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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

vor 27 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Für einen Christen hat er allerdings heftige Gewaltphantasien verbreitet 

Das mag sein; und er nahm auch "einige Tote pro Jahr" in kauf für das Recht auf Waffenbesitz. Aber das macht es nicht besser: es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Demokratie.

Und die Symbolik erinnert natürlich an John F. Kennedy. Und wie dieser, wurde auch Charlie Kirk "unsterblich" eben gerade durch seinen gewaltsamen frühen Tod.

Zitat

der Unterschied der da parteienwirksam zelebriert wird, lässt mich gruseln.

😉

 Charlie Kirk und John F. Kennedy in einem Satz..... da muss man schon sehr speziell denken....

vor 2 Stunden schrieb fgee:

 Aber das macht es nicht besser: es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Demokratie.

Der amerikanischen Demokratie ist das glaube ich ziemlich egal, die wird sowieso gerade abgewickelt. Schlecht ist es für die Stimmung, der Hass wird noch mehr zunehmen, auch ohne Kirk.

Wie hattest du dich noch mal nach der Ermordung der demokratischen Eheleute im Juni geäußert? Wie war das für die amerikanische Demokratie?

vor 2 Stunden schrieb fgee:

Aber das macht es nicht besser: es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Demokratie.

Jeder Mord ist schlimm. Und ja, ein schwarzer Tag für die Demokratie, denn die rechtsnationalen & Evangelikalen ( Trumpisten) machen selbstverständlich die Demokraten* dafür verantwortlich und rufen zur Hatz auf.

Wenn man dann noch bedenkt, er war nix außer einem Influenzer ( Einpeitscher) und Fakenews verbreiter, der Trump gern als Diktator sehen wollte; die Dame von der ich vorher sprach war Demokratische Abgeordnete. Weniger schlimm?

*Politisch betrachtet sind die etwa auf einer Linie mit der CSU ( Kennedy war bei dem Reps verhasst, weil streng katholisch).
 

vor 3 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Für einen Christen hat er allerdings heftige Gewaltphantasien verbreitet und Markus 5:39 vergessen.

Und vergessen wollen wir auch nicht:

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/minnesota-angriff-demokratin-100.html

Dazu Donald:

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Tat als "wohl gezielten Angriff auf Staatsbedienstete". Die Bundespolizei FBI und Justizministerin Pam Bondi seien mit den Ermittlungen betraut, hieß es in einer Mitteilung aus dem Weißen Haus, die auf der Plattform X veröffentlicht wurde...

Kein Vizepräsident, keine Bundesflaggen auf halbmast…

indes, der Unterschied der da Parteienwirksam zelebriert wird,
lässt mich gruseln.

 

Ja, das Beispiel hatte ich ja auch schon gebracht. Man ist immerwieder "erstaunt" ob des Ungleichgewichts (um es vorsichtig auszudrücken) in den USA. Vergessen sollte man auch nicht, dass jeden Tag in den USA bei "schoolshootings" Kinder erschossen oder verletzt werden. Wie ist da die Relation zu einem Rechtsextremen, der erschossen wurde?

Mord ist immer verachtenswert, aber  wie unterschiedlich es nachträglich verarbeitet wird, ist schon schockierend. 

Wer den Mann als Konservativen bezeichnet, hat ein echtes Kompassproblem. Die liebe Christ hat Hass gepredigt, Minderheiten diffamiert, Gewalttaeter beguenstigt und hatte ansonsten eine eindeutig rechtsradikale Haltung. Ich sehe das wie Ebby, wenn man solchen Menschen einen Heiigenstatus zubilligt, ist der Tiefpunkt noch lange nicht erreicht. 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

vor 5 Stunden schrieb fgee:

Hab mir lange überlegt, ob ich es in "Gott und die Welt" oder hier schreiben soll. Hab mich für hier entschieden, weil es ein schlechter Tag für die amerikanische Demokratie war.

Das war es schon als sie trumpel zum 1. mal wählten. 

vor 1 Stunde schrieb JörgTe:

Wie hattest du dich noch mal nach der Ermordung der demokratischen Eheleute im Juni geäußert? 

