27. Januar 20251 J. vor 16 Minuten schrieb Kugelblitz: Darum gings nicht. Was ich sagte war, dass es kein Wunder ist für einen Friedenvorschlag zu sein, der einen Austausch von Personen im Verhältnis 1:30 bis 1:50 vorsieht. 1:1 wäre fair. Klar dem verschlagen Palaesinaenser ist es egal oder auch nicht, gerade wie man es so gerne haette. An Frieden hat er ja per Definition kein Interesse. Und fair? Fair sind natuerlich nur die enormen Opfer in Gaza oder auch der Angriff auf Syrien. Ach nee, da hiess es ja, das duerfen die weil sie es koennen.
27. Januar 20251 J. Zitat Aus Rücksicht auf die arabische Bevölkerung limitierten die Briten nach dem arabischen Aufstand 1936 die Einreiseerlaubnisse für Juden nach Palästina. Das blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg so. Zitat Walter Frankenstein erreichte statt des Gelobten Landes nur die Insel Zypern. „Wir wurden mit Landungsbooten in den Hafen von Famagusta gebracht. Zitat Das Verbrechen der Holocaust-Überlebenden wie Frankenstein bestand darin, dass sie ohne Erlaubnis der britischen Mandatsmacht nach Palästina einreisen wollten. Großbritannien ließ aber nur 1.500 Neuankömmlinge im Monat zu. Dagegen begehrten die Überlebenden, aber auch die jüdische Vertretung in Jerusalem auf. Sie organisierten mit der „Bricha“ (Hebräisch für Flucht) den Transport aus dem kriegszerstörten Europa nach Palästina, gemanagt vom Mossad la-Alija Bet (Institution für Einwanderung B). Meist ging es auf überfüllten Schiffen von Italien oder Frankreich in Richtung Gelobtes Land. Zitat Großbritannien sorgte dafür, dass sie Palästina nur einen kurzen Augenblick lang nahekamen. Vor Haifa enterten Soldaten zweier Kriegsschiffe die „Latrun“. Das Gelobte Land erreichten die Passagiere nur zum Umsteigen. Ein Truppentransporter brachte die Flüchtlinge vom Haifaer Hafen nach Famagusta auf Zypern, damals eine britische Kronkolonie. Zitat Die Internierungslager für Jüdinnen und Juden waren dort im Sommer 1946 errichtet worden. Damit sollten Einwanderer von einer Reise nach Palästina abgeschreckt werden. Tatsächlich geriet die britische Regierung in Erklärungsnöte. Holocaust-Überlebende hinter Stacheldraht zu sperren, war der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln. Zitat Das Verlassen der Lager war streng verboten. Frankenstein hielt sich daran. „Ich wollte nicht mehr flüchten. Wäre ich zu meiner Familie geflüchtet, hätten sie mich gleich am Kragen gehabt.“ Die Briten rechneten 750 der Lagerinsassen auf die Gesamtquote von monatlich 1.500 Einwanderern für Palästina an. So viele durften nach Israel ausreisen. Frankenstein konnte sich ausrechnen, wie lange er auf Zypern bleiben sollte – bis weit ins Jahr 1947. Zitat Nach etwa einem halben Jahr, im Mai 1947, wurden Frankenstein und Braun nach Palästina entlassen. Nur frei waren sie deshalb immer noch nicht. Frankenstein kam in das Internierungslager Atlith südlich von Haifa. Dort traf er seine Familie wieder, zum ersten Mal seit anderthalb Jahren. „Wir standen am Stacheldrahtzaun, ich auf der einen, Leonie und die Kinder auf der anderen Seite.“ Der große Sohn Uri erkannte seinen Vater nicht wieder. Erst nach einer weiteren Haftzeit in einem anderen Lager kam Frankenstein endgültig frei. Zitat Im Mai 1948 lief das britische Mandat über Palästina aus. Die Vereinten Nationen stimmten der Teilung des Landes in ein arabisches und ein jüdisches Gebiet zu. Der Staat Israel entstand. Zitat In den Medien auf Zypern ist bisweilen von Konzentrationslagern die Rede, wenn es um die Camps geht. Das findet Walter Frankenstein ganz falsch. „Das war kein KZ. Es war ein Lager, das von Stacheldraht verschlossen war. Ich will den Engländern nicht etwas anhängen, was sie nicht getan haben.“ https://taz.de/Britische-Internierungslager-auf-Zypern/!6061992/
27. Januar 20251 J. vor 35 Minuten schrieb MatthiasM: An Frieden hat er ja per Definition kein Interesse. Wer Interesse hat an Frieden, macht Frieden. In 75 Jahren müsste sich doch eine (oder mehrere) Gelegenheiten dazu finden lassen.
