18. Februar 20224 J. Hallo! Ich habe bei 160tkm bereits 3 x den Thermostat austauschen lassen und es ist wohl bald wieder soweit. Der Fehler zeigt sich in einer absinkenden Kühlwassertemperatur. Langsam geht es von 90 Grad runter. Den ersten Thermostat habe ich erneuern lassen, als der Wagen nur noch rund 75 Grad erreichte. Mit neuem Thermostat dann wieder rund 90 Grad. Da dachte ich noch defekt, kann ja passieren. Als das gleiche Spiel dann nach rund 50tkm wieder begann habe ich mir den alten Thermostat mal geben lassen und im Kochtopf getestet. Funktionierte eigentlich perfekt - nur der Sitz war nicht mehr dicht. Man konnte vom Schlauchanschluss in das Gehäuse pusten. Das geht beim neuen Thermostat nicht. Aber es verwundert auch nicht. Dichtklappe und Sitz sind einfach aus Kunststoff. Das muss irgendwann undicht werden und dann werden keine 90 Grad mehr erreicht. Bin ich der einzige, der das Problem hat?
19. Februar 20224 J. Thermostatgehäuse, oder wie du es nennest "Sitz", sind in der Regel immer aus Kunststoff (meist PA66) und auch wenn es aus Edelstahl bestehen würde wäre es in deinem Fall nichts anderes denn das wurde bei dir nicht getauscht. Der Thermostatteller (du nennst es Dichtklappe) hat eine Dichtung aus meist EBDM oder NBR ... ein typischer Dichtwerkstoff. Wenn die Dichtung , wie in deinem Fall so schnell verschleißt würde ich mal das Kühlmittel wechseln. Vielleicht befinden sich abrasive Bestandteile, meist Gusssand aus ZK oder ZKG, darin
20. Februar 20224 J. Ersteller Es wird immer das Gehäuse mit Thermostat und Temperaturfühler getauscht. Bisher kannte ich Thermostaten nur aus Metall, meist Messing mit einer Gummidichtung am Thermostatteller. Und der saß eigentlich immer unter dem Flansch des Kühlerschlauchs am Motorblock. Gekostet hat er auch nur ein paar Mark. Aber ich in 50 Jahren Autoschrauben auch nur 2 x einen defekten Thermostat wechseln müssen.
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