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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

vor 4 Minuten schrieb Kugelblitz:

Ja, solange die Hamas das macht, finden die Palästinenser Fanboys das in Ordnung. Gehts dann mal andersrum, wird gejammert.

Wenn euch so viel am Frieden liegt, geht doch mal hin und schwenkt weiße Flaggen. Aber alles was ich hier sehe, sind Sesselpupser mit einem Computer, die versuchen vom Sofa aus ihr kleines Wolkenkuckucksheim zu verteidigen.

Ich bin lieber Palästinenser Fanboy als ein Faschisten Fanboy .

Lach ruhig weiter . 
 

vor 10 Minuten schrieb Kugelblitz:

Ja, solange die Hamas das macht, finden die Palästinenser Fanboys das in Ordnung.

Das nennt sich ueble Nachrede und ist einfach nur aermlich! 

Gerade eben schrieb Frank M:

Ich bin lieber Palästinenser Fanboy als ein Faschisten Fanboy .

Lach ruhig weiter . 
 

Und wieder änderst du nichts. Aber das ist auch gut. Leute, die nzur rumschnuffeln, ändern nichts. :) In dem Sinne: schön weiterschnuffeln. :D

vor 1 Minute schrieb MatthiasM:

Das nennt sich ueble Nachrede und ist einfach nur aermlich! 

Mimimimi, da gehen jemanden die Argumente aus. :P

Meinung, 16.06.2025

Israel

Der Krieg ist für Netanjahu nicht Mittel, sondern Zweck
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Wer hat denn 2018 zusammen mit Trump dafür gesorgt, dass das Atomabkommen mit Iran beendet wurde? Der Premier in Jerusalem will keinen Ausgleich, sondern schwache Nachbarn, die er nach Belieben dominieren kann.

Kommentar von Bernd Dörries

Natürlich kann man jetzt vor dem Bildschirm sitzen und bewundern, wie die Israelis das wieder hinbekommen haben; wie sie die iranische Luftabwehr ausgeschaltet und zielgenau die Stützen des Regimes in deren Bunkern und Betten trafen. Man kann natürlich auch eine stille Freude empfinden, dass es nicht die Falschen trifft. Sondern die Mullahs in Teheran, die seit Jahrzehnten alles dafür tun, vor allem den Frauen in ihrem Land das Leben zur Hölle zu machen und Länder wie Libanon, Syrien und den Irak zu destabilisieren. Passt schon, kann man denken. Schließlich hatte Iran in den vergangenen Monaten auch noch seine Urananreicherung hochgefahren, ist einer Atombombe immer näher gerückt.

Das Völkerrecht ist wohl nur noch etwas für Weicheier und Professoren
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Man habe nicht anders handeln können, sei zum Präventivschlag gezwungen gewesen, sagt die Regierung von Benjamin Netanjahu. Völkerrechtlich lässt sich das nicht halten, ein Präventivschlag ist nur gestattet, wenn ein Angriff unmittelbar bevorsteht, allein der Besitz von Atomwaffen ist kein Kriegsgrund. Aber das Völkerrecht ist in diesen Tagen ohnehin nur noch etwas für Weicheier und Professoren. Es gilt das Recht des Stärkeren. „Falls Chamenei weiter Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung abfeuert, wird Teheran brennen“, sagt der israelische Verteidigungsminister Israel Katz. Und ein großer Teil der Europäer und die USA folgt brav, der deutsche Außenminister Johann Wadephul verspricht, Israel bei seinem Krieg „solidarisch zu begleiten“.

Es ist aber keine Solidarität mit Israel, sondern eine mit der Regierung Netanjahus, eines Mannes, der seit Jahrzehnten von einem Angriff gegen Iran träumt. „Der echte Feind, den wir haben, ist nicht Iran, ist nicht die Hisbollah, ist nicht die Hamas“, sagte der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert im vergangenen Herbst, als Netanjahu bereits zum Angriff gegen Iran trommelte. „Der wahre Feind kommt von innen, die messianischen, verrückten, extremen Gruppen von Israelis. Die Regierung Netanjahu.“ Dieser Premier beendete 2018 zusammen mit Donald Trump den Atom-Deal mit Iran. Der war nicht perfekt, aber der bisher wirksamste Versuch, Teheran vom Bombenbau abzuhalten. Ob das die israelischen Angriffe erreichen werden, weiß niemand. Das Gegenteil ist ebenso möglich. Überlebt das Regime diesen Krieg, wird es sich wahrscheinlich sagen: Nur mit einer Bombe überstehen wir auch den nächsten.

