1. September 20214 J. Hallo zusammen, mein 99er XM 2.0 16V verhält sich nach einer Tour mit schwerer Beladung anders als vorher. Ich kann leider nicht genau sagen, wie hoch das Gewicht der Last war, aber nach dem Entladen stand das Heck so hoch wie in Höchststellung und fühlte sich sehr stramm an. Einige Kilometer nach Fahrtantritt hatte der Härteregler hinten schlagartig geöffnet, wodurch das Heck fast vollständig herunterfiel (der Wagen zeigt diese Reaktion weniger ausgeprägt seit 140tkm / 11 Jahren) Das Niveau wurde, wie üblich, ausgeglichen, der XM federte weich. Heute blieb die Federung mit drei Personen beladen durchgehend hart. Ein anschließender Test im Stand (Mehrfaches Hoch- und Runterfahren) war unauffällig. Die Hydractive schaltete dann auch wieder auf weich. Der Hüpftest fiel aus wie immer (Wagen in Höchstellung, Motor aus, Federung sofort (vor dem Schließen von Antisink) in Normalstellung bringen, Motor starten, Front und Heck springen durch zugeschaltete, noch unter Druck stehende Regulatoren hoch). Einen weiteren Fahrtest mit unbeladenem Fahrzeug habe ich noch nicht unternommen. Jetzt allerdings zum eigentlichen Punkt: Wird der XM in Tiefstellung gebracht, rummst es nach Abstellen des Motors, und das Heck hebt ich ein wenig. Dasselbe passiert bei entsprechender Höchststellung, jedoch ohne Höhenänderung. Nach vorheriger mehrfacher Betätigung der Bremse ist der Effekt abgeschwächt. Zustand der Kugeln: Hinten komplett erneuert (radseitig GSA-Kugeln mit 400 ccm, mittig Regulator mit 500 ccm und 55 bar, Bremsdruckspeicher neu, VA originale Multilayer (Erstbestückung, Drücke unbekannt, aber butterweich), Hauptdruclspeicher neu (gemessene 65 bar). Korrektorgestänge gefettet und leichtgängig, Korrekturvorgänge bei Be- und Entlastung präzis und schnell. Was „rummst“ da?
2. September 20214 J. Hallo, sind Schutzdioden im Steuergerät? Wenn nicht, unbedingt sofort einlöten. Bis dahin ist jede weitere Fehlersuche verschwendete Lebenszeit. Grüße Andreas
2. September 20214 J. Ersteller Sind nicht, kam mir aber auch sofort in den Kopf. Hast Du auf die Schnelle die Anleitung dazu?
2. September 20214 J. Ersteller vor 5 Stunden schrieb AndreasRS: Bis dahin ist jede weitere Fehlersuche verschwendete Lebenszeit. Wobei ich das jetzt nicht ganz so drastisch sehen würde…
2. September 20214 J. Offenbar schaltet das Ventil nicht auf weich. Entweder wegen der Ansteuerung - Siehe Dioden. Wenn zu lange gewartet, vielleicht auch die Treiber-ICs. Oder, weil es mechanisch festhängt. Dann siehe Hartmuts C6-Hotrod-Thread: Zerlegen, gangbar machen, zusammenbauen.
2. September 20214 J. Ersteller Doch, tut es - beide sogar, wie ich in meiner (zugegeben langen) Testsequenz beschrieben habe.
