19. Juli 20251 J. vor einer Stunde schrieb RalphB: Das wäre eine sehr klar definitierte Einstellung: Menschlichkeit und Solidarität dann, wenn sie nicht notwendig ist; wird sie gebraucht wird, rutscht es nach rechts und ist somit auch nicht mehr notwendig. Verzeiht mir, aber selbst wenn ich der letzte Idiot auf diesem Planeten bin, das sehe ich anders: Menschlichkeit kennt keine Grenze und Solidarität ist einfach eine Frage des Charakters. Wie erklärst du dir den Rechtsruck in europa ?
19. Juli 20251 J. vor 31 Minuten schrieb Frank M: Wenn Ukrainer das Recht haben, zu den Waffen zu greifen und gegen die russische Besatzung zu kämpfen, … Welche israelische Besatzung ? Die Hamas hat Israel angegriffen und Israel schlägt zurück. Wahrscheinlich bis die Gefahr beseitigt ist.
19. Juli 20251 J. Die Sprache, die Putin versteht Von Hans Hirschmüller Man mag über Donald Trump sagen, was man will – und das meiste davon wäre vermutlich zutreffend. Aber wenn ein US-Präsident – ob nun mit oranger Mütze oder militärischem Instinkt – dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj die Frage stellt, ob es nicht Zeit sei, Moskau direkt ins Visier zu nehmen, dann stellt er damit die Frage, die Europa seit zwei Jahren feige vor sich herschiebt: Wie lange wollen wir diesen Krieg noch nur auf ukrainischem Boden führen lassen? Putin hat diesen Krieg begonnen. Und er führt ihn mit einer Grausamkeit, wie wir sie in Europa seit 1945 nicht mehr gesehen haben. Bomben auf Krankenhäuser, verschleppte Kinder, ein Vernichtungskrieg mit imperialem Ziel. Wer da noch von „Sicherheitsinteressen Russlands“ faselt, hat entweder die Realität aus den Augen verloren – oder sie nie sehen wollen. Und ja – es geht auch um Verantwortung. Die Verantwortung, sich nicht auf einem moralischen Hügel einzurichten, während ein ganzes Land dem Erdboden gleichgemacht wird. Die Verantwortung, nicht weiter Waffen „nur zur Verteidigung“ zu liefern – so als hätte sich ein Land das Recht auf Gegenwehr erst verdienen müssen. Die Verantwortung, zu erkennen, dass es im Kreml niemanden gibt, der durch gute Worte zu stoppen wäre. Putin versteht keine Appelle. Er versteht keinen Kompromiss. Er versteht – nur Macht. Und Schmerz. Wenn Trump also sagt, man müsse den Russen „den Schmerz spüren lassen“, dann klingt das für unsere europäische Zivilgesellschaft barbarisch. Aber es ist nicht barbarisch. Es ist realistisch. Frieden entsteht nicht aus Nachsicht gegenüber einem Kriegsverbrecher. Frieden entsteht, wenn der Aggressor erkennt: Weiter geht es nicht. Nicht in Charkiw, nicht in Odessa – und auch nicht in Moskau. Der Gedanke, dass auch Russland diesen Krieg spüren muss, ist keine Kriegstreiberei. Es ist die bittere Konsequenz eines Krieges, der längst zu viele Regeln gebrochen hat. Ein Volk, das einen Krieg führt oder duldet, wird nicht ewig glauben dürfen, der Schmerz könne ausgelagert werden. Wer Putins Russland wirklich an den Verhandlungstisch zwingen will, der muss aufhören zu hoffen, dass es freiwillig kommt. Man muss es dahin zwingen. Nicht mit Bitten – sondern mit Konsequenz. Und mit der Sprache, die Putin versteht.
19. Juli 20251 J. Ersteller vor 27 Minuten schrieb Karl Hunsche: Wie erklärst du dir den Rechtsruck in europa ? Menschen verschliessen die Augen vor dem, was sie angerichtet haben und möchte einfach dafür keine Verantwortung tragen. Sie möchten aber auch nichts ändern; weil es fast jedem Menschen Angst macht, grundsätzlich Bekanntes zu verlassen und neue Wege zu gehen. Kann ich sogar verstehen. Nur, die Welt (wir!) hat enorme Probleme geschaffen und die müssen wir lösen. Und das heißt Veränderung. Ich möchte aber sehr deutlich aufzeigenn, dass das absolut keine Zwangsläufigkeit zum Verfall in Nationalismus und Rassismus/Antisemitismus bedeutet. Wenn es einem schlechter geht, kann man durchaus auch solidarisch sein und muss sich nicht Rattenfängern vorauseilend in die Arme werfen. Und wenn man "nur" glaubt, dass es einem schlecht geht, darf man durchaus auch mal fragen, ob es so ist und wenn ja, ob es nicht unabhängig davon richtig ist, Menschen zu helfen, denen es wirklich schlecht geht. Für Rassismus und Antisemitismus gibt es absolut keine Rechtfertigung und Entschuldigung. Der Hang nach unten zu treten und nach oben zu lecken, mag weit verbreitet sein - er ist trotzdem wiederlich und absolut nicht zwingend. Daher schreibe ich, das es eine Fragen des Charakters ist. Oder eine der Kultur. Und das, bis zu einem extremen Punkt der Verelendung, jeder die Freiheit hat, menschlich und solidarisch zu sein. Das auch hier zunehmend Verständniss für Unmenschlichkeit und die Rechtfertigung von Tod und Elend vorgebracht wird, hat absolut keine nachvollziehbare Grundlage - mit etwas Empathie und einem Hauch Inteligenz muss jedem klar sein, dass diese Argumentationen immer falsch sind. Ich bin zunehmend entsetzt, mit welcher Selbstsicherheit das Leben tausender Menschen weggewischt und rassistische und nationalistische Begründungen vorgebracht werden.
