22. September22. Sep Vor 3 Minuten, RalphB schrieb:Fandest Du die Ausführungen zu weitgehend?Nein, könnte noch "tiefer" gehen:1223: Vordringen der mongolischen Truppen unter J̌ebe und Sube'etai bis in die Ukraine und Sieg über die Rus in der Schlacht an der Kalka.https://de.wikipedia.org/wiki/Dschingis_Khan
22. September22. Sep Vor 4 Minuten, RalphB schrieb:Fandest Du die Ausführungen zu weitgehend?Ich keinesfalls! Der Krieg in der Ukraine ist zwar in den Medien sehr praesent, aber eben oft nur auf die "oberen" Ebenen bezogen. Wie es den Menschen geht oder geschichtlichen Details werden eher wenig kommuniziert. Kannst Du vielleicht die Spendenlinks in deine Signatur nehmen. Ich denke ich kann der Ukraine damit ein wenig besser als mit Worten helfen. Das erinnert mich dann!
22. September22. Sep Ersteller 1 Stunde her, MatthiasM schrieb:Kannst Du vielleicht die Spendenlinks in deine Signatur nehmen. Ich denke ich kann der Ukraine damit ein wenig besser als mit Worten helfen. Das erinnert mich dann!Danke - auf die Idee bin ich nicht gekommen. Und wie immer höre ich auf Dich und setze es auch gleich um :-)
26. September26. Sep https://www.watson.ch/international/russland/752649611-russische-zeitung-kuendigt-angriff-auf-litauen-an-und-loescht-dann-beitragRusslands Putin will nur Frieden. Schon immer. Ganz sicher. So wie die alten Römer auch. Genauso. Mit einem mit Militärgewalt erreichten Zwangsfrieden. Vielleicht.
27. September27. Sep Und auch aus Ägypten soll es Warnungen gegeben haben:https://www.theatlantic.com/national-security/2026/09/egypt-israel-gaza-hamas-palestinian-october-7/688720/Aber das ist natürlich wieder Lügenpresse oder Wahlkampfgetöse der ( Achtung in Israel wie hier ein internes Feindbild) Linken.anfang frei zu lesen, dann paywall
27. September27. Sep Vor 32 Minuten, Ebby Zutt schrieb:Aber das ist natürlich wieder Lügenpresse oder Wahlkampfgetöse der ( Achtung in Israel wie hier ein internes Feindbild) Linken.Vor 33 Minuten, Ebby Zutt schrieb:anfang frei zu lesen, dann paywallhttps://taz.de/Auch-Aegypten-soll-Israel-vor-Hamas-Gefahr-gewarnt-haben/!6216451/https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-warnungen-hamas-ueberfall-100.htmlhttps://today.lorientlejour.com/article/1548794/after-uae-warning-the-atlantic-reveals-egyptian-alert-to-israel-ahead-of-oct-7.htmlOder Orig- theatlantik, halt Pwr ;-)
27. September27. Sep Vor 32 Minuten, Ebby Zutt schrieb:Aber das ist natürlich wieder Lügenpresse oder Wahlkampfgetöse ....Mit letzter Sicherheit werden wir das wohl niemals erfahren. Die Anschuldigungen koennen natuerlich auch erfunden sein um Israel zu schaden. Von Israel wuerden wir die Wahrheit auch nicht erfahren, wenn es eine linke Regierung geben wuerde. Ein Volk das Jahrhunderte in der Diaspora ueberlebt hat scheisst sich nicht gegenseitig an*.Ich halte aber die Wahrscheinlichkeit, dass Nethanjahu nichts gewusst hat, als sehr gering ein. Der wahrscheinlich weltbeste Geheimdienst, der selbst die iranische Regierung unterlaufen hat, soll so eine breit angelegte Aktion nicht mitbekommen haben? Moralisch haben Rechtsradikale auch wenig Skrupel Menschen aus der eigenen Bevoelkerung fuer das "Grosse Ganze" zu opfern.*Machen wir ja auch nicht, solche Akten sind fuer Jahrzehnte nicht zugaenglich. Bearbeitet (27. September27. Sep von MatthiasM)
2. Oktober2. Okt Zeit: 19.9.2026 um 12:49, EntenDaniel schrieb:Passend dazu könnte man auch wieder das Glas "Superfest" wieder einführen.Hier wird das Verfahren wieder genutzthttps://revisalt.com/unternehmen/Anwendunghttps://bevivid.shop/
vor 17 Stunden17 h Heute Abend auf Phoenix; 491 Tage Geisel in Ghaza - Eli Sharabi im Gespräch.Ich sehs mir gerade im Replay an.Komme mir keiner damit, wie übel es den Palästinensern geht. - Die hätten seit Jahrzehnten ihren eigenen Staat, wenn sie gewollt hätten. Und den Frieden. So dazu fähig.Echt nicht auszuhalten, dass die immer wieder in Schutz genommen werden.Nach München '72, nach Mogadischu, nach dem 7. Oktober 2023.