Das war irgendwie an mir vorbei gegangen. Ist natürlich gleich schlimm. Mea culpa.

vor 1 Stunde schrieb Nitsrekds:

 Charlie Kirk und John F. Kennedy in einem Satz..... da muss man schon sehr speziell denken....

Auch wenn die beiden politisch nicht unterschiedlicher sein könnten: Der "Märtyrertod" macht sie zu ungleichen Geschwistern. Ist doch offensichtlich?

vor 1 Stunde schrieb MatthiasM:

Wer den Mann als Konservativen bezeichnet, hat ein echtes Kompassproblem. 

Wikipedia. (Link weiter oben)

vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt:

Wenn man dann noch bedenkt, er war nix außer einem Influenzer ( Einpeitscher) und Fakenews verbreiter

War er das? Ich weiss es nicht. Ich weiss echt nicht viel über ihn. Ich weiss nur: Er war bekennender Christ *. Und diese Verbindung zum Christsein * brachte ich hier, weil er auch deswegen erschossen worden sein könnte: Weil die Art, wie er sein Christsein * interpretierte, manchen nicht passte, euch ja auch nicht. Ein amerikanischer Youtube-Musiker aus der christlichen Szene, der nie politische Videos macht sondern Musik, dem ging Charlie Kirks Tod sichtlich an die Nieren. Der fürchtet sich jetzt in Amiland.

* Eigentlich ist Charlie Kirk ein gelungenes Beispiel dafür, wie breit die christliche Gemeinde aufgestellt ist. Es haben alle platz. Mitsamt ihren Weltanschauungen.

vor 4 Stunden schrieb fgee:

Das mag sein; und er nahm auch "einige Tote pro Jahr" in kauf für das Recht auf Waffenbesitz. Aber das macht es nicht besser: es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Demokratie.

Und die Symbolik erinnert natürlich an John F. Kennedy. Und wie dieser, wurde auch Charlie Kirk "unsterblich" eben gerade durch seinen gewaltsamen frühen Tod.

😉

Ich bitte dich, du kannst doch die Kennedys nicht mit so einer Null vergleichen.

 

Schon speziell hier... Der Faden heisst "Krieg und Frieden", und ich berichte über einen, der am Rednerpult gewaltsam zu tode gekommen war. Eure Reaktionen? Im Wesentlichen so: "Der war ja auch extrem" oder sogar "der war ja auch rechtsextrem" – Ja, dann ist es ja nicht schade um ihn, oder was!?

vor 2 Minuten schrieb fgee:

Das war irgendwie an mir vorbei gegangen. Ist natürlich gleich schlimm. Mea culpa.

Auch wenn die beiden politisch nicht unterschiedlicher sein könnten: Der "Märtyrertod" macht sie zu ungleichen Geschwistern. Ist doch offensichtlich?

Wikipedia. (Link weiter oben)

War er das? Ich weiss es nicht. Ich weiss echt nicht viel über ihn. Ich weiss nur: Er war bekennender Christ *. Und diese Verbindung zum Christsein * brachte ich hier, weil er auch deswegen erschossen worden sein könnte: Weil die Art, wie er sein Christsein * interpretierte, manchen nicht passte, euch ja auch nicht. 

Ich sag mal so. Das er Rassist, rechter influenzer und bekennender Christ war sollte hiesigen Christen vielleicht nochmal zu denken geben die eigenen Parameter nochmals zu evaluieren.

Es ist ja nicht von ungefähr das sich Waffenverliebtheit, Rassismus und Christentum in den USA so gut paaren. 

Doppelpost 

Bearbeitet ( von Götz Kowalski)
Doppelpost

vor 6 Minuten schrieb fgee:

 "der war ja auch rechtsextrem" – Ja, dann ist es ja nicht schade um ihn, oder was!?

Du sagst es.

vor 51 Minuten schrieb fgee:

Das war irgendwie an mir vorbei gegangen. Ist natürlich gleich schlimm. Mea culpa.