„Wir leben mit dem Schwert“, sagt er. Seit Jahren
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Ginge es Netanjahu nur um die Bombe, hätte er Iran ein paar gezielte Stiche versetzen und dann an den Verhandlungstisch zurückzwingen können. Aber es geht ihm ja nicht nur darum, die Bombe zu verhindern. Es geht auch darum, das ganze Regime zu stürzen, er rief die Iraner bereits dazu auf, sich zu erheben. Es werden Gas- und Öldepots bombardiert, die nichts mit Nuklearwaffen zu tun haben. Eine Region ohne den „Obersten Führer“ Ali Chamenei und seine menschenverachtende, korrupte Clique muss aber leider nicht unbedingt eine bessere sein. Man muss nur nach Libyen und dem Irak schauen, um zu sehen, dass es immer noch schlimmer kommen kann. Für die Region wäre ein in Anarchie und Chaos untergehender Iran eine Katastrophe, für Netanjahu kein schlechtes Ergebnis. Ihm wird immer vorgeworfen, keine Exit-Strategie zu haben, keinen Plan, wie die vielen Kriege zu beenden sind, in Gaza, im Westjordanland, in Syrien, Libanon und nun Iran. Aber der Krieg ist ja genau das Ziel von Netanjahu, schwache Nachbarn, die man nach Belieben dominieren kann. „Wir leben mit dem Schwert“, sagt Netanjahu seit Jahren.

Der Terror der Hamas hat die Konflikte ausgelöst, er ist aber auch das Argument, die Kriege endlos fortzuführen. In Libanon gibt es die historische Möglichkeit, dass die neue Regierung die Hisbollah entwaffnet; Israel aber gibt der Miliz mit seinen fast täglichen Angriffen eine neue Daseinsberechtigung. In Syrien wollen die regierenden Islamisten keine weiteren Kriege mit Israel und werden dafür fast täglich bombardiert. Jegliche Kritik wird mit dem „Recht auf Selbstverteidigung“ gekontert, das war anfangs richtig, ist aber zum Totschlagargument geworden, im wahrsten Sinne des Wortes. Israel will kein Völkerrecht, es will allein entscheiden, wen es wann bombardiert, es will unterwerfen und demütigen. Es baut Festungen, wird selbst zu einer. Es will die absolute Macht. Während die Welt auf Iran und Israel schaut, sterben in Gaza wieder fast täglich Menschen, die sich für Essen anstellen. Weil sie lieber erschossen werden, als zu verhungern.

Bernd Dörries
=============
Bernd Dörries wurde 1974 in Stuttgart geboren und hat Politikwissenschaft in Tübingen, Berlin und New York studiert. Volontariat bei der SZ, dann Korrespondent in Stuttgart und Düsseldorf, von 2017 an in Kapstadt. Er hat 42 Länder Sub-Sahara-Afrikas bereist, ist den Kongo-Fluss hinuntergefahren, hat in Äthiopien Weingüter besucht und in Simbabwe den Sturz des Diktators Robert Mugabe miterlebt. Seit 2023 Korrespondent für die arabische Welt und Nordafrika. Wohnt in Kairo mit einer Bananenstaude vor dem Fenster.

 

vor 7 Minuten schrieb Kugelblitz:

Mimimimi, da gehen jemanden die Argumente aus. :P

Du meinst gegen Luegen und dummes Zeug kann man argumentieren? 

vor 1 Stunde schrieb MatthiasM:

Das wär dann eine Quelle. Für "mehrfach im Netz" müsst ihr noch deutlich nachlegen.

Aber gut. Schaumermal:

12'000 Bomben sind nicht 12'000 Tonnen und schon gar nicht 12'000 Tonnen TNT.

Zur Erinnerung: @Frank M startete vor einem Tag bei 70'000 Tonnen TNT. #Pallywood

Ich warte noch weiter, die Zahl wird ja immer kleiner, wie auf einem orientalischen Basar.

 

Edit: wenn ich auf den Link drücke, heisst es: "Webserver is down". Soviel zur Nachprüfbarkeit der Quelle.

Bearbeitet ( von fgee)

vor 31 Minuten schrieb MatthiasM:

Du meinst gegen Luegen und dummes Zeug kann man argumentieren? 