vor 9 Stunden9 h 8 Stunden her, bluedog schrieb:Nach München '72Hätte die Welt mal aufwachen können und nachdenken, was Menschen in solchen Terrorismus treibt. Eventuell wäre so manches zu vermeiden gewesen.
vor 5 Stunden5 h 11 Stunden her, MatthiasM schrieb:Schoen wenn man ein festes Weltbild Feindbild hat.Drehen wir in Gedanken die Uhr mal 80 Jahre zurück. Da gab es einen, der galt als "das personifizierte Böse" und ein Volk, das das alles mitgemacht hat - aus welchen Gründen lasse ich offen (es tut gerade nichts zur Sache). Und nun kommt der Ami und haut den "Bösen" kurz und klein und das ganze Land gleich mit; es sterben tausende Zivilisten.Nach deiner Argumentation muss ich annehmen: der Ami ist der Böse, nicht wahr?
vor 5 Stunden5 h Ersteller 3 Stunden her, Ebby Zutt schrieb:Hätte die Welt mal aufwachen können und nachdenken, was Menschen in solchen Terrorismus treibt. Eventuell wäre so manches zu vermeiden gewesen.Davon sind wir leider weiter entfernt als jemals zuvor. Es ist für mich nicht logisch, warum nicht versucht wird zu verstehen, wie es z.B. zum Terror von 1972 kommen konnte. Dabei liegt nur darin die Chance, den Terror zu beenden. Der Versuch die Gründe zu verstehen, ist keine Unterstützung des Terrors. Das ist leider immer sofort das Totschlagargument. Terror rechtfertigt keinen Terror - daher ist dieses ewige "der hat angefangen und deshalb darf ich jetzt" einfach falsch. Auch einzelne Ereignisse herauszuziehen und zu glauben, darin eine Begründung für Unrecht gefunden zu haben, ist falsch: das Töten von Menschen ist das Töten von Menschen. Punkt. @bluedog, auch Dein Einwand "die hätten schon längst einen eigenen Staat haben können" rechtfertigt nichts. Weder den Terror vom 07.10. und auch den Terror im Gaza durch die Israelische Armee nicht. Beides wird mit Ereignissen davor begründet. Beides schafft Tod, Zerstörung und Leid. Beides beinhaltet exakt 0% Lösung. Und schafft neuen Terror. Ich bin bei Dir, dass der 07.10. durch nichts zu rechtfertigen ist; aber er ist erklärbar durch die hoffnungslose Lage der Menschen im Gaza. Das ist wiederum die Folge von einer Politik der "harten Hand" Israels. Auch das Erklärbar. Das wiederum eine Reaktion auf die Politik der Hamas. Die wiederum entstand als Reaktion der hoffnungslosen Situationim Gaza (und hatte einen sehr humanitären Zweig, der bei der Bevölkerung gut ankam). Unterstützt im übrigen von Israel - als Gegenpol zur PLO, um diese zu brechen. Die wiederum.....Vier sehr