Auch wenn die beiden politisch nicht unterschiedlicher sein könnten: Der "Märtyrertod" macht sie zu ungleichen Geschwistern. Ist doch offensichtlich?

Wikipedia. (Link weiter oben)

War er das? Ich weiss es nicht. Ich weiss echt nicht viel über ihn. Ich weiss nur: Er war bekennender Christ *. Und diese Verbindung zum Christsein * brachte ich hier, weil er auch deswegen erschossen worden sein könnte: Weil die Art, wie er sein Christsein * interpretierte, manchen nicht passte, euch ja auch nicht. Ein amerikanischer Youtube-Musiker aus der christlichen Szene, der nie politische Videos macht sondern Musik, dem ging Charlie Kirks Tod sichtlich an die Nieren. Der fürchtet sich jetzt in Amiland.

* Eigentlich ist Charlie Kirk ein gelungenes Beispiel dafür, wie breit die christliche Gemeinde aufgestellt ist. Es haben alle platz. Mitsamt ihren Weltanschauungen.

Wenn Du nicht viel über ihn weißt,  dann schreib besser nichts über ihn. Er war noch weniger Christ als Trump. 

Und Kennedy und Kirk sind keineswegs beides Märtyrer. Die haben nichts, aber auch gar nichts gemeinsam. Auch nicht im Tod.

Edit: und warum der Tod von 2 Demokraten und schwere Verletzungen von zwei anderen (beim Attentat auf die Demokratin bzw. fast zeitglich), die allesamt für mehr Gerechtigkeit gekämpft haben, gleich schlimm mit einem toten Rechtsradikalem sind, erschließt sich wohl maximal Dir selbst.

(Auch bezeichnend, dass Du das nichtmal mitbekommen hast, auch wenns armseligerweise tatsächlich wesentlich weniger in den Medien präsent war.)

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 36 Minuten schrieb Nitsrekds:

Er war noch weniger Christ als Trump. 

Das kannst du beurteilen? 

Zitat

Und Kennedy und Kirk ... haben nichts, aber auch gar nichts gemeinsam.

Und das kannst du auch beurteilen?

Chapeau!

Das kann jeder beurteilen der sich in Geschichte etwas auskennt.

vor 27 Minuten schrieb fgee:

Das kannst du beurteilen? 

Und das kannst du auch beurteilen?

Chapeau!

 Auf jeden Fall eher als Du, der nix über ihn weiß. Ich höre mir seine Hassreden schon seit Jahren an, da ich mich divers informiere, um nicht vorschnell zu urteilen. 

Christ sein hat was mit Menschlichkeit u Mitgefühl zu tun.  So schwierig ist es nicht, da Lügner wie Trump u Kirk zu erkennen.

Aber danke für das Kompliment! 

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 20 Minuten schrieb Götz Kowalski:

Das kann jeder beurteilen der sich in Geschichte etwas auskennt.

Das und zuhören kann.

Brillant geschrieben, sarkastisch im Tonfall und dennoch exzellent analysiert

Von Laura und Normal Island News , aus dem englischen übersetzt .

So ermordete Tyler Robinson Charlie Kirk

Alle waren fassungslos, als sich herausstellte, dass Charlie Kirks Mörder kein transsexueller islamistischer Marxist war – nicht zuletzt die Leute, die einen Vorwand suchten, um einen Bürgerkrieg anzuzetteln und jeden Politiker, Aktivisten und Kommentator zu ermorden, mit dem sie nicht einverstanden waren.

Wir kennen jetzt die Identität des Attentäters, weil das FBI es uns gesagt hat, und das FBI liegt in solchen Dingen nie falsch (abgesehen von den beiden Malen, als es den Falschen verhaftet hat, aber das vergessen wir einfach).

Wie auch immer, das FBI hat bestätigt, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen netten weißen Jungen namens Tyler Robinson handelt, der aus einer guten christlichen Familie mit eingetragenen Republikanern stammt. Es stellte sich heraus, dass Tyler heterosexuell ist, also können wir nicht einmal seine sexuelle Orientierung … oder seine Geschlechtsidentität … oder seine Hautfarbe … oder seine Religion … oder die aufgeweckten Professoren dafür verantwortlich machen.