Versuche ich immer wieder, klappt nicht. Bestes Beispiel ist dieser Faden hier. :)

vor 36 Minuten schrieb Kugelblitz:

Versuche ich immer wieder, klappt nicht. Bestes Beispiel ist dieser Faden hier. :)

Mag vielleicht daran liegen, dass es nicht vorstellbar ist, die Hamas und die israelischen Handlungen widerlich zu finden. 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

vor einer Stunde schrieb Kugelblitz:

Ja, solange die Hamas das macht, finden die Palästinenser Fanboys das in Ordnung. Gehts dann mal andersrum, wird gejammert.

Wenn euch so viel am Frieden liegt, geht doch mal hin und schwenkt weiße Flaggen. Aber alles was ich hier sehe, sind Sesselpupser mit einem Computer, die versuchen vom Sofa aus ihr kleines Wolkenkuckucksheim zu verteidigen.

Eine schlimme Zeit, wenn Leute wie du schon so einen Mist schreiben.
Ich wünschte, das Völkerrecht wäre eine verbindliche Leitlinie und von allen akzeptiert.

vor einer Stunde schrieb fgee:

Ich warte noch weiter, die Zahl wird ja immer kleiner, wie auf einem orientalischen Basar.

 

Falsche Adresse !

Aber egal .
Diese Zahl ist über ein Jahr alt . 

Damals extreme Ausnahme, jetzt offizielle Strategie

Sieben Jahre später, während der Operation "Cast Lead" ("Gegossenes Blei") im Jahr 2009, gehörte es bereits zu der gängigen Strategie, Bomben über dicht besiedelten Gebieten im Gazastreifen abzuwerfen. Und nun, bei der derzeitigen Operation "Protective Edge" ("Fels in der Brandung"), rühmt sich die Luftwaffe damit, bereits mehr als hundert Ein-Tonnen-Bomben auf Gaza abgeworfen zu haben. Was damals eine extreme Ausnahme war, ist jetzt die offizielle Strategie.

https://www.sueddeutsche.de/politik/israelische-bomben-auf-gaza-tausend-kilo-tod-1.2064783

Wieviel ist noch mal 100 x 1 Tonne ? 
 

Und das sind nur die "dummen" Bomben. 

Bearbeitet ( von Frank M)

vor 8 Minuten schrieb Frank M:

Falsche Adresse !

 

Eindeutig! Gegen kleingeistige Rabulistik kommst Du ohnehin nicht an. 

Fakt ist das mehr als die Haelfte der Haeuser zerstoert sind und vom Rest die meisten stark beschaedigt. Und dann befiehlt die Israelische Armee staendig, von einer Ecke in die ander Ecke Gazas zu fliehen. So stelle ich mir die Hoelle auf Erden vor. 

Wir viele Bomben dazu notwendig waren, halte ich fuer voellig nebensaechlich und nur Futter fuer die Trolle.

Das inzwischen auch die iranische Zivilbevoelkerung terrorisiert wird, geht dabe ziemlich unter. 

Hier nochmal - möglichst neutral und ohne Wertung von Ursache und Wirkung - rein mathematisch:

Der Gazastreifen ist ca. 365 km2 groß, Köln ca. 405 km2, also größer.

Der Gazastreifen hatte vor den Bomben, ca. 1,8 Millionen Einwohner. Köln hat ca. 1 Million Einwohner, also weniger.

Egal, welche Ansicht man zu diesem Krieg hat, es muss jedem klar sein, dass auf so einer kleinen Fläche mit so vielen Menschen, nach einer so langen Bombardierung so gut wie nichts mehr übrig ist.

Und ich diskutiere dabei nicht über die Anzahl von Kindergärten und Krankenhäuser und auch nicht, ob die Anzahl der Bomben stimmt oder populistisch ist.

Jedem klar denkenden Menschen muss einleuchten, dass der Gazastreifen gerade dem Erdboden gleichgemacht wird,  Menschen dabei sterben oder verhungern und verdursten.

Ob man das gerechtfertigt findet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Lage selbst aber ist indiskutabel. (im Sinne von unbestreitbar)

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 1 Stunde schrieb Frank M:

Wieviel ist noch mal 100 x 1 Tonne ?

Wieviel mal 100x1 ist 12'000?

Und wieviel kg TNT ist in 1 Tonne Bombe?

Merkste selber, oder?

1.die Palästinenser könnten den gaza Streifen verlassen und bei Nachbarländern um Asyl bitten.

