17. September 202517. Sep vor 2 Minuten schrieb fgee: Exakt. Du hattest meine Antwort an JörgTe zitiert. Abgesehen davon, bist du mir gegenüber auch nicht die Inkarnation der Höflichkeit. Ich empfinde dich oft aggro. (wink) Exakt nicht an JörgTe. Stimmt, ich rede Tacheles, Drumherumgequatsche ist nicht (mehr) mein Ding, allerdings unterstelle ich niemanden Mord gut zu heißen. Da wirst Du mit Recht geben müssen, dass das doch zwei verschiedene Kategorien sind.
17. September 202517. Sep vor 14 Stunden schrieb fgee: Ich könnte dir auch deine "umstrittensten Aussagen" um die Ohren hauen, indem ich sie aus dem Zusammenhang reisse – aber das bringt nichts. Anders gesagt, ich muss das nicht gleich sehen wie du, ok? Diese deine Frage möchte ich aber beantworten: Christian Riek, besonnener Professor für Spieltheorie sagt in seinem Video "Stehen Sie auf der richtigen Seite?" : "Um zu entscheiden, ob man auf der "richtigen" Seite steht, gibt es zwei Kriterien, ein formales und ein inhaltliches. Formal: Ist die eigene Position konsistent oder willkürlich? Inhaltlich: werden rote Linien der Menschlichkeit überschritten? Wer Kriegsterror oder Mord gutheißt, steht nicht auf der guten Seite." Darum gings und das ist an Ralph.
17. September 202517. Sep Das ist doch eine voellig fruchtlose Debatte! Obwohl der von Ralph verlinkte Artikel durchaus den Kontext beleuchtet, wird, beleglos natuerlich, das Gegenteil behauptet. Zudem beherrschte der Ermordete auch die "Hundepfeife", mit der Rechtsradikale ihre Anhaenger ansprechen, ganz gut. Er hat meistens(!) vermieden Schwarze direkt zu diffamieren, sondern zB eine Quotenreglung als Ursache fuer deren Inkompetenz anzufuehren. Solche Codes werden fuer Antisemetismus auch gerne gebraucht. Und dann wirft jemand, der das Leiden und den Tod tausender unschuldiger Menschen empathielos als, fuer die Vernichtung der Hamas notwendig, in Kauf nimmt, einen Mangel an Mitleid vor? Im Gegensatz zum Ermordeten bin ich ueberings fuer die harte Bestrafung der Taeter jeden Gewaltverbrechens. Auch Frau Pelosi hat, wenn auch zurueckhaltend, das Verbrechen verurteilt. Zitat Nach dem Hammerangriff auf den Ehemann der Demokratin Nancy Pelosi 2022 sagte Kirk hämisch, „irgendein großartiger Patriot“ solle doch bitte die Kaution des Attentäters bezahlen. https://taz.de/Attentat-auf-Charlie-Kirk/!6105539/ Appelle an Anstand und Aufrichtigkeit sind sinnfrei! Aber immerhin, bei den interessanten Debatten, wer jetzt wen zitiert hat und wer auf was antwortet, ist er ziemlich gut. Bearbeitet (17. September 202517. Sep von MatthiasM)
17. September 202517. Sep Zwischenzeitlich wurden gerade in den USA zwei Obdachlose von einem Mob gelyncht .
17. September 202517. Sep vor 10 Stunden schrieb fgee: Ob du dich dadurch angesprochen fühlen willst, überlasse ich dir. "Kein Mitleid" empfinde ich jedenfalls als "Empathielosigkeit" in diesem Fall (wobei Charlie Kirk das Wort "Mitgefühl" lieber wäre als "Empathie"). Das englische Wort für "Mitgefühl" dürfte aber "empathy" sein, oder? Ich meinerseits bin um jedes bisschen Empathielosigkeit bei mir dankbar. Ich lese zwei Zeitungen, und die Meldungen der in Pakistan festhängenden afghanischen Ortskräfte, die Bombardements in Gaza und der Ukraine etc. überfodern mich schon sehr, so dass ich nicht noch Mitgefühl für Hassprediger aufbringen kann.
17. September 202517. Sep vor 7 Minuten schrieb JörgTe: Das englische Wort für "Mitgefühl" dürfte aber "empathy" sein, oder? Wohl nicht ganz. Der Mitforist laesst sich da von einem Vordenker leiten, der Empathie fuer eine linken Kampfbegriff haellt, er wuerde Mitleid bevorzugen. Ich habe das auf Deutsch gelesen und bin den Feinheiten der englischen Sprache nicht so maechtig um das zu beurteilen. Zitat Kirk nannte Empathie eine woke Erfindung (ZON/Paywall) Bearbeitet (17. September 202517. Sep von MatthiasM)
17. September 202517. Sep vor einer Stunde schrieb Nitsrekds: Darum gings und das ist an Ralph. Autsch, ja. Da war ich "verschoben" an meinem Bildschirm. Mea culpa. Ändert aber nichts daran, dass der Betreffende durchaus in der Lage ist, für sich selber zu reden. vor 1 Stunde schrieb Nitsrekds: allerdings unterstelle ich niemanden Mord gut zu heißen Ich auch nicht (damit ist das dann hier auch mal gesagt); aber ich empfinde schon, dass bei "dem da" mit anderem Massstab gemessen wird als das hier sonst getan wird. vor einer Stunde schrieb MatthiasM: jemand, der das Leiden und den Tod tausender unschuldiger Menschen empathielos als, fuer die Vernichtung der Hamas notwendig, in Kauf nimmt Ja, das war mir auch aufgegangen beim Schauen des Riek-Videos. Hier muss ich etwas nachjustieren. Übrigens (ich weiss nicht ob dir das aufgefallen ist): Irgendwann hab ich aufgehört, Bibi zu verteidigen, weil es auch für mich nicht mehr "stimmte". vor 29 Minuten schrieb JörgTe: Das englische Wort für "Mitgefühl" dürfte aber "empathy" sein, oder? Google Ü sagt "compassion". vor 25 Minuten schrieb MatthiasM: Der Mitforist laesst sich da von einem Vordenker leiten, der Empathie fuer eine linken Kampfbegriff haellt Ich habe ihn lediglich zitiert. Das ist nicht das Gleiche.
17. September 202517. Sep So. Nun noch zum eigentlichen Thema "Charlie Kirk": vor einer Stunde schrieb MatthiasM: Er [Charlie Kirk] hat meistens(!) vermieden Schwarze direkt zu diffamieren, sondern zB eine Quotenreglung als Ursache fuer deren Inkompetenz anzufuehren. Siehst du, so funktioniert "Fake News". Und genau darum geht es bei der Berichterstattung über Charlie Kirk. Richtig ist: Eine Fluggesellschaft führt eine Quotenregelung ein "wir wollen 40% schwarze Piloten einstellen". Charlie Kirk kritisiert das, indem er sagt, die fachliche Qualifikation eines Piloten sei ihm wichtiger als dessen Hautfarbe, und fügt an, dass er sich dann bei dieser Fluggesellschaft bei einem schwarzen Piloten fragen würde, ob der nun qualifiziert sei (oder nur aufgrund seiner Hautfarbe eingestellt wurde). Es ging also nicht gegen Schwarze, sondern gegen Quotenregelungen. Dass dies von den woken Linken als "Rassismus" umgedeutet wurde und wird, ist dann auch nur konsequent 🙈
17. September 202517. Sep www.volksverpetzer.de/analyse/hayali-recht-rechtsextrem-charlie-kirk "Gezielte Provokationen – getarnt als „Debatte“ Kirk trat mit TPUSA an Universitäten auf, von denen er behauptete, sie seien linksradikale Hochburgen, an denen Studierende indoktriniert würden – eine beliebte Erzählung der US-Rechten. Bei seinen Auftritten setzte er auf Konfrontation. Die Videos der Debatten, die Kirk veröffentlichte, gingen viral: „Das Modell TPUSA war von Beginn an auf Clickbait und Outrage ausgerichtet“, sagt der Kultur- und Medienwissenschaftler Simon Strick von der Universität Potsdam: „Kirk und TPUSA haben auf digitale Provokationsformate gesetzt, die schon vorher in der Netzkultur populär waren. Speziell war es das Change-my-mind- oder Prove-me-wrong-Format, das viele rechte Youtuber wie Steven Crowder in den 2010er Jahren popularisierten.” Kirk habe dieses Format professionalisiert: „Er ging auf irgendeinen Unicampus mit vorbereiteten Provokationen – Abtreibung ist Holocaust, Islam ist anti-amerikanisch, Kirche und Staat sollen nicht getrennt werden, Schwarze haben niedrigeren IQ, etc. – und sendete dann seine besten Momente als Youtube-Video – jene, wo er meist jüngere, unvorbereitete oder einfach höflichere Menschen mit Schnellsprechen und Scheinargumenten überrannt hatte.“ Die Videos tragen reißerische Titel wie „Charlie Kirk zerstört Woke Lügen“. [...] Der christlich-nationalistische Schwenk „Er änderte das Unternehmensleitbild, sodass sie nun eher eine traditionalistische Organisation für ‚Familienwerte‘ als eine libertäre Organisation war“, so Onishi. Kirk bekannte sich zum „7 Mountains Mandate“ – der theokratischen Überzeugung, dass Christen alle Bereiche der Gesellschaft unter ihre Kontrolle bringen müssen. Das Re-Branding sei eine „enorme Geschäftsmöglichkeit“ gewesen, betont Boedy: „Dadurch wurde das Publikum von TPUSA auf alle Bevölkerungsgruppen und Altersklassen ausgeweitet. Als COVID ausbrach, wurden Unis geschlossen. Also ging Charlie in die Kirchen.” Kirks christlich-nationalistische Wende war für ihn von Erfolg gekrönt: „Seine Hinwendung zum Christentum steigerte seine Popularität und Reichweite”, sagt Onishi: „Mit der Gründung von TPUSA Faith 2023 gelang es ihm, tausende von Pastoren und Kirchen zu erreichen”. Politische Mobilisierung von der Kanzel – eine moderne Version dessen, was der evangelikale Prediger Jerry Falwell mit seiner 1979 gegründeten Organisation „Moral Majority“ erreicht hatte"
17. September 202517. Sep Jetzt nimmt es mich wirklich wunder: Wie tickt ihr? -> Lassen wir Charlie Kirk mal selber zu Wort kommen. In dem Kurzvideo (in welchem es um Abtreibung geht) fordert er von seiner Diskussions-Gegnerin, "Verantwortung für ihre Orgasmen" zu übernehmen, ansonsten "könnte es damit enden, dass sie ein Baby habe" (weil Geschlechtsverkehr nun einfach mal zu sowas führen kann). Findet ihr daran etwas frauenfeindlich, und wenn ja, was? Zum Nonverbalen; ich sehe in dem Video keinen "Hass-Prediger", sondern einen freundlichen jungen Mann mit offenem Blick, quasi das genaue Gegenteil vom alten Griesgram im weisen Haus. Und damit das auch klar ist; meine eigene Haltung zu Abtreibung ist gespalten. Ich finde jede Abtreibung grundsätzlich schlimm (und 100'000 Abtreibungen pro Jahr in Deutschland sind jedes Jahr eine Stadt wie Flensburg ausgelöscht), aber ich räume ein, dass im Einzelfall eine Abtreibung das kleinere Übel sein kann für Frau und/oder Kind. Das ist eine ganz schwierige Entscheidung. Grundsätzlich aber finde ich, Mann und Frau sollten "Verantwortung für ihre Orgasmen" übernehmen, denn ein Kind (eine Schwangerschaft) fällt ja nicht einfach vom Himmel.
17. September 202517. Sep vor 4 Minuten schrieb fgee: Zum Nonverbalen; ich sehe in dem Video keinen "Hass-Prediger", sondern einen freundlichen jungen Mann mit offenem Blick, quasi das genaue Gegenteil vom alten Griesgram im weisen Haus. Ich sehe einen Mann, der sich zu Dingen äußert, die ihn nichts angehen. Dich übrigens auch nicht. Die Entscheidungen darüber, wie mit Schwangerschaften umzugehen sei, obliegt den Frauen. Und was die Aussage "Übernimm Verantwortung für deine Orgasmen" damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht, das ist unsympathisches Populistengetue. Und ja, frauenfeindlich, weil der Mann das natürlich nicht muss.
17. September 202517. Sep Ersteller vor 21 Minuten schrieb fgee: Richtig ist: Eine Fluggesellschaft führt eine Quotenregelung ein "wir wollen 40% schwarze Piloten einstellen". Charlie Kirk kritisiert das, indem er sagt, die fachliche Qualifikation eines Piloten sei ihm wichtiger als dessen Hautfarbe, und fügt an, dass er sich dann bei dieser Fluggesellschaft bei einem schwarzen Piloten fragen würde, ob der nun qualifiziert sei (oder nur aufgrund seiner Hautfarbe eingestellt wurde). Fragst Du Dich das nicht, wenn 90% der Piloten weiße Männer sind? Welche Qualifikation haben sie mitgebracht? Von wem möchtest Du lieber geflogen werden? Von einem gut ausgebildetem Menschen oder von jemandem, dessen Qualifikation ein weißer Schwanz ist? Quotenregelungen werden in der Regel so verfasst, das bei gleicher Befähigung eine Person einer benachteiligten Gruppe den Vorzug erhält. Mehr nicht. Somit ging eine systematische Benachteiligung voraus. Dein Zitat ist zutiefst Rassistisch. Es kehrt die Realität um. Die benachteiligten Menschen werden als diejenigen dargestellt, die ohne Befähigung einfach so Pilot werden durften. Während der hoch qualifizierte weiße Mann auf der Straße steht.
17. September 202517. Sep Lassen wir Charlie Kirk mal selbst zu Empathie zu Wort kommen: (zusammengefasst: er hält sie für woken, schädlichen Mist). https://www.20min.ch/story/faktencheck-diese-drei-aussagen-werden-charlie-kirk-zugeschrieben-zu-recht-103413787 Edit: ah, sorry Matthias, Du hattest das schon. Bearbeitet (17. September 202517. Sep von Nitsrekds)
17. September 202517. Sep vor 25 Minuten schrieb RalphB: Fragst Du Dich das nicht, wenn 90% der Piloten weiße Männer sind? Komisch, das war auch das Erste was mir einfiel. Etwas anderes ist auch rassistisch, denn selbst wenn es eine Unterschied in der Qualifikation geben wuerde, ist doch die relevante Frage warum das so ist. Und von einer Fluggesellschaft die real (!) 40% Schwarze einstellen moechten, habe ich auch noch nie etwas gehoert. Das man um ein vorheriges Ungleichgewicht auszugleichen zb Frauen bevorzugt, wird ja aehnlich kritisiert. Da kommen eben die Qualifizierten, die vorher benachtteiligt wurden, zum Zuge. Das gefaellt dem armen, weissen Mann natuerlich nicht. Seine Privilegien hat er aber immer gerne mitgenommen. Zitat ein weißer Schwanz Der natuerlich nichts mit einer Schwangerschaft zu tun hat! Bearbeitet (17. September 202517. Sep von MatthiasM)
17. September 202517. Sep vor 16 Minuten schrieb Nitsrekds: zu Wort kommen Das 20 min Format hat nun allerdings auch ein Geschmäckle. Diese 3 Aussagen… Das heißt im Umkehrschluss, alles Andere was er veröffentlichte war korrekt? Dem kann ich nicht zustimmen. Und beim Thema Abtreibung, bin ich ganz bei den Frauen, welche sagen: Mein Bauch gehört mir. Warum eigentlich geht hier so viel Zeit drauf, einen rechtspopulistischen Trumpunterstützet zu diskutieren, derweil weltweit Gemetzel im Gange sind.
17. September 202517. Sep vor 13 Minuten schrieb RalphB: Quotenregelungen werden in der Regel so verfasst, das bei gleicher Befähigung eine Person einer benachteiligten Gruppe den Vorzug erhält. Und wenn in der benachteiligten Gruppe niemand mit gleicher Qualifikation zur Verfügung steht werden notfalls gravierende Abstriche gemacht, um die Quote auf Biegen und Brechen zu erfüllen. Das Ergebnis solcher Auswüchse sieht man ja in der Deutschen und Europäischen Politik tagtäglich. Qualität muss "immer" Vorrang vor Quote haben. Sonst geht es bergab. Bei Piloten durchaus auch mal mit unangenehmen direktfolgen für Leib und Leben. Gruss Holger
17. September 202517. Sep vor 26 Minuten schrieb Ebby Zutt: Das 20 min Format hat nun allerdings auch ein Geschmäckle. Diese 3 Aussagen… Das heißt im Umkehrschluss, alles Andere was er veröffentlichte war korrekt? Dem kann ich nicht zustimmen. Und beim Thema Abtreibung, bin ich ganz bei den Frauen, welche sagen: Mein Bauch gehört mir. Warum eigentlich geht hier so viel Zeit drauf, einen rechtspopulistischen Trumpunterstützet zu diskutieren, derweil weltweit Gemetzel im Gange sind. Nein, Faktencheck prüft nur, ob er was gesagt hat. Nicht, ob die Aussagen von ihm richtig sind. Das wird ja auch anfänglichen erwähnt. Stimmt schon, is ne Quelle für sich, aber ich wollte ja auch zeigen, dass man variable u offen an Zitate rangehen muss. Im Grunde diskutieren wir ja nicht über Charlie Kirk, sondern darüber, ob es richtig ist, mit einem scheinheiligen Lügner u Populisten Mitleid zu haben, wenn er in seine eigene Falle gerät. Im Gegensatz zu anderen, die einfach so abgeknallt werden u er selbst k Mitleid hatte. Aber Du hast Recht. Ich bin leider zu großzügig mit dem "nochmal von der Ignoreliste runter, vielleicht gibt's ja ne Veränderung". Bleibt der selbe braune Dreck bei einigen. Bearbeitet (17. September 202517. Sep von Nitsrekds)
17. September 202517. Sep vor 2 Stunden schrieb Frank M: Zwischenzeitlich wurden gerade in den USA zwei Obdachlose von einem Mob gelyncht . https://www.spiegel.de/kultur/tv/usa-moderator-brian-kilmeade-entschuldigt-sich-nach-gewaltaufruf-gegen-obdachlose-a-01606d55-624c-46dc-ab48-30e6202f1d1a
17. September 202517. Sep 2 x 1h bei arte Israel und die Palästinenser (1/2) Zitat Ein möglicher Frieden Der "Scharon-Plan", der den Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vorsah, ermöglichte den Aufstieg der Hamas und gefährdete die Friedensverhandlungen. Die Siedlungspolitik war Streitthema zwischen Israel und den USA. Schließlich kam es zur Freilassung von über tausend palästinensischen Gefangenen: darunter - der spätere Drahtzieher des Terroranschlags vom 7. Oktober 2023. Im Jahr 2003 überraschte der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon die internationale Gemeinschaft mit seiner Entscheidung, die israelische Armee und die Siedler aus dem Gazastreifen abzuziehen. Doch schon der Abzug selbst verlief dramatisch und mündete im unerwarteten Wahlsieg der Hamas, die daraufhin die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm. Die Anführer beider Lager und ihre wichtigsten Berater beschreiben die diplomatischen Spannungen im Vorfeld von Scharons Abzugsplan sowie ihre Bemühungen zur Schadensbegrenzung. Im Jahr 2009 stritten sich die gerade ins Amt gekommenen Staatsoberhäupter Benjamin Netanjahu und Barack Obama auch über den Umgang mit dem Nahostkonflikt. Ehemalige israelische, amerikanische und palästinensische Regierungsvertreter erzählen, wie Obama Netanjahu unter Druck setzte, um der Besiedlung palästinensischer Gebiete Einhalt zu gebieten. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton schildert, wie es ihr gelang, Netanjahu und den Palästinenserführer Mahmud Abbas an den Verhandlungstisch zu bringen, um ein nachhaltiges Friedensabkommen zu erwirken. Der Gipfel scheiterte jedoch kläglich, die beiden trafen sich danach nie wieder. Hamas-Führer und israelische Staatsbedienstete berichten, wie Netanjahu einen bemerkenswerten Vertrag mit der Hamas aushandelte: den Austausch einer israelischen Geisel gegen mehr als 1.000 palästinensische Gefangene – darunter der Mann, der später den Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 planen sollte. Neben den ehemaligen US-Außenministerinnen Condoleezza Rice und Hillary Clinton kommen der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Olmert, Ariel Scharons engster Berater Dov Weissglas sowie hochrangige Palästinenservertreter, darunter Präsident Abbas' Bürochef Rafik al-Husseini, zu Wort. Befragt wurden zudem die Hamas-Chefs Khaled Mashal und Ismail Haniyeh, wobei letzterer nur einen Monat nach dem Gespräch bei einem israelischen Anschlag ums Leben kam. https://www.arte.tv/de/videos/120413-001-A/israel-und-die-palaestinenser-1-2/ Israel und die Palästinenser (2/2) Zitat Der Weg zum Abgrund Als Donald Trump 2017 erstmals zum US-Präsidenten gewählt wurde, änderte sich die Nahostpolitik. Trump erkannte Jerusalem als Hauptstadt Israels an und organisierte Verhandlungsgespräche mit Israel – ohne die Palästinenser. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hoffte nach wie vor, die Hamas im Gazastreifen in Schach halten zu können. 2015 versuchte US-Außenminister John Kerry vergeblich, Palästinenserführer Mahmud Abbas und den Ministerpräsidenten Israels, Benjamin Netanjahu, an den Verhandlungstisch zurückzuholen. Die Gewalt entbrannte erneut. Die Hamas nutzte ihr Tunnelsystem, um nach Israel einzudringen; Netanjahu konterte mit einer großangelegten Bodenoffensive im Gazastreifen und dem Bau einer über eine Milliarde US-Dollar teuren unterirdischen Mauer entlang der Grenze zum Gazastreifen. Als Donald Trump 2017 erstmals zum US-Präsidenten gewählt wurde, änderte sich die Nahostpolitik: Trump erkannte Jerusalem als Hauptstadt Israels an und verlegte die US-Botschaft dorthin. Er organisierte Verhandlungsgespräche mit Israel – ohne die Palästinenser. Mit Rückendeckung aus Washington handelte Netanjahu Allianzen mit arabischen Ländern aus, die Israel bis dato nicht anerkannt hatten. Er hoffte nach wie vor, die Hamas im Gazastreifen in Schach halten zu können. Hochrangige Funktionäre schildern aus heutiger Sicht, wie die Initiativen von Trump und Netanjahu den Hass weiter schürten – bis zum für alle Seiten überraschenden Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023. Zu Wort kommen der ehemalige US-Außenminister John Kerry, Trumps Botschafter in Israel David Friedman, Trumps Nahost-Sondergesandter Jason Greenblatt, die israelischen Berater für innere Sicherheit Jacob Nagel und Eyal Hulata sowie hochrangige Palästinenservertreter, darunter die Hamas-Chefs Khaled Mashal und Ismail Haniyeh. https://www.arte.tv/de/videos/120413-002-A/israel-und-die-palaestinenser-2-2/
17. September 202517. Sep vor 44 Minuten schrieb Nitsrekds: Ich bin leider zu großzügig mit dem "nochmal von der Ignoreliste runter, vielleicht gibt's ja ne Veränderung". Wir sind uns ähnlicher, als es auf den ersten Blick ausschaut 😘
17. September 202517. Sep vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: Warum eigentlich geht hier so viel Zeit drauf, einen rechtspopulistischen Trumpunterstützet zu diskutieren, derweil weltweit Gemetzel im Gange sind. Vielleicht weil ein Teil der Audienz hier findet "um den ist es nicht schade" – und die, die weltweit metzeln, denken genau das Gleiche von ihren Gegnern? Und nein, damit habe ich nicht behauptet, jemand hier würde einen Mord gutheissen. Mich erschreckt jedoch die Ähnlichkeit des Denkens.
17. September 202517. Sep vor 12 Minuten schrieb fgee: Mich erschreckt jedoch die Ähnlichkeit des Denkens. Ach was. Wenn ich aus der Summe des hier Geschriebenen eine Mitgefühls-Tabelle erstellen sollte, wärst du auf dem vorletzten Platz. Kirk berührt dich ja nur wegen der Nähe in der Weltanschauung.
17. September 202517. Sep vor 6 Minuten schrieb JörgTe: Kirk berührt dich ja nur wegen der Nähe in der Weltanschauung. Dann berührt euch das Geschehen in Gaza auch nur wegen der Weltanschauung der Gazaner? Demfall könnten wir uns darauf einigen, dass Menschen dazu tendieren, beim Mitgefühl selektiv zu sein. Muss man nicht gut finden; aber die Augen davor zu verschliessen hilft auch nicht weiter.
17. September 202517. Sep vor 2 Stunden schrieb 15cv: www.volksverpetzer.de/analyse/hayali-recht-rechtsextrem-charlie-kirk "Gezielte Provokationen – getarnt als „Debatte“ Kirk trat mit TPUSA an Universitäten auf, von denen er behauptete, sie seien linksradikale Hochburgen, an denen Studierende indoktriniert würden – eine beliebte Erzählung der US-Rechten. Bei seinen Auftritten setzte er auf Konfrontation. Die Videos der Debatten, die Kirk veröffentlichte, gingen viral: „Das Modell TPUSA war von Beginn an auf Clickbait und Outrage ausgerichtet“, sagt der Kultur- und Medienwissenschaftler Simon Strick von der Universität Potsdam: „Kirk und TPUSA haben auf digitale Provokationsformate gesetzt, die schon vorher in der Netzkultur populär waren. Speziell war es das Change-my-mind- oder Prove-me-wrong-Format, das viele rechte Youtuber wie Steven Crowder in den 2010er Jahren popularisierten.” Kirk habe dieses Format professionalisiert: „Er ging auf irgendeinen Unicampus mit vorbereiteten Provokationen – Abtreibung ist Holocaust, Islam ist anti-amerikanisch, Kirche und Staat sollen nicht getrennt werden, Schwarze haben niedrigeren IQ, etc. – und sendete dann seine besten Momente als Youtube-Video – jene, wo er meist jüngere, unvorbereitete oder einfach höflichere Menschen mit Schnellsprechen und Scheinargumenten überrannt hatte.“ Die Videos tragen reißerische Titel wie „Charlie Kirk zerstört Woke Lügen“. [...] Der christlich-nationalistische Schwenk „Er änderte das Unternehmensleitbild, sodass sie nun eher eine traditionalistische Organisation für ‚Familienwerte‘ als eine libertäre Organisation war“, so Onishi. Kirk bekannte sich zum „7 Mountains Mandate“ – der theokratischen Überzeugung, dass Christen alle Bereiche der Gesellschaft unter ihre Kontrolle bringen müssen. Das Re-Branding sei eine „enorme Geschäftsmöglichkeit“ gewesen, betont Boedy: „Dadurch wurde das Publikum von TPUSA auf alle Bevölkerungsgruppen und Altersklassen ausgeweitet. Als COVID ausbrach, wurden Unis geschlossen. Also ging Charlie in die Kirchen.” Kirks christlich-nationalistische Wende war für ihn von Erfolg gekrönt: „Seine Hinwendung zum Christentum steigerte seine Popularität und Reichweite”, sagt Onishi: „Mit der Gründung von TPUSA Faith 2023 gelang es ihm, tausende von Pastoren und Kirchen zu erreichen”. Politische Mobilisierung von der Kanzel – eine moderne Version dessen, was der evangelikale Prediger Jerry Falwell mit seiner 1979 gegründeten Organisation „Moral Majority“ erreicht hatte" Overall ein ekliger Kerl.
17. September 202517. Sep vor 1 Stunde schrieb Ebby Zutt: Das 20 min Format hat nun allerdings auch ein Geschmäckle. Diese 3 Aussagen… Zwei davon werden als korrekt beschrieben, nur die Belanglose, die sich wohl "einige" ausgedacht haben, um ihn sofort heilig zu sprechen, weil er seinen eigen Tod voraus gesehen hat, wurde als erfunden bloss gestellt. Nebelgranaten, wei wohl auch die angestrebten 40% schwarzer Piloten einer unbekannten Fluggesellschaft.
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