22. April22. Apr Wenn ein Stück Holz mehr wert ist als ein MenschDer Vandalismus eines israelischen Soldaten im Südlibanon sorgt für so große Empörung, dass Netanjahu Konsequenzen verspricht. Das ist ein Symptom.https://taz.de/Israelische-Armee-zerstoert-Jesus-Statue/!6172608/
23. April23. Apr Auch ein Waffenstillstand ist kein Grund wenigstens die Kriegsverbrechen einzustellen.Pressemenschen als FreiwildIsrael tötet libanesische Journalistin Amal KhalilDie Journalistin war mit einer Fotoreporterin unterwegs, um über Angriffe auf das Dorf Bint Jbeil zu berichten. Dort starb sie dann selbst.https://taz.de/Pressemenschen-als-Freiwild/!6173327/Siedlergewalt im WestjordanlandErneut Palästinenser von Siedler erschossenEin 25-Jähriger ist das nächste Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Im Anschluss nimmt das israelische Militär Dutzende Palästinenser fest.https://taz.de/Siedlergewalt-im-Westjordanland/!6173301/ Bearbeitet (23. April23. Apr von MatthiasM)
30. April30. Apr Israels SiedlungspolitikEin neues Westjordanland?Eine Gruppe Siedler will sich in südsyrischen Gebieten ansiedeln. Israelische Minister unterstützen diese Idee offenbar.https://taz.de/Israels-Siedlungspolitik/!6174941/
6. Mai6. Mai taz.deOstdeutsche Friedensbewegung: Ein Pazifist war ich nieUnser Autor wuchs in der DDR auf und wollte als Kind Offizier werden. Die Nato war der Feind. Hier erzählt er, wie sich das änderte.Die Forderung, die Ukraine in die Nato aufzunehmen, scheiterte 2008 unter anderem an einer Ostdeutschen.
7. Mai7. Mai https://www.theguardian.com/world/2026/may/07/revealed-russia-top-secret-spy-school-hacking-western-electoral-interferenceRevealed: Russia’s top secret spy school teaching hacking and election meddlingExclusive: Documents obtained by consortium of journalists show role of Moscow university in training operatives in military intelligence
10. Mai10. Mai https://www.deutschlandfunk.de/putin-ukraine-angelegenheit-neigt-sich-dem-ende-zu-schroeder-koenne-moeglicher-vermittler-sein-100.htmlDer russische Präsident Putin hat Altkanzler Schröder als möglichen Unterhändler im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ins Gespräch gebracht. Vor Journalisten in Moskau sagte Putin zudem, er denke, die Angelegenheit neige sich dem Ende zu.Eine friedliche Lösung des Konflikts sei zwar Sache Russlands und der Ukraine, betonte der Kremlchef, „aber wenn jemand helfen möchte, sind wir dafür dankbar.“ Obwohl sich die USA um Vermittlung bemüht hätten, könne er sich von europäischer Seite den früheren SPD-Chef als Vermittler vorstellen. Von allen europäischen Politikern würde er Gespräche mit Schröder bevorzugen, sagte Putin bei einer Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Bearbeitet (10. Mai10. Mai von Auto nom)
12. Mai12. Mai Passt nicht 100% hier rein, hat aber schon mit dem Krieg in Europa zu tun - meine ich:https://edition.cnn.com/2026/05/12/world/a-russian-ship-sank-in-mysterious-circumstances-it-may-have-been-carrying-nuclear-reactors-to-north-korea
18. Mai18. Mai „Beide Seiten werden diesen Besuch als Gelegenheit nutzen, die Entwicklung der chinesisch-russischen Beziehungen auf eine höhere Ebene zu bringen, was der Welt mehr Stabilität und positive Energie verleihen wird“, sagte Guo Jiankun, Sprecher des chinesischen Außenamts, gewohnt vage.Seine Aussage klingt angesichts der derzeitigen Entwicklungen in der Ukraine maximal zynisch: In der Nacht auf Montag meldete Kyjiw mehr als 500 Drohnen- und 22 Raketenangriffe aus Russland.https://taz.de/Treffen-von-Xi-und-Putin/!6179586/
