11. April 20215 J. Neuware (Citropart) 2018, VK damals 385 Euro! Jetzt nur 299 Euro plus Versand. Hatte im Mai 2018 den Federkugelsatz bei Christian Oesthues (Citropart) für meinen C6 V6 HDI 3.0 gekauft, Kostenpunkt 385 Euro, Rechnung vorhanden. Nach eingehender Prüfung musste ich eine Kugel zweimal reklamieren, einmal wegen Korrosion am Gewinde, beim zweiten Mal war das Gewinde verschlagen. Sonst war alles einwandfrei. So wie ich die Teile damals eingepackt habe, so lagern sie seitdem originalverpackt in einem dunklen, trockenen und gleichmäßig kühlen Keller bei 12° C. - Aus dem Kugeltauschprojekt wurde nichts - und wird es in absehbarer Zeit auch nicht werden -, und so gerieten die Federkugeln in Vergessenheit, bis ich sie heute zufällig entdeckte. 299 Euro halte ich für einen fairen Preis, zum Feilschen bin ich nicht aufgelegt. Ach ja, so um die 6 Euro kämen für den Versand (Hermes) dazu. Da ich hier im Forum zum ersten Mal etwas zum Verkauf anbiete, möchte ich die eigentliche Abwicklung /Bezahlung über ebay Kleinanzeigen laufen lassen, damit kenne ich mich besser aus. Bearbeitet (11. April 20215 J. von Lichtspruch) Korrektur
11. April 20215 J. Sind die mal geprüft worden, ob die jetzt noch den ursprünglichen Druck haben, oder kann man davon ausgehen, dass die keinen Druck verlieren?
11. April 20215 J. Ersteller Nein, die Federkugeln sind nicht geprüft worden, was meines Wissens nach bei C5/C6-Kugeln (grau) auch gar nicht geht, zumindest nicht so, wie ich es von Zentralhydraulikerkugeln (grün) kenne. Kann sein, dass sich da mittlerweile etwas getan hat. Ich hatte mal fünf Jahre lang einen neuen Xantia-Druckspeicher in der Garage "vergessen". Druckprüfung ergab Solldruck, also kein Druckverlust.
11. April 20215 J. vor 22 Minuten schrieb fantaweather: Sind die mal geprüft worden, ob die jetzt noch den ursprünglichen Druck haben, oder kann man davon ausgehen, dass die keinen Druck verlieren? Davon kann man ausgehen
11. April 20215 J. vor 21 Minuten schrieb Lichtspruch: Nein, die Federkugeln sind nicht geprüft worden, was meines Wissens nach bei C5/C6-Kugeln (grau) auch gar nicht geht, zumindest nicht so, wie ich es von Zentralhydraulikerkugeln (grün) kenne. Kann sein, dass sich da mittlerweile etwas getan hat. Die neuen Kugeln können genauso wie die früheren geprüft werden.
11. April 20215 J. vor 18 Minuten schrieb jozzo_: Die neuen Kugeln können genauso wie die früheren geprüft werden. Richtig, warum sollte das nicht gehen? Man kann dazu sogar ein Prüfgerät für LHM-Kugeln verwenden, dessen LHM-Fülling zuvor durch LDS ersetzt wurde. Durch bloße Lagerung verlieren Federkugeln in der Regel kein einziges Bar Druck.
11. April 20215 J. vor 1 Minute schrieb M. Ferchaud: Man kann dazu sogar ein Prüfgerät für LHM-Kugeln verwenden, dessen LHM-Fülling zuvor durch LDS ersetzt wurde. Das geht auch mit LHM. Der Membran isses egal und durch den Stickstoff hinter der Membran wird das Zeug eh wieder aus der Kugel gedrückt. Eventuelle Restmengen dürften kein wirkliches Problem sein...
11. April 20215 J. Ersteller Wie gesagt, ich bin da möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand. Der war 2018 und früher: 1. Druckprüfung geht bei den neuen grauen LDS-Kugel - eigentlich sehen die wie Tellerminen aus - grundsätzlich nicht, da sie völlig anders aufgebaut sind als die grünen LHM-Kullern. Quelle: zahlreiche Beiträge hier im Forum und mein Ex-Freundlicher. - Er hat das später insofern revidiert, als dass es möglicherweise eine Druckprüfstation für LDS-Tellerminen geben könnte, jedoch ohne sich weiter um das Thema zu kümmern. Ende 2019 verlor er seinen Status als Citroën-Vertragswerkstatt. 2. Bei LDS-Tellerminen gibt es - quasi digital - lediglich zwei akustische (!) Zustände beim Hin- und Herschwenken entlang der Gewindeachse: in Ordnung (= kein Geräusch) oder nicht in Ordnung (= Geräusch, schwer zu beschreiben, eine Art Klackern wie die Kugel einer Farbspraydose).
