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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

vor 26 Minuten schrieb fgee:

Wenn irgendwer die Weltpolizei ist, dann ist es de facto die USA. - finde den Fehler.

Muss man auch nicht gut finden.

Wenn man es nicht gut findet, müsste man es eigentlich gut finden, wenn der eigene Staat ein Gegengewicht setzt. Kann man schlecht, wenn man findet, Staatsgrenzen gehörten abgeschafft und die Armee sei Geldverschwendung. Denn es ist genau die Armee, die es den USA ermöglicht, de Facto eine Art Weltpolizei zu sein. Es kann halt kein Verein den Verkehr regeln, der nicht bereit ist, dafür einen auf die Strasse zu schicken. Mit der Verantwortung für die Folgen von Fehlentscheidungen im Rücken und dem Risiko von Schaden an Leib und leben für die, die den Job erledigen. Klar, man kanns auch lassen. - Aber dann über Lärm, Gehupe, Stau und Verkehrstote jammern? - Kann man machen. Ist nur nicht sonderlich glaubwürdig.

Und da kommen dann Faktoren ins Spiel, die mit dem Verkehrsproblem (um im Bilde zu bleiben) nichts direkt zu tun haben. Es wäre etwa hilfreich, wenn der, der den Verkehr regelt eine gewisse Autorität hätte. Einmal hat er im besten Fall bereits den Tatbeweis erbracht, dass er den Job machen kann, also weiss, wie man den Verkehr einigermassen flüssig hält. Und dann wärs gut, wenn die anderen, die eben in dem Chaos drin stehen, anerkennen, dass der mit seinen Anweisungen das richtige tut. Im Zweifel glauben die dem auch dann, wenn sie noch nicht prüfen können, ob der richtig handelt.

Die USA haben auf der Haben-Seite, sozusagen als Referenz, die sie vertrauenswürdig machen, dass sie eine stabile Demokratie sind (oder Jahrhunderte lang waren). Sie haben auch auf der Haben-Seite, dass Sie Europa in zwei Weltkriegen den Arsch gerettet haben. Dass sie im Kalten Krieg erfolgreich die feindliche Übernahme Westeuropas durch die Russen verhindert haben.

Der Iran hat nichts von alle dem vorzuweisen. Auch China nicht. 

vor 15 Stunden schrieb Karl Hunsche:

USA haben nur einen taktischen Schlag gegen das iranische Atomprogramm ausgeführt. 

Der Hitler hat auch geglaubt er könne der ganzen Welt auf der Nase herumtanzen. Teile der AFD denken ja immer noch so. Oder der ehemaligen DDR. Mit etwas Bildung hätte man den Irrtum sicherlich aufklären können. Schaut man auch die Gebiete an wo die AFD erfolgreich ist sind das abgehängte bildungsferne Schichten. Mehr Lehrer. Schulen aufpimpen.

Die Zeit der Paschas ist vorbei.

Frauen sind heutzutage nicht mehr bereit auf BDM Ideologien reduziert zu werden.

Damit konnte man vielleicht in den 80er Jahren in der CDU CSU noch Kalauer reissen. Heute aber sind die Menschen in den neuen Bundesländern hauptsächlich untervögelt weil da niemand mehr sein möchte. Wenn das dazu führt das die Arier aussterben ist das ja jetzt so falsch auch nicht. 

nieder mit dem Patriarchat. 


“Der Geburtenrückgang war in Ostdeutschland einschließlich Berlin mit -7,9 % (ohne Berlin mit -9,2 %) stärker ausgeprägt als in Westdeutschland mit -5,9 %.“

Das müsst ihr euch reinziehen. Sogar MIT Berlin als Gegengewicht ist der Geburtenrückgang in ganz Ostdeutschland noch bei 7.9%.

Ohne Berlin fast doppelt sowenig Kinder.  Keiner will da mehr leben geschweige denn Kinder zeugen wenn nebenan der AFD Freund die Deutschlandhymne singt.

Genau so hält Donald Trump seine Reden.
Manchmal ist man gar nicht so weit von dem entfernt, was man ablehnt.

vor 12 Stunden schrieb Hartmut51:

Ja ok, wir haben denen die Infrastruktur geschenkt und nun so was….😉

Die Carolabrücke aber nicht.