2. September 20214 J. vor 8 Minuten schrieb M. Ferchaud: Doch, tut es - beide sogar aber nicht dauerhaft, was auf das Diodenproblem hinweist. Wenn Du möchtest, kannst Du natürlich zuerst nach anderen Ursachen forschen. Es ist Deine Lebenszeit. Grüße Andreas Bearbeitet (2. September 20214 J. von AndreasRS)
2. September 20214 J. Ersteller vor 29 Minuten schrieb AndreasRS: aber nicht dauerhaft, was auf das Diodenproblem hinweist. Wenn Du möchtest, kannst Du natürlich zuerst nach anderen Ursachen forschen. Es ist Deine Lebenszeit. Grüße Andreas Um die zu sparen, wäre der bereits erfragte Link zur Anleitung nett… 😉
3. September 20214 J. Ersteller Danke. Habe gestern das Steuergerät ausgebaut und geöffnet. Einer der beiden VN05N ist offenbar gut heiß geworden. Es scheint also dringend Handlungbedarf zu bestehen. Leider scheint der Bezug korrekten Ersatzes nicht trivial zu sein, wie im verlinkten Beitrag deutlich wird. Kennt jemand zuverlässige Bezugsquellen? Bearbeitet (3. September 20214 J. von M. Ferchaud) Rechtschreibkorrektur
3. September 20214 J. Hallo, vor 6 Minuten schrieb M. Ferchaud: Einer der beiden VN05N ist offenbar gut heiß geworden. Es scheint also dringend Handlungbedarf zu bestehen. Kennt jemand zuverlässige Bezugsquellen? Da das Gerät zumindest gelegentlich noch weich geschaltet hat, dürfte der VN05N noch nicht durchgebrannt sein. Ich würde Dioden einlöten und ausprobieren, ob der Wagen weich ist. Dazu einfach eine Tür öffnen und 9 Minuten abwarten, ob es in gewissen Abständen klackt oder nur einmal kurz nach dem Öffnen der Tür. Wenn nur einmal, ist alles gut. Falls ein Schalttransistor durchgebrannt ist, wird ein permanenter Fehler hinterlegt und das Steuergerät schaltet weder vorne noch hinten auf weich. Bezugsquellen sind nicht bekannt. Grüße Andreas
3. September 20214 J. Ersteller Gut, habe vorhin das Steuergerät noch mal zusammen- und eingebaut und bin kurz zum Einkaufen (kein Weg umsonst!😉) in den Nachbarort gefahren: Federung war wieder butterweich, die Transistoren funktionieren noch. Also Stecker ab und schleunigst Dioden bestellen und vom befreundeten Lötwurm einsetzen lassen. Danke nochmals für die Hinweise. Habe bezüglich dieses Themas zugegebenermaßen etwas gepennt. Bearbeitet (3. September 20214 J. von M. Ferchaud)
4. September 20214 J. Ds Rummsen beim Abstellen des Motors kommt daher, daß beim Abschalten der Zündung ein 12V-Impuls aud die Elektroventile gegeben wirs, während sie vorher durch gepulste Spannung gespeist wurden. Durch den 12V-Impuls wurde die Hydractivekugel mit den Radfederkugeln verbunden, was durch einen Defekt vorher nicht gegeben war. Dieser Defekt kann am Hydractiveventil liegen oder am Elektroventil oder dessen Diode oder am Steuergerät oder an der Höhe des Systemdruckes. Soweit die 5 möglichen Ursachen, die ich alle schon mehrfach erlebt habe. Es ist oft nicht so einfach, wie man denkt, viel Erfolg beim Finden des Fehlers. Bearbeitet (4. September 20214 J. von TorstenX1)
16. September 20214 J. Ersteller Nach Einlöten der Dioden funktioniert wieder alles einwandfrei: Unglaublich, was derart kleine Teilchen bewirken können… @AndreasRS, danke nochmal für den richtigen Tipp!
16. September 20214 J. mal ahnungslos gefragt, was sind diese gelben " Pflatschen" auf dem Foto links neben den VNs oder am linken Rand? Ist da etwas ausgelaufen oder muss das so sein?
16. September 20214 J. vor 3 Minuten schrieb suentelensis: mal ahnungslos gefragt, was sind diese gelben " Pflatschen" auf dem Foto Klebstoff, damit sich die Bauteile nicht durch Vibrationen lösen. Grüße Andreas
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