25. Mai25. Mai taz.deWaffen für die Ukraine: „Diesen Widerspruch muss man aush...Evelyn Deller ist in Deutschland als jüdische Ukrainerin aufgewachsen – und sie ist links. In Vorträgen wirbt sie dafür, die Ukraine zu unterstützen.Deller: Die Linke in Deutschland hat viel zu oft ein manichäisches Weltbild. Sie stopfen ein Land, das sie nicht kennen, in eine Kategorie, die sie kennen, und wollen ihm deshalb nicht helfen, weil das ja angeblich ein Nato-Krieg gegen Russland sei.Deller: Also in postsowjetischen Ländern merkt man, dass mit Russland und der sowjetischen oder „sozialistischen“ Vergangenheit generell anders umgegangen wird. Dort findet innerhalb der linken oder anarchistischen Szene eben kein Putin-Verstehertum statt. Und die Sowjetverherrlichungsschiene ist dort nicht massentauglich, weil viele Familien ja noch davon traumatisiert sind.Deller: Historisch betrachtet sind Ukrainer ein unterdrücktes Volk. Sie sind Opfer vom Imperialismus von Russland und der Sowjetunion sowie mindestens einem Völkermord, dem Holodomor. Und sie werden angegriffen vom größten Staat der Welt, einem autokratischen Staat und Verbündeten von China, Nordkorea und Iran. Aus emanzipatorischer Sicht soll das Grund genug sein.Deller: Indem sie sich für Waffenlieferungen an die Ukraine einsetzen. Die Linke muss verstehen, dass Pazifismus nicht zu Frieden führt, sondern zu mehr Unterdrückung. Denn wenn man angegriffen wird, muss man sich verteidigen. Wer das nicht tut, stirbt. Sogenannte Antiimperialisten sind ja nicht per se gegen Gewalt. Selbst den bewaffneten Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 deuten sie perfiderweise zu einem „Widerstandsakt“ um.taz: Solche Linke argumentieren, Waffenlieferungen würden den Krieg lediglich verlängern und schließlich zu mehr Toten führen.Deller: Das ist Bullshit. Ein Leben unter Unterdrückung, Okkupation und Russifizierung ist kein gutes Leben, wenn es überhaupt ein Leben ist. Die Besatzung selbst fordert viele Tote. Das haben wir schon in Butscha, Irpin und Cherson gesehen: Kriegsverbrechen, die den Verdacht eines Völkermords an Ukrainer erhärten.taz: In einem Artikel der linken Zeitung Junge Welt wird Ihnen „Verständnis für Faschisten“ und „Kriegspropaganda“ vorgeworfen. Wie gehen Sie damit um?Deller: Ich hatte danach vor allem Angst, dass meine Eltern sauer auf mich sind: weil ich zu offen war und mich exponiert habe, weil ich mich nicht daran gehalten habe, meine Identität zu verstecken. Sie haben mir immer erzählt, was sie als Juden in der Sowjetunion durchmachen mussten. Aber sie meinten, es sei ein gutes Zeichen, wenn solche Leute so über mich schreiben. Nun amüsiere ich mich darüber, dass es Menschen gibt, die immer noch diese Zeitung ernst nehmen, auch wenn sie russische Staatspropaganda abdruckt. Durch solche Artikel habe ich sogar mehr Sympathisanten hinzugewonnen.taz: Und seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023?Deller: Ich erlebe sehr viel Hass. Ich werde dafür verantwortlich gemacht, Kinder in Gaza umzubringen. Und ich hätte Blut an meinen Händen. Währenddessen müssen sich meine Angehörigen in Israel und in der Ukraine vor den gleichen iranischen Drohnen verstecken. Wegen psychischer Belastung durch antisemitische Vorfälle gehe ich nicht mehr in die Uni. Stattdessen halte ich Vorträge und bitte um Spenden für antiautoritäre Gruppen, die gegen Russland kämpfen. Das ist meine Art von Widerstandskampf.
