19. September 202519. Sep vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt: https://taz.de/Neuer-Kinofilm-Der-Tiger/!6110427/ Die Stärke des Films liegt vor allem in der unvermittelten Deutlichkeit, mit der die kriegsertüchtigte Jugend vor eine besonders harte Wahrheit von Kriegen gestellt wird: Nicht nur die Kombattanten sind dein Ziel. Hier musst du Mütter zusammen mit ihren Kindern töten, ohne ihnen dabei in die Augen zu gucken. Die historische Genauigkeit, mit der die Exzesse der SS dargestellt wurden, ist bemerkenswert. Eine ehrliche Konfrontation mit der Schuld unserer Großväter und Urgroßväter. In meiner Familie kann ich das nicht sehen. Vielleicht in euren Familien.
19. September 202519. Sep vor 1 Stunde schrieb Nitsrekds: "Auch schlechte Werbung ist gute Werbung" Es kommt halt aufs Klientel an.... Aber wird ihm so oder so egal sein: er schließt sein Geschäft eh zum 30.09. U.a wegen "zuviel Bürokratie". Und ansonsten... mal ehrlich... bei sowas passiert doch sowieso so gut wie nix. Leute, die öffentlich den Hitlergruß zeigen, Shirts mit verfassungsrechtlich verbotenen Symbolen oSprüchen... wird alles fallengelassen. Der Typ jetzt wird sich entschuldigen o relativieren und 59.99 Eu ( weil arm) an irgend nen Kindergarten spenden müssen. Wenn überhaupt. Und bei seinen Kumpels bleibt er der tapfere Krieger gegen das so linke, neureiche, grünversiffte, woke aber bürokratische Establishment. Schaut man sich das Sammelsurium aus Reichsflagge, raf und Antisemitismus an, ist der Typ die Verkörperung des Hufeisens. AFD und BSW , Meinhof und Mahler, Wagenknecht und Elsässer. Die Querfront eben.
19. September 202519. Sep Nach Drohnen in Polen und jetzt Mig 31 über Estland, Putin und Medjedjev bedrohen rhetorisch Finnland wie 2023 die Ukraine. Zweifelt eigentlich wirklich noch jemand an Putins Absichten?
20. September 202520. Sep vor 11 Stunden schrieb ACCM Kai: Nach Drohnen in Polen und jetzt Mig 31 über Estland, Putin und Medjedjev bedrohen rhetorisch Finnland wie 2023 die Ukraine. Zweifelt eigentlich wirklich noch jemand an Putins Absichten? Ganz genau. Das müsste auch den letzten überzeugen, dass "Russland kämpft gegen Nazis in der Ukraine" eine große Heuchelei ist. Btw: Das war leider schon im Jahr 2022. Und das soll jetzt keine Klugscheißerei sein, nur zeigen, dass die Zeit rast und mit ihr der Krieg.
20. September 202520. Sep vor 26 Minuten schrieb Nitsrekds: Ganz genau. Das müsste auch den letzten überzeugen, dass "Russland kämpft gegen Nazis in der Ukraine" eine große Heuchelei ist. Btw: Das war leider schon im Jahr 2022. Und das soll jetzt keine Klugscheißerei sein, nur zeigen, dass die Zeit rast und mit ihr der Krieg. 2014 oder ? Der Russisch-Ukrainische Krieg (bis Februar 2022 hauptsächlich als Russisch-Ukrainischer Konflikt, allgemein als Ukrainekrise, Ukrainekrieg oder Russlands Krieg gegen die Ukraine bezeichnet) begann Ende Februar 2014 in Form eines regionalen bewaffneten Konflikts auf der ukrainischen Halbinsel Krim. Bearbeitet (20. September 202520. Sep von Götz Kowalski)
20. September 202520. Sep vor 19 Minuten schrieb Götz Kowalski: 2014 oder ? Der Russisch-Ukrainische Krieg (bis Februar 2022 hauptsächlich als Russisch-Ukrainischer Konflikt, allgemein als Ukrainekrise, Ukrainekrieg oder Russlands Krieg gegen die Ukraine bezeichnet) begann Ende Februar 2014 in Form eines regionalen bewaffneten Konflikts auf der ukrainischen Halbinsel Krim. Ja. Klar. Aber es ging ja um das Aktuellste.
21. September 202521. Sep Am 19.9.2025 um 22:29 schrieb ACCM Kai: Nach Drohnen in Polen und jetzt Mig 31 über Estland, Putin und Medjedjev bedrohen rhetorisch Finnland wie 2023 die Ukraine. Zweifelt eigentlich wirklich noch jemand an Putins Absichten? https://www.tagesschau.de/ausland/europa/haus-polen-rakete-100.html
21. September 202521. Sep Ja und, ist Putin deshalb jetzt ein freundlicher älterer Herr? Bzw. Wenn man versucht russische Drohnen & Raketen abzuschießen… Zum Glück wurde niemand verletzt.
21. September 202521. Sep vor 8 Stunden schrieb Ebby Zutt: Ja und, ist Putin deshalb jetzt ein freundlicher älterer Herr? Wollte nur die einseitige Berichterstattung ergänzen. Ich gehe mal davon aus, daß es jeder Seite passiert, daß Geschosse nicht da landen wo man möchte. Nur die einen aufzuzählen weil es in das Narrativ passt nennt man glaube ich: Propaganda.
21. September 202521. Sep Das heißt, die Tagesschau verbreitet Propaganda? Die hier hatten zuerst berichtet, dass es eine eigene Luft/Luftrakete war: https://www.rp.pl/
22. September 202522. Sep https://www.instagram.com/reel/DOV47NGlW_c/?igsh=MTYwbjdhaDE4dzQ5cg== Bill Clinton über gaza und Hamas.
22. September 202522. Sep „Nachdem Britannien, Kanada und Australien einen „Staat Palästina“ anerkannt haben, hat die Hamas in Gaza heute zur Feier des Tages erst einmal drei Menschen öffentlich hingerichtet. Herzlichen Glückwunsch, noch so ein Staat ohne Wahlen seit Jahrzehnten, mit gewalttätigen Typen an der Macht und öffentlichen Exekutionen.“
22. September 202522. Sep ACHTUNG ‼️ Auf der A2 kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen! Einer ? Hunderte !
22. September 202522. Sep vor einer Stunde schrieb Karl Hunsche: „Nachdem Britannien, Kanada und Australien einen „Staat Palästina“ anerkannt haben, hat die Hamas in Gaza heute zur Feier des Tages erst einmal drei Menschen öffentlich hingerichtet. Herzlichen Glückwunsch, noch so ein Staat ohne Wahlen seit Jahrzehnten, mit gewalttätigen Typen an der Macht und öffentlichen Exekutionen.“ Sollten heute nur 3 Menschen in Gaza ermordet worden sein, kann man nur hoffen, dass jeden Tag weitere Staaten hinzukommen, Palästina anzuerkennen. Woher stammt übrigens das Zitat?
22. September 202522. Sep vor 6 Stunden schrieb JörgTe: ...3 Menschen in Gaza ermordet ...Woher stammt übrigens das Zitat? www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-montag (15:06 Uhr) oder O-Zitat KGT von Hasnain Kazim Fb Bearbeitet (22. September 202522. Sep von 15cv)
22. September 202522. Sep Na, Saudiarabien wird auch nicht kritisiert, wenn dort öffentlich Leute hingerichtet werden. Saudiarabien ist ja schliesslich die andere Vorzeige-Nation des nahen Ostens. Oder so.
22. September 202522. Sep vor 2 Stunden schrieb 15cv: www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-montag (15:06 Uhr) (Ergänzung von 17:46 Uhr) Nach Angaben der Hamas sind es drei mutmassliche Kollaborateure, die öffentlich hingerichtet wurden.
23. September 202523. Sep Kristin Helberg Israels Weg ins Verderben. Meine Kolumne für die Berliner Zeitung (22.9.25): #Israel unter Benjamin Netanjahu marschiert sehenden Auges in die selbstverschuldete Isolation. Diplomatie? Zeitverschwendung. US-Präsident Donald #Trump und Deutschland hat man in der Hand, alle anderen sind „Antisemiten“, „Israelhasser“ oder „Verräter“. Verhandlungen? Unnötig. Wozu Kompromisse schließen, wenn man alles mit Gewalt erreichen kann. Sicherheit? Gibt es nur made in Israel – im Alleingang und mit militärischer Härte. Diese Haltung ist nicht neu, aber so offensichtlich wie nie. Während man den Verbündeten früher mit Floskeln, Lippenbekenntnissen oder Schweigen half, die Augen vor der Realität zu verschließen, sagt diese Regierung offen, was sie vorhat und arbeitet konsequent an der Umsetzung: palästinensische Lebensgrundlagen in Gaza zerstören, möglichst viele Menschen vertreiben, das Gebiet wiederbesetzen und besiedeln, die Westbank annektieren, einen palästinensischen Staat verhindern, ein jüdisch-suprematistisches Groß-Israel vom Jordan bis zum Mittelmeer errichten und Drittstaaten bombardieren, wann immer man das für nötig hält. Übersetzt in humanitäres Völkerrecht heißt das: Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Genozid. Diplomatische Lösungen sind nicht erwünscht, denn Geiselabkommen, Waffenstillstand und Zwei-Staaten-Modell stören die Pläne der messianischen Siedler und Ethnonationalisten, die Israel zu einem faschistischen Apartheid-Staat machen wollen. Dabei handelt es sich nicht um ein paar radikale Spinner, sondern die derzeit dominierende politische Kraft des Landes, längst besetzen sie staatliche Schlüsselpositionen in Politik, Polizei und Geheimdiensten. Zehntausende Kritiker im eigenen Land und die Angehörigen der Geiseln werden ignoriert, was für Netanjahu zählt, ist der eigene Machterhalt. „Wir gegen den Rest der Welt” lautet das Credo seiner Koalition – und genau damit führt sie Israel ins Verderben. Denn Sicherheit gibt es nur durch Verständigung und Gleichberechtigung, sie lässt sich nicht einseitig herbeibomben, weder in Gaza und in der Westbank noch in Syrien, Qatar, im Libanon oder Jemen. Selbst wenn man alle Hamas-Führer ermordet, werden neue nachwachsen, solange die Besatzung anhält. Staaten wie Syrien, Libanon und Jemen zu destabilisieren, macht die Region nicht sicherer, sondern unsicherer. Die Machthaber am Golf zu brüskieren, wird sie von den USA entfremden und weitere Abraham-Abkommen verunmöglichen. Warum sollten sie mit milliardenschweren Waffendeals amerikanische Sicherheitsgarantien erkaufen, wenn Trump seinen Freund Netanjahu nicht mal von einem Angriff auf Katar abhalten kann? Warum Beziehungen zu einem Israel aufnehmen, das die Völker und Länder der Region dominieren möchte? Und auch wenn Europa nicht mit einer Stimme spricht – abgesagte Waffengeschäfte, gezielte Sanktionen und weniger Handel machen sich in Israel bemerkbar. Netanjahu schwört seine Landsleute deshalb auf Isolation ein, träumt von „Super-Sparta“, fordert „Selbstversorgung“ und „radikale Deregulierung“, denn das Leben sei wichtiger als das Gesetz. Was er damit meint? Weniger Rechtsstaatlichkeit, eine Militarisierung der Gesellschaft und freiere Hand beim Geldausgeben – für Waffen, Siedlungen und neue Schulbücher. Deutsche Politiker und Medien machen sich derweil im In- und Ausland und selbst in Israel lächerlich, indem sie noch immer Netanjahus Behauptungen nachplappern – die Propaganda einer Kriegspartei, die seit 23 Monaten von unabhängigen Menschenrechtsorganisationen, internationalen Gerichten, UN-Gremien, israelischen Journalisten und sämtlichen humanitären Hilfsorganisationen widerlegt wird. Wer die Mittel hat, aber nichts tut, um einen Genozid abzuwenden, wird zum Komplizen. Deutschland und seine Politiker werden sich dafür vor Gericht verantworten müssen. Die erste Anzeige gegen sieben Politiker und vier Rüstungsmanager liegt bereits bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Und weder das Völkerrecht noch das Grundgesetz kennen eine Staatsräson, der zu folge man einen anderen Staat ins Verderben begleiten muss.
24. September 202524. Sep Polen an Russland: Eine deutliche Sprache ! “we know you don't care for international law. And you are incapable of living in peace with your neighbours . your insane nationalism contains a lust for domination that will not cease until you realise that the age of empires is over and your empire will not be rebuilt.” Bearbeitet (24. September 202524. Sep von Karl Hunsche)
25. September 202525. Sep Wer hätte das gedacht. Es trifft als erstes nicht Estland, Litauen oder Lettland. Es trifft Dänemark.
25. September 202525. Sep vor 30 Minuten schrieb Götz Kowalski: Wer hätte das gedacht. Es trifft als erstes nicht Estland, Litauen oder Lettland. Es trifft Dänemark. Was genau? Wovon berichtest du hier?
25. September 202525. Sep Zitat Die NORDWEST-ZEITUNG aus Oldenburg fragt: „Was aber wird da anerkannt? Ein Gebilde ohne die grundlegenden Eigenschaften eines Staates: Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgewalt. ‚Palästina‘ ist etwas, in dem zwei gleichermaßen abstoßende Machtzentren existieren: Einerseits blutrünstige islamische Terrorgruppen, die einen Todeskult unter ihren eigenen Leuten verbreiten. Andererseits eine diebische Clique, die per tribaler Loyalitäten sowie blanker Gewalt ihre Macht sichert und deren Hauptbeschäftigung darin besteht, sich an den Finanz-Transfers aus dem Westen und den Golfstaaten zu mästen. Genauso gut hätte man auch Mordor als Staat anerkennen können“ urteilt die NORDWEST-ZEITUNG. Zitat Zur Annerkennung von Palästina als Staat hält die TAZ fest: „Israel und die USA schäumen. Doch Trump und Netanjahu haben diese Reaktion provoziert, indem sie sich offen von einer Zweistaatenlösung abgewandt haben. Netanjahu will einen palästinensischen Staat mit aller Macht verhindern, das ist klar. Er und seine Koalitionspartner träumen von einem Großisrael vom Jordan bis zum Mittelmeer, mindestens. Palästinenser und Palästinenserinnen haben in dieser Vision keinen Platz, zumindest keinen gleichberechtigten“, konstatiert die TAZ. https://www.deutschlandfunk.de/die-presseschau-aus-deutschen-zeitungen-8460.html
25. September 202525. Sep vor 33 Minuten schrieb JörgTe: Was genau? Wovon berichtest du hier? Ich vergaß, Fragen werden von dem kleinen Racker nicht beantwortet.
25. September 202525. Sep Trumps Ukraine-Kursschwenk: Europäische Sicherheitsexperten haben einen bösen Verdacht Zitat Der US-Präsident schlägt im Ukrainekonflikt neue, überraschende Töne an. Europäische Beamte sehen darin nicht nur einen Rückzug aus der Dealmaker-Rolle, berichten Insider. Am Dienstag überraschte US-Präsident Donald Trump die internationale Staatengemeinschaft mit einem Social-Media-Post auf Truth Social, der eine 180-Grad-Kehrtwende seiner bisherigen Linie im Ukrainekrieg bedeutete. Monatelang übte der US-Präsident Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aus: Die Ukraine müsse sich endlich mit Moskau einigen und die von Russland besetzten Gebiete aufgeben, wenn es denn zu einem langfristigen Frieden kommen solle. Am Dienstag schrieb der US-Präsident dann plötzlich, dass die Ukraine unter bestimmten Voraussetzungen durchaus dazu in der Lage sei, ihr Staatsgebiet von den russischen Besatzern zurückzuerobern. „Mit Zeit, Geduld und der finanziellen Unterstützung Europas und insbesondere der Nato“ sei eine Wiederherstellung der ursprünglichen Grenzen „durchaus eine Option.“ Mehr noch: Die Ukraine wäre möglicherweise dazu in der Lage, „ihr Land in seiner ursprünglichen Form zurückzuerobern und, wer weiß, vielleicht sogar noch weiter zu gehen!“ Wer meint, Trumps Worte sorgen in den europäischen Regierungszentralen für Begeisterungsstürme, der irrt. Vor allem hinter den Kulissen scheinen, die Verantwortlichen einen bösen Verdacht zu haben. So berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf europäische Regierungsberater und hochrangige Beamte, dass Trump den Europäern nicht nur „die Verantwortung für die Verteidigung der Ukraine übertragen will“. Der US-Präsident hege und befeuere darüber hinaus auch Erwartungen, „die Europa nur schwer erfüllen kann“. Ein nicht namentlich genannter deutscher Beamte sagte der „Financial Times“, dass Trumps Kurswechsel „spektakulär“ und „im Großen und Ganzen gut“ sei. Jedoch lege er mit seinen jüngsten Äußerungen „die Messlatte sehr hoch“. Ein anderer europäischer Beamter sagte der britischen Tageszeitung, dass Trumps Abschiedsgruß „Viel Glück an alle!“ unter seinem Truth-Social-Post „einer Übergabeerklärung gleichkomme.“ Ein weiterer europäischer Beamter bemerkte: „Jeder sieht, dass er sich zurückzieht.“ Trump: Vom Dealmaker zum Zuschauer? Ein weiterer europäischer Beamter sieht in Trumps jüngsten Aussagen nicht nur einen Rückzug aus der Rolle des Dealmakers. „Das ist der Beginn eines Schuldzuweisungsspiels“, sagte er der „Financial Times“. Demnach bürde Trumps Rhetorik den europäischen Verbündeten „eine unmögliche Mission“ auf. Mehr noch: Der US-Republikaner schaffe sich durch seinen Kurswechsel ein Schlupfloch, indem er „die Schuld von Washington ablenken kann, falls Kiew im Krieg scheitert oder das Geld ausgeht“, berichtet die britische Tageszeitung. Offiziell klangen die europäischen Regierungen anders. Sowohl von den Regierungsspitzen in Deutschland, Frankreich und der Ukraine kam Lob für Trump. Klar ist: Der plötzliche Richtungswechsel bedeutet eine signifikante Annäherung Trumps an Selenskyj, zumindest rhetorisch. Noch im Februar beschimpfte der US-Präsident den Ukrainer bei einem Besuch im Weißen Haus vor laufenden Kameras. Selenskyj wurde in Anbetracht der immensen US-Hilfen als undankbar bezeichnet. Die ukrainische Abhängigkeit von den USA und Selenskyjs Hilflosigkeit hob Trump hervor, indem er ihn anraunzte: „Sie haben hier nicht die Karten in der Hand.“ Vor seinem Amtsantritt als US-Präsident betonte der US-Republikaner, der sich selbst gern in der Rolle eines Dealmakers sieht, dass er den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine innerhalb von nur wenigen Tagen oder Wochen auflösen könnte. Trumps Post zur Ukraine auf „Truth Social“ im Wortlaut: Nachdem ich mich mit der militärischen und wirtschaftlichen Lage der Ukraine und Russlands vertraut gemacht und sie vollständig verstanden habe und nachdem ich gesehen habe, welche wirtschaftlichen Probleme sie Russland bereitet, denke ich, dass die Ukraine mit der Unterstützung der Europäischen Union in der Lage ist, zu kämpfen und die gesamte Ukraine in ihrer ursprünglichen Form zurückzuerobern. Mit Zeit, Geduld und der finanziellen Unterstützung Europas und insbesondere der NATO ist die Wiederherstellung der ursprünglichen Grenzen, von denen aus dieser Krieg begonnen hat, durchaus eine Option. Warum auch nicht? Russland führt seit dreieinhalb Jahren einen ziellosen Krieg, den eine echte Militärmacht in weniger als einer Woche hätte gewinnen können. Das zeichnet Russland nicht aus. Tatsächlich lässt es das Land eher wie einen „Papiertiger“ erscheinen. Wenn die Menschen in Moskau und allen großen Städten, Gemeinden und Bezirken in ganz Russland erfahren, was wirklich mit diesem Krieg los ist, dass es für sie fast unmöglich ist, Benzin zu bekommen, weil sich lange Schlangen bilden, und all die anderen Dinge, die in ihrer Kriegswirtschaft passieren, wo der größte Teil ihres Geldes für den Kampf gegen die Ukraine ausgegeben wird, die einen großen Geist hat und immer besser wird, wäre die Ukraine in der Lage, ihr Land in seiner ursprünglichen Form zurückzuerobern und, wer weiß, vielleicht sogar noch weiter zu gehen! Putin und Russland stecken in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, und jetzt ist es an der Zeit, dass die Ukraine handelt. Auf jeden Fall wünsche ich beiden Ländern alles Gute. Wir werden weiterhin Waffen an die Nato liefern, damit die Nato damit machen kann, was sie will. Viel Glück euch allen! (Quelle: Truth Social) Am Dienstag hielt Trump vor den Vereinten Nationen eine etwa einstündige Rede, bei der er sich als Friedenstifter von gleich sieben Kriegen präsentierte. Um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ging es in dem Redebeitrag allerdings kaum. Dieses Thema behielt er sich für seinen Social-Media-Beitrag vor, in dem er vor allem die Nato und europäische Verbündete bezüglich einer finanziellen Unterstützung in die Pflicht nahm. Insider: Trumps Kurswechsel sei „Übergabeerklärung“ an Europa An das Bündnis wolle die USA „weiterhin Waffen liefern“, versprach Trump. Damit könne die Nato dann „machen, was sie will“. Den Truth-Social Post beendete der US-Präsident mit einem Appell, dass Kiew jetzt handeln müsse. Der Ukraine und Russland wünsche er „alles Gute“ und schloss den Beitrag mit „Viel Glück euch allen!“ Schon am Mittwoch berichtete der Chefkorrespondent der „New York Times“ in Washington, David E. Sanger, unter Berufung auf Insiderquellen, dass gleich mehrere europäische Politiker in Trumps Kurswechsel eine Distanzierung vom Ukrainekrieg sehen. Dadurch wolle sich der US-Präsident „aus einem Konflikt zurückziehen, den er einst innerhalb weniger Tage oder Wochen lösen wollte“, schreibt Sanger. Trump hatte europäische Länder erst kürzlich dazu aufgerufen, den Kauf von russischem Öl einzustellen. In seiner UN-Rede am Dienstag kündigte er an, er wolle „starke Zölle“ verhängen, die „das Blutvergießen“ in der Ukraine beenden könnten. Dafür müsse Europa jedoch zunächst tätig werden. „Sie kaufen Öl und Gas aus Russland, während sie gleichzeitig gegen Russland kämpfen“, sagte der US-Präsident. „Es ist peinlich". https://www.tagesspiegel.de/internationales/trumps-ukraine-kursschwenk-europaische-sicherheitsexperten-haben-einen-bosen-verdacht-14385104.html Bearbeitet (25. September 202525. Sep von Ronald)
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