oberflächliche nicht sehr in die Tiefe gehende Sätze und jeder erkennt, dass in diesemDenken keine Lösung zu finden ist. Das Hauptproblem sind auch hier Nationalismus, Rassismus und Macht - die Partei, die glaubt die Zukunft bestimmen zu können, drückt ihre Sichtweise durch. Egal zu welchem Preis. Das sie sich damit selbst schaden, interessiert nicht. @bluedog kann man auch entgegenhalten, dass Israel die Chance hatte, Palästinenser fair in den neuen Staat zu intergrieren - mit Autonoimie, Gleichberechtigung und nicht mit Enteignung, Unterdrückung, Rassismus etc. Auch dieses Entgegenhalten ist unrund - wie der Vorwurf, sie wollte keinen Staat. Lasst uns einfach die Regierung Israels und die Führung der Hamas erschiessen - jeder der folgt und sich nicht an dem Grundsatz Frieden und Zukunftsperpektive hält, dem ereilt es genauso. Und das Prinzip wenden wir dann International an: Putin, Höcke, Trump und wie sie alle heißen. Sind deutlich weniger, als im Gaza starben...Hat leider nur einen kleinen Haken: Terror mit Terror bekämpfen, s.H. oben
vor 4 Stunden4 h Ersteller Vor 32 Minuten, fgee schrieb:Nach deiner Argumentation muss ich annehmen: der Ami ist der Böse, nicht wahr?@fgee, hätten sie nicht gemerkt, dass das nicht so ganz korrekt war, wäre das Zerbomben von Städten und ziviler Infrastruktur nicht geächtet. Selbst Putin sieht sich genötigt zu erklären, dass das Krankenhaus eigentlich eine Kaserne war... Die systematische Zerstörung von Städten wird heute nicht mehr als Legitim verstanden. Und war auch damals umstritten, intern diskutiert; und die Legitimation kam nur durch den Glauben, eigene Soldaten dadurch zu retten (Hiroshima und Nagasaki haben zu einem sofortigem Ende des Krieges geführt und zig tausende Soldaten das Leben gerettet - und hunderttausende Zivilisten gekostet).Im Gaza hat die israelische Armee für eine nahezu komplette Zerstörung der gesamten Struktur gesorgt - das ist kein Graubereich mehr. Das ist ein Völkermord. Erklärbar definitiv mit durch den Terror des 07.10. Aber siehst Du darin irgendeine Perspektive? Irgend etwas, was man Zukunft nennen könnte? Was passiert mit der Generation, die jetzt dort aufwächst? Selbst wenn Du so emotionslos sein solltest (was ich Dir nicht unterstelle) und sie Dir egal ist: was wird ein Teil dieser Generation machen, wenn sie etwas älter ist? Hoffnungslosigkeit, Zukunfslosigkeit und Tod und Leid um einen herum Google MapsGoogle MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.