11. April 20215 J. Ersteller vor 23 Minuten schrieb M. Ferchaud: Durch bloße Lagerung verlieren Federkugeln in der Regel kein einziges Bar Druck. Davon kann man getrost ausgehen, egal ob LHM- oder LDS-Kugel. Nur verbaute Kugeln unterliegen Verschleiß, sprich Druckverlust.
12. April 20215 J. vor 22 Stunden schrieb Lichtspruch: Davon kann man getrost ausgehen, egal ob LHM- oder LDS-Kugel. Nur verbaute Kugeln unterliegen Verschleiß, sprich Druckverlust. Auch verbaute Kugeln verlieren den Druck nicht, wenn das Auto nicht gefahren wird. Sorry, aber diese Formulierung musste ich richtig stellen, obwohl ich vermute, dass das Richtige gemeint ist.
12. April 20215 J. vor 22 Stunden schrieb bx-basis: Das geht auch mit LHM. Der Membran isses egal und durch den Stickstoff hinter der Membran wird das Zeug eh wieder aus der Kugel gedrückt. Eventuelle Restmengen dürften kein wirkliches Problem sein... Das stimmt schon. Pedanten prüfen trotzdem mit LDS 😉
12. April 20215 J. vor 22 Stunden schrieb Lichtspruch: Wie gesagt, ich bin da möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand. Der war 2018 und früher: 1. Druckprüfung geht bei den neuen grauen LDS-Kugel - eigentlich sehen die wie Tellerminen aus - grundsätzlich nicht, da sie völlig anders aufgebaut sind als die grünen LHM-Kullern. Quelle: zahlreiche Beiträge hier im Forum und mein Ex-Freundlicher. - Er hat das später insofern revidiert, als dass es möglicherweise eine Druckprüfstation für LDS-Tellerminen geben könnte, jedoch ohne sich weiter um das Thema zu kümmern. Ende 2019 verlor er seinen Status als Citroën-Vertragswerkstatt. 2. Bei LDS-Tellerminen gibt es - quasi digital - lediglich zwei akustische (!) Zustände beim Hin- und Herschwenken entlang der Gewindeachse: in Ordnung (= kein Geräusch) oder nicht in Ordnung (= Geräusch, schwer zu beschreiben, eine Art Klackern wie die Kugel einer Farbspraydose). Alles falsch, sorry!
12. April 20215 J. Gerade eben schrieb M. Ferchaud: Alles falsch, sorry! Und um das zu belegen: Beim Wechsel der Kugeln an meinem C6 anno 2015 habe ich sowohl die Drücke der alten nach dem Ausbau als auch jene der neuen vor deren Installation mit meinem selbstgebauten Prüfgerät präzise ermittelt. Das Klackern ist ein bekanntes Phänomen, stellt aber absolut keine Aussage über den Zustand der Kugel dar.
12. April 20215 J. vor 6 Minuten schrieb M. Ferchaud: ..., obwohl ich vermute, dass das Richtige gemeint ist. ...was ich nach Lesen von @Lichtspruch‘s anderem Beitrag nun doch bezweifle...
13. April 20215 J. Ersteller Seltsam, das, was ich heute hier im Forum über Prüfbarkeit von LDS-Tellerminen, Mischbarkeit von LHM und LDS und "Klackerprobe" gelesen habe, ist das komplette Gegenteil von dem, was hier vor etwa drei Jahren dazu gefunden habe, als ich mich wegen unzureichendem Fahrkomforts an meinem 2012er C6 HDI V6 erstmals eingehender mit dem Thema LDS-Tellerminen auseinandergesetzt habe. Ich war absoluter Tellerminen-Neuling, warum sollte ich mir das ausdenken oder aus den Fingern saugen, darüber hinaus bin nicht bescheuert, senil oder ein Wichtigtuer. Entscheidend war 2018 letztlich die Aussage meines Ex-Freundlichen, der die Druckprüfbarkeit von LDS-Tellerminen generell sowie die Mischbarkeit von LHM und LDS am Prüfgerät verneinte. Warum sollte ich die Aussage eines Citroen-Vertragswerkstattinhabers mit über zwei Jahrzehnten Hydraulik-Erfahrung, der privat und beruflich einen C6 und zwei C5 fährt, in Zweifel ziehen, zumal sie die Angaben des Forums im Großen und Ganzen bestätigten? Nichtsdestotrotz, ich bin lernfähig und setzte meinen Kenntnisstand gerne auf Anfang zurück: Richtig ist vielmehr ... - man kann den Druck und damit den Zustand der Tellerminen genauso prüfen wie bei LHM-Kullern. - man kann LHM-Kullern und LDS-Tellerminen am Prüfgerät "mischen" (ob es richtig bzw. sinnvoll ist, ist eine andere Frage). - "Klackern" oder "Nicht-Klackern" sagt generell nichts über den Zustand einer Tellermine aus. Mit diesem Wissen ausgestattet sehe ich Tellerminen aus dem Hause Citroën von nun ab mit völlig anderen Augen ... Bearbeitet (13. April 20215 J. von Lichtspruch) Korrektur
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