27. Januar 20251 J. vor einer Stunde schrieb Ronald: Die "Herrenmenschen" sind mehr Wert. Diesen "Tarif" hat die Hamas bestimmt. Die Juden dafür zu beschuldigen ist unfair.
27. Januar 20251 J. https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-montag-232.html US-Präsident Trump stößt mit seinen Umsiedlungsplänen für den Gazastreifen in der EU auf Widerspruch. Im Gazastreifen haben sich Palästinenser auf den Weg in ihre Heimatorte im Norden gemacht. Die Entwicklungen im Liveblog... Da machen sich Menschen auf den Weg zu ihren zerstörten Wohnorten. Da wird die Bedeutung von Heimat für die Menschen besonders deutlich. Die Hamas hat erklärt, sie sei bereit die Macht im Gaza abzugeben.
27. Januar 20251 J. vor einer Stunde schrieb fgee: Wer Interesse hat an Frieden, macht Frieden. In 75 Jahren müsste sich doch eine (oder mehrere) Gelegenheiten dazu finden lassen. Im Augenblick scheitert es an Israel. Schon weil die ein sehr eigenes Verstaendnis von Waffenstillstand haben. Sie sind es auch, die eine Fortsetzung der bewaffneten Auseinandersetzung anstreben .... Zitat Die Juden dafür zu beschuldigen ist unfair. Wieso "die Juden"? Ach so, nicht vergessen Antisemetismus zu unterstellen! Bearbeitet (27. Januar 20251 J. von MatthiasM)
27. Januar 20251 J. vor 3 Stunden schrieb Kugelblitz: Darum gings nicht. Was ich sagte war, dass es kein Wunder ist für einen Friedenvorschlag zu sein, der einen Austausch von Personen im Verhältnis 1:30 bis 1:50 vorsieht. 1:1 wäre fair. Was fair ist, wissen wir Laien hier im Autoforen sicher ganz bestimmt nicht. Was verhandelbar und akzeptabel war, wissen auch nur die Verantwortlichen. Was Du als fair empfindest, ist nur Dein Gefühl und wird nicht mal der israelischen geschweige denn der palästinensischen Bevölkerung entsprechen. Wir haben hier keine Ahnung von der aktuellen Situation und wir können uns da auch nicht hinein versetzen, auch nicht wenn wir jemanden kennen, der jemanden kennt oder selbst vor Jahren mal in Israel waren. Und ganz ehrlich 1:1 sich zu wünschen beim Gefangenenaustausch aber ansonsten nicht, ist schon sehr ambivalent finde ich.
27. Januar 20251 J. vor 1 Stunde schrieb MatthiasM: Im Augenblick scheitert es an Israel. Schon weil die ein sehr eigenes Verstaendnis von Waffenstillstand haben. Sie sind es auch, die eine Fortsetzung der bewaffneten Auseinandersetzung anstreben .... Wieso "die Juden"? Ach so, nicht vergessen Antisemetismus zu unterstellen! Wirklich komisch. Es wird doch immer darauf hingewiesen, dass auch sehr viele Nicht Juden in Israel leben u auch Israeli sind.
27. Januar 20251 J. vor 2 Minuten schrieb Nitsrekds: Und ganz ehrlich 1:1 sich zu wünschen beim Gefangenenaustausch aber ansonsten nicht, ist schon sehr ambivalent finde ich. Aber: 1:1 oder irgendwelche Zahlen zu vergleichen, ist eh unsinnig. Für mich persönlich ist allerdings der Austausch zwischen entführten Personen und Gefängnisinsassen ne schwierigere Kröte. Aber das ist eben ewig genutzte Praxis.