Am 18.6.2025 um 21:36 schrieb Hartmut51:

Wie kommt es eigentlich, dass Christen der Meinung sind, Moslems brauchen keine Atombomben? Sind Christen bessere Menschen? Soll das mittelfristig dazu führen, dass Moslems devot gegenüber Christen sein müssen?

Noch ne Frage an Kugelbltz und fgee : WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG ??

🤮

Nee, lieber das totale Sieb:

 

Wegen des Krieges muss man mal vorsichtig bei der Hamas und deren Iranischen Unterstützern anfragen.

Das mit den Atombomben hat nichts nichts Moslems oder Christen zu tun. Eher was mit Verrückten - Trump und Putin mit Atomwaffen, das ist schon schlimm genug. Wenn der Iran auch noch anfängt, knallts irgendwann wieder atomar.

 

Am 18.6.2025 um 19:04 schrieb Nitsrekds:
Zitat

Ja, solange die Hamas das macht, finden die Palästinenser Fanboys das in Ordnung. Gehts dann mal andersrum, wird gejammert.

Wenn euch so viel am Frieden liegt, geht doch mal hin und schwenkt weiße Flaggen. Aber alles was ich hier sehe, sind Sesselpupser mit einem Computer, die versuchen vom Sofa aus ihr kleines Wolkenkuckucksheim zu verteidigen.

Meine Fresse, hast Du sowas wirklich nötig? Wie war das noch vor einiger Zeit mit deinen christlichen, gütigen Lebensweisheiten und Bibelzitaten? 

Das denke ich mir bei vielen Akteuren hier auch. Daher ja auch meine Frage, ob das hier nur Geschnuffel ist, oder ob die Vielschreiber hier auch mal rausgehen und was machen wollen. ;)

vor einer Stunde schrieb Kugelblitz:

Das denke ich mir bei vielen Akteuren hier auch. Daher ja auch meine Frage, ob das hier nur Geschnuffel ist, oder ob die Vielschreiber hier auch mal rausgehen und was machen wollen. ;)

Das tu ich regelmäßig. Wie letztes Wochenende. 
Und es tut gut zu sehen das es immer mehr werden. 

 

vor 47 Minuten schrieb Frank M:

Das tu ich regelmäßig. Wie letztes Wochenende. 
Und es tut gut zu sehen das es immer mehr werden. 

 

Ich dachte eher an Care Pakete verteilen in Gaza.

vor 18 Minuten schrieb Kugelblitz:

Ich dachte eher an Care Pakete verteilen in Gaza.

Um von israelischen Soldaten erschossen zu werden?
Ich weiß nicht, was daran lustig sein soll.

vor einer Stunde schrieb Frank M:

Das tu ich regelmäßig. Wie letztes Wochenende. 
Und es tut gut zu sehen das es immer mehr werden. 

 

Du demontrierst für Israel?

vor 2 Minuten schrieb JörgTe:

Um von israelischen Soldaten erschossen zu werden?
Ich weiß nicht, was daran lustig sein soll.

Ist das nicht die Hamas die da schießt?

vor 2 Stunden schrieb Ronald:

Die Carolabrücke aber nicht.

Nein, die stammt noch aus Sowjetzeiten. Aka. DDR. Man sieht da eben die anders gesetzten Prioritäten. Bedauerlicherweise kam es, um ein paar Monate, nicht mehr zur Sanierung der Baumisere von damals.

Solide mussten im Sozialismus wohl nur Gefängnisse und Denkmäler sein. Der Rest war egal, Hauptsache, man wurde rechtzeitig zum Parteitag oder dem Führergeburtstag (ja, das Wort hab ich mit Absicht so gewählt. Es gab im Osten nach dem Krieg die besseren Faschisten) oder sonst so nem gesetzten Termin fertig, und man konnte vorzeitig Plansilvester feiern. Was in ein paar Jahren mit dem Krempel sein würde, käme ja noch ne Weile nicht raus.

vor 15 Minuten schrieb Götz Kowalski:

Du demontrierst für Israel?

Ganz bestimmt NICHT !

Die haben genug Unterstützer . 

vor 57 Minuten schrieb bluedog:

Bedauerlicherweise kam es, um ein paar Monate, nicht mehr zur Sanierung der Baumisere von damals.

Marode sind 7.000 Autobahn km, 200.000 km Straße und ca. 16.000 Brücken. Geplant ist bis 2032 5.000 Brücken zu sanieren, -> 590 pro Jahr: Geschafft wurden 2024 69.