vor 3 Stunden3 h Vor einer Stunde, RalphB schrieb:Aber siehst Du darin irgendeine Perspektive? Irgend etwas, was man Zukunft nennen könnte? Was passiert mit der Generation, die jetzt dort aufwächst? Selbst wenn Du so emotionslos sein solltest (was ich Dir nicht unterstelle) und sie Dir egal ist: was wird ein Teil dieser Generation machen, wenn sie etwas älter ist? Hoffnungslosigkeit, Zukunfslosigkeit und Tod und Leid um einen herumZukunftsperspektive wäre, die Hamas zu entwaffnen. Dann müsste Israel mit dem Töten und Zerstören aufhören. Und wie nach der Kapitulation Deutschlands und Japans könnte man dann, und erst dann, sehen, wies weitergeht. Deutschland hat auch erst aufgegeben, als man nicht mehr weiter konnte. Da hat man auch nicht gefragt, was danach kommt. Kein Krieg mehr. Das reichte. Mehr wirds auch für die Palästinenser nicht geben. Was danach kommt, haben die auch selbst in der Hand. Wie nach dem zweiten Weltkrieg Deutschland und Japan auch. Hätte nach dem 8.Mai 1945 die "Organisation Wehrwolf" besser funktioniert, ich bin mir ziehmlich sicher, die Amis hätten sich dreimal überlegt, obs ne Luftbrücke geben darf. Ein "No way" wäre einfacher gewesen. Es hielten ohnehin viele das Unterfangen für unmöglich durchführbar.Das Argument mit der Vorgeschichte lässt sich ausgehend vom 7.Oktober 2023 beiden Seiten entgegenbringen. Wäre es den Palästinensern um eine Lösung gegangen, dann hätten sie eine erreicht. Palästinenser wollen aber keine Lösung. Die wollen Israel loswerden. Das aber ist für Israel und den grösseren Rest der Welt keine Option. Da sind wir wieder beim zweiten Weltkrieg. Aus Sicht Israels gilt, was für das Apollo Program galt: Failure is not an option. Was macht man dann, wenn klar ist, dass die Palästinenser nur ein Ziel kennen, nämlich die Vernichtung Israels? - Man wehrt sich. Wenns sein muss, dann müssen halt die Palästinenser weg, weil die dann ein anders nicht lösbares Problem darstellen. Geht halt nicht anders.Ein bisschen merkwürdig ist ja schon, dass es jetzt genau aus D so deutlich tönt: "Völkermord!" Ja doch. Wenn Israel damit aufhört, dann geschieht letztendlich das, was Hitler wollte. - Auch Völkermord. Aber natürlich viel besser, weil dann wird alles für die Palästinenser besser.Auch wenn da viel rabenschwarze Ironie dabei ist. Ich kann solche Ansätze eben auch nicht gutheissen. Und wenn zehnmal stimmt, dass Mord Mord ist. Es ist hier nicht richtig, dass Deutschland oder Deutsche oder in Deutschland lebende Israel Völkermord vorwerfen. Auch nicht, wenns zutrifft. Das kann die ganze Welt Israel vorwerfen, Deutschland nicht. Auch nicht die, die dort Schutz und ein gutes Leben finden.Deutschland ist Teil des Problems, und wird es nicht lösen können. Man könnte aber so anständig sein, und sich wenigstens nicht auf die falsche Seite stellen. Die, die eine Lösung des Palästina-Konflikts seit Jahrzehnten mit buchstäblich allen Mitteln verhindern. Weil sie keine Lösung wollen, die die Existenz Israels ermöglicht. Die aber notwendig ist, als Folge des Holocaust. Es fehlt Deutschland da jede Legitimation, das in Frage zu stellen. Wenn Mord Mord ist, auf beiden Seiten, dann gilt das auch für Völkermord.
vor 2 Stunden2 h 2 Stunden her, RalphB schrieb:Davon sind wir leider weiter entfernt als jemals zuvor. Es ist für mich nicht logisch, warum nicht versucht wird zu verstehen, wie es z.B. zum Terror von 1972 kommen konnte. Dabei liegt nur darin die Chance, den Terror zu beenden.Das ist bei vielem so. Wenn man sich die Geschichte der Familie Remmo anschaut, kann man verstehen warum sie so sind wie sie sind. Das heisst nicht dass man es richtig findet, denn sie haetten jederzeit auch einen anderen Weg einschlagen koennen. Nur kann man daraus lernen und Menschen eine Perspektive bieten, denn ohne diese wird sich immer ein gewisser Anteil eine suchen, die uns nicht gefaellt.Aber eine bipolare Haltung, die einfach gut und boese unterscheidet, ist natuerlich einfacher. Es ist nur die die nichts aendern wird.2 Stunden her, RalphB schrieb:Die systematische Zerstörung von Städten wird heute nicht mehr als Legitim verstanden. Und war auch damals umstritten, ...Damals in Dresden 😉? Das heute noch dazu dient aus Taetern Opfer zu machen? Damals hat ein ganzes Volk mit einer Kriegsmaschinerie Europa in Schutt und Asche gelegt. Dresden so zu zerstoeren war vielleicht ein Kriegsverbrechen, aber es gibt keinen Grund es zu ueberhoehen, wie es regelmaessig gemacht wird. In Gaza wird ein ganzes Volk fuer einen terroristischen Akt noch weit mehr bestraft. Und relativiert wird es mit absurden Fantasien. Niemand kann Israel von der Landkarte tilgen oder ins Meer treiben. Handlungen im WJL und in Syrien belegen zudem, dass es nicht um Verteidigung sondern um Imperialismus geht. Auch Verteidigung muss sich an das Kriegs und Voelkerrecht halten, denn sonst sind sie sinnlos.Ja, die Hamas wollte und will wohl keinen Frieden, aber das wollte Netanjahu auch nie. Er tanzt noch heute auf dem Grab von Rabin. Jede Haltung die einseitig die Schuld sucht, haelt diesen Konflikt am Leben. Bearbeitet (vor 2 Stunden2 h von MatthiasM)
vor 1 Stunde1 h Ersteller Vor 49 Minuten, bluedog schrieb:Zukunftsperspektive wäre, die Hamas zu entwaffnen.Ich werde auf die einzelnen Punkte detailiert eingehen - weil ich nicht immer Deiner Meinung bin, das unerheblich ist und durchaus sehe, dass Du auch Respekt vor anderen Meinungen hast und diese bei Dir nicht weggewischt werden.Eine Zukunftsperspektive ist nicht die Hamas zu entwaffnen oder ihr die Waffen zu lassen. Dieses Argument setzt irgendwo mitten drin an. Mit gleichem Recht könnte die Hamas darauf verweisen, das wirtschaftliches Ausbluten, Enteignung und Tötung von Zivilisten eine Entwaffnung Israels zwingend voraus setzen würde. Mein Vorschlag wäre ein Anderer: Beide Seiten fassen ihre Grundforderungen zusammen. Die kleinste Basis ist, das es auf einem Gebiet Menschen gibt, die Leben und dei eine Zukunft haben wollen. Das muss garantiert werden. Jeder Mensch in diesem Gebiet hat das gleiche Recht auf Leben. Im nächsten Schritt muss definiert werden, was das heißt: das blosse nicht töten bring nichts, wenn Aufgrund der Bedingungen die Menschen verhungern. Absolut über allem steht der echte Willen, diesen Konflikt wirklich lösen zu wollen. Das kann ich bei allem Optimismus weder bei dem größeren Teil der Hamas oder bei der israelischen Regierung sehen. Vor einer Stunde, bluedog schrieb:Was macht man dann, wenn klar ist, dass die Palästinenser nur ein Ziel kennen, nämlich die Vernichtung Israels? - Man wehrt sich. Wenns sein muss, dann müssen halt die Palästinenser weg, weil die dann ein anders nicht lösbares Problem darstellen. Geht halt nicht anders.Falsch. Auch hier setzt Du mittendrin an, nur dadurch ist Dein Argument schlüssig. Der Ausgangspunkt ist der Antisemitismus in der Welt, hauptsächlich Europas und die Vernichtung von Millionen Juden durch Deutschland. Dadurch kam es vor über 150 Jahren zu einer Bewegung, die Juden in ein Gebiet trieb, das geschichtlich religiöse Bedeutung für Juden hat. Was man einfach nicht vergessen darf ist, dass dort Menschen lebten und so die Wurzeln zum heutigen Konflikt gelegt wurden. Zusätzliche Interessen der Kolonialmacht England etc. führten recht schnell zum nicht mehr friedlichen Nebeneinander. Ein