7. Februar 20224 J. Hallo liebe Forumsmitglieder, zunächst stelle ich mich als Neuling vor. Ich helfe immer wieder meinen Freunden und Bekannten bei der Reparatur ihrer Fahrzeuge, so auch diesmal an einem C5 mit Schaltgetriebe. Ich bin gelernter Automechaniker, aber aus einer Zeit ohne CAN-Bus und viel Elektronik. Ich arbeite mittlerweile in einer anderen Branche und bin deshalb nicht immer auf dem neuesten Stand C5, 3001/842, EZ 2004, 1,6 HDI Schaltgetriebe, Kombi, ca. 310.000 km Zum Problem: das ZMS begann sich zu zerlegen und deshalb wurde von mir das komplette Set gegen eine Standardkupplung ausgetauscht, was auch ohne Probleme funktionierte. Für die De-/Montage des Getriebes wurden nur die dafür notwendigen Stecker abgeklemmt, nichts weiter am Motor. Nach dem Anschließen der Batterie sprang das Auto kurz an und ging nach ca. 10 Sek. wieder aus. Auch das Leer-Orgeln der Batterie brachte nichts und obwohl Diesel an den Injektoren ankam, wollte er ums Verrecken nicht mehr anspringen. Nach erfolgloser visueller Fehlersuche und erneutem Startversuch sprang er an und lief völlig ruhig im Leerlauf, reagierte auch schön auf das Gaspedal. Da ein Rücklauf-T-Fitting am Injektor 3 undicht war, wurde ein neues Teil besorgt und am nächsten Tag verbaut. Auch da sprang das Auto wieder normal an und lief ca. 20 Sek.. Ausgemacht, Abdeckungen montiert, Füllstände kontrolliert und freudestrahlend versucht, ihn von der Bühne zu fahren -> sprang nicht mehr an. Fehlersuche ergaab, kein Diesel an den Injektoren, also Tankpumpe gemessen und festgestellt, dass Spannung ankommt. Pole getauscht in der Hoffnung, die Pumpe dreht sich frei, negativ, war einfach so gestorben. Neue Pumpe eingebaut, pumpt wie sie soll und Auto getestet. Sprang an, ging aber im Leelauf wieder aus. Spielchen mehrfach wiederholt und nach mehreren Versuchen festgestellt, dass er wie ein Traktor im Leerlauf läuft, nicht alle Zylinder da. Wenn er warm ist, kann man sogar normal mit ihm fahren, bis er nach einigen Kilometern in den Notlauf geht. Heute mal mit einem Hobby-Diagnosegerät Steuergerät ausgelesen, folgende Fehler werden angezeigt: 3825 - unbekannter Fehler 2502 - Batterie Ladespannung fehlerhaft 0104 - LMM, Stromkreis fehlerhaft 6627 - unbekannter Fehler 0204 - Injektor Zylinder 4, Stromkreis 0203 - Injektor Zylinder 3, Stromkreis 7125 - unbekannter Fehler 0201 Injektor Zylinder 1, Stromkreis fehlerhaft 0088 - Diesel Hochdruck-Überwachung 0122 - AGR 2811 - unbekannter Fehler 2711 - Automatikgetriebe Information. Inkohärenz zwischen dem CAN und der Drahtinformation ???????? beim Schaltgetriebe????? Habe beim laufenden Motor die Stecker jedes Injektors nacheinander abgezogen und sofort unruhigen Motorlauf festgestellt. Bin im Moment etwas ratlos und werde nun nochmal alle Kabel und Stecker kontrollieren, auch die, die ich gar nicht in der Hand hatte. Der ADAC meinte, dass es vllt das AGR Ventil sein könnte. Was hat das alles mit dem Kupplungswechsel zu tun oder ist das nur Zufall? Für Eure Ideen bin ich jetzt schon dankbar. Grüße Manfred
7. Februar 20224 J. vor 3 Stunden schrieb Rheinperle: Tankpumpe M. W. hat der 1.6 HDI 110 keine Vorförderpumpe im Tank, Spannung kann am Stecker des Tankgebers anstehen, evtl. gleicher Kabelbaum wie für den Benziner. Der irrtümliche Einbau einer Pumpe ist technisch möglich, kann aber dazu führen, dass die Handpumpe unter der Motorabdeckung platzt!!! Ständig 3 Bar hält die Handpumpe nicht lange aus und es kommt zu einer Fehlermeldung. vor 4 Stunden schrieb Rheinperle: Für die De-/Montage des Getriebes Vielleich hat auch ein Stecker an der Motorschalteinheit schlechten Kontakt, ein Massekabel wurde vergessen, ist lose oder beim Aus/Einbau des Getriebes wurde der Stecker vom Railsensor unglücklich getroffen, dann kommt es zu der genannten Motorstörung, durch eine Kontaktschwäche zwischen Sensor und Stecker. (Reparaturstecker einbauen)
8. Februar 20224 J. Ersteller Herzlichen Dank für Eure viele Antworten, das alles werde ich überprüfen und Euch Rückmeldung geben. Was die Tankpumpe betrifft, kann ich nur sagen, dass eine erbaut ist, die entsprechenden Leitungen und Kabel vorhanden sind. Weiterhin kann ich sagen, dass ohne Pumpe das Auto gar nicht mehr ansprang, jetzt aber wieder. Wenn das aber auch ein Fehler der Railsensors sein kann, dann ist es eben Zufall. Komme aber erst ab Donnerstag dazu. Gute Nacht! Grüße Manfred
9. Februar 20224 J. ich würde mal versuchen Batterie komplett (beide Pole) abklemmen, eine Stunde warten, dann wieder anklemmen und mindestens fünf Minuten warten. Dann sollte der Fehlerspeicher gelöscht sein. dann zusätzlich den Batterieminuspol mit einem Starthilfekabel mit dem Motorblock zu verbinden. Wenn's ein Massefehler ist kann das (zu Demonstrations-/Prüf-)zwecken reichen. LG JS
10. Februar 20224 J. Ersteller Guten Abend, es ist genauso, wie p1000 geschrieben hat und es ist beim 1,6 keine Tankpumpe eingebaut. Da ich aber fälschlicherweise eine eingebaut habe, ist er zwar angesprungen, führt aber genau zu diesen Leerlaufproblemen. Die Handpumpe ist wie von p1000 beschrieben prall gefüllt und wäre irgendwann geplatzt. Auch die Steckerbelegung ist wie beschrieben, es werden ohne Sinn 12Volt an den 4-fach-Stecker geliefert. Fakt ist, dass nicht genügend Kraftstoff angesaugt wurde, trotz langer Betätigung der Handpumpe. Peinlich aber wahr, mein Fehler. Offensichtlich drückt die Tankpumpe derart in den Kreislauf, dass der Motorlauf gestört wird. Macht das der Railsensor? Eure Hinweise waren alle hilfreich, ich danke Euch für Eure Ideen! Viele Grüße Manfred
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