10. Dezember 20214 J. Hallo Leute, heute habe ich keine Frage zu einer möglichen Reparatur, sondern eine Frage zur allgemeinen Sicherheit und euren Erfahrungen damit. Vor einigen Tagen suchte ich morgens den kleinen Citroen auf um dringend und schnell loszukommen, eine Terminarbeit war abzugeben. Zu meinem Schreck hing die linke Seite des Wagens vorne herab, der Radlauf lag nahezu auf dem Reifen. Das Auto sah aus, als sei es buchstäblich zusammengebrochen. Die vorherige Nacht war Frost und der Kleine steht auf einem offenen Parkplatz vor dem Haus. Beim vorabendlichen Abstellen des Autos war alles noch in Ordnung. Abschleppen und die Reparatur Fahrwerksfeder und Domlager wurden dann eingeleitet, heute läuft der Wagen auch wieder. Meine Frage ist aber die, was wäre passiert, wenn die Feder bei der Fahrt und Tempo 140 gebrochen wäre ? Ist das jemandem schon mal passiert ? Brechen die Federn Immer bei alten ( 16 Jahre ) Autos oder bevorzugt bei Citroen ? Kann man diesem Schaden irgendwie vorbeugen ? Kann man vor diesem Hintergrund überhaupt so alte Autos sicher fahren ? Im voraus vielen Dank für Eure Antworten.
10. Dezember 20214 J. Federbrüche gibt es seit rund 20 Jahren vermehrt quer durch alle Hersteller. Beim C3 kommt es leider recht häufig vor, in der Regel brechen die Federn aber im Stand oder beim Rangieren. Hab noch von keinem gehört bei dem es während der Fahrt passierte. vor einer Stunde schrieb suskie: Kann man vor diesem Hintergrund überhaupt so alte Autos sicher fahren ? Unsere sind alle mindestens doppelt so alt - aber die haben auch keine Federn...
10. Dezember 20214 J. Es ist tatsächlich so, daß die Federbrüche meist im Stand passieren. Das ist ganz seltsam. In jedem Fall ist mir kein Fall eines Unfalls durch Federbruch an einem Citroën bekannt. Das Thema gibt es wirklich seit über 20 Jahren. Gernot
11. Dezember 20214 J. vor 16 Stunden schrieb suskie: was wäre passiert, wenn die Feder bei der Fahrt und Tempo 140 gebrochen wäre Naja ... kann böse ausgehen, je nachdem wo sie bricht und wie. Meist sieht man das aber vorher schon, das sie stark korrodiert ist.
11. Dezember 20214 J. Ach, eine Freundin hatte am Ford Fiesta (Baureihe ´84) einen Bruch des Panhardstabs und später einen Bruch der Kolbenstange des Federbeins. Da würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Das Absacken der Vorderachse ohne Führungsverlust des Rades nach Federbruch ist in der überragenden Anzahl der Fälle völlig harmlos. Die Geschichte mit dem aufgeschlitzten Reifen durch das gebrochene Federende ist doch nie passiert. Gernot
11. Dezember 20214 J. Es gibt/bzw. gab(?) für den C3 genau wie für den Berlingo ein Nachrüstset. Da werden zwei Blechhälften um das Federbein geschraubt. Aufgabe ist zu verhindern, dass Bruckstücke der Feder während der Fahrt den Reifen aufschlitzen. Beim meinem Berlingo wurde das etwa 2006 kostenlos von Citroen nachgerüstet. Bei meinem C3 hab ich die Dinger in Originalverpackung bei ebay für um die 50 Ocken geschossen.
11. Dezember 20214 J. Diese Becher hatte ich auf dem 2001er Xsara Picasso auch bekommen. Beim 2006er Pluriel und allen folgenden Autos war man dann schon der Meinung, daß man das nicht mehr braucht. Ich kenne das Thema Federbruch auch im Kollegenkreis quer durch alle Fabrikate. Ist auch weiter nicht verwunderlich, da es da nicht so viele Zulieferer gibt. Die Prüfung auf Korrosion ist eine Idee. Oder man macht die Federn alle 10..15 Jahre neu. Die kosten nicht so viel. Gernot
13. Dezember 20214 J. Beim Plü ist es vorgekommen, dass eine gebrochene Feder nach unten durchgeschlagen ist und die Bremsleitung beschädigt hat. Daraufhin kam der Rückruf. Diese Teller kann man nachträglich recht einfach nachrüsten und machen meiner Meinung nach auch Sinn. Wir hatten auch schon vorne Federbruch und mit den Zusatztellern ist nichts weiter passiert. Noch nicht einmal bemerkt, erst der TÜV-Mann hat mich drauf aufmerksam gemacht. LG Bearbeitet (13. Dezember 20214 J. von robi64)
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