2.die Hamas könnte kapitulieren und die Geiseln rausrücken

3. Iran könnte kapitulieren. Die Führer Irans könnten in Nachbarländern um Asyl bitten.

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

Ruhig Frank, der will nur trollen 😁!

vor 6 Stunden schrieb Karl Hunsche:

1.die Palästinenser könnten den gaza Streifen verlassen und bei Nachbarländern um Asyl bitten.

2.die Hamas könnte kapitulieren und die Geiseln rausrücken

3. Iran könnte kapitulieren. Die Führer Irans könnten in Nachbarländern um Asyl bitten.

Punkt 2 und 3 lasse ich mal weg, weil politische Spielchen, Gesinnung, Fanatismus .... Iran ist sowieso im Grunde eine andere "Baustelle".

Zu Punkt 1: 

Bereits mehrfach erwähnt: Ägypten ist das einzige (außer Israel) Nachbarland des Gazastreifens. Al-sisi ist kein Islamist bzw. Muslimbruder wie die Hamasmitglieder (im Gegenteil). Der Gazastreifen steht unter der Regentschaft der Hamas, also einer Terrorgruppe, nicht "irgendwelcher Palästinenser". Und auch nicht der Fatah. 

Ägyptens Präsident Al-Sisi ist ein diktatorischer Präsident aber kein radikaler Islamist. Er wäre schön bescheuert, wenn er Flüchtlinge ins Land ließe, die z.T. Hamaskämpfer sind.

Er liefe Gefahr sich islamistische, radikale Terroristen ins Land zu holen, die seine islamistenfeindliche Herrschaft untergraben könnten und obendrein könnte Ägypten ein Kollateralschaden durch Israel bei einer neuen Auseinandersetzung mit der Hamas werden.

Könnten die Israelunterstützer bei dieser "sollen die Palästinenser doch zu ihren Freunden flüchten"-Aussage mal bitte vorher auf die Karte gucken und ggf. sich informieren?

Auch die Differenzierungen der einzelnen Ausrichtung der palästinensischen Strömungen werden immerwieder ignoriert, dabei sind sie - um einigermaßen objektiv urteilen zu können - so wichtig.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 54 Minuten schrieb Nitsrekds:

Ägyptens Präsident Al-Sisi ist ein diktatorischer Präsident aber kein radikaler Islamist. Er wäre schön bescheuert, wenn er Flüchtlinge ins Land ließe, die z.T. Hamaskämpfern sind.

Das ist aber nicht nett von Al-Sisi, die palästinensischen Menschen in "Sippenhaft" zu nehmen = im Gazastreifen zu belassen. Die Menschenrechte verlangen doch, dass jedes Individuum für sich selbst beurteilt wird.

Ach, ich vergass. In der Praxis wird die Forderung, die Menschenrechte einzuhalten, ja nur an westliche Regierungen (einschliesslich Israel) gestellt.

Also Ägypten möchte keine Palästinenser. 

War das dann nicht eine ziemlich dämliche Entscheidung der Hamas Israel zu provozieren wenn sie weder die Ernährung ihrer Bevölkerung noch eine eventuelle Exit Strategie haben wohin die Bevölkerung flüchten könnte ?

 

Bearbeitet ( von Götz Kowalski)

vor 5 Stunden schrieb Frank M:

Und das war Stand 12.23.

Da dürften noch zwei bis drei Bomben dazu gekommen sein. 
Aber ist ja eh alles Propaganda 🤷🏻

Torsten Heuer via FB:

„Drecksarbeit“ nennt Merz das, was Israel da gerade tut – und sagt damit ausnahmsweise aus, was sonst hinter wohlklingenden Begriffen wie „westliche Werte“, „Verteidigung der Demokratie“ oder „Sicherheitsinteressen“ versteckt wird. Gemeint ist: Mord, Bomben, Zerstörung – serolange es der „richtige“ tut, im Namen der „richtigen“ Ordnung.

Was Merz da lobt, ist kein „Ausrutscher“, sondern Programm. Die BRD – ökonomisch eine Exportmacht, politisch ein Vasall der USA, militärisch mit großer Klappe und kleiner Faust – weiß genau, dass sie ohne fremde Kanonenboote nicht viel ausrichten kann. Also lässt man andere schießen – und liefert die Waffen, das Geld, den Applaus und die diplomatische Rückendeckung gleich mit.

Die Logik ist brutal, aber simpel: Israel wird zum außenpolitischen Rammbock des Westens gemacht. Wer sich nicht unterordnet – sei es Russland, Iran oder China – wird wahlweise mit Sanktionen belegt, medial verhetzt oder militärisch ins Visier genommen. Und wer es wagt, sich zu wehren, ist natürlich „Terrorist“. Merz verkauft diese Gewaltverhältnisse als Schutzmaßnahme – für „uns“. Gemeint ist das Kapital, nicht der Mensch.