27. Januar 20251 J. vor 5 Stunden schrieb JörgTe: Ich saß letzte Woche mit zwei Freunden beim Guiness. Beide sind Juden, und beide waren sich einig, dass die israelische Regierung am 6. Oktober wusste, was am 7. geschehen würde. Man habe "seinen Sohn geopfert" (analog zu Abraham und Isaak) und genau das erreicht, was man erreichen wollte. Danach wollten nicht nur die Gazaner Krieg. Ob die israelischen Regierung es wollte, hm.... zumindest hat sie von der Gefahr eines kurzfristig anstehenden Angriffes gewusst und nicht vorher versucht, ihn zu verhindern.
27. Januar 20251 J. vor 20 Minuten schrieb Nitsrekds: Für mich persönlich ist allerdings der Austausch zwischen entführten Personen und Gefängnisinsassen ne schwierigere Kröte. Das hab ich auch schon gedacht, aber hier nicht geschrieben; ich denke da kommt hier ziemlich bald eine Relativierung. Gerade ist die Gedenkstunde in Auschwitz und die letzten Überlebenden stehen im Mittelpunkt, nicht die Politiker.
27. Januar 20251 J. Zitat Gibt es Sachgeschichten, die Sie gerne machen würden, an denen Sie sich bislang aber die Zähne ausgebissen haben? Ja. Die Redaktion wollte immer mal wieder eine Geschichte darüber machen, wie eigentlich Krieg entsteht. Ich habe unheimlich viel Literatur dazu gelesen und mit Leuten gesprochen. Sieben oder acht Drehbücher habe ich zu dem Thema geschrieben, aber das war der Redaktion letztendlich nicht schlüssig genug. Insofern ist das eine Geschichte, die ich in der Schublade liegen habe. Ich weiß aber nicht, ob ich sie jemals fertig bekommen werde. https://www.dwdl.de/interviews/81613/ich_habe_gedacht_das_koennte_der_todesstoss_sein/
27. Januar 20251 J. Gegen Anhänger des Assad-Regimes Selbstjustiz in Syrien: Angeblich knapp 40 Tote nach Racheakten Zitat Menschenrechtler berichten von massiver Gewalt gegen Unterstützer der früheren syrischen Regierung. Dabei sollen militante Gruppen das Recht teils in die eigene Hand genommen haben. Damaskus. In Syrien sind nach Angaben von Aktivisten bei mutmaßlichen Racheakten mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien Mitglieder religiöser Minderheiten sowie Anhänger des im Dezember gestürzten Machthabers Baschar al-Assad, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien. Die Gewalttaten sollen sich demnach rund um die Großstadt Homs ereignet haben und von Mitgliedern nicht näher bezeichneter „militanter Gruppen“ ausgeführt worden sein. Vorwurf willkürlicher Gewalttaten Die Beobachtungsstelle sprach in diesem Zusammenhang von Hinrichtungen, willkürlichen Massenverhaftungen sowie „Erniedrigungen und Entwürdigungen“. Die Aktivisten forderten ein sofortiges Ende der Gewalttaten, die demnach Mitte vergangener Woche begonnen hatten. Die genaue Identität der Täter sei unklar. Der Beobachtungsstelle zufolge handelt es sich nicht um Anhänger der neuen Übergangsregierung. Die Beobachter stützen sich auf ein Netz an Informanten in Syrien. Ihre Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Öffentliche Hinrichtung Anfang Januar Bereits Anfang Januar hatte die öffentliche Hinrichtung eines Ortsvorstehers in Syrien Sorgen vor Racheakten gegen ehemalige Anhänger Assads geschürt. Mitglieder der Sicherheitskräfte der von der islamistischen Organisation HTS geführten Übergangsregierung hatten den Mann getötet. Auch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte bei ihrem jüngsten Besuch in Syrien das Land davor gewarnt, in ein neues Unrechtssystem abzugleiten. Das Respektieren von Menschenrechten sei die Voraussetzung für finanzielle Unterstützung aus Europa und für die Aufhebung von Sanktionen. https://www.rnd.de/politik/rache-an-assad-anhaengern-in-syrien-angeblich-knapp-40-tote-Y7CZHL6TDBAZTJJNFTUNY4ZE6M.html
27. Januar 20251 J. vor 11 Stunden schrieb Ronald: Die "Herrenmenschen" sind mehr Wert. Sah man doch bereits an den Bombardements der Palästinensergebiete. Am 16.1.2025 um 14:17 schrieb Ronald: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Geiseln überlebt haben? Wurden deren mutmaßlichen Aufenthaltsorte nicht als Kollateralschaden zusammengeschossen? Ein krasser Widerspruch, der stellvertretend ist für einige andere die man hier lesen kann. Gemeinsam haben diese Aussagen nur, daß die Israelis/Juden die Bösen sind, völlig egal, was sie tun.. Garniert mit Nazi-Rethorik, so wie´s sich gehört wenn man die aktuell allseits beliebte Täter-Opfer- Umkehr ernsthaft betreiben möchte. vor 12 Stunden schrieb JörgTe: Ich saß letzte Woche mit zwei Freunden beim Guiness. Beide sind Juden, und beide waren sich einig, dass die israelische Regierung am 6. Oktober wusste, was am 7. geschehen würde. Was jemand anderes so denkt, hat ja erstmal nichts damit zu tun, ob er Jude ist oder irgendwas anderes. Ist also irrelevant, interessiert niemanden. Oder doch? Wenn es um die Beurteilung von Geschehnissen geht, die in Israel stattfinden, ist es natürlich immer gut, wenn man sich auf Juden berufen kann, die das nicht gut finden. Es gibt sogar einen Begriff dafür: "Vorzeigejude". Der "Vorzeigejude" wurde hier schon einige Male von verschiedenen Personen bemüht. Es stößt mir wirklich sauer auf. Davon ab, ist es Unsinn zu glauben, die israelische Regierung hätte bewußt um die 1.300 Menschen geopfert, um einen Krieg gegen die Hamas zu rechtfertigen. Denn sie wissen sehr genau, daß Israel so oder so deswegen angefeindet wird, hätten sich diesen Schmonsens also sparen und auch vor dem 7. Oktober in den Gazastreifen einmarschieren können. Es hätte keinen Unterschied gemacht. Heute ist der Holocaust-Gedenktag. Wer meint, daß die Israelis an den Geschehnissen des 7. Oktober schuld sind, hätte auch geglaubt, daß die Juden den Holocaust verursacht hätten. Und hätte Juden gefunden, die das bestätigen.
27. Januar 20251 J. vor 6 Stunden schrieb 15cv: Acht Geiseln, die in der ersten Phase des aktuellen Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der Hamas in den kommenden Wochen freikommen sollten, sind tot. Das geht aus Angaben der Terrororganisation Hamas und der israelischen Regierung am Montag hervor. Soweit ich es richtig verstanden habe, ist das Leben der Geiseln nicht Bestandteil der Vereinbarung. Eine Geisel gegen 30 bzw. 50 israelische Gefangene, egal ob die Geisel tot oder lebendig ist.
28. Januar 20251 J. vor einer Stunde schrieb TorstenX1: Es gibt sogar einen Begriff dafür: "Vorzeigejude". Der "Vorzeigejude" wurde hier schon einige Male von verschiedenen Personen bemüht. Ein irritierender Begriff. Ich glaube fgee hatte hier neulich ein Video verlinkt mit Juden, die viel für die Welt bedeuten. Albert Einstein zum Beispiel. Meinst du das? vor einer Stunde schrieb TorstenX1: Garniert mit Nazi-Rethorik, so wie´s sich gehört ... Albert Einstein hat 1948 einen offenen Brief an die New York Times unterschrieben, in dem ein Massaker an arabischer Zivilbevölkerung beschrieben wird. Darin werden Aktionen, Methoden, Organisation und politische Ausrichtung radikaler Siedler mit denen von N...s und Faschisten verglichen. Er mag damit richtig gelegen haben oder nicht. Es ist jedoch ein Beleg von vielen, dass hier kein so einseitiger Konflikt vorliegt, wie du ihn auslegst. Du bekennst dich ja ausdrücklich zu deiner einseitigen "Linie", ich bitte dich aber, nicht jedem der deiner Linie nicht folgt gleich Israel- oder Judenfeindlichkeit zu unterstellen. Bearbeitet (28. Januar 20251 J. von magoo)
28. Januar 20251 J. vor 17 Minuten schrieb magoo: vor 1 Stunde schrieb TorstenX1: Es gibt sogar einen Begriff dafür: "Vorzeigejude". Der "Vorzeigejude" wurde hier schon einige Male von verschiedenen Personen bemüht. Ein irritierender Begriff. Ich glaube fgee hatte hier neulich ein Video verlinkt mit Juden, die viel für die Welt bedeuten. Albert Einstein zum Beispiel. Meinst du das? Ich kam gar nicht auf die Idee, daß man das derart mißverstehen könnte wie du. Oder du versuchst, mit Absicht zu irritieren, das halte ich für wahrscheinlich. Der "Vorzeigejude" wird von Antisemiten benutzt, um antisemitische ansichten zu rechtfertigen. Indem man genau dafür Juden als Beleg angibt. https://www.nzz.ch/feuilleton/an-fabian-wolff-konnte-das-linke-milieu-den-eigenen-antisemitismus-delegieren-bis-jetzt-ld.1747830
28. Januar 20251 J. vor 5 Stunden schrieb TorstenX1: Der "Vorzeigejude" wird von Antisemiten benutzt Das hat schon 39 die Naziregierung genutzt, der General jüdischer Abstammung (Milch - wenn ich mich recht erinnere) war für Materialbeschaffung der LW zuständig. Das haben die Nazis für die Propaganda kräftig genutzt. Das Ganze ist sowieso absurd, wir sitzen hier satt und trocken, bilden uns ein Urteil auf Grund von Berichten und Bildern. Der Wahrheitsgehalt der letzteren ist sowieso fraglich. Und dann wird da kräftig Stimmung für oder gegen gemacht. Dazu kommt, dass Palästinenser (und ihre Unterstützer / Muslime/ Gutmenschen) in Europa deutlich verbreiteter sind als Jüdische Menschen. Dann hast du noch die Eingeborenen, welche der Meinung sind, wir hätten lange genug die Geschichte des Antisemitismus gehört, Leugner der Judenverfolgung und Antisemiten. (Ich erschrecke immer wieder, wie tief das hier noch verankert ist). Vor diesem Hintergrund bin ich an allen Fronten vorsichtig mit Schuldzuweisungen.
28. Januar 20251 J. Es scheint nicht so einfach zu sein die Nazis hier raus zu lassen, auch fuer die Verteidiger der israelischen Regierung nicht. Jede Gruppierung muss sich Verschwoerungstheorien gefallen lassen. Niemand bezeichnet die 9/11 Truther fuer Antiamerikaner. Nur Israel scheint eine Sonderstellung zu haben. Da muss man sogar regierungstreu sein um sich nicht des Antisemetismus verdaechtig zu machen. Ich halte die Theorie, dass der Ueberfall bewust in Kauf genommen wurde fuer sehr unwahrscheinlich. So etwas funktioniert nicht ohne eine unuebersichtliche Zahl an Mitwissern. Sollte es aufgedeckt werden, waeren die Beteiligten fuer alle Zeiten diskreditiert. Zitat SPIEGEL: Warum scheint es für viele Menschen in Deutschland nicht möglich zu sein, die brutalen und entmenschlichenden Aspekte der israelischen Kriegsführung in Gaza oder Israels autoritäre Entwicklung anzuerkennen? Omer Bartov: Deutschland hat Jahrzehnte gebraucht, um sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Viele Menschen haben dafür sehr hart gearbeitet. Aber momentan zieht Deutschland aus seiner Vergangenheit die falschen Lehren: Nicht Israels Sicherheit sollte Deutschlands Staatsräson sein, sondern das humanitäre Völkerrecht sollte die wichtigste Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg sein. Die deutsche Regierung und ein Großteil der intellektuellen und akademischen Elite haben sich so sehr der Vorstellung verschrieben, dass sie Israel um jeden Preis unterstützen müssen, dass sie damit zur Schwächung der israelischen Demokratie beitragen. Ich empfinde es als tragisch, dass Menschen in Deutschland den Antisemitismusvorwurf so verwenden, dass Menschen wie ich, die Israel sehr kritisch gegenüberstehen, als antisemitisch bezeichnet werden können. Darin liegt nicht nur eine Ironie, sondern auch eine große Tragik, weil dieser Vorwurf als Mittel dient, um Menschen zum Schweigen zu bringen. Und das wird zum Anstieg des Antisemitismus beitragen. https://www.spiegel.de/ausland/historiker-omer-bartov-ueber-israels-traumata-der-holocaust-dient-israel-als-lehre-der-unmenschlichkeit-a-f361cdf4-a5db-4462-bfcc-eecfaf48fd94 vor 34 Minuten schrieb Ebby Zutt: Das Ganze ist sowieso absurd, wir sitzen hier satt und trocken, bilden uns ein Urteil auf Grund von Berichten und Bildern. Der Wahrheitsgehalt der letzteren ist sowieso fraglich. Du sprichst uns also Medienkompetenz ab und die Faehigkeit uns ein Urteil bilden zu koennen? Geh doch mal voran🙂!
28. Januar 20251 J. vor 7 Stunden schrieb TorstenX1: Der "Vorzeigejude" wird von Antisemiten benutzt, um antisemitische ansichten zu rechtfertigen. Indem man genau dafür Juden als Beleg angibt. https://www.nzz.ch/feuilleton/an-fabian-wolff-konnte-das-linke-milieu-den-eigenen-antisemitismus-delegieren-bis-jetzt-ld.1747830 So schnell kann's gehen. Ich wollte nur zwei Bier mit den beiden trinken. Plötzlich bin ich Antisemit.
28. Januar 20251 J. vor 58 Minuten schrieb MatthiasM: Du sprichst uns also Medienkompetenz ab Pluralis majestatis? Oder versuchst du da was umzudeuten? Als dann: Woher hast du deine Informationen, die deine Meinung befeuern? Glaubst du alles, was du in Nachrichten, Zeitungen, Internet siehst? Ist dir die Idee fremd, dass mit Texten und Bildern bestimmte Absichten verbunden sind? Beispiel aktuell: Beides Bilder mit Signalwirkung, Das ist doch leicht zu sehen?! Eventuell habe ich ja mein Misstrauen den Bildern, Berichten und Meinungsäußerungen gegenüber nicht deutlich genug rüber gebracht.
28. Januar 20251 J. vor 6 Minuten schrieb Ebby Zutt: Pluralis majestatis? Du hast es allgemein formuliert, ich habe allgemein geantwortet! Was soll die billige Rhetorik? vor 7 Minuten schrieb Ebby Zutt: Oder versuchst du da was umzudeuten? Als dann: Woher hast du deine Informationen, die deine Meinung befeuern? Glaubst du alles, was du in Nachrichten, Zeitungen, Internet siehst? Ist dir die Idee fremd, dass mit Texten und Bildern bestimmte Absichten verbunden sind? Was soll ich umdeuten? Ich informiere mich wie Du aus unterschiedlichen Quellen und bilde mir aus meiner Erfahrung und Wissen eine Meinung. Dabei glaube ich natuerlich nicht alles und weiss auch um dei Macht der Bilder.- Ein Grund warum ich Viedeos, die noch deutlich suggestiver sein koennen, meide. Aber wollen wir nicht wieder sinnvoll miteinander diskutieren? Jeder schreibt seine Meinung und kann gerne anderen zeigen wo sie wohl falsch liegen. Wenn Du denkst, man koenne keine Meinung zu etwas haben, bei dem die Informationen nicht direkt gewonnen wurden, darfst Du dich gerne enthalten. Ich finde deine Metadiskussion unnoetig belehrend und auch sehr einseitig!
28. Januar 20251 J. vor 14 Minuten schrieb MatthiasM: Ich finde deine Metadiskussion unnoetig belehrend und auch sehr einseitig! Muhahahaha!!! 😂
28. Januar 20251 J. vor 33 Minuten schrieb MatthiasM: Was soll die billige Rhetorik? Ablenkungsmanöver, oder humorfrei? vor 35 Minuten schrieb MatthiasM: Ich finde deine Metadiskussion Dann brauchst du dich daran nicht beteiligen. vor 37 Minuten schrieb MatthiasM: Wenn Du denkst, man koenne keine Meinung zu etwas haben, bei dem die Informationen nicht direkt gewonnen wurden Nö, das habe ich in dem 1. Beitrag heute Morgen gar nicht geschrieben. Siehst du, da deutest du meine Worte vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt: Vor diesem Hintergrund bin ich an allen Fronten vorsichtig mit Schuldzuweisungen. Ich fordere Nix, sondern schreibe da, wie ich mit den Dingen umgehe. Und bleibe bei meiner Denkweise, vorsichtig mit Wertungen ( in Zusammenhang mit speziell dem Nahostkonflikt) zu sein. Bei anderen Gelegenheiten vertrete ich durchaus klare Standpunkte. ( Energiewende z.B.,)
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