27. Mai27. Mai taz.deRussisch-orthodoxe Kirche in Tschechien: Weiße Substanzen...Der russische Metropolit Hilarion, zuletzt in Tschechien tätig, wurde kurzzeitig festgenommen. Er soll in Drogengeschäfte verwickelt sein.Die russisch-orthodoxe Kirche (RPZ) ist immer für einen Skandal gut. Dafür braucht es nicht unbedingt den Moskauer Oberhirten und Patriarchen Kyrill I., der bei Russlands Angriffskrieg in der Ukraine stramm an der Seite von Kremlchef Wladimir Putin steht.In diese Zeit fallen schwere Vorwürfe seines Assistenten, Hilarion habe ihn wiederholt sexuell belästigt. Zudem soll sich der Metropolit regelmäßig mit dem damaligen Regierungschef Viktor Orbán getroffen und sich für Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen ausgesprochen haben.Nach Informationen der Novaya Gazeta Europe habe der Kirchenmann die ungarische Staatsbürgerschaft erhalten und ein luxuriöses Anwesen in der Nähe von Budapest erworben. Im Dezember 2024 wurde er erneut suspendiert und nach Tschechien versetzt.Andrei Kurajew, russischer Theologe, Publizist und Blogger, der in Prag lebt und in Russland als „ausländischer Agent“ gelistet ist, macht sich seinen eigenen Reim auf den Fall Hilarion. „Die Tschechische Republik betrachtet ihn als Persona non grata“, zitiert die Novaya Gazeta Europe Kurajew. „Da er im Besitz eines europäischen (ungarischen) Passes ist, kann sie ihn nicht einfach ausweisen. Sie kann jedoch auf russische Art und Weise verfahren.“Von offizieller Seite in Tschechien hieß es am Dienstag, forensische Analysen hätten bestätigt, dass es sich bei dem Fund in Hilarions Auto um eine verbotene Substanz handele. Die Ermittlungen in diesem Fall würden fortgesetzt.
27. Mai27. Mai FOCUS onlineKreml-Papier soll möglichen Rückzug aus Ukraine schönfärbenWeil es im Krieg gegen die Ukraine für Russland nicht gut läuft, haben Kreml-Berater eine Propaganda-Strategie für einen möglichen Rückzug entworfen.
28. Mai28. Mai Titel in der Blöd wäre:Mann hat Gefühle und fängt vermutlich deshalb Krieg an.Donald Trump startet den Krieg vor drei Monaten von seinem Anwesen Mar-a-Lago aus: Auf Truth Social teilt er den Amerikanern in einem Video mit, dass schwere Kampfhandlungen gegen Iran begonnen haben. Warum der Präsident sein Land an der Seite Israels in einen weiteren Krieg im Nahen Osten führt? Der Anlass dafür sei "das auf Fakten basierende Gefühl" Trumps gewesen, dass Iran eine unmittelbare und direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt, erklärt kurz darauf die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt...tagesschau.deDrei Monate Irankrieg: Trump sucht einen AuswegDer Krieg in Iran dauert inzwischen drei Monate. Für die Weltwirtschaft wird das zunehmend zum Problem. Dabei war sich US-Präsident Trump schnell sicher, den Krieg praktisch schon gewonnen zu haben. J
5. Juni5. Jun CNN.com:More than a dozen GOP lawmakers defied their own leadership — and President Donald Trump — by voting with Democrats to approve a major bill to deliver billions of dollars in aid to Ukraine while imposing steep sanctions on Russia.The House voted 226 to 195 to approve the package, which cracks down on Russia with new oil and gas sanctions, in its first big pro-Ukraine measure of Trump’s second term.Speaker Mike Johnson has urged his members to oppose the measure, arguing in a closed-door meeting Wednesday that they should give Trump space to negotiate with Russia, according to a person in that meeting…
6. Juni6. Jun Joko & Klaas LIVE: Alltag in der Ukraine #dontlookawayBitte schaut nicht weg! #dontlookaway
10. Juni10. Jun tagesschau.deIllegaler Handel - Wie Kriegswaffen auf Europas Straßen l...Immer wieder tauchen bei Razzien im Drogenmilieu auch Kriegswaffen auf. Wie Recherchen von Report Mainz zeigen, stammen viele möglicherweise aus der Ukraine. Ignorieren die EU-Staaten das Problem?REPORT MAINZ: Waffen für die Ukraine: Landen sie auch bei...Bereits kurz nach Beginn des Ukrainekriegs wurde vor illegalem Waffenhandel gewarnt. Experten kritisieren, Europa sei nicht darauf vorbereitet. Bearbeitet (10. Juni10. Jun von Ronald)