Ich will nicht lügen, ich bin so verdammt sauer! Wenn das FBI jemandem eine Falle stellen wollte, warum konnten sie es dann nicht einem radikalen Linken mit blauen Haaren und Pronomen in seiner Biografie zuschreiben?
Das. Ruiniert. Alles.

Wie dem auch sei, ich kenne alle Einzelheiten des Mordes und bin mir sicher, dass Sie mir zustimmen werden, dass er überraschend frei von Handlungslücken ist, also werde ich ihn nicht in Frage stellen. Das bedeutet, dass uns nichts anderes übrig bleibt, als Charlies Spendern unsere Gedanken und Gebete zu senden und unsere Wut in eine andere Richtung zu lenken.

Die Ereignisse dieses schicksalshaften Tages verliefen wie folgt:

Der Mörder betrat am 10. September 2025 um 8:29 Uhr den Campus der Utah Valley University. Die Universität verfügt über 1.600 Überwachungskameras, und keine davon erfasste ihn mit seinem 48-Zoll-Repetiergewehr Mauser 98 .30-06 mit montiertem Zielfernrohr. Allerdings wurde er in verschiedenen Outfits und mit mehreren verschiedenen Gesichtern (Gummimasken werden heutzutage immer raffinierter) gefilmt.

Der Attentäter erschoss Charlie von einem 200 Meter entfernten Dach aus, kurz nachdem zwei Männer völlig harmlose Handzeichen gegeben hatten. Er führte das Attentat mit einem einzigen Schuss aus. Nicht schlecht für einen sanftmütigen 22-Jährigen, der Angst hatte, die Jagdgewehre seines Vaters zu benutzen.

Während der Schütze flüchtete, gab sich ein alter Mann freundlicherweise als Mörder aus und fungierte als perfekter Lockvogel. Auch jemand anderes verhielt sich, als wäre er der Mörder, was zu großer Verwirrung führte und dazu führte, dass die Polizei zwei Verdächtige festnahm, die später ohne Anklageerhebung wieder freigelassen wurden (vermutlich ist es in den USA kein Verbrechen, bei einem Mord als Lockvogel zu agieren).

Überwachungsaufnahmen zeigten, wie der Mörder vom Dach sprang und ohne sein riesiges Gewehr in den Wald rannte. Die Polizei war jedoch dankbar, die Waffe später in ein Handtuch gewickelt in einer riesigen Kiste im Wald zu finden. Wie man sich vorstellen kann, erleichterte dies ihre Arbeit erheblich.

Verschwörungstheoretiker hielten es für seltsam, dass die Waffe in den Wald teleportiert werden konnte, bis das FBI erklärte, was tatsächlich passiert war:

Es stellte sich heraus, dass der Mörder seine Kleidung wechselte, mit einer zerlegten Waffe auf das Dach kletterte, sie wieder zusammensetzte, einen Einzelschuss-Mord verübte, die Waffe erneut zerlegte, seine Kleidung erneut wechselte, die Waffe zur Hälfte in seine Hose und zur anderen Hälfte in seinen Rucksack steckte, vom Tatort floh, die Waffe dann wieder zusammensetzte und im Wald zurückließ. Der Mörder war sogar so freundlich, Gravuren auf den Kugeln zu hinterlassen, die darauf hindeuten, dass er ein „Groyper“ ist.

Bis vor etwa zwei Stunden hatte ich keine Ahnung, was ein Groyper ist, aber du solltest wissen, dass sie Todfeinde von Charlie Kirk sind und dich, wenn du sie verärgert, gnadenlos doxen! Ich freue mich, sagen zu können, dass ich jetzt ein riesiger Groyper bin, also verarsch mich nicht, okay?

Das FBI bestätigte, dass der Mörder den Anschlag mit seinen Freunden auf Discord geplant hatte. Als Discord jedoch erklärte, dass auf seinen Servern keine solche Konversation stattgefunden habe, und das FBI gefragt wurde, warum keine weiteren Festnahmen vorgenommen worden seien, erklärte es, der Mörder habe allein gehandelt. Dies ist in keiner Weise verdächtig.