Budget 500 Mrd. Euro, nötig sind aber 982 Mrd. Euro.

https://www.zdf.de/play/reportagen/heute-show-spezial-114/heute-show-spezial-vom-13-juni-2025-100

Fazit: seit der "Wende" funktioniert in ganz Deutschland sanierungseitig "nichts".

vor 39 Minuten schrieb Ronald:

Fazit: seit der "Wende" funktioniert in ganz Deutschland sanierungseitig "nichts".

Falsch.

Seit der Wende hat man in D das nachgeholt, was Russen und DDR mit vereinter Kraft in mehr als 40 Jahren seit Kriegsende nicht nur nicht geschafft hatten, im Vergleich mit dem Westen, sondern es auch noch, teils mutwillig, kaputtgemacht hatten.

Ich führe hier nur mal als Beispiel die gross angelegte Demontage von Infrastruktur und Industrie nach dem Krieg an. So gab es in der DDR seit Kriegsende, als die Russen Doppelspurgeleise abbauten und abtransportierten, bis zur Wende kaum noch Doppelspurgeleise, und das, obwohl der Modal Split in der DDR wesentlich eisenbahnlastiger war, als im Westen, und etwa die Lichter ausgingen, wenn die Bahn nicht genug Braunkohle in die Kraftwerke schaffte.

Dass man die eigene Infrastruktur darob vergass, hat ein bisschen was mit der deutschen Sturheit zu tun. - Dass man da in ein gigantisches Problem rennt, war seit vielen Jahrzehnten klar. Wie mans löst, dazu gabs auch Ansätze. - Nur hat man halt für richtiger gefunden, in Bürokratie zu investieren. Das ist deutsche Kultur. Es geht da lange nicht mehr um Effizienz. Es geht nur darum, nicht zugeben zu wollen, dass es inzwischen andere besser können. Das durfte und darf nicht sein. Daher auch ein anderer, um Milliarden teurerer Ansatz bei der LKW-Maut, als die pragmatische Lösung in CH und anderswo. Daher der Nonsense mit der PKW-Maut. Einfach, weils nicht angehen kann, unbürokratische Ansätze zu übernehmen, die anderswo schon funktionieren.

Nein, wenns nicht in D erfunden wurde, ist es nichts. Koste es, was es wolle. Da können auch Brücken drüber einstürzen und Strassen unpassierbar werden. Spielt alles gar keine Rolle.

Wie sangen die Prinzen mal so zutreffend? - "Gott hat die Erde nur einmal geküsst. Genau an dieser Stelle, wo jetzt Deutschland ist." - Jawohl!

Anders gesagt: Nobel geht die Welt zu Grunde. - Passt zu einer Kultur, die im Grunde immer noch auf feudalen Werten basiert, weil Demokratie erst seit dem letzten Krieg und auch da erst nach einer bedingungslosen Kapitualtion. (Ja, ich weiss, Die Weimarer Republik gabs schon vor dem Krieg. - Gabs. Denn hätte die gehalten, hätten wir einen Weltkrieg weniger gehabt. Deshalb erlaube ich mir, an der Stelle abzurunden. p.s.: Klammergeschlossen.

Bearbeitet ( von bluedog)

vor 6 Minuten schrieb bluedog:

Nein, wenns nicht in D erfunden wurde, ist es nichts.

Um bei einem Thema für ein Auto-Forum zu kommen: Mit Anhänger 100 km/h auf der Autobahn. In der Schweiz delegiert das der Staat an den Fahrzeughalter – dieser muss sicherstellen, dass das Gespann mit 100 km/h sicher fahren kann. In D ist dazu eine amtliche Beglaubigung für ein konkretes Gespann erforderlich. Ob das Gespann sicher fahren kann mit 100 km/h spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass es amtlich beglaubigt ist.

Wer hat eigentlich etwas davon? Der Deutsche Michel mit seinem Anhänger leidet doch ebenso.

Bearbeitet ( von fgee)

Aber zurück zum Thema.

Im NZZ Feuilleton ist ein Artikel über Ayatollah Khomeini (Hervorhebungen durch mich):

Ayatollah Khomeiny betörte westliche Politiker und Intellektuelle. Bis heute verklären linke und rechte Ideologen sein Terrorregime

[Bild] «Vollständige Freiheiten» werde er gewähren: Ayatollah Khomeiny im Garten seines Hauses in Neauphle-le-Château, kurz vor seiner Rückkehr nach Iran.

