6. September 200422 J. Hallo Leute, letztens bei der Dekra meinte der Prüfer, dass an meiner Ente das Auge, mit dem der Federtopf am Schwingarm befestigt ist, ausgeschlagen sei und neu müsse. Mein Handbuch gibt dazu nichts her. Was kann ich tun? Gibt es eine Buchse, die ich da einsetzen kann? Was verschleißt da eigentlich, das Auge oder der Bolzen? Muss ich etwa den ganzen Federtopf wechseln??! Oder muss ich dem Prüfer klar machen, dass an dieser Stelle sowieso alles Spiel hat? Dankbar für alle Tipps ist Euer Karl
6. September 200422 J. Der Prüfer ist im Unrecht, der Bolzen sitzt dort (Bolzen im Schwingarm zur Fixierung der Stange die zum Federtopf geht) immer in einem "viel zu großen Loch" im Auge der Stange. Es sei denn der Bolzen wackelt im Schwingarm selber; hier sitzt der Bolzen recht straff und wird ja durch einen Splint gehalten (nie gesehen, fast unmöglich). Dann müßte aber ein neuer Schwingarm her.. Viel Glück Ernst
6. September 200422 J. Jojo, kann sein, dass das ein ganz kundiger Prüfer war. Wenn er nämlich entdeckt hat, dass der Bolzen selber im Schwingarm eine materialvertreibende Drehung gemacht hat. Einfach mal die insgesamt vier Bolzen miteinander vergleichen. Ein gedrehter Bolzen macht sich aber durch recht lautes Knacken beim Einfedern bemerkbar. Ist aber ein recht seltener Fehler. Gruß von P.
6. September 200422 J. Ersteller Nee, der Bolzen hat sich im Schwingarm nicht gedreht, das Spiel besteht zwischen Bolzen und Auge. Aber: Wie mache ich dem Prüfer das klar, dass das so sein muss?? Gibts da irgendeine Angabe in irgendeinem Handbuch, welche das beweist? Ich fürchte, er glaubt mir sonst nicht. Zu einer anderen Prüfstelle möchte ich nicht hinfahren, denn immerhin hat die jetzige mir meinen geschweißten Rahmen abgenommen. Ciao Karl
6. September 200422 J. Hi Karl, Das Auge ist serienmäßig nicht ganz rund, sondern hat an der Stelle, in die der Bolzen eingreift, eine kleine Ausbuchtung, damit der Bolzen durch das Verdrehen wegen der Schwingarmbewegung durch Federn nicht im Auge rumrutscht. Weiterhin gibt es kein "Spiel" im herkömmlichen Sinne. Das Auge ist ein Mehrfaches größer als der Bolzen. Das hat aber mit "Spiel" nichts zu tun, weil der Feder die Zugstange in jeder Lage unter Spannung hält und damit das Auge mit seiner Ausbuchtung IMMER am Bolzen fest anliegt. Das MUSS so sein !!! Das ist so, seit es Enten, Dyanen, Amis gibt, also seit Jahrzehnten. Der Prüfer braucht nur mal in einer langjährigen C-Werkstatt nachzufragen...... Ich schicke Dir parallel an Deine Mehladresse eine Seite aus dem Ersatzteilkatalog vom Ami, in dem "vergrößert" der Größenunterschied sehr gut sichtbar ist. Gruß von P.
7. September 200422 J. Ersteller Hallo Peter, vielen herzlichen Dank! Mein Auto kommt jetzt "in Kur" bei einem erfahrenen ehemaligen Zitronisten. Der sagte, wenns drauf ankommt, dreht er ne Buchse für das Federauge, damit das Spiel kleiner ist. Damit wäre der TÜV kein Thema. Zusätzlich nehme ich Deinen Handbuchauszug mit, und schlage ihn dem Prüfer um die Ohren (bildlich gesprochen) So sollte es wohl was werden. Ciao Karl
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