Wie Sie sehen, ist dies nun ein klarer Fall, und da der Verdächtige demografisch unbedenklich ist, können wir seine Identität nicht nutzen, um einen Kulturkampf anzuheizen. Daher ist es leider an der Zeit, weiterzumachen.

In anderen Nachrichten möchte ich Ben Shapiro dazu gratulieren, der neue Leiter von Turning Point USA zu werden und die Organisation an ihren rechtmäßigen Platz als bedingungsloser Diener Israels zurückzubringen.*

https://www.normalisland.co.uk/p/here-is-exactly-how-tyler-robinson?r=qp529&utm_medium=ios&fbclid=IwdGRleAMyvINleHRuA2FlbQIxMQABHgqY9_IQFZNLMDhL2CDfAFxOcafOiZpeUMYVRUiCPf00xZxnj9vL86VFp71m_aem_Zx0tVrymqXLQYkW-TEqTlQ&triedRedirect=true
 

* Anmerkung: Charlie Kirk hat lange Gelder aus israelischen Kreisen bekommen. In letzter Zeit wurde er aber kritischer und nahm auch keine Gelder mehr an.

Er war auch ziemlich hinterher das die Ebstein-Files öffentlich gemacht werden. 
 

 

Mein Hauptpunkt gestern war:

Am 13.9.2025 um 14:21 schrieb fgee:

Am letzten Mittwoch wurde Charlie Kirk am Rednerpult meuchlings erschossen. .... Das war kein guter Tag für die amerikanische Demokratie. 

Die Mitforisten echauffierten sich dann darüber, dass Charlie Kirk halt ein Rechtsextremer gewesen sei und sein Christsein sowieso unglaubwürdig und was noch alles. Wie wenn das den Mord besser machen würde. – Mit einem Wort: Ich verstehe euch nicht. 🤨

"Grandpa" Bernie Sanders bringt es auf den Punkt (1-Minuten-Kurzvideo):

"Ich möchte ein paar Worte zum schrecklichen Mord an Charlie Kirk sagen – dessen Meinung ich überhaupt nicht teile, in fast allen Belangen. Er war aber ganz klar ein cleverer und effektiver Kommunikator und Organisator. Jemand, der sich nicht scheute, in die Öffentlichkeit zu treten. (...) Eine freie und demokratische Gesellschaft – das, worum es geht in Amerika – basiert auf der Grundlage, dass Leute aussprechen und organisieren und am öffentlichen Leben teilhaben können ohne sich fürchten zu müssen, getötet, verletzt oder ausgegrenzt zu werden wegen ihrer politischen Ansichten. Tatsächlich ist dies der Kern von Freiheit und Demokratie. (...)"

Bearbeitet ( von fgee)

Focus online: "Nach dem Mord an Charlie Kirk werfen deutsche Medien dem Trump-Unterstützer Rassismus und Hass vor. Das ist kein Journalismus, sondern linke Propaganda, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz."

Focus online-Video

 

Bearbeitet ( von fgee)

Rassismus und Hass stehen doch aber bei Kirk außer Frage. Und Focus steht nun ja aber mal für rechte Propaganda.

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb fgee:

Wie wenn das den Mord besser machen würde. – Mit einem Wort: Ich verstehe euch nicht. 

Ja, Mord ist immer scheiße.

Es geht bei der Widerrede nicht darum einen Mord zu rechtfertigen. Es geht darum, das dieser Mensch mit seinem Handeln alles daran gesetzt hat, dass die Demokratie verschwindet. Und ehrlich gesagt bin ich der festen Überzeugung, das er sich einen Dreck um die Opfer seiner Politik Gedanken gemacht hat  - im Gegenteil, es ist eindeutig Ziel seiner Politik gewesen, das Menschen, wie auch immer, auf der Strecke bleiben.

