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1,6 (HDI,TDCI usw.) Focus mit 7-Stufen-Automatik

Hervorgehobene Antworten

Hallo!

Heute gibt es in der AMS einen Kurzbericht vom Ford Focus C-max (PSA-Ford-Diesel) mit dem neuen amerikanischen Getriebe. Weltweit erstmalig imitiert hier eine eigentlich stufenlose Automatik schon in der Grundeinstellung ein Getriebe mit Schaltstufen, dass heisst auch im Automatik-Modus wird in 7 Stufen geschaltet um die Akzeptanzprobleme stufenloser Getriebe zu vermeiden. Jedenfalls vergibt die AMS schon einige Vorschusslorbeeren. Bleibt (wieschon in dem anderen Thread geschrieben) zu hoffen, dass PSA dieses Getriebe für C4, den neuen Picasso usw. einkauft. Laut AMS ist ein weiterer Einsatz des Getriebes jedoch nur bei Volvo geplant. Stufenlose Getrieb die 7 Stufen imitiren gibt es natürlich schon: im Fiat Punto. Dort schaltet das Getriebe jedoch nur im manuellen Modus in 7 Stufen, im Automatik-Modus läuft es stufenlos und mit der entsprechend undynamischen Geräuschkulisse. Und diese Problem hat Ford erstmals vermieden.

MFG

auch interessant, dass es den c-max nur als diesel mit cvt gibt.

Für mich wird ein Automatik-Getriebe nur unter folgenden Bedingungen interessant:

- es kostet keinen Aufpreis (unrealistisch),

- es führt zu keinem messbaren Mehrverbrauch (Zukunftsmusik, halte ich aber für machbar),

- ich kann selbst bestimmen, in welcher Stufe/in welchem Gang ich fahre (da scheint das oben zitierte Getriebe auf dem richtigen Weg zu sein).

Alles andere ist - für mich persönlich jedenfalls - völlig indiskutabel. Die automatischen Getriebe, die ich als Beifahrer erlebt habe, finde ich grauenhaft. Für sowas würde ich nie Geld ausgeben.

Gruß, Fluxus.

... kein messbarer Mehrverbrauch und Zukunftsmusik? Ja, vor 10 Jahren!

Beispiel: Audi A4 3,0

Verbrauch mit 6-Gang Schaltgetriebe städtisch / ausserstädtisch / insgesamt :

13,9-14,2 / 6,9-7,1 / 9,5-9,7

Der gleiche Wagen mit Multitronic (= stufenlose Automatik):

13,6-13,7 / 7,0-7,1 / 9,4-9,5

Bei Citroen gibt es das noch nicht, da eine 4-Gang-Automatik nun mal einen Gang wengier hat als ein 5-Gang-Schaltgetriebe und daher höher dreht, also mehr verbraucht.

Nächstes Beispiel C2 1,4i:

ohne Sensodrive 8,1 /4,9 /6,1

mit Sensodrive 7,7 / 4,9 / 5,9

Der Mehrverbrauch der Automatik gehört der Vergangenheit an!!!!

Gruß

Was es bei Audi gibt, ist mir ziemlich egal, denn ich habe zum Hoppelkistenfahren eigentlich keine Lust. Ich fahre den C5 2,0HDi, bei dem - nach Werksangaben - der Verbrauch bei der Automatik-Version einen halben Liter mehr beträgt. Das ist eine Größe, die sich bei mir als Vielfahrer bemerkbar machen würde. Wenn ich mich richtig erinnere, verbraucht in der Praxis der gute c5njoy ca. 2-3 Liter mehr als ich mit meinem C5. Auf 40000 Jahreskilometer hochgerechnet, kommt da ganz schön was zusammen. Zumindest beim C5 ist der Mehrverbrauch also keineswegs ein Relikt der Vergangenheit, was Oliver indirekt ja auch selbst angedeutet hat.

Und zum Sensodrive: Die Fahr-Berichte überzeugen mich keineswegs. Nein, ich bleibe dabei, Automatik-Autos werde ich so bald nicht fahren. Ich bin überzeugter konservativer Schalter-Fahrer ... Fl.

Hallo,

die "Stufengetriebesimulation" mit einem CVT - Getriebe gab es schon vor einiger Zeit bei Audi. Bezüglich der Probleme dieses Vorsprungs durch Technik herrscht allerdings in der deutschen Presse aktives Schweigen.

Hat es eigentlich früher einmel den Versuch gegeben, Pferdegeruch und Wiehern zu emulieren, damit die frühen Automobilisten sich wie in einer Kutsche fühlten?

Autos brauchen keine Getriebe mit verschiedenen Übersetzungen. Ganz egal, ob in Stufen oder stufenlos. Das brauchen sie nur, weil ihre Motoren nichts taugen. Und sie brauchen auch keine geschwindigkeitsproportionale Geräuschkulisse. Das ist etwas für Kinder, die auf dem Treppenabsatz spielen.

Autos sollen nur fahren. Schnell wenn man das Pedal herniederdrückt und langsam, wenn man es losläßt.

Gernot

Grundsätzlich gebe ich Gernot völlig Recht. Wenn Verbrauch und Preis und Fahrverhalten stimmen - warum dann nicht in seinem Sinne automatisch fahren? Die Betonung liegt aber auf dem WENN. Fl.

PS: Ich gehe jetzt raus, genauer: Fahrrad fahren ... mit 24 Shimano-Gängen .. sauber ...

  • Ersteller

Hallo!

a)Das Audi-Multitronic-Getriebe simuliert im Automatik-Modeus keine Stufen. Es wird lediglich bei Vollgas die Drehzahl technisch unnötig erhöht, weil man festgestellt hat, dass viel Fahrer daruf Wert legen.

B) Auto Bild hat den letzten Gebrauchwagentest des A4 komplett an den Problemen mit dem Multitronic-Getriebe aufgehängt. Mercedes verwendet in der neuen A-Klasse (die statt der 5-Stufen-Wandlerautomatik wie im alten Modell nun mit einer stufenlosen Automatik geliefert wird) übrigens einen Drehmomentwandler um die Dauerhaltbarkeit des stufenlosen Getriebes zu verbessern. Die 7-Stufen-Automatik von Ford wird demnächst auch mit Benzinmotoren kombiniert. Das künstliche Imitieren von Fahrstufen bei einem Stufenlosen Getrieb ist Unsinn? Einfach mal ein hubraumschwaches Auto mit stufenlos arbeitem Getriebe Probe fahren: z.B. den Mini Cooper Automatik: Akustisch der absolute Albtraum, geniessbar nur wenn man man das Gaspedal streichelt: man wird sogar blöde angeguckt, weil die Leute danken, dass da jemand das Schalten vergessen hat. Viel schlimmer: das Motorgeräusch lässt wenig Rückschlüsse auf die Geschwindigkeit zu.

MFG

@Gernot: ja, die Unzulänglichkeiten des Kolbenmotors sind den Leuten quasi ans Herz gewachsen. Am besten wäre eigentlich ein starker E-Motor zum Fahren und ein ausreichend dimensionierter Energielieferant, wie auch immer der aussieht. Dagegen kann man eigentlich alle V8s mit Turbo, Nitroeinspritzung und schlagmichtot vergessen.

Bis dahin wird es aber eine Automatik mit geringen Übertragungsverlusten tun müssen, und nach einigen Jahrzehnten kann man ja auch mal bei den eigenen Vorurteilen aufräumen ;-)

Genau, es gibt nur den - sagen wir mal zeitgemäß - 6. Gang! Drehzahl so niedrig wie möglich. Aber schafft es ein E-Motor wirklich, mit dieser Übersetzung und Drehzahl z.B. ein Gespann am Berg anzufahren?

Das kommt natürlich ganz aufs Drehmoment an. :-)

Wenn man allerdings bedenkt dass der Drehmomentverlauf bei einem E-Motor linear ist, und verglichen mit einem Verfurzungsmotor gleicher Leistung auch noch recht hoch, sollte das kein Problem sein. Falls das doch nicht reicht gibt es immer noch etwas von den Geländesäuen abzuschauen : Geländeuntersetzung. Ganz im Sinne der Umwelt natürlich.

Z.b. Prius :

78PS / 118NM zu 68PS / 400NM

Wenn man mal nachdenkt wieviel Drehmoment eine gute Zugmaschine bei Anfahrdrehzahl hat (z.B. der TRD2 :-)), sollte es mit einem akzeptabel starken E-Motor auch möglich sein mit nem 6. Schongang anzufahren.

Man verbessere mich falls mein binäres Denken nicht ganz den physikalischen Grundsätzen entspricht.

fluxus postete

... Wenn ich mich richtig erinnere, verbraucht in der Praxis der gute c5njoy ca. 2-3 Liter mehr als ich mit meinem C5. Auf 40000 Jahreskilometer hochgerechnet, kommt da ganz schön was zusammen...

Und zum Sensodrive: Die Fahr-Berichte überzeugen mich keineswegs. Nein, ich bleibe dabei, Automatik-Autos werde ich so bald nicht fahren. Ich bin überzeugter konservativer Schalter-Fahrer ... Fl.

hola, da gehts ja ganz schön rund. die wogen gehen hoch und runter, wenns ums thema automatikgetriebe geht.

ich habe den führerschein mit einem handschalter gemacht und zwischendurch mal einen handschalter gefahren (nur kurze zeit), aber ich persönlich kaufe nie wieder handschalter. automatisierte getriebederivate sind für mich indiskutabel und jeder händler, der mir so was andrehen will (die gibt es), die ernten nur einen zornig energischen kauf"des"interessenten in mir.

mit stufenlosen automaten hab´ ich noch keine erfahrung (hab mich zwar mal für den honda jazz interessiert, aber als 1,9m kleiner mensch kannste da nicht einsteigen, ohne das du dir jedesmal eine gewaltige kopfnuss einfängst...).

ah, es ging ja um den verbrauch : nun, fluxus, du liegst schon richtig, dass mein c5 sich rund 8,5 literchen nimmt (im mischverkehr mit grossem städtischen anteil und ebenso winzigen autobahnanteil und gern gefahrenen landes-bundesstrassen-anteilen).

bei meinen rund 7000 km herum, die ich im jahr abspule, spielt für mich der verbrauch keine rolle.

für alle die jetzt gleich wettern: mah, der fährt nur 7000 km und hat einen diesel (ein kleinwagen täte es auch)...

denen stelle ich entgegen, dass dies zum einen steuerliche gründe hat (Ö besteuert anders) und zum anderen ist es reiner zufall, dass ich diesel fahre. war zum kaufzeitpunkt kein benziner mit automatik greifbar (c5) und der v6 im c5 ist mir steuertechnisch und versicherungstechnisch zu teuer (Ö besteuert anders).

faktum: für mich gibt es nur mehr automatik (aufpreis gibt es überall und ist mir eigentlich egal, den diesen aufpreis plane ich schon fix ein).

andere investieren in alus, tieferlegung und so weiter - ich in automatik. jedem das seine !

>Was es bei Audi gibt, ist mir ziemlich egal, denn ich habe zum Hoppelkistenfahren eigentlich keine Lust

Die Frage war doch aber, ob Automatik = Mehrverbrauch sein muss. Welche Rolle spielt es denn da, in welchem Fahrwerk der Motor eingebaut ist? Wenn andere das hinbekommen, warum soll man das dann nicht von den Weichmachern erwarten dürfen?

