3. August 200422 J. Hallo schwebende Freunde, ich brauche mal für eine techn. Anfrage etwas mehr Wissen über die im Laufe der Entwicklung verwendeten HP-Flüssigkeiten. Ich glaube zu wissen: 1. Von 1955 - 1965 (oder so?) gab es rote, synthetische Flüssigkeit mit der Bezeichnung LHS im D-Modell mit darauf (mehr oder weniger) abgestimmten Dichtungen. 2. Seit 1965 (?) bis 2000 (?) hatten alle Hydropneumaten (also DS/ID, SM, CX, GS/GSA, BX, XM und Xantia) grüne LHM auf Mineralölbasis mit grün markierten Bauteilen und Dichtungen. 3. Seit 2000 (2001?) hat der C5 wieder eine synthetische Flüssigkeit mit Namen LDS und grau lackierten Kugeln. Ich bitte um Bestätigungen, Korrekturen und Ergänzungen. :-) >>Grüße, Jürgen
3. August 200422 J. LHS schon 1954 ( hydropneumatische Hinterachsfederung im 11CV ). LHM meines Wissens ab Modelljahr 1967. Es gab LHS auch als verbesserte Variante LHS2 ( heute noch erhältlich ). LDS ist seit C5 Stand der Dinge. Ist in der Tat synthetisch.
4. August 200422 J. *korinthenkack an* 1954 erschien der 15CV6H mit hydropneumatischer Hinterachse und LHS (11CV waren 4 Zylinder und hatten nie HP!), der normale 15CV6 war parallel weiterhin zu haben. *korinthenkack aus* Ergänzung: Mir sind 2 Xantias der letzten Baujahre bekannt, die natürlich LHM haben, hinten aber ab Werk 1 (Hydractive) bis 3 (Activa) graue, ovale Kugeln haben a la C5 und nicht grün und rund wie sonst alle C-HP mit LHM. Gruß
4. August 200422 J. So geheimnisvoll, der Dirk...... wofür steht denn das Plus? Für den kleinen Spritzer Citrone? ;-) Gruß,
4. August 200422 J. Ersteller Schön, vielen Dank für Antworten, ich bin wieder ein bißchen schlauer und auch ein bißchen bestätigt. >>Grüße, Jürgen
4. August 200422 J. Aus meiner Erinnerung heraus wurde die Viskosität bei geringen Temperaturen beim Übergang von LHM zu LHM + verbessert. Ohne Gewähr.
5. August 200422 J. Achtung: zur Umrüstung auf V-Power LHM (mit Calvados) müssen die Hydraulikteile blau gekennzeichnet werden.
6. August 200422 J. High, am letzten Wochenende habe ich bei einem SM-Kollegen gesessen und der hat mir erzählt, dass es 2 verschiedene Qualitäten gibt. Die eine von Citroën/Total und die andere von Castrol (Entwickler soll BP sein). Die von Castrol soll bessere Schmiereigenschaften haben. Ich habe gerade nachgefragt, wie das jetzt gewesen ist. Wenn ich's weiss, kommt hier mehr.
6. August 200422 J. Mist!!! Es ist von LHM die Rede. Früher konnte ich nicht lesen. Aber das jetzt... :-(
8. August 200422 J. Stimmt trotzdem, außer Castrol gibts aber noch einige Hersteller (oder zumindest Vertreiber) für LHM
9. August 200422 J. Datenblatt Castrol LHM: http://www.atp-leitner.at/content/Downloads/Kraftfahrzeuge/Castrol_LHM.pdf Datenblatt Pentosin LHM+: http://www.pentosin.de/produkte/hydraulikoele/hydraulikoele.html Wenn die Angaben stimmen, hätte Castrol die bessere Viskosität (=dünner).
9. August 200422 J. Hallo, Pentosin hat den höheren Viskositätsindex, d.h. die Viskosität ändert sich mit der Temperatur geringer. Das wäre für mich ein Qualitätsmerkmal. Castrol gibt die Viskosität bei -40°C wohl ganz versehentlich nicht an. Gernot, der seit einiger Zeit Pentosin LHM+ im XM fährt.
17. August 200422 J. Ab Inbetriebnahme der HP-Systeme wurde eine rote, synthetische Hydraulikflüssigkeit verwendet - die LHS (Liquide Hydraulique Synthétique). Diese Flüssigkeit war mitverantwortlich für die häufig auftretenden Hydraulikdefekte der frühen D-Modelle. Sie begann nämlich, bei hohen Temperaturen agressiv zu reagieren und zersetzte die Dichtungen im System. Erst 1958, also vier Jahre nach der Einführung des Systems, wurde der Fehler entdeckt und auf die farblose LHS2 umgestellt, die wiederum den nicht unerheblichen Nachteil der Hygroskopie aufwies. Dies machte einen häufigen Wechsel notwendig oder führte andernfalls zu Korrosion im System. Erst im September 1966 wurde die grüne LHM (Liquide Hydraulique Minéralique) eingeführt. Damit wurde die Hydropneumatik endlich wartungsarm und zuverlässig, wie sie es längst hätte sein sollen. Gruß Henning
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren