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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

Am 30.1.2026 um 22:42 schrieb phantomas:

wohin die erste Rakete fliegt

Kannste ja schon mal aufs Dach malen:

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Und ja, es macht einen Unterschied in der Reaktion der Verbündeten.

  • Ersteller
Vielleicht hat ja jemand Zeit und Lust 
 
 

wir laden Euch herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Im Alltag“  ein, die Fotografie und Klang miteinander verbindet und einen eindringlichen Blick auf die zeitgenössische Ukraine eröffnet.

Im Mittelpunkt steht eine fotografische Serie von Jonathan Benjamin Small, die seine langfristige dokumentarische Arbeit in Odesa, Kyiv und der Kyiv-Region zeigt. Seine Fotografien begleiten und porträtieren Menschen in unterschiedlichen Lebensrealitäten und geben Raum für persönliche Geschichten im Kontext kollektiver Erfahrungen.

Kuratiert wird die Ausstellung von Marta Pysanko, ukrainische Künstlerin und Regisseurin, die Jonathan Benjamin Small auf seiner Reise begleitete; sowie von Zlata Zhuravlova, ukrainische Künstlerin, Dichterin, Kulturorganisatorin und Vorsitzende von Dva Svity e. V. Die Klangkomposition von David Willy Gladisch, basierend auf Feldaufnahmen aus der Ukraine, erweitert die visuelle Ebene um eine akustische und emotionale Dimension.

 

Die Fotoausstellung wurde im Rahmen des Werner-Schulz-Initiative-Stipendiums entwickelt und wird mit Unterstützung von Austausch e. V.  und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. realisiert.

 

Ort
Stasi-Zentrale – Campus für Demokratie
Haus 22, Ruschestraße 103, 10365 Berlin 

Vernissage
20.02.2026, 18:00 Uhr


Der 20. Februar ist nicht nur der Tag der Ausstellungseröffnung, sondern ist zugleich der 12. Jahrestag seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine. Aus diesem Anlass haben wir ein 
besonderes Begleitprogramm vorbereitet:

– Artist Talk mit Jonathan Benjamin Small, den Kuratorinnen Marta Pysanko und Zlata Zhuravlova und David Willy Gladisch, mit anschließender Q&A-Runde.
– Präsentation „Vitsche: Von Mitgefühl zu Handlung“ von Vladyslava Vorobiova, PR Managerin und Vorstandsmitglied von Vitsche.
Vitsche ist eine NGO die ukrainischen Stimmen in Europa mehr Gehör verschafft.

– Grußwort von Rebecca Harms, ehemalige Europaabgeordnete und langjährige Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, engagierte Unterstützerin der Ukraine und bedeutende Stimme für Demokratie, Menschenrechte und europäische Solidarität.

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https://www.deutschlandfunk.de/lewada-lew-gudkow-russland-meinungsforschung-umfrage-100.html

Zitat

Wie denken die Russen über den Krieg in der Ukraine? Wenn es jemand weiß, dann ist es Lew Gudkow. Der Soziologe beschreibt ein Land, das verängstigt ist und dennoch an Putin glaubt – und das weder mit der Ukraine noch den eigenen Soldaten mitfühlt.

Zitat

Der Krieg werde in Russland nicht nur als ein Krieg gegen die Ukraine betrachtet, sondern als Krieg gegen den kollektiven Westen, sagt Gudkow. Russland sei in dieser Wahrnehmung das Opfer. Insgesamt 60 bis 70 Prozent der Menschen sähen die Ursache des Kriegs in der Politik des Westens. Ein Schamgefühl angesichts von Leid und Zerstörung in der Ukraine gebe es kaum, nur sechs bis acht Prozent der russischen Bevölkerung gäben an, so zu empfinden. 

Zitat

Die Russen seien den Krieg eigentlich leid, so Gudkow, 65 bis 66 Prozent der Bevölkerung wünschten sich ein zügiges Ende der Kampfhandlungen. Nur 25 Prozent träten dafür ein, „dass dieser Krieg fortgesetzt wird, bis er siegreich endet“. Die meisten Befragten, rund 70 Prozent, gäben allerdings zugleich an, Forderungen von Präsident Wladimir Putin an die Ukraine zu unterstützen: „Letztlich wünschen sie sich eine Niederlage der Ukraine ohne jede Barmherzigkeit.“

Zitat

Es gebe keine Bereitschaft, sich freiwillig für den Kriegsdienst zu melden, sagt der russische Wissenschaftler. Die Gewinnung neuer Soldaten erfolge über Zwangsmobilmachungen oder das Anbieten lukrativer Verträge. Insoweit sei die Haltung in der Bevölkerung gegenüber den Soldaten zweideutig, „denn gerade die sogenannten Vertragssoldaten sind letzten Endes nichts anderes als Söldner“. Und ein weiterer großer Teil der mobilgemachten Soldaten seien verurteilte Straftäter – mit beiden Gruppen gebe es kaum Mitgefühl. 

Zitat

„Ich sehe nicht den großen Willen in der Bevölkerung, sich öffentlich gegen das Regime zu äußern“, so Gudkow. Der soziale Druck sei hierfür zu hoch. Mehr als 70 Prozent der Menschen seien inzwischen der Ansicht, dass man anderen Menschen nicht vertrauen dürfe. „Die moralische Grundlage ist zerstört“, sagt Gudkow.

 

  • Ersteller

12 Namen von 24

Darunter ein Teamkollege und eine 9 Jahre alte Sportlerin

Zuviel für das IOC

 

Alina Perehudova, Dmytro Sharpar, Io Ischtschenko, Oleksij Lohinow, Yevhen Malyshev, Mykyta Kosubenko, Oleksij Habarow, Daria Kurdel, Ivan Kononenko, Maksym Halinitschew, Kateryna Troian, Viktoria

Am Start sind ca. 50 Sportler. Hätte nicht jeder "Pate" eines Opfers sein können, statt einer  für alle?

siehe auch

„Statements gegen Hass“

IOC untersagt Eisschnellläuferin Schlörb Nutzung von Schuhen mit aufgedruckten Botschaften

https://www.deutschlandfunk.de/ioc-untersagt-eisschnelllaeuferin-schloerb-nutzung-von-schuhen-mit-aufgedruckten-botschaften-100.html

https://www.deutschlandfunk.de/deutschland-und-frankreich-fordern-ruecktritt-von-uno-berichterstatterin-albanese-102.html

Zitat

Die Außenminister von Deutschland und Frankreich fordern den Rücktritt der UNO-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Albanese.

Zitat

Hintergrund sind Einlassungen Albaneses während einer Online-Konferenz vor einigen Tagen. Dabei sprach die Rechtswissenschaftlerin im Zusammenhang mit Israel von einem „gemeinsamen Feind“. Frankreichs Außenminister Barrot bezeichnete Albanese daraufhin als politische Aktivistin, die mit ihrer Wortwahl sowohl der palästinensischen Sache als auch den Vereinten Nationen schade. Außenminister Wadephul erklärte in einem Statement, Albanese habe sich bereits in der Vergangenheit vielfach Ausfälle geleistet. Er verurteile ihre jüngsten Aussagen über Israel. Sie sei in ihrer Position unhaltbar.

 

vor 10 Stunden schrieb RalphB:

12 Namen von 24

Darunter ein Teamkollege und eine 9 Jahre alte Sportlerin

Zuviel für das IOC

Unerträglich, dieses IOC. Wir haben bald eine Abstimmung über Olympia in Hamburg.
Dieser Skandal gibt für mich den Ausschlag, wieder dagagen zu stimmen. Ich will hier niemand vom IOC sehen.

vor 14 Stunden schrieb Auto nom:

Interessant wer, sobald es um Israel geht, Solidaritaet mit Faschisten uebt. Und nicht ich bin es der diese so bezeichnet, sie sind selbst stolz darauf. 

Albanese ist eine streitbare Person die sich sehr exponiert, aber in dem Fall hat sie einen klaren Bezug hergestellt:  "Der gemeinsame Feind der Menschheit sei „das System, das den Genozid in Palästina ermöglicht." 

Aber das zitiert "man"  besser nicht so, "man" bringt einfach nur "gemeinsamer Feind" und "Israel"  in einen Zusammenhang und fertig ist der Antisemitismus. 