@chimbuka

"Die Frage war doch aber, ob Automatik = Mehrverbrauch sein muss. Welche Rolle spielt es denn da, in welchem Fahrwerk der Motor eingebaut ist? Wenn andere das hinbekommen, warum soll man das dann nicht von den Weichmachern erwarten dürfen?" - Zustimmung, man sollte es erwarten dürfen. "Citroen - weniger als Sie erwarten" fällt mir dann aber dazu ein, um den aktuellen Stand der Technik zu referieren. Ich habe deshalb weiter oben ganz bewusst gesagt, der Minderverbrauch sei für Cit Zukunftsmusik. Auf Cit, wohlgemerkt, sollte das bezogen sein, denn ich hatte die Verbrauchswerte vom C5 im Kopf.

@c5njoy

Bei 7000 Jahreskilometern wäre mir der Verbrauch auch (fast) egal, wobei deine 8,5 Liter ja wirklich unglaublich viel sind. (Ich habe schon den XM 2,1TD mit 6,5 Litern gefahren.) Bei knapp 40000 darf es bei mir aber nicht so sein, denn die monatliche Spritrechnung ist schon spürbar. Deshalb spekuliere ich auf die neuen HDis, mit manuellem Getriebe natürlich. Ich schalte gerne; da schlafe ich auch nicht ein beim Fahren ...

Gruß, Fluxus.

@coupespace: Für einen E-Motor braucht man kein Schaltgetriebe mehr und damit auch keine Kupplung und keinen (variablen) Drehmomentwandler. Der packt bei allen Drehzahlen ausreichend an, vom Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit.

Das Problem war lange Zeit (und ist vermutlich auch noch so), daß in F die Automatikquote sehr gering war, deutlich geringer als in D. Da der Markt in F mehr Einfluß auf die Modellpolitik der französischen Marken hat als der Markt in D, ist es eigentlich kein Wunder, daß u.a. Citroen bzgl Automatik eher bescheidene Angebote hatte.

Der Automatikmarkt ist seit ein paar Jahren stark im Umbrauch: mehr Gänge, in den höheren Gängen direkte Verbindung und kein Verlust mehr durch den Wandler, "intelligente" sich an den Fahrstil anpassende Elektronik. All das macht eine Automatik heute effizienter als früher und auch effizienter als Schaltgetriebe.

In D ist der Markt "weiter", daher bieten u.a. deutsche Hersteller mehr Automatikvarianten an als französische. Die hinken hinterher, aber wenn man sich die Modellvarianten ansieht (z.B. CX - XM oder BX - Xantia C5), so sieht man da auch einen gewaltigen Fortschritt, auch wenn er meist noch der Konkurrenz hinterher hinkt. Ich denke es wird besser / vielfältiger werden.

Gruß

fluxus postete

[i@c5njoy

Bei 7000 Jahreskilometern wäre mir der Verbrauch auch (fast) egal, wobei deine 8,5 Liter ja wirklich unglaublich viel sind. (Ich habe schon den XM 2,1TD mit 6,5 Litern gefahren.) Bei knapp 40000 darf es bei mir aber nicht so sein, denn die monatliche Spritrechnung ist schon spürbar. Deshalb spekuliere ich auf die neuen HDis, mit manuellem Getriebe natürlich. Ich schalte gerne; da schlafe ich auch nicht ein beim Fahren ...

Gruß, Fluxus.

welten prallen aufeinander, denn die 8,5 liter schrecken mich nicht. hat doch mein seeliger twingo matic runde 8 literchen durchgezogen und auch mein seeliger lupo automatik nippelte knappe 8 liter. bei meinem noch viel seeligeren 2er golf mit automatik waren es dann auch schon mal knapp über 8 literchen.

wie schon gesagt, auf den verbrauch reite ich bei meinen automobilen nicht herum. verbrauchswerte sind für mich kein kaufkriterium und interessieren mich nur zwecks information (ganz schön provokant, aber ist meine persönliche meinung).

für mich ist mein c5 oder was auch immer ich gerade fahre ein reines spassgerät oder auch spielzeug.

klar, wenn jemand beruflich im jahr mehrere erdumrundungen zurücklegt, dann sieht die sache wesentlich anders aus - klar und bedarf keiner diskussion.

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