5. März 20215 J. vor 17 Minuten schrieb bx-basis: Die Luft geht zum Behälter zurück, denn bei blockierenden Rädern lässt das ABS den Druck an den Rädern ab, d.h. es lässt Flüssigkeit zurückströmen. Ich kenne wie gesagt die Lexia-Methode, nur hat die bei mir schon mehrfach nicht wirklich zum Erfolg geführt. Der Schotterweg hingegen hat immer das bewirkt was ich wollte, daher spare ich mir das mit der Lexia jetzt. Ich bin halt Praktiker... Habe ich am Anfang auch mangels Lexia einmal so gehandhabt. Du hast recht, es funktioniert wunderbar, allerdings weiß ich nicht, ob die internen Ventile/Leitungen für das ESP im Block dann ebenfalls entlüftet werden. Via Lexia wird der Vorgang ja fünf mal durchgeführt… Das muss ja irgendeinen Grund haben.
5. März 20215 J. Es gab mit keinem der Fahrzeuge die ich so entlüftet habe irgendwelche Probleme danach, von daher gehe ich davon aus dass da alles vollständig entlüftet ist.
5. März 20215 J. Ich hatte erst gedacht Ihr "rüttelt" die Luft auf dem "Schotterweg" aus dem Hydroaggregat, aber eine HP schwebt ja und man "muss" die Luft durch Aktivierung der Ventile "herausbremsen".
6. März 20215 J. vor 20 Stunden schrieb Ronald: Ich hatte erst gedacht Ihr "rüttelt" die Luft auf dem "Schotterweg" aus dem Hydroaggregat, aber eine HP schwebt ja und man "muss" die Luft durch Aktivierung der Ventile "herausbremsen". Ronald mischt du da nicht Federung mit Bremse? Das Bremssystem hat mit dem Fahrwerk (ab C5 I) nichts zu tun. Das Verfahren das BX-Basis anwendet funktioniert bei allen ABS gebremsten Fahrzeugen, damit entlüftet man den ABS Steuerblock. Die C5/ C6 sind bremstechnisch nichts besonderes.
6. März 20215 J. vor 16 Minuten schrieb thomasmu: Ronald mischt du da nicht Federung mit Bremse? Nein, ich weiß, dass es keine Zentralhydraulik ist.
6. März 20215 J. vor einer Stunde schrieb Ronald: Nein, ich weiß, dass es keine Zentralhydraulik ist. Aha dann verwendest du ganz einfach falsche Begriffe. "Hydroaggregat" gibts nicht bei der Bremse. Da gibts nur Vorratsbehälter, Hauptbremszylinder, Bremskraftverstärker, ABS Steuerblock, usw. sorry fürs Klugscheissern aber falsche Begriffe führen zu Verwirrungen. Bearbeitet (6. März 20215 J. von thomasmu)
6. März 20215 J. vor 47 Minuten schrieb thomasmu: Hydroaggregat" gibts nicht bei der Bremse. Der ABS-Block wird von manchen Hydroaggregat genannt: https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-8348-9714-5_10 https://www.vox.de/videos/liegt-das-problem-am-hydroaggregat-601d53701156390d53218ce2.html https://www.kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/bremsen/abs-hydraulik.htm
6. März 20215 J. Offenbar gibt es bei der Bremse doch ein Hydroaggregat, jedenfalls hat Google das Folgende gefunden: Das Hydroaggregat/Modulator bildet die hydraulische Verbindung zwischen dem Hauptzylinder und den Radzylindern und ist damit zentrales Bauelement elektronischer Bremssysteme. Es setzt die Stellbefehle des Steuergeräts um und regelt mittels Magnetventilen die Drücke in den Radbremsen.
6. März 20215 J. Also technische Definition eines Aggregates bedeutet einen "Maschinensatz aus mehreren Teilen gekoppelt um eine bestimmte technische Funktion zu erfüllen". So habs ich gelernt. Ein ABS Steuerblock besteht im vereinfachten Sinn aus elektrisch angesteuerten Ventilen um Druck aus der Anlage zu nehmen und Druck in der Anlage aufzubauen. Hier wird keine Energie erzeugt oder vernichtet, hier werden nur Ventile auf und zugemacht. Dieser Steuerblock sitzt zwischen Hauptbremszylinder (der den Druck für die Bremsanlage aufbaut) und den Bremszylindern , egal ob Scheibe oder Trommelbremse und ist nicht für den Druck im Bremssystem verantwortlich oder zuständig. Diese Verantwortung liegt beim Hauptbremszylinder. Warum? einfach erklärt... fällt der Steuerblock aus MUSS die Betriebsbremse noch voll funktionsfähig sein. nur das pulsieren und damit das rythmische öffnen und schließen der Bremszylinder funktioniert nicht mehr. die Räder blockieren. blockierende Räder ... keine Lenkkräfte.. kein Ausweichen mehr möglich.= Einschlag. Die ersten Generationen hatten Pulsfrequenzen um 30-60 mal pro Sekunde, die waren sehr stark am Pedal spürbar und hatten noch dazu den Effekt das das Pedal nachging, dies führte sehr oft zu Unfällen weil der Lenker wegen "kaputter Bremse" das Pedal loslies, die heutigen Systeme pulsieren sehr schnell und geben sich dem Fahrer nur mit einem leicht spürbaren Vibrieren des Pedales zu erkennen. Weiterentwicklung der Steuerelektronik sei dank. Hier einen Maschinensatz rein zu interpretieren und daher von einem Aggregat zu sprechen ist, meiner Meinung nach, weit hergeholt oder hat sich umgangssprachlich so manifestiert, richtig ist es nicht. Sorry für den langen Text, aber manchmal gehts halt etwas durch 😉 Für mich gibts, was Technik betrifft, nur Richtig oder Falsch, Weiß oder Schwarz, Offen oder Zu. 😊 Bearbeitet (6. März 20215 J. von thomasmu)
6. März 20215 J. Aggregat n. 'Anhäufung, Vereinigung von Teilen zu einem Ganzen', entlehnt aus lat. ... aggregāre 'beigesellen, hinzunehmen, auf-, zusammenhäufen', einer Bildung zu lat. grex (Genitiv gregis) 'Herde, Schar'. So gesehen hat ein Aggregat zunächst mal nix mit Maschinen zu tun, findet seine Anwendung aber wohl auch dort.
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