Den strengen Mund zu einer Art Lächeln verzogen, die Hände gefaltet, sitzt er auf einem Kissen unter dem Apfelbaum. Den Medienleuten, die ihn in Neauphle-le-Château in Scharen besuchen, präsentiert er sich als muslimischer Gandhi, als spiritueller Revolutionär. Streng, aber gerecht. «Freie Wahlen» werde es in Iran künftig geben, sagt er den Reportern des «Spiegels». Dem konservativen französischen Leitorgan «Figaro» versichert er, er sei für «vollständige Freiheiten». Denn der Islam sei eine fortschrittliche Religion. Und nein, er werde in einer neuen Regierung keine zentrale Rolle spielen.

Der Mann unter dem Apfelbaum ist Ayatollah Ruhollah Khomeiny. Ein AFP-Reporter, der ihn im Oktober 1978 fotografiert, wird später sagen, er habe damals einen Heiligen gesehen. Wenige Monate danach, am 1. Februar 1979, kehrt der vermeintliche Heilsbringer nach Persien zurück, das nun Iran heisst, als Nachfolger des gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlevi. Kurz nach seiner Machtübernahme beginnen die Verfolgungen und Hinrichtungen.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1989 führt Ayatollah Khomeiny eine religiöse Diktatur an, die allein 1988 fünftausend Oppositionelle ermorden lässt – und die auch heute mit brutalster Gewalt gegen das eigene Volk vorgeht. Gleichwohl ist es dem Regime in Teheran immer wieder gelungen, einen Teil der Öffentlichkeit zu täuschen. Und auch im Westen geistige Komplizen zu finden, die seinen wahnhaften, obskurantistischen Charakter verdrängen und verharmlosen.

Diese Haltung ist heute besonders unter Rechten und Linken verbreitet, die Amerika, die Nato und Israel als Wurzel alles Bösen betrachten. (...) Für Teile der Linken und der Friedensbewegung ist Iran aufgrund alter Denkschablonen ein geistiger Verbündeter im Kampf gegen «Zionismus» und US-Vorherrschaft.

Deshalb werfen sie lieber Israel Genozid und Faschismus vor, als sich mit der tödlichen Ideologie der Mullahs zu beschäftigen. Sie solidarisieren sich auch kaum oder zumindest nicht nachhaltig mit den freiheitlich gesinnten Protestierenden in Iran, die für ihre Überzeugung Gefängnis, Folter und Tod riskieren. «Ohrenbetäubendes Schweigen» nannte es der in Täbris geborene Politikwissenschafter Ali Fathollah-Nejad kürzlich in einem Interview. Das gleiche Milieu hege gewisse Sympathien für Diktaturen wie Russland und Venezuela.

(...)

Eine ähnliche Mischung aus ideologischer Verblendung, Realitätsverweigerung und Kulturrelativismus führt auch Ende der 1970er Jahre dazu, dass Medien, Intellektuelle und Politiker beim Anblick von Ayatollah Khomeiny einen heiligen Greis unter dem Apfelbaum sehen. Und keinen religiösen Fanatiker, der die Macht an sich reissen will.

Auch im Ausland gelingt es Khomeiny mit vagen Aussagen und gespielter Bescheidenheit, die Öffentlichkeit zu vereinnahmen. Allein während seines dreimonatigen Aufenthalts im Pariser Vorort Neauphle-le-Château soll Khomeiny 132 Interviews gegeben haben. «Ungemein populär» sei er in den Medien gewesen, sagt die Historikerin und ehemalige «Libération»-Journalistin Claire Brière-Blanchet im Gespräch mit der NZZ. Wer in linken Zeitungen kritische Berichte habe veröffentlichen wollen, habe Fragen zu hören bekommen wie: «Bist du eigentlich für den amerikanischen Imperialismus?»

Nicht nur Medien, auch Philosophen wie Jean-Paul Sartre und Michel Foucault betätigen sich als nützliche Idioten des Star-Ayatollah. Sartre, der schon Stalin, Mao und Fidel Castro verfallen ist, engagiert sich in einem Unterstützungskomitee für Khomeiny. Foucault reist vor und während der Revolution mehrmals nach Persien. Beeindruckt von den Demonstranten, die «Islam, Islam, Khomeiny, wir folgen dir» rufen, beschreibt er den Ayatollah in Zeitungsartikeln als Heiligen und «mittellosen Exilanten», der dem Despoten mit blossen Händen entgegentrete. Beeindruckt ist der Machtkritiker auch von der «politischen Spiritualität», die er bei den Islamisten zu erkennen glaubt.

Im Konzept einer «islamischen Regierung», so schreibt er im Oktober 1978 im italienischen «Corriere» und im französischen «Nouvel Observateur», seien die grossen Linien bereits erkennbar: Freiheiten und Minderheiten würden geschützt und respektiert, solange sie anderen nicht schadeten; Mann und Frau seien rechtlich gleichgestellt. Die Politik, so Foucault, werde sich nach dem Willen der Mehrheit richten. Und jeder könne von den Regierenden Rechenschaft verlangen.

Foucault fürchtet zwar, es könnte dabei nur um hohle Phrasen gehen, wie in den europäischen Staaten, die er als Horte der Repression betrachtet. Aber, so beruhigt er sich selber, «man» habe ihm erklärt, diese Prinzipien gingen nicht etwa auf westliche Philosophen zurück, sondern auf den Koran – und «der Islam» werde für ihre Verwirklichung sorgen.

Als eine persische Feministin in einem Leserbrief an den «Nouvel Observateur» ihre Sorge über eine islamische Herrschaft ausdrückt – und die Linke davor warnt, sich durch eine Kur verführen zu lassen, die am Ende schlimmer sei als die Krankheit –, wirft ihr Foucault in einer Replik explizit Hass und implizit Dummheit vor.

Dabei hätten er und andere Khomeiny-Verklärer bereits Ende der 1970er Jahre wissen können, wie berechtigt derartige Warnungen waren. Der konservative ägyptische Präsident Anwar al-Sadat sagt im Oktober 1979, für ihn sei Khomeiny kein Muslim. Sondern ein Irrer. Sicher ist, dass aus Khomeinys Worten und Schriften schon früh unmissverständlich hervorgeht, was er unter Freiheiten versteht. Oder was er von Minderheiten und Frauen hält.

(...)

vor 2 Stunden schrieb JörgTe:

Um von israelischen Soldaten erschossen zu werden?
Ich weiß nicht, was daran lustig sein soll.

Das war kein Scherz. Warum sollten die Isaelischen Soldaten so etwas machen?

vor 5 Stunden schrieb Kugelblitz:

Das denke ich mir bei vielen Akteuren hier auch. Daher ja auch meine Frage, ob das hier nur Geschnuffel ist, oder ob die Vielschreiber hier auch mal rausgehen und was machen wollen. ;)

Der Verweis auf andere ist natürlich gar keine Antwort. 

Meine Frage an Dich ging eher in die Richtung, wo die Menschlichkeit speziell bei so gläubigen Menschen wie Dir bleibt. Speziell ob smileys und Beleidigungen angesichts des Todes und Leid so vieler Menschen und vor allem Kinder auf beiden Seiten wirklich die passende Reaktion eines bibelfesten Menschen sind. Und das meine ich nicht provokativ, ich frag mich, wie Du das mit Deinen früheren Worten bzgl. anderer Themen vereinbart.

Ich bin schon sehr verwundert über Deine Worte. Fast schon blasphemisch.

vor 7 Minuten schrieb Nitsrekds:

Der Verweis auf andere ist natürlich gar keine Antwort.

Genau, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Gleiche. Oder etwa doch?

vor 7 Minuten schrieb Nitsrekds:

Meine Frage an Dich ging eher in die Richtung, wo die Menschlichkeit speziell bei so gläubigen Menschen wie Dir bleibt. Speziell ob smileys und Beleidigungen angesichts des Todes und Leid so vieler Menschen und vor allem Kinder auf beiden Seiten wirklich die passende Reaktion eines bibelfesten Menschen sind. Und das meine ich nicht provokativ, ich frag mich, wie Du das mit Deinen früheren Worten bzgl. anderer Themen vereinbart.

Es geht hier nicht um Menschlichkeit. Es geht um das Messen mit zweierlei Maß. Bei dem was ich hier so lese, ist mein Eindruck, dass hier viel Israel Bashing kommt. Ob ich das gerechtfertigt finde? Eher nein, weil ich finde, dass hier von einigen ein Zerrbild dargestellt wird. Ich habe den Eindruck, dass es bei der Diskussions"kultur" in diesem Faden eher um eigene Befindlichkeiten einiger Schreiber geht.

vor 7 Minuten schrieb Nitsrekds:

Ich bin schon sehr verwundert über Deine Worte. Fast schon blasphemisch.