Was mich ankotzt ist, das jetzt so getan wird, als ob der Mord den demokratischen Diskurs vernichten würde: das ist falsch. Einer der Täter ist an seiner eigenen Politik verreckt. Und da hält sich mein Mitleid exakt bei Null.

Und seine Genossen? Ihnen ist es wieder einmal wichtiger daraus Kapital zu schlagen. Die Linken, die Demokraten etc.pp. sind Schuld. 

Nein, sind sie nicht! 

Aber es ist typisch. Da wird vernichtet, unterdrückt und zerstört - bleibt einer der Täter auf der Strecke, ist der Aufschrei groß. Und das Schlimmste ist, dass die, die als nächsten dran sind, am lautesten mit heulen. 

Christ... was für ein Schwachsinn. Sein Frauenbild hat mehr Taliban als Jesus gesehen, seine Barmherzigkeit die Niedlichkeit eines Wolfes und Nächstenliebe eine Grenze kurz hinter dem eigenem Ego.

Mein Mitleid ist bei den ermordeten Demokraten, den Flüchtlingen, Illegalen, Abgeschobenen, unterdrückten Frauen, Schwangeren, die nicht weiterwissen, Schwarzen, Juden, Homosexuellen, nicht Angepassten und allen nicht weißen, christlichen Männern mit Gewalt und Unterdrückungsfantasien.

Zuviele, um für die Täter auch noch Mitleid zusammen zu kratzen. 

vor 17 Minuten schrieb RalphB:

Ja, Mord ist immer scheiße.

Fast immer!

vor 17 Minuten schrieb RalphB:

Es geht bei der Widerrede nicht darum einen Mord zu rechtfertigen.

Macht ja hier auch niemand! Das sind nur typisch rechtspopulistische Strohmaenner. Wer seine dokumentierten Ausserungen relativiert und nicht fuer rechtsradikal haellt, ist entweder auffassungseingeschraenkt oder dem Opfer politisch nahestehend. 

vor 17 Minuten schrieb RalphB:

Christ... was für ein Schwachsinn. 

Jep, der hat das Christentum etwa so repaesentiert wie die Taliban den Islam. 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

vor einer Stunde schrieb JörgTe:

Rassismus und Hass stehen doch aber bei Kirk außer Frage.

Doch. Das ist ja der Punkt. "Dem ZDF nachgeplappert" hilft hier nicht weiter, weil Focus (meinetwegen politisch rechts) dem ZDF (meinetwegen politisch links) die Verletzung des journalistischen Handwerks / der journalistischen Sorgfaltspflicht vorwirft (sic). Focus in dem Video: "Jedem Journalismus-Schüler würde man diesen Bericht um die Ohren hauen." Das ist keine Bagatelle.

Der Focus-Korrespondent sagt, Charlie Kirk sei mit Andersdenkenden debattieren gegangen. An den Unis. Seine Debattenkultur sei vorbildlich gewesen. In Deutschland gäbe es die nicht, hier gäbe es nur eine Diffamierungskultur *.

Wer war Charlie Kirk wirklich? Ich habe immer mehr den Eindruck, ihr wisst es genau so wenig wie ich.

 

Wie dem auch sei. Wenn ein Bernie Sanders sagt, so geht es nicht, weil Freiheit und Demokratie darin bestehen, dass man ohne Angst um Leib und Leben seine Meinung sagen darf, dann hat das für mich Gewicht. Denn Bernie Sanders (politisch links) ist für mich hier "unverdächtig". Sanders stellt diesen politischen Mord übrigens in eine Reihe mit den Morden an Martin Luther King, J.F.Kennedy, natürlich den anderen jüngsten Opfern und auch den Angriff auf Ronald Reagan, Donald Trump, das Capitol.

 

*) Auch diese Meinung muss man nicht teilen; aber dass es "kulturelle Unterschiede" gibt zwischen Amiland und Deutschland, muss man wahrlich nicht weiter ausführen. Geflügeltes Wort: Wenn in Amiland einer etwas Neues macht, kommen zehn und machen es nach. Wenn in Deutschland einer etwas Neues macht, kommen zwanzig und lassen es verbieten.

Bearbeitet ( von fgee)

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