15. Juni15. Jun DeutschlandfunkAufrüstung: Deutschland beunruhigt Polen und Frankreich (...Aufrüstung, Wirtschaftskrise und erstarkender Rechtsextremismus in Deutschland: All das weckt bei unseren Nachbarländern unangenehme historische Erinnerungen.In der deutschen Rüstungsindustrie herrscht gerade Goldgräberstimmung. Doch die Mischung aus Aufrüstung, Wirtschaftskrise und erstarkendem Rechtsextremismus weckt bei unseren Nachbarländern unangenehme historische Erinnerungen.Drei Dinge stechen ins Auge, wenn man Deutschland aus der Perspektive von Nachbarländern wie Polen oder Frankreich betrachtet:Deutschland steckt in einer tiefen, strukturellen Wirtschaftskrise. Wie die wegbrechenden Grundlagen des deutschen Geschäftsmodells – vor allem Autoindustrie sowie Exporte nach China und in die USA – ersetzt werden sollen, ist nicht erkennbar.Deutschland rüstet auf. Der Bundeskanzler kündigt an, die Bundeswehr zur stärksten, konventionellen Armee Europas zu machen.Eine rechtsextreme Partei, die selbst der extremen Rechten in Frankreich zu radikal ist, ist in den Meinungsumfragen zur stärksten politischen Kraft in Deutschland geworden und könnte in einem ostdeutschen Bundesland erstmals eine Regierung zu übernehmen.Der Kanzler fügte sich dem Druck der nationalen Rüstungsindustrie. Kühl und verständnislos wurde versucht, dem französischen Flugzeugbauer Dassault die Schuld für das Scheitern des Projekts in die Schuhe zu schieben.Eine historische Fußnote: Dassault ist ein Familienunternehmen. Die Eigentümer sind die Nachfahren von Marcel Bloch, der während der deutschen Besatzung Frankreichs als Jude verfolgt wurde und den Krieg am Ende im Konzentrationslager Buchenwald überlebte.Die 100 Milliarden Euro, die sich die Bundesregierung durch die Aufhebung der verfassungsmäßigen Verschuldungsregeln für ihr Rüstungsprogramm verschafft hat, haben in der deutschen Wirtschaft eine Goldgräberstimmung auslöst.Die Unsummen, die in den nächsten Jahren in Verteidigungs- und – wie der Verteidigungsminister sagt – „Kriegstüchtigkeit“ der Bundeswehr investiert werden sollen, wirken wie ein blutiger Fleischbrocken im Piranhabecken: Biedere Familienunternehmer wie der baden-württembergische Laserspezialist Trumpf streichen ethische Grundsätze aus ihren Gesellschafterverträgen, um ins Rüstungsgeschäft einsteigen zu können.Autohersteller wie Volkswagen hoffen, nicht mehr ausgelastete Werke in Waffenschmieden umfunktionieren zu können. Mittelständische Hersteller von Druckmaschinen und Traktormotoren grübeln, wie auch sie fürs Militär produzieren können. Smarte Start-up-Unternehmer sind als Drohnenhersteller zu breitschultrigen Stars der Szene geworden. Doch – so warnt das französische Medienportal „Mediapart“ in seiner Deutschland-Analyse: Ein militärischer Keynesianismus wird die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft nicht lösen.
15. Juni15. Jun Ich find's gut, dass Trump einen Weg fand, den Krieg, den er angezettelt hat, wieder aufzuhören. Denn gewinnen kann er dort nicht.Trumps Händchen war diesbezüglich glücklicher als Putins (oder sagen wir: weniger unglücklich).Natürlich wünsche ich dem iranischen Volk Freiheit und dass es die Mullahs endlich los wird; aber so einfach ist das leider nicht und es ist auch nicht garantiert dass es nachher besser wird. (Zur Erinnerung: Rezah Pahlevi I wurde von den USA an die Macht geputscht und war im Volk, äh, "unbeliebt") Bearbeitet (15. Juni15. Jun von fgee)
15. Juni15. Jun Mir wäre wohler, wenn DT den Krieg erst gar nicht angezettelt hätte. Das sollten wir nicht vergessen, ein völkerrechtswidriger Angriff auf einen anderen Staat. Mit dem erklärten Ziel, das islamistische Regime zu beseitigen & das Voll zu befreien ( Aha, alte weiße Männer wissen mal wieder alles am besten). Das war dann wohl nix, gut die paar getöteten Zivilisten, die vernichteten Existenzen ( ob zusammengebrochener Wirtschaft), macht alles nix? Is ja weit weg.Und das ist noch nicht zu Ende, es gibt erst mal eine Vereinbarung, gültig für die nächsten 60 Tage. Wenn da der Netanjahu Mit weiteren Angriffen dazwischengrätscht, kann es ganz schnell wieder kippen. DT hat da wenig Handhabe, der kann eher von Glück sagen, wenn sich die Situation vorübergehend beruhigt. Was er auf jeden Fall explizit hinbekommen hat, sind mehr Feinde Amerikas.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren