30. Juni 20215 J. Hallo, da ja letztens meine Druckleitung 5270FQ kaputt gegangen ist und scheinbar kein Ersatz zu bekommen ist, will ich bei einem Hydraulikleitungsbauer um die Ecke mal fragen, ob er Ideen hat. Deswegen möchte ich wissen, wie viel Druck die HD-Pumpe an der Leitung aufbaut. Dies wird der Leitungsbauer wissen wollen / müssen, um mir sagen zu können, ob er die Leitung bauen kann. Danke.
30. Juni 20215 J. Der Systemdruck wird vom Druckregler auf 170 bar begrenzt. Viel entscheidender als der reine Druck sind die Belastungen durch Schwingungen und Druckspitzen beim Ein- und Ausschalten des Reglers. Das erfordert zum einen eine einwandfreie Befestigung der Leitung an den vorgesehenen Stellen und zum anderen ein geeignetes Material. Die 170 bar kann normalerweise auch eine Cunifer-Leitung vertragen, zwischen Pumpe und Druckregler versagen diese im Gegensatz zu einer Leitung aus Stahl aber bereits nach kurzer Betriebsdauer.
30. Juni 20215 J. Auch die Pumpe verursacht Druck-Schwingungen beim Pumpvorgang selbst. 45 minutes ago, Uwe Kügler said: [...] ob er Ideen hat [...] An welche Ideen hast du da gedacht? Du nimmst eine Rolle passende Stahlleitung, ein Bördelgerät, eine Biegezange und los gehts. Idealerweise hat man einen Rohrbegradiger, um das Rohr von der Rolle erstmal gerade zu bekommen. Wenn ein hochwertiges Bördelgerät verwendet wird und du dich an die herstellerseitige Verlegung hältst, kann wenig schiefgehen. Wichtig ist, sich beim Biegen mühe zu geben. Also eine passende(!) Zange verwenden und so biegen, dass die Leitung am Ende möglichst spannungsfrei verlegt und befestigt ist.
30. Juni 20215 J. Ersteller vor 1 Stunde schrieb schwinge: Auch die Pumpe verursacht Druck-Schwingungen beim Pumpvorgang selbst. An welche Ideen hast du da gedacht? Du nimmst eine Rolle passende Stahlleitung, ein Bördelgerät, eine Biegezange und los gehts. Idealerweise hat man einen Rohrbegradiger, um das Rohr von der Rolle erstmal gerade zu bekommen. Wenn ein hochwertiges Bördelgerät verwendet wird und du dich an die herstellerseitige Verlegung hältst, kann wenig schiefgehen. Wichtig ist, sich beim Biegen mühe zu geben. Also eine passende(!) Zange verwenden und so biegen, dass die Leitung am Ende möglichst spannungsfrei verlegt und befestigt ist. Meine Idee: Warum sollte man sowas nicht mit einer Hydraulikleitung (heisst Gummi) realisieren lassen. Dann hat man keine Probleme mehr mit:"...beim Biegen mühe geben...","...spannungsfrei verlegen..." usw. Mit einer Hydraulikleitung ist man die Probleme mit irgendwelchen Spannungen / Vibrationen los. Sowas wird doch in Baumaschinen (auch bei unseren LKW-Bergern) mehrfach und mit hohem Druck benutzt. Ich will das einfach mal mit dem Leitungsbauer abklären. Auch wenn ich dazu evtl. etwas Zeit brauche.
30. Juni 20215 J. Freilich kannst du auch flexible Leitung legen. Wie du magst. Das wird normalerweise nur dort gemacht, wo Bewegung auch nötig ist: Kostengründe. Platzgründe (zulässige Biegeradien). Zuverlässigkeit. Temperaturempfindlichkeit. Eine flexible Leitung wirst du dann aus o.g. Gründen auch anders verlegen müssen als das Rohr. Beim XUD11BTE sind die Leitungen ab Pumpe teilweise flexibel (je nach Orga). Aber das sind nicht die normalen Hydraulikschläuche. Dünner und andere Materialien. Im Fahrzeugbereich sieht man solche Leitungen beispielsweise bei Cabrios. https://fabian-spiegler.de/kfz-leitungen/cabrioverdeck-leitungen.html
30. Juni 20215 J. Hallo, vor 43 Minuten schrieb Uwe Kügler: Meine Idee: Warum sollte man sowas nicht mit einer Hydraulikleitung (heisst Gummi) realisieren lassen. Bei irgendeiner Motorisierung gab es gehäuft Probleme mit der Versorgungsleitung. Die wurde dann umgestellt auf eine flexible, aber nach wenigen Monaten gab es wieder eine Stahlleitung. Ich vermute, die Gummileitung war keine gute Lösung Grüße Andreas
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