Heuchelei? Nein, Kalkül. Menschenrechte sind nur dann ein Thema, wenn sie sich gegen den Feind instrumentalisieren lassen. In Saudi-Arabien, Katar oder Ägypten darf gerne gefoltert werden – Hauptsache, die Pipelines und Rüstungsdeals laufen.

Merz ist kein Ausrutscher. Er ist die Stimme eines Staates, der längst gelernt hat, seine imperialen Interessen unter moralischem Geplärre zu verstecken. Was da als „Verantwortung in der Welt“ verkauft wird, ist in Wahrheit: Erpressung, Spaltung, Drohung, Aufrüstung – und wo nötig, die Drecksarbeit durch Stellvertreter.

Dass dieser Mann nun offen zugibt, wie sehr er die schmutzige Gewalt für „unsere Sache“ hält – das ist keine Entgleisung, sondern der zynische Ausdruck eines Systems, das sich selbst für das Maß aller Dinge hält. Und das nichts mehr fürchtet als einen Frieden, den es nicht selbst diktiert.

Ablehnung ist einfach. Das ist das Rezept auch von rechts aussen. Lässt sich zusammenfassen in einem Wort: Dagegen!

Dass es nicht richtig ist, gegen völkerrecht zu verstossen, das muss mir keiner mehr sagen, und ich nehme an, es geht allen anderen genauso.

Nur ist leider das Recht nicht die einzig massgebliche Grösse.

Ob es richtig ist, dass das Grosskapital ständig an der Macht ist? - Nein. Genau genommen ist es das aber auch nicht, sondern in den westlichen Demokratien sind es Leute, die gewählt wurden. Egal, wie reich man ist, man wird nicht Politiker, wenn man nicht gewählt wurde.

Und wenn ich mir anschaue, wie das in linksideologischen Alternativsystemen lief: Immer wesentlich undemokratischer. - Will ich nicht haben. Ich will nicht selbst an der Abschaffung der Demokratie mitwirken, nur weil mal wieder angeblich die falschen gewonnen haben. Nach links abweichen ist nicht demokratischer, als nach rechts. Gerade Deutschland hat dafür Beispiele in der eigenen Geschichte.  - Jawohl, Beispiele. Plural. Nämlich als prominentes Beispiel die DDR, aber auch in den 1920er Jahren diverse, glücklicherweise kurzlebige Räterepubliken.

Zumindest eines tut die Merz-Regierung (endlich wieder) konsequent: Die eigenen Interessen und die Europas vertreten. Da schliesst sich der Kreis, dass es eben nicht nur das Recht ist, wonach sich bestimmt, was richtig und was falsch ist. Nebst dem Recht gibt es auch noch die Politik, und die ist auf zwischenstaatlicher Ebene in unruhigen Zeiten wie diesen nicht weniger wichtig als das Recht. Auch, weil es die Politik ist, die das Recht fortentwickeln muss.

Kurz: In Wortmeldungen wie der zitierten liest man, was falsch ist, und wers dem Meldenden zufolge falsch macht. Ob dem Meldenden zu folgen ist? - Jein. Er hat recht; verliert aber keine Silbe dazu, wie mans besser macht, ohne selbst in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Wenn man ihm folgen würde, hätte man also keinerlei Anhaltspunkt, wie es Merz machen müsste, damit es richtig, oder zumindest richtiger wäre. Also: Eben doch nein, er hat nicht recht, denn dafür müsste er mehr wissen und sagen, als wolang er nicht will.

Ich sehe das momentan so: Israel geht gegen Terroristen vor, die nicht nur Israel bedrohen, sondern die ganze Welt. Ein Atomarer Iran erst recht. Denn der bedeutet atomaren Islamismus. Nichts gutes also, und wenn man das verhindern kann, und wärs nur auf Zeit, dann tut man damit was für die Welt. Nur hat Israel da im Zweifel das Präventionsparadox gegen sich.

Aber selbst, wenn ich mit der Ansicht falsch liege, und Israel ist auf dem Holzweg: Es haben es die USA nicht fertiggebracht, den Krieg zu verhindern. Da muss es natürlich unbedingt Merzens Schuld sein, wenns schief geht. Als obs dieser hätte anders kommen lassen können!