Wie ich schon vorher geschrieben habe, ist mein Eindruck, dass es hier viel um persönliche Befindlichkeiten geht. Subjektivität statt Objektivität. Also im Grunde auch eine Art Blasphemie.

vor 1 Minute schrieb Kugelblitz:

Genau, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Gleiche. Oder etwa doch?

Nein. Jedenfalls nicht, wenn ich Dich frage, wie Du das mit Deinem Glauben vereinbarst.

Von den anderen hatte ich bisher nichts von Bibel u Gott gelesen in anderen Fäden.

Mich hat persönlich interessiert, wie Du persönlich mit Deinen eigenen Worten umgehen kannst.

Natürlich musst Du mir nicht antworten, der Verweis auf andere hilft da nicht weiter u es ging mir mit meiner Frage auch gar nicht um das Kriegsthema, sondern um die Art und Weise zu schreiben.

Andere sind da ganz sicher schlimmer mit ihrer Wortwahl als Du, sind aber eben auch nicht bekannt als gläubiger Christ, der die Bibel zitiert.

Aber lassen wir es gut sein, wer es falsch verstehen will, tut es ohnehin.

Also, 
- man kann für die Palästinenser und gegen die Juden sein,
- man kann gegen die Palästinenser und für die Juden sein,
- man kann gegen die Palästinenser und gegen die Juden sein, und
- man kann für die Palästinenser und für die Juden sein.
und das alles in guten Treuen.

Niemand beherrscht diese Kunst der Dialektik – also des "einerseits, andererseits – so gut wie die israelische Gesellschaft. Das ist kulturell bedingt. Nur bekommen wir hier nichts mit davon, weil mit "einerseits, andererseits" keine Schlagzeilen generiert werden können.

Darüber hinaus kann man sich auch noch zum nützlichen Idioten der Mullahs machen, indem man vorschnell auf den Stärkeren in der Auseinandersetzung zeigt und ruft: "Du bist schuld! Du müsstest mehr Rücksicht nehmen!"

Mit dem Glauben (oder Nicht-Glauben) hat das alles nicht viel zu tun.

Bearbeitet ( von fgee)

vor 59 Minuten schrieb fgee:

Also, 
- man kann für die Palästinenser und gegen die Juden sein,
- man kann gegen die Palästinenser und für die Juden sein,
- man kann gegen die Palästinenser und gegen die Juden sein, und
- man kann für die Palästinenser und für die Juden sein.
und das alles in guten Treuen.

Niemand beherrscht diese Kunst der Dialektik – also des "einerseits, andererseits – so gut wie die israelische Gesellschaft. Das ist kulturell bedingt. Nur bekommen wir hier nichts mit davon, weil mit "einerseits, andererseits" keine Schlagzeilen generiert werden können.

Darüber hinaus kann man sich auch noch zum nützlichen Idioten der Mullahs machen, indem man vorschnell auf den Stärkeren in der Auseinandersetzung zeigt und ruft: "Du bist schuld! Du müsstest mehr Rücksicht nehmen!"

Mit dem Glauben (oder Nicht-Glauben) hat das alles nicht viel zu tun.

Richtig und deswegen gings auch der Einfachheit halber nur um die Wortwahl, wenn man üblicherweise hohe christlich-moralische Ansprüche an andere hat. Wie siehts da dann bei einem selbst aus, wenns drauf ankommt.

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor einer Stunde schrieb fgee:

Das ist kulturell bedingt

Und wo belegt?

vor einer Stunde schrieb fgee:

Mit dem Glauben

Hat das sehr wohl viel zu tun.
Bund Gottes mit Abraham/ Offenbarung der Tora… also Gottes auserwähltes Volk.
Oder Sure 98, die Aberkennung dessen.
Oder in god we trust, god Save the King…
Alle berufen sich auf den göttlichen Beistand und es werden sogar die Waffen gesegnet.

Um mal wieder meine alten Latein& Geschichtslehrer zu zitieren:
Mit der Bibel und einem passenden Geschichtsbuch kann man jeden Blödsinn beweisen.
 

vor 20 Minuten schrieb Nitsrekds:

hohe christlich-moralische Ansprüche an andere

Genau, soll der doch die andere Wange hinhalten.
Für mich ist jede institutionalisierte Religion verlogen.

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