderen Kotflügeln auch wieder so eine Sache – erst eckig, dann rund – man hat da schon einiges ausprobiert. Mit zweifelhaftem Erfolg …
3. Februar 20215 J. Die Luft folgt ja der Wölbung (wenn man davon ausgeht, dass es keinen Strömungsabriss/Turbulenzen gibt). Du fährst deutlich schneller, als die Tropfen fallen. Relativ gesehen kommen sie also schonmal nicht mehr von oben, sondern von vorn (kann man bei Schneefall gut beobachten). Und ich nehme an, die Zentrifugalkraft macht den Rest.
4. Februar 20215 J. ja , das mit den im Windkanal getesteten Blinkern war schon witzig . jetzt mal im Ernst : was ist den so auffällig daran, daß auf einer halbgerundeten Motorhaube ab einem bestimmten Tempo das Wasser nach hinten geführt wird, somit auf den Haube nicht mehr zu sehen ist ( speziell wenn diese ziemlich glatt im Lack sein sollte ) . Beim Dösch kommt noch dazu, dass am Ende der Haube ein "Graben" ist, das bis dorthin geleitete Wasser fällt da unweigerlich rein und läuft seitlich weg . Haube trocken ! Ähnliche aerodynamische Effekte ( hier allerdings tatsächlich getestet im Vorfeld ) gibt es übrigens bei der Form von Windschutzscheiben , wo ab Tempo 80 aufwärts keine Wischer mehr nötig sind , bei Citroen Modellen weiß ich nicht, aber bei den Panhard Dyna Z und PL 17 bzw 17 von 1953 bis 65 kann ich dieses Phänomen ( hahaha ) bestätigen . Gruß Thomas
5. Februar 20215 J. Ersteller vor 11 Stunden schrieb Thomas Flach: daß auf einer halbgerundeten Motorhaube ab einem bestimmten Tempo das Wasser nach hinten geführt wird, somit auf den Haube nicht mehr zu sehen ist ( speziell wenn diese ziemlich glatt im Lack sein sollte ) . Eben nicht - da wird kein Wasser nach hinten weggeführt. Es ist schon genau so wie ich schrieb. Die Oberfläche der Haube ist trocken, richtig trocken, ohne einen Tropfen Wasser der nach hinten weggeführt wird! Davon mal ab, daß bei meiner Ente die Haube mattschwarz gerollt ist und noch nie Wachs gesehen hat. Beim Cactus z.B. ist es so, wie du es beschreibst - bei jedem Tempo. Bei der Ente aber nur bis ca.100km/h, dadrüber wird das Wasser mit der Luft scheinbar so stark verdrängt, daß es nicht die Motorhaubenoberfläche berührt. Also der gleiche Effekt, wie den, den Autunom mit dem offenen Entendach beschrieb: es regnet, Innenraum bleibt trocken. Bearbeitet (5. Februar 20215 J. von EntenDaniel)
5. Februar 20215 J. vor einer Stunde schrieb EntenDaniel: Eben nicht - da wird kein Wasser nach hinten weggeführt. Es ist schon genau so wie ich schrieb. Die Oberfläche der Haube ist trocken, richtig trocken, ohne einen Tropfen Wasser der nach hinten weggeführt wird! Davon mal ab, daß bei meiner Ente die Haube mattschwarz gerollt ist und noch nie Wachs gesehen hat. Beim Cactus z.B. ist es so, wie du es beschreibst - bei jedem Tempo. Bei der Ente aber nur bis ca.100km/h, dadrüber wird das Wasser mit der Luft scheinbar so stark verdrängt, daß es nicht die Motorhaubenoberfläche berührt. Also der gleiche Effekt, wie den, den Autunom mit dem offenen Entendach beschrieb: es regnet, Innenraum bleibt trocken. Das hat man auch bei der Xantia Limousine, da bleibt die Heckscheibe trocken. Könnte sein das es beim BX auch so war.
5. Februar 20215 J. Beim BX bleibt die Heckscheibe auch weitgehend trocken. Und mit einem zusätzlichen Windabweiser (ClimAir) kann man auch im strömenden Regen mit vollständig geöffnetem Schiebedach fahren ohne dass es innen nass wird - man sollte nur nicht langsamer als 100 km/h fahren.
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