Teil der Zionistischen Bewegung formulierte damals auch schon einen Staat ohne die dort zu dieser Zeit lebenden Menschen. Die Lösung kann nur sein, die heutigen Verhältnisse als Basis zu nehmen und ein Leben aller Parteien zu ermöglichen. Vor einer Stunde, bluedog schrieb:Ein bisschen merkwürdig ist ja schon, dass es jetzt genau aus D so deutlich tönt: "Völkermord!" Ja doch. Wenn Israel damit aufhört, dann geschieht letztendlich das, was Hitler wollte. - Auch Völkermord. Aber natürlich viel besser, weil dann wird alles für die Palästinenser besser.OK, Verbrechen gegen die Menschlichkeit trifft es per definition vielleicht etwas besser. https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen_gegen_die_MenschlichkeitVor einer Stunde, bluedog schrieb:Auch Völkermord. Aber natürlich viel besser, weil dann wird alles für die Palästinenser besser.Das kannst Du Dir sparen - aus meinen Worten geht eindeutig und unmissverständlich hervor, dass ich keine Unterscheidungen mache. Jeder Völkermord ist falsch und es gibt keinen besseren oder schlechteren Völkermord. Vor einer Stunde, bluedog schrieb:Und wenn zehnmal stimmt, dass Mord Mord ist. Es ist hier nicht richtig, dass Deutschland oder Deutsche oder in Deutschland lebende Israel Völkermord vorwerfen. Auch nicht, wenns zutrifft. Das kann die ganze Welt Israel vorwerfen, Deutschland nicht.Sorry, dass ist schon rassistisch und geht in Richtung Sippenhaft. Mein Großvater trägt die Verantwortung an der Ermordung hunderdtausender Juden. Daraus leitet sich keine Schuld für mich ab - mein Wissen davon leitet eine sehr große Verantwortung daraus ab, der ich versuche gerecht zu werden. Leider habe ich auch noch Ludendorff in der Familie - Deiner Logik folgend dürfte ich jetzt weder Frankreich noch Putin kritisieren. Bleibt fast nur die Schweiz übrig.... Nach Deiner Logik gibt es eigentlich nicht wirklich viele Menschen, die zu einer Kritik an Israel berechtigt wären - die klamheimliche Unterstützung der Vernichtung der europäischen Juden in vielen Ländern Europas, Denunziationen und das Ausliefern, sogar die komplette Übergabe von Konzentrationslager an die deutsche Besatzung in Frankreich. Nur weil in vielen Ländern eine Aufarbeitung der eigenen Verantwortung nicht geschied, ist sie trotzdem vorhanden. Auch die Schweiz hat sich da nicht besonders hervorgetan. Um es deutlich zu sagen und nicht falsch verstanden zu werden: Die absolute Verantwortung der industriellen Vernichtung liegt bei Deutschland. Aber die Millionen Antisemiten in Europa incl. Schweiz haben es so reibungslos möglich gemacht.Deinen letzten Absatz lasse ich unkommentiert, da meine Antwort sich aus dem oben ergibt. Außer, dass es mir wichtig ist zu schreiben, dass ich mich auf keine Seite stellen werde. Ich finde beide Seiten zum kotzen, voll in der Verantwortung und ich habe großes Mitleid mit den Opfern. Vom 07.10., vom Krieg im Gaza und allen Opfern davor und danach.
vor 41 Minuten41 Min. Vor 32 Minuten, RalphB schrieb:Nach Deiner Logik gibt es eigentlich nicht wirklich viele Menschen, die zu einer Kritik an Israel berechtigt wärenEben da liegt nach meiner Ansicht der schwierige Punkt. Israels Regierung jedenfalls verspottet mit ihrer Mordtour in Gaza & Westjordanland das eigen Volk und konterkariert die Schuldforderung gegenüber Europa. Und siehe, auch die Schweiz sollte im Glashaus nicht mit Steinen werfen ( Basel 1349)ref.ch - News der Reformierten80 Jahre Kriegsende : Abgewiesen und in den Tod geschicktViele von den Nazis verfolgte Jüdinnen und Juden wollten zwischen 1938 und 1945 in die Schweiz fliehen. Wie schwierig das war, erzählen so manche Schicksalsgeschichten.