Deutsche Grossmachtphantasie in modern. Wovon träumen solche Leute nachts, wenn das die Tagträume sind?

vor 2 Stunden schrieb Karl Hunsche:

1.die Palästinenser könnten den gaza Streifen verlassen und bei Nachbarländern um Asyl bitten.

2.die Hamas könnte kapitulieren und die Geiseln rausrücken

3. Iran könnte kapitulieren. Die Führer Irans könnten in Nachbarländern um Asyl bitten.

1 ist nicht nötig, wenn 2 und 3 umgesetzt werden.

vor einer Stunde schrieb Götz Kowalski:

War das dann nicht eine ziemlich dämliche Entscheidung der Hamas Israel zu provozieren wenn sie weder die Ernährung ihrer Bevölkerung noch eine eventuelle Exit Strategie haben wohin die Bevölkerung flüchten könnte ?

 

vor 18 Minuten schrieb Kugelblitz:

1 ist nicht nötig, wenn 2 und 3 umgesetzt werden.

Ich verweise auf die weiter oben schon zitierten 9 Stufen der Konflikteskalation: "Gemeinsam in den Abgrund"

Muss man nicht gut finden ☹️

vor 3 Stunden schrieb MatthiasM:

Ruhig Frank, der will nur trollen 😁!

Keine Sorge. Hab grad keine scharfen Messer mehr zum Haare spalten 😁

Das auch dieser Artikel ein Jahr alt ist , brauche ich nicht mehr zu erwähnen. 

Am 17.6.25 um 14:12 schrub @Frank M :

Zitat

Seit Oktober 2023 hat Israel schätzungsweise 70.000 Tonnen Sprengstoff auf den Gazastreifen abgeworfen

Am 17.6.25 um 14:44 schrub @Frank M :

Zitat

OK , sind "nur" ca. 12 000 Tonnen.

Am 18.6.25 um ca. 10 Uhr schrub @MatthiasM :

Zitat

Hilfsorganisation Handicap International

11.12.2023: Über 12.000 Bomben auf Wohngebiete im Gazastreifen

Am 18.6.25 um ca. 13 Uhr schrub @Frank M :

Zitat

nun, bei der derzeitigen Operation "Protective Edge" ("Fels in der Brandung"), rühmt sich die Luftwaffe damit, bereits mehr als hundert Ein-Tonnen-Bomben auf Gaza abgeworfen zu haben.

Wieviel kg Sprengstoff sind nun in 1 kg Bombe?

Zusammenfassung: Es hängt von Grösse und Art der Bombe ab.
Daumenregel: Bei grössere Bomben beträgt der Sprengstoff-Anteil 50-60%.

Rechnen wir also: 100 x 1 Tonne x 60% = 60 Tonnen. Nicht 70'000 Tonnen.
Die #Pallywood-Behauptung war "nur" um Faktor eintausend daneben!

Daran ändert auch nichts, dass "mehr als" 100 Bomben abgeworfen wurden. Denn es war ja auch von "mehr als" 70'000 Tonnen TNT die Schreibe.

vor 1 Stunde schrieb Frank M:

Haare spalten

Aber natürlich! Was denn sonst.

Bearbeitet ( von fgee)

vor 31 Minuten schrieb fgee:

Aber natürlich! Was denn sonst.


Bis Oktober 2024 bombardierte Israel eigenen Angaben zufolge 40.000 Orte[4] im Gazastreifen (360 km²). Einer Schätzung zufolge betrug die über Gaza abgeworfene Bombentonnage im April 2024 mehr als 70.000 Tonnen.[5]

[5]

"200 days of military attack on Gaza: A horrific death toll amid intl. failure to stop Israel's genocide of Palestinians". Euro-Med Human Rights Monitor. 24 April 2024. Archived from the original on 17 May 2024. Retrieved 15 June 2024.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Israeli_bombing_of_the_Gaza_Strip

 

Ich denke, das war ein Übersetzzungsfehler , aus Tones wurde TNT .

Aber was ne 500 Kg Bombe im zweiten Weltkrieg angerichtet hat, weiß man.

Über Berlin ( Fläche 890 Km2 ) wurden im Zweiten Weltkrieg insgesamt 363 Luftangriffe der Alliierten geflogen, davon 310 auf die Stadt selbst. Diese Angriffe umfassten auch 40 schwere und 29 Großangriffe. Die genaue Anzahl der abgeworfenen Bomben ist schwer zu bestimmen, aber es wird geschätzt, dass insgesamt 67.607,3 TonnenBomben

Bearbeitet ( von Frank M)

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