Vielleicht bin ich ja ein wenig altmodisch, aber ich lehnen Faschismus auch ab wenn er juedisch ist. Auch wenn einige die vielen Toten in Gaza rechtfertigen, zu denen im WJL faellt ihnen dann doch keine Rechtfertigung mehr ein. Und da sind seit dem Ueberfall auf Israel schon mehr Menschen ermordet worden als bei diesem Ueberfall.

Ich bin sogar so altmodisch, das ich die Bromance von Netanjahu und Trump und ihre Ziele widerlich finde. 

Wer aber linke Israelis gerne kennen lernen will, den sehe ich hoffentlich in Gelhausen :)* .  Ist ja fuer beide nicht aus der Welt! Aber Vorsicht, wird von Amnesty International organisiert. 

https://www.evangelisch.de/inhalte/215750/12-05-2023/meron-mendel-spaeterer-minister-ben-gvir-hat-mich-bespuckt

https://amnesty-gelnhausen.de/termin/vortrag-israel-gaza-und-die-deutsche-debatte-ist-die-staatsraeson-noch-zeitgemaess/

Zitat

Im Januar 2023 veröffentlichte die Defence for Children ein gemeinsames Statement mit 116 Menschenrechts-, zivilgesellschaftlichen Organisationen, akademischen Institutionen und anderen Gruppen, das eine „Schmutzkampagne“ von Israel zulasten Albanese anprangerte, mit der Israel versuche, legitime Kritik zum Schweigen zu bringen. Das Statement hob stattdessen Albaneses „unermüdliche Anstrengungen für den Schutz der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) und ihr Bewusstsein für die alarmierenden tätlichen Verletzungen palästinensischer Rechte“ hervor.

https://de.wikipedia.org/wiki/Francesca_Albanese

Meron Mendel unterstellt ihr aber "unakzeptable Aussagen" und "antisemitische Narrative".

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Albanese habe ich hier im Forum als Erster zitiert und gelobt. Sie hat mehr rechtliche Kompetenz als der französische und deutsche Außenminister zusammen (das ist eher eine Beleidigung) und hinzu kommen noch diese Ohrringe - herrliches Blendwerk. Die zwei Außenminster könnten meine Kinder sein, der französische hat zumindest eine frühe Glatze als Gimmick, den deutschen habe ich noch nie gesehen. Wahrscheinlich immer noch mit Haaren, aber da hören die vermeintlichen (er* fällt ganz anders durchs Raster) Gemeinsamkeiten mit mir schon auf - kein Piercing, Nasenring, Tatoo, wenigstens auf das hätte ich gehofft, um mir etwas entgegenzusetzen, denn im Kopf... die gähnende Langeweile. Ich kenn' doch seinen Beruf und die Partei dazu - erzähl' mir nichts.

PS: Trump und Konsorten haben Albanese enteignet. Sie besitzt ein Apartment in New York, sie kann es weder bewohnen noch verkaufen. Was sie mit mir gemeinsam hat - sie macht sich nichts aus Geld und behielt stattdessen, verbrieft und an Eides statt ihren versiegelten Humor, da kommt keiner dran, nur ich* dahinter.

Soviel "ich", er wird mit den Jahren bescheiden.

*er bin ich, soviel Bescheidenheit muss sein, also ohne alles, körperlich in statu nascendi (Originalzustand, quasi wie im Autoforum).

 

 

Bearbeitet ( von Steinkult)

Wie man mit Deep-Fake Videos das Eintreten für Völkerrecht zu Fall bringen wollte. Eine unbedingt lesenswerte Analyse von Etosmedia. Link im 1. Kommentar.

"Ausgehend vom französischen Außenminister Jean-Noël Barrot formierte sich eine Kampagne mehrerer europäischer Regierungen gegen die UN-Sonderberichterstatterin für das besetzte Palästina Francesca Albanese. Auch der deutsche Außenminister Johann Wadephul schloss sich der Forderung nach ihrem Rücktritt an. Grundlage dieser massiven politischen Intervention waren Videos, in denen Albanese mit den Worten zitiert wird: „Israel ist der gemeinsame Feind der Menschheit.“ Doch diese Videos haben mit der Realität nichts zu tun. Es handelt sich um mit KI zusammengeschnittene Videos, die ihre Aussagen bewusst verfälschen.

Eine aktive Rolle in der Kampagne spielte die israelische Botschaft in Frankreich. Am Montag, dem 9. Februar, verbreitete sie über ihre Kanäle eine verkürzte Version eines Interviews mit Albanese beim Sender Al Jazeera. In dieser bewusst zusammengekürzten Fassung fehlten entscheidende Abschnitte, wodurch der Eindruck entsteht, sie habe Israel selbst zum „gemeinsamen Feind“ erklärt. Die Verkürzung verstärkte damit die spätere Empörungswelle und fügte sich in die politische Kampagne gegen sie ein. Die Auseinandersetzung um Albanese ist nicht nur eine Personaldebatte. Sie berührt Grundfragen von Medienkompetenz, politischer Verantwortung und dem Umgang europäischer Regierungen mit Kritik an Israels Genozid in Gaza. Was als skandalöses Zitat präsentiert wurde, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Beispiel für die gefährliche Macht digitaler Manipulation und politischer Instrumentalisierung.

Am Freitag hat der französische Verband Juristen für die Achtung des Völkerrechts (JURDI) bei der Staatsanwaltschaft in Paris Klage wegen der „Verbreitung falscher Informationen“ Anzeige erstattet. Indem die französische Regierung „der Sonderberichterstatterin Aussagen zuschreibt, die sie nicht getätigt hat, setzt sie [Albanese] erhöhten Risiken von Angriffen, Drohungen und Druck aus“, heißt es in einer auf X veröffentlichten Erklärung der Gruppe.

Was Albanese tatsächlich sagte

Wörtlich erklärte Albanese bei ihrem Auftritt bei Al Jazeera:

„Die Tatsache, dass ein Großteil der Welt Israel nicht gestoppt, sondern es vielmehr bewaffnet, ihm politische Vorwände, politischen Zufluchtsort sowie wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung gewährt hat, stellt eine Herausforderung dar.

Die Tatsache, dass die meisten westlichen Medien die Pro-Apartheid- und Völkermord-Rhetorik verstärkt haben, stellt eine Herausforderung dar. Und gleichzeitig liegt genau darin die Chance, denn während das Völkerrecht einen schweren Schlag erlitten hat, ist es auch wahr, dass die internationale Gemeinschaft noch nie zuvor vor solchen Herausforderungen gestanden hat wie wir alle.

Wir, die wir weder über riesiges Finanzkapital noch über Algorithmen oder Waffen verfügen, erkennen nun, dass wir als Menschheit einen gemeinsamen Feind haben. Und die Achtung der grundlegenden Freiheiten ist der letzte friedliche Weg, das letzte friedliche Mittel, das uns noch bleibt, um unsere Freiheit wiederzuerlangen.“

Der „gemeinsame Feind“ ist in diesem Zusammenhang ausdrücklich nicht Israel und schon gar nicht die israelische Bevölkerung. Das stellte Albanese auf X auch klar:

„Das System, das den Völkermord in Palästina ermöglichte, einschließlich des Finanzkapitals, das ihn finanziert, der Algorithmen, die ihn verschleiern, und der Waffen, die ihn möglich machen“.

Gemeint ist ein globales politisches und ökonomisches Geflecht, das Gewalt, Besatzung und massenhafte Menschenrechtsverletzungen ermöglicht und absichert.

Politische Mitverantwortung europäischer Regierungen

Wer die eigenen Waffenexporte, die diplomatischen Schutzmechanismen und die politische Rückendeckung für Israels Regierung und deren Genozid ausblendet, für den mag es unbequem sein, wenn eben diese Mitverantwortung und die Ermöglichung des Genozids angeprangert werden. Wenn europäische Regierungen Israels Regierung trotz Zehntausender getöteter Zivilisten weiterhin militärisch, wirtschaftlich und politisch unterstützen, tragen sie eine Mitverantwortung für die Verbrechen, die in Gaza geschehen. Wenn weiterhin nicht einmal Assozierungsprogramme mit Israel ausgesetzt werden, deren Grundlage die Einhaltung der Menschenrechte ist, wenn Waffen geliefert werden, statt die Verbrechen zu sanktionieren, dann wird das Leid in Gaza ermöglicht.

Die systematische Zerstörung ziviler Infrastruktur, die massenhafte Vertreibung, die Abriegelung von Hilfsgütern und die fortgesetzten militärischen Angriffe sind keine isolierten Ereignisse. Sie sind Teil einer politischen Realität, die ohne internationale Unterstützung in dieser Form nicht möglich wäre.

Angriff auf eine unbequeme Sonderberichterstatterin

Dass mehrere europäische Regierungen den Rücktritt einer UNO-Sonderberichterstatterin fordern, ohne sich das Originalvideo anzuschauen, sondern sich auf dubiose Posts und manipulierte Clips stützen, ist in jedem Fall ein politischer Skandal.

Entweder handelt es sich um ein erschreckendes Armutszeugnis für die Medienkompetenz ganzer Ministerien oder um die noch gravierendere Möglichkeit, dass KI-generierte Videos bewusst genutzt oder zumindest billigend in Kauf genommen werden, um eine unbequeme Kritikerin mundtot zu machen. Eine ernsthafte Aufarbeitung würde nicht bei der Diskreditierung ansetzen, sondern bei der Frage nach der eigenen Rolle. Europäische Regierungen müssen sich der Verantwortung stellen, die aus Waffenlieferungen, diplomatischer Rückendeckung und wirtschaftlicher Unterstützung resultiert.

UPDATE: Dieser Artikel wurde am 13. Februar um 20:12 Uhr um den Absatz der von JURDI eingereichten Klage ergänzt.

https://etosmedia.de/politik/von-fake-videos-zur-ruecktrittsforderung-die-kampagne-gegen-albanese/
 

 

vor 3 Stunden schrieb Frank M:

„Das System, das den Völkermord in Palästina ermöglichte, ...

Dann ist doch die Lösung sonnenklar: Hamas entwaffnen und auflösen.

Oder nicht? Kann man hier ernsthaft "dagegen" sein?

In dem Text wird dann auch die politische Mitverantwortung Europas bemüht. Ja, Europa könnte darauf hinwirken dass Bibi endlich in Rente geht.

Was mir hingegen fehlt in dem Text, ist der Verweis auf die politische Mitverantwortung der arabischen Staaten.

Sie ist gaaanz nah dran es zu verstehen.

 

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Bleibt die Frage wessen "System" zusammenbricht.  Von mir aus koennen alle mich betreffenden Informationen dieser "Akten "  veroeffentlicht werden.

Verdutzt

Manchmal strecke ich meine Hand aus, 

und es verebbt.

Hat der Mond die Gezeiten verpennt?

Kann nicht sein, das Universum macht keine Fehler.

Nur, wir vergessen, die Menschen sind uns näher als die Sterne.

Bearbeitet ( von Steinkult)

Gepostet von Charlotte Wiedemann auf FB:

Dieser Brief kommt von den palästinesischen Hirtengemeinschaften des Nördlichen Jordantals. Bitte teilen! (P.S. Ich habe den Brief in Übersetzung von Amos Goldberg bekommen, Prof Hebrew University, der sich in Nachtschichten an protective presence für die Hirten beteiligt.)

An die Regierung Israels,
An die geehrten Mitglieder der Knesset,
An alle Sicherheitsbehörden und -organe in Israel,
An alle internationalen Behörden und Einrichtungen, die ihre Augen nicht vor Unrecht schliessen wollen:

Wir schreiben Ihnen nicht mit der Absicht, Sie zu konfrontieren, sondern aus echter Sorge um unsere Kinder und um unser grundlegendes Recht, als Menschen leben zu dürfen. Wir sind Bewohner der palästinensischen Gemeinden im nördlichen Jordantal – der Region al-Maleh und der sie umgebenden Hirten¬gemeinschaften. Wir wurden auf diesem Land geboren, so wie unsere Väter und Vorväter vor uns. Dieses Gebiet war für uns niemals eine Konfliktzone, sondern unser Zuhause, Weideland, Lebensgrundlage und ein über Generationen gewachsenes Erbe. Unsere Häuser bestehen aus Blech und Plastikplanen. Unser Leben ist einfach. Wir halten Vieh, hüten unsere Herden und bestreiten unseren Lebensunterhalt durch unsere körperliche Arbeit. Wir gehören keiner politischen Partei an, befinden uns in keinem politischen Konflikt und verfolgen keine Agenda. Wir sind einfache Familien, die lediglich in Sicherheit leben möchten.
Doch unser Leben ist zu einem andauernden Albtraum geworden.
Bewohner der Außenposten, radikale Siedler,  greifen uns bei Tag und bei Nacht an. Sie dringen in unsere Häuser ein, versetzen unsere Kinder und Frauen in Angst und Schrecken und hindern uns daran, die Weideflächen zu erreichen, von denen wir leben. Unser Vieh ist in den Gehegen eingesperrt und verendet vor unseren Augen, weil uns der Zugang zu unserem Land verweigert wird. Jede Nacht fragen uns unsere Kinder:
„Werden sie heute kommen? Müssen wir morgen gehen?“
Welcher Vater kann auf eine solche Frage antworten?
Wir schreiben nicht, um jemanden zu beschuldigen, sondern um an eine klare Verantwortung zu erinnern:
Der Schutz von Zivilisten und die gleichberechtigte Durchsetzung des Gesetzes sind keine Wahl — sie sind eine Pflicht.
Wenn ein Kind in seinem eigenen Zuhause Angst und Schrecken empfindet, ist das ein Versagen, das behoben werden muss, nicht etwas, das gerechtfertigt werden darf.
Wenn einem Menschen ohne Schutz oder Gerechtigkeit die Lebensgrundlage entzogen wird, ist das ein Unrecht, das beendet werden muss.
Wir bitten Sie, als diejenigen, die Autorität und Verantwortung tragen:
• Gewähren Sie den palästinensischen Hirten¬gemeinschaften im nördlichen Jordantal echten und sofortigen Schutz.
• Gewährleisten Sie sicheren Zugang zu unserem Land, unseren Feldern und zu unseren Weideflächen.
• Bestehende Gesetze sollten bei jeder Schädigung von Zivilisten und deren Eigentum ohne Diskriminierung gegen Palästinenser durchgesetzt werden.
Wir bitten nicht um Privilegien und fordern nichts über die grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse hinaus:
Ohne Angst zu leben,
unsere Kinder zu schützen,
unsere Würde zu bewahren.

Die Stärke eines Staates misst sich an seiner Gerechtigkeit, und seine Sicherheit misst sich an seiner Fähigkeit, die Schwachen, die in ihm leben, zu schützen.
Wir hoffen, dass diese Worte Sie erreichen und berühren und nicht zu einem weiteren Brief werden, der im Archiv verschwindet.

Im Namen unserer Kinder, die wie all die anderen Kinder auf der anderen Seite der Grenzen und Mauern, die ums umgeben, ohne Angst aufwachsen sollen,
im Namen unserer Mütter, die jede Nacht in Sorge wach liegen,
und im Namen unserer Ältesten, die nicht in den letzten Jahren ihres Lebens vertrieben werden möchten,
erwarten wir von Ihnen ein Handeln, das unser Leben und unsere grundlegende Würde schützt.

In Hoffnung auf eine bessere Zukunft,
Die Bewohner der palästinensischen Hirten¬gemeinschaften
Nördliches Jordantal

Wenn ein Manöver-Ausflug im Desaster endet: „Wir sind am Arsch.“

 
Zitat

 

Schlagkräftige Kampfdrohnen

Zehn Ukrainer schalten bei Übung zwei Nato-Bataillone aus

Ukrainer demonstrieren in einer Nato-Übung, wie gefährlich Kampfdrohnen für Bodentruppen sind. Ist das Bündnis für die Kriegsführung mit unbemannten Systemen ausreichend gewappnet?

Brüssel. Wären Nato-Bodentruppen im Ernstfall chancenlos gegen feindliche Drohnenangriffe? Diesen Eindruck erwecken Recherchen des amerikanischen „Wall Street Journal“ (WSJ). Wie das Blatt berichtete, schaltete im vergangenen Jahr bei einer Bündnisübung ein Team von etwa zehn eingeladenen Ukrainern innerhalb kürzester Zeit zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge und andere Ziele aus.

Ein Übungsteilnehmer sagte dem Blatt, die von Esten geführte gegnerische Einheit mit den Ukrainern habe „zwei Bataillone an einem Tag“ kampfunfähig gemacht. Der Nato-Seite sei es nicht gelungen, die gegnerischen Drohnenteams auszuschalten. Für sie seien die Resultate „schrecklich“ gewesen. Mehrere Quellen hätten dem WSJ von einem Kommandanten berichtet, der die Übung beobachtete und zu dem Schluss gekommen sei: „Wir sind am Arsch.“

An der Übung „Hedgehog 2025“ nahmen nach Angaben der estnischen Streitkräfte insgesamt mehr als 16.000 Soldaten aus rund einem Dutzend Nato-Staaten teil. Ein Bataillon besteht in der Regel aus einigen Hundert bis etwa 1000 Soldaten. Die Ukrainer waren als Gäste und Experten für Drohnenkampf eingeladen.

Die Nato wollte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu Details des Übungsverlaufs äußern. Eine Sprecherin wies allerdings darauf hin, dass Übungsszenarien gezielt so angelegt werden können, dass die gegnerische Seite im Vorteil ist. „Wir üben, um zu trainieren und zu lernen, damit wir auf Herausforderungen in der realen Welt vorbereitet sind“, sagte sie. Beim Thema Drohnen teile die Ukraine ihre umfangreichen Erfahrungen mit ihren Partnern in der Nato.

 

 

https://www.rnd.de/politik/nato-uebung-zehn-ukrainer-schalten-zwei-nato-bataillone-aus-IHBULXFBZ5BXTD6GULEP4PCNQQ.html

Am 18.1.2026 um 11:33 schrieb Auto nom:

Das ist eine möglichst objektive Berichterstattung, ich kann da keine Tendenz erkennen. Ich erkenne jedoch, dass Du ohne Unterstellung keinen Beitrag beginnen kannst. 

So "objektiv" wie deine verlinkte Unterstellung in Sachen Albanese?

Zitat

Ein unabhängiges Uno-Gremium hat die nach seiner Darstellung böswilligen und auf Falschinformationen beruhenden Angriffe mehrerer europäischer Minister auf Albanese verurteilt. Der Uno-Koordinierungsausschuss warf den Ministern vor, sich auf erfundene Fakten und manipulierte Videos zu stützen. 

Zitat

»Anstatt den Rücktritt von Frau Albanese zu fordern, weil sie ihr Mandat erfüllt, sollten ‌diese Regierungsvertreter ihre Kräfte bündeln«, erklärte der Ausschuss der Vereinten Nationen. Die Minister sollten Führungspersonen und Beamte zur Rechenschaft ziehen, denen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen vorgeworfen werden, auch vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Der auf Albanese ausgeübte Druck sei Teil eines zunehmenden ‌Trends politisch motivierter und böswilliger Angriffe auf unabhängige Menschenrechtsexperten, Uno-Mitarbeiter und Richter internationaler Gerichte.

Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilte die Angriffe auf Albanese scharf. Die europäischen Staaten müssten sich entschuldigen und ihre Forderungen zurückziehen, heißt es in einer Erklärung.

https://www.spiegel.de/ausland/uno-verteidigt-palaestina-sonderberichterstatterin-albanese-a-c35ea511-e511-468b-88fd-a0a69df89cb5

Also ich wuerde ja ins Nachdenken kommen, wenn ich mit Trump und Netanjahu in eine Kerbe schlagen wuerde!

Zitat

Das wiederum haben ukrainische Hacker zu einem außergewöhnlichen Manöver genutzt. Sie hätten den russischen Einheiten angeboten, ihre Terminals wieder zu aktivieren - eine Falle, wie einer der Hacker anonym berichtet. Demnach nahmen sie über den Nachrichtendienst Telegram Kontakt auf, teils persönlich, teils automatisiert mit Bots. "Dabei haben wir alle möglichen Informationen von ihnen abgefragt, unter anderem ihren Aufenthaltsort. Manche haben nachgefragt, ob das auch wirklich kein Betrug ist", so schilderte er das Vorgehen.

Zitat

Russische Einheiten hätten versucht, Verräter in den ukrainischen Reihen zu finden, die Terminals für sie registrieren. Doch nun müssten sie dabei damit rechnen, in eine Falle zu geraten. Nebenbei ließen sich die ukrainischen Hacker ihre vermeintlichen Dienste mit rund 6.000 US-Dollar in Kryptowährung bezahlen, die sie der ukrainischen Armee spendeten.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/starlink-russland-reaktionen-100.html

Am 21.2.2026 um 12:41 schrieb Auto nom:

Es ist in dem Fall ein Erfolg, aber es ist auch richtig gruselig, dass Musk nach Belieben sowohl ukrainische als auch russische Aktionen quasi "ein- und ausschalten" kann.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 59 Minuten schrieb Nitsrekds:

es ist auch richtig gruselig, dass Musk nach Belieben ... quasi "ein- und ausschalten" kann.

Deshalb ist es so wichtig, auf der "richtigen" Seite zu stehen.

Wie Volker Pispers schon treffend sagte: "wir sind die Guten!"

Ich sehe schon die Dixxi Klos auf dem Startdeck 😂

Trumps Krieg gegen den Iran könnte sich als Griff ins Klo erweisen, und zwar wortwörtlich.

Ein Großteil der Besatzung steht auf dem Führungsschiff, der USS Gerald R. Ford, Schlange vor den Toiletten. Das ist kein Scherz. Der US-amerikanische öffentlich-rechtliche Sender NPR erhielt E-Mails, die belegen, dass an Bord des teuersten Schiffes der US-Marine regelrechte Toilettenkriege ausgebrochen sind. Das Wall Street Journal bestätigte die Meldung heute. Kurz gesagt: Es gibt viel zu wenige funktionierende Toiletten für 4.600 Seeleute, und das Problem verschärft sich täglich – eine Lösung ist nur durch die Rückkehr des Schiffes in die US-Werft möglich.

• Problem 1: Die Planer haben einen Fehler gemacht, indem sie zu wenige Toiletten für 4.600 Seeleute eingeplant haben, was täglich zu 45-minütigen Warteschlangen führt.
 
• Problem 2: Die Ingenieure haben einen Fehler gemacht, indem sie ein anfälliges Vakuumsystem installiert haben. Der Ausfall eines einzigen Ventils an einer Toilette kann dazu führen, dass alle Toiletten einer ganzen Abteilung nicht mehr funktionieren – was die Warteschlangen noch weiter verlängert.

• Problem 3: Einige der provisorischen Reparaturmaßnahmen (wie die Säurespülung zur Entfernung von Kalkablagerungen) können nur im Dock durchgeführt werden – eine Option, die derzeit nicht besteht. Da so viele Toiletten defekt sind, werden die funktionierenden Toiletten überlastet, sodass sich das Problem weiter ausbreitet.

Das Schiff ist zentraler Bestandteil der US-amerikanischen Angriffsoperationen im Ausland. Es operierte monatelang in Gewässern vor Venezuela, um die Entführung des venezolanischen Präsidenten und die Beschlagnahmung von Öltransportern zu unterstützen, und führt nun die geplante Operation zum Regimewechsel im Iran an.

Doch wie sollen sie den Iran angreifen, während die Besatzung vor den Toiletten Schlange steht? Eine Folge all dessen ist ein Streit zwischen Seeleuten und dem Bordabwasserpersonal (den sogenannten Rumpftechnikern). Ein Abwassertechniker beklagte sich, dass die Seeleute allerlei problematische Materialien, darunter auch T-Shirts, in die Toiletten spülten: „Unser Abwassersystem wird von den Seeleuten täglich misshandelt und zerstört. Meine Rumpftechniker arbeiten derzeit 19 Stunden am Tag, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.“

Früher haben die Seeleute über die Reling geschissen.

Ging auch ........... :D

vor 4 Minuten schrieb **HD**:

Früher haben die Seeleute über die Reling geschissen.

Ging auch ........... :D

das waren aber auch keine 4500 Mann 😁

 

Irgendwie lustig, dass die schlagkräftigste Armee der Welt von so einem "Scheiss" sozusagen besiegt wird. 😅

vor 2 Stunden schrieb Frank M:

das waren aber auch keine 4500 Mann 😁

 

müssen ja nicht alle gleichzeitig ...................

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