vor 26 Minuten26 Min. Vor 15 Minuten, RalphB schrieb:Eine Zukunftsperspektive ist nicht die Hamas zu entwaffnen oder ihr die Waffen zu lassen. Dieses Argument setzt irgendwo mitten drin an.Der Konflikt ist so alt, dass eine Lösung von der Wurzel her unmöglich ist. Auch, weil der Holocaust erst dem Zionismus zum Durchbruch verhalf, was man weder sinnvoll auflösen, noch rückgängig machen kann. Also muss man irgendwo mittendrin ansetzen. Das tun Eltern auch, wenn sich zwei Geschwister streiten. Es muss Frieden her, und das schnell. Es ist jeder Ansatz recht, und es soll ja eben nicht darin enden, dass Unrecht gegen Unrecht aufgerechnet wird. Wenn es einen Ansatz zu Frieden gibt, nutzt man den oder es wird weiter Krieg sein.Von mir aus können die weiter Krieg führen. Ist weit genug weg, und einer wird am Ende wohl übrig sein. Mir dann auch egal, ob ich dies Ende noch erlebe.Die können sich das aus meiner Sicht also leisten, Chancen nicht zu nutzen. Nur ist die Hamas eine Terrororganisation und verdient keine Unterstützung. Und solange Chancen auf Frieden bewusst nicht genutzt werden, um weiter auf die Tränendrüse zu drücken mit der Leier, man sei vor drei oder vier Generationen vertrieben worden, glaube ich weder der Hamas noch den Palästinensern, dass die Frieden wollen. Und solange die ihre Kinder mit Judenhass indoktrinieren, werden auch die Kinder keinen Frieden wollen. Auch dann nicht, wenn grad mal wieder kein Krieg ist.Erklär Du mir, wie man mit einem Nachbarn Frieden schliesst, der alles tut, damit eben kein Frieden wird. Ich weiss es nicht. Ich weiss aber, dass man Leute, die einem nach dem Leben trachten im Zweifel tötet. Es sei denn, man wäre suizidal veranlagt.Wenn also Israel anbietet, die Hamas könne sich entwaffnen und man sehe dann weiter, dann ist das ein gangbarer Weg. Denn wenn umgekehrt Israel mit dem Töten aufhört, werden Palästinenser solange keine Ruhe geben, bis kein Israel mehr ist.Wenn Du magst, dann bleib dabei. Ich glaube nicht, dass Israel das als Option ansieht, und ich halte das für vernünftig. Das geht zudem über Hamas und NetanJahu hinaus. Das sind in dem Kontext nur austauschbare Personalien.Vor 28 Minuten, RalphB schrieb:Jeder Völkermord ist falsch und es gibt keinen besseren oder schlechteren Völkermord.Ja. Nur bringt absolut nichts die Palästinenser von der Fixen Idee ab, israel müsse weg. Ist dann einfach töricht, daran festzuhalten, wenn man auf der Seite von Terroristen steht, die in der ganzen Welt keiner mag. Selbst Unterstützer sehen die Hamas nur als Werkzeug. Als Dummer vollzugssklave eigener Ziele. Als "Mann fürs Grobe". Expendables, die man nutzt und dann fallen lässt, wenn einem die Kartoffel zu heiss wird.Und ich werd nicht der sein, der sich hinstellt, und den Israeli sagt, was sie da zu tun haben. Wenn die keinen anderen Weg sehen, als die Palästinenser auszulöschen, um nicht selbst ausgelöscht zu werden, und dann auch noch am längeren Hebel sitzen, dann tun die das halt. Und ich kann nichts falsches dran erkennen, gegen Leute vorzugehen, die die ganze Welt über nun fast schon ein Jahrhundert terrorisieren, und denen Menschenleben, wenns nicht die eigenen sind, einen Dreck wert sind. Wer kann sich von denen beschweren, wenn irgendwann der Rest der Welt nichts mehr dagegen tun mag, wenn Israel da durchgreift? Ich kann das falsch finden. Es wird Israel nicht aufhalten. Und wie gesagt, wenn schon die Kinder mit Hass indoktriniert werden, dann sind die eben auch ein Problem. Und wie gesagt: Für mich sind die Hamas Terroristen, die Menschen nach dem Leben trachten. Friedlichen auch, auf der ganzen Welt. Wenn ich entscheiden muss, ob Verbrecher sterben, oder die, die denen zufällig im Weg sind, dann sollen immer die Verbrecher den kürzeren ziehen. Nicht, weil deren Leben weniger wert wäre, sondern weil sie andere willkürlich an Leib und Leben gefährden und damit nicht aufhören werden. Wenn es dann hart auf hart geht, haben die Hamas zu sterben, und nicht andere, irgendwo auf der Welt. Weil die keinem was tun und das schutzwürdig ist. Wenn nicht, wirds schwierig mit Gerechtigkeit. Eben nicht nur in Nahost, sondern überall.Vor 41 Minuten, RalphB schrieb:Sorry, dass ist schon rassistisch und geht in Richtung Sippenhaft. Mein Großvater trägt die Verantwortung an der Ermordung hunderdtausender Juden. Daraus leitet sich keine Schuld für mich abEs geht nicht um Schuld. Es geht um Ursache und Wirkung, die sich nicht umkehren lassen. Es geht da nicht um einen Vorwurf. Es geht um meines Erachtens fehlendes Taktgefühl, wenn sich Deutschland da auf die Seite der Feinde (Es sind eben keine blossen Gegner. Die wollen Israel ausradieren. Aus nachvollziehbaren, aber nicht akzeptablen Grunden.) Israels schlägt. Man könnte sich raus halten. Sollte man meiner Ansicht nach. Mindestens. Weil man da, wenn man sich nicht auf die Seite Israels stellen mag, was ich auch verstehen, wenn schon nicht teilen kann, neutral bleiben sollte. Das heisst, man behandelt alle Beteiligten gleich. Das tut man eben grad nicht, wenn man Israel Völkermord vorwirft. Dass der nur geschieht, weil auch in D mal ein Völkermord versucht wurde, ist einfach nur der Hintergrund des Bildes. Als Faktum. Nicht als Vorwurf oder Schuld.Wenn man aber vor dem Hintergrund nicht neutral bleibt, dann kann daraus neue Schuld entstehen. Man weiss das noch nicht so genau. Aber ich traue Dir zu, das nicht zu wollen. Auch nicht als Risiko. Denn was Israel tut, wird Israel verantworten müssen. Lass es doch dabei. Es tut nicht Not, sich da reinzuhängen. Schon gar nicht als Deutscher oder als Deutschland. Man kann nur verlieren.Vor 52 Minuten, RalphB schrieb:Auch die Schweiz hat sich da nicht besonders hervorgetan.Die Schweiz hält sich aber immerhin mit Urteilen zurück. Gut so. Man ist sich bewusst, dass die Palästinenser global gesehen ein grösseres Problem sind, als Netanjahu, den man auch nicht gutheisst. Denn die Palästinenser sind im grunde käufliche Söldner, denen egal ist, wer sie finanziert oder anders unterstützt. Auch noch lange nachdem es keinen mehr interessiert, wer Netanjahu war. Bearbeitet (vor 24 Minuten24 Min. von bluedog)
vor 10 Minuten10 Min. Vor 12 Minuten, bluedog schrieb:Denn die Palästinenser sind im grunde käufliche SöldnerNichts läuft so schnell wie ein Vorurteil.Vor 13 Minuten, bluedog schrieb:wenn sich Deutschland da auf die Seite der FeindeWer? Wie, ganz Deutschland? Unglaublich, dass ich davon Nix mitbekommen hätte.Vor 14 Minuten, bluedog schrieb:Erklär Du mir, wie man mit einem Nachbarn Frieden schliesst, der alles tut, damit eben kein Frieden wirdUnmöglich, allein die Siedlergewalt im Westjordanland hindert da massiv.Vor 15 Minuten, bluedog schrieb:Von mir aus können die weiter Krieg führen. Ist weit genug weg, und einer wird am Ende wohl übrig sein. Mir dann auch egal, ob ich dies Ende noch erlebe.Ein Klassiker an Egozentrismus.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren