3. Dezember 20214 J. vor 2 Stunden schrieb Jensg: Einlaßventile und Kanäle entkoken Dazu fährt man bei Gelegenheit mal mit min 4000 U/min ne halbe Stunde auf der Autobahn. So wird der Selbstreinigungseffekt des Motors aktiviert. Guckst du auch mal in die Betriebsanleitung, "den Motor mit höchstem Drehmoment bewegen". Mein 1.8 16V fährt dann Tacho 140, deshalb im Landstraßenbetrieb im 5. nicht umsetzbar. An sowas denken die grünen Spinner nicht wenn sie von Tempo 130 phantasieren 😂. Grüße
3. Dezember 20214 J. Ich schütte immer tropfenweise Bremsflüßgkeit in den Ansaug, das reinigt prima die Ventile und hält Verfolger auf, die versuchen einem bei der anschließenden Fahrt auf Stoßstange zu fahren.
3. Dezember 20214 J. vor 7 Minuten schrieb kroack: isses überhaupt ein XU ? Vermutlich. Peugeot 605, 2.0 16v von 1997.
3. Dezember 20214 J. vor 6 Stunden schrieb Jensg: und wenn man will, die Kante am Ventilsitz zum Teller schaftseitig abrunden, das verbessert die Umströmung des Ventils und damit die Zylinderfüllung. Cool, echt Cool. Nur leider hab ich es nicht verstanden. Eine Zeichnung oder nähere Erklärung damit ich es verstehe wäre cool!
3. Dezember 20214 J. Ersteller Vielen Dank für die Hinweise. Alleine werde ich es trotzdem auf keinen Fall versuchen, das ist mir zu viel ‚,kann gutgehen‘‘. Ich denke mal, die Meisten die hier schreiben haben einfach mehr Erfahrung als ich.
3. Dezember 20214 J. - und als kleiner Tipp: Ist der Defekt schon so massiv, wie beschrieben, dann besteht Rostgefahr in den Zylindern bei längerer Standzeit wegen eingedrungenem Kühlwasser. Also zumindest Motor bei offenem Kühlerverschluss kurz laufen lassen. Noch besser: Kerzen raus, etwas Öl in die Zylinder spritzen und den Motor kurz mit dem Anlasser durchdrehen. Und will man alle Eventualitäten ausschließen, Kühlwasser ablassen. Gruß Gerd
3. Dezember 20214 J. Ich muß mal eine Webgalerie einrichten, ich habe 2007 an dem 1,9TD Kopf Bilder und Strömungstests gemacht, da kann man gut den Unterschied sehen. Per PN auch gerne ins Postfach. Jens
3. Dezember 20214 J. Bei der Gelegenheit mal ein Bild eines ES9J4, den ich gerade in der Mache habe: Man sieht die Passungen zwischen Zylinderkopf und dem Zwischenstück zur Ansaugbrücke. Bei den Vierzylindern gibt es derart grobe Ungenauigkeiten nicht, aber das ist dennoch ein schönes Beispiel für Verbesserungspotential. Ich habe den Unterschied nach Einsatz des Fräsers nicht gemessen, es ist aber deutlich spürbar.
21. Dezember 20214 J. Ersteller Hat jemand zufällig die Unterlagen zu dem Motor und könnte sie Einscannen oder würde sie verkaufen?
21. Dezember 20214 J. Wenn du nur die Kopf + Ventilschaftdichtungen machen willst, brauchst du nix großes an Infos. Riemenwechsel, Drehmomente steht alles in den carnets de poche. Ich hab vor einer Woche mein Heftl eingescannt, eine knappe Stunde lang. Der Drucker (3k€ Neupreis) fand es anschließend lustig, mir für meine Mühen eine korrumpierte pdf auf dem Netzwerkspeicher zu hinterlassen. Keine Ahnung, wann ich mich damit nochmal ärgern will. Aber wenn du deinen Motor nicht komplett selbst überholen willst, brauchst du das auch nicht wirklich. Bearbeitet (21. Dezember 20214 J. von schwinge)
21. Dezember 20214 J. vor einer Stunde schrieb Peugeot 605 v6: Hat keiner was da? Hatte ich das nicht recht weit oben verlinkt. Was dort nicht geschrieben steht, ist gute alte Handwerkskunst. Allerdings habe ich noch eine Rep.-Anleitung von Pug405 aus dem Bucheli-Verlag liegen. Da ist die Arbeit detaillierter beschrieben als in den Carnets de Poche. Gruß Jens Bearbeitet (21. Dezember 20214 J. von jens-thomas)
2. März 20224 J. Also, der RFN hat 1997ccm, 85 Hub, 88 Bohrung, 10.8/1 Verdichtung, 136PS bei 6000 und 190Nm bei 4100 U/min Zylinderkopf Verzug 0,05 und maximal 0,20mm abplanen, soweit die erlaubte Spanerei, denn planen mußt du den Kopf sowieso. Viel mehr würde ich ohne Bearbeitung der Quetschkanten auch nicht machen bei der Verdichtung. Anzugsmomente: Hauptlager 20Nm und dann 60° +-6° Pleuellagerschrauben 23Nm und 46° +-4,6° Schwungradschrauben 20Nm und 21° Kopfdichtung Standard 0,8mm Dicke, R1 1,1mm, R2 1,4mm Dicke, falls man mehr abplanen muß. Gucke da, sowas gibst also auch. Hersteller Meillor, Metallagendichtung Anzug Zylinderkopf: Vorspannen 15Nm +-1, Anzug 50 Nm +-1, Lösen 360°, Anzug 20Nm +-7,5 Wicklenanzug 285° +-5° Hinweis: Kopfunterseite der Schrauben einfetten (Motoröl oder Molykote G Rapid Plus) Dehnschraubenlänge Schaftlänge neu 144,5mm +-0,2mm, Scheibendicke 4mm +-0,2mm, Wiederverwendbar wenn Länge Kopfbund bis Gewindelänge nicht mehr als 147mm ist, das heißt Dehnung maximal 2mm. Die U-Scheibe ist lose als U-Scheibe und nicht mit dem Kopf geformt. Anzugsreihenfolge Mitte oben ist 1, dann Mitte unten 2, dann nach links im Uhrzeigersinn. Das gilt, wenn der Riemenantrieb rechts ist. Blöde Zeichung, ist ja immer links, wenn man vor dem Motor steht, dann also: 1 ist unten Mitte, 2 ist oben Mitte und dann ist 3 oben rechts neben Mitte usw. Steuerzeiteneinstellung sind 3 Seiten im PDF, das läßt sich nicht einfach schreiben, kann ich Dir per Email schicken. Ebenso das Ganze Datengesammel. Du müßtest Hydrostößel haben, also nix Ventilspieleinstellung. Datensammlung ist Citroen de_de_vu_2002.pdf, gabs mal im Netz. Sind die Daten der Transporter. Grüße Jens
5. März 20224 J. Ach, mit der Hobelmaschine. Kenne ich noch nicht, bisher habe ich immer die Maschine mit dem rotierenden Stahl und Schwenkkopf genommen. Hauptsache, er ist plan und damit dicht. Viel Erfolg beim Zuammenschrauben. Für den Wechsel der Ventilschaftabdichtungen hatte ich mir ein Rohr wie eine Spannzange gebaut, mit dem konnte ich die Schaftabdichtungen klemmen und dann abziehen. Jens
5. März 20224 J. Ersteller Eine andere Maschine stand nicht zur Verfügung 😁 Er ist jetzt bis auf wenige Hundertstel Plan, das sollte reichen. Nächste Woche werden noch die Sitzringe der Zylinder 2-3 nachgefräst, dann geht es an den Zusammenbau.
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