19. Juli 20251 J. vor 2 Stunden schrieb Frank M: Die öffentliche Debatte über Israel ist an Doppelmoral kaum zu übertreffen. Wenn Ukrainer das Recht haben, zu den Waffen zu greifen und gegen die russische Besatzung zu kämpfen, warum sollten dann Palästinenser nicht das Recht haben, gegen die israelische Besatzung zu kämpfen? Warum unterstützen wir gleichzeitig die besetzte Ukraine und den Besatzer Israel? Warum liefern wir Waffen an einen Besatzer? Warum ist es in Ordnung, Russland oder den Iran zu boykottieren, aber inakzeptabel, auch nur über einen Boykott Israels, israelischer Siedler oder israelischer Kriegsverbrecher zu diskutieren? Unglaublich, das so zu vergleichen.
19. Juli 20251 J. vor 27 Minuten schrieb RalphB: Menschen verschliessen die Augen vor dem, was sie angerichtet haben und möchte einfach dafür keine Verantwortung tragen. Sie möchten aber auch nichts ändern; weil es fast jedem Menschen Angst macht, grundsätzlich Bekanntes zu verlassen und neue Wege zu gehen. Kann ich sogar verstehen. Nur, die Welt (wir!) hat enorme Probleme geschaffen und die müssen wir lösen. Und das heißt Veränderung. Ich möchte aber sehr deutlich aufzeigenn, dass das absolut keine Zwangsläufigkeit zum Verfall in Nationalismus und Rassismus/Antisemitismus bedeutet. Wenn es einem schlechter geht, kann man durchaus auch solidarisch sein und muss sich nicht Rattenfängern vorauseilend in die Arme werfen. Und wenn man "nur" glaubt, dass es einem schlecht geht, darf man durchaus auch mal fragen, ob es so ist und wenn ja, ob es nicht unabhängig davon richtig ist, Menschen zu helfen, denen es wirklich schlecht geht. Für Rassismus und Antisemitismus gibt es absolut keine Rechtfertigung und Entschuldigung. Der Hang nach unten zu treten und nach oben zu lecken, mag weit verbreitet sein - er ist trotzdem wiederlich und absolut nicht zwingend. Daher schreibe ich, das es eine Fragen des Charakters ist. Oder eine der Kultur. Und das, bis zu einem extremen Punkt der Verelendung, jeder die Freiheit hat, menschlich und solidarisch zu sein. Das auch hier zunehmend Verständniss für Unmenschlichkeit und die Rechtfertigung von Tod und Elend vorgebracht wird, hat absolut keine nachvollziehbare Grundlage - mit etwas Empathie und einem Hauch Inteligenz muss jedem klar sein, dass diese Argumentationen immer falsch sind. Ich bin zunehmend entsetzt, mit welcher Selbstsicherheit das Leben tausender Menschen weggewischt und rassistische und nationalistische Begründungen vorgebracht werden. Da sind wir doch mal wirklich einer Meinung. Ich hätte mir nie vorstellen können das wir mal in eine solche Welt kommen wo unsere humanistischen Werte praktisch in jedem land Europas, und noch weitgehender auch in den USA zur Disposition stehen.
19. Juli 20251 J. vor 5 Stunden schrieb RalphB: Verzeiht mir, aber selbst wenn ich der letzte Idiot auf diesem Planeten bin, das sehe ich anders: Der Wahlspruch der Boeselagers. Etiam si omnes, ego non! Bearbeitet (19. Juli 20251 J. von MatthiasM)
19. Juli 20251 J. Ersteller vor 23 Minuten schrieb MatthiasM: Der Wahlspruch der Boeselagers Selbst das klauen sie einem 🙂
19. Juli 20251 J. vor 11 Stunden schrieb Ebby Zutt: das weitere liest sich wie eine Rechtfertigung. Und dafür gibt’s eigentlich keine. So so. Das kann man in guten Treuen auch anders sehen, mein lieber Mann. Wenn ich sehe: Seit 75 Jahren das reale Verhalten der Palis*) - egal ob in Israel die Linke oder die Rechte am Ruder ist - und in den letzten 30 Jahren dann der Rechtsruck in Israel*), dann kommt mir folgende Redewendung in den Sinn: "wer nicht will, der hat schon". Ich kann Israel den Rechtsruck nicht verargen. Und nein, das ist keine Rechtfertigung. Nur die Erklärung, warum mich die Entwicklung nicht verwundert. *) Es ist eben nicht nur die jeweilige Regierung, sondern auch das Volk, das diese Regierung immer wieder wählt und/oder irgendwie hinter ihr steht (ist ja in D mit der CDU das gleiche) Bearbeitet (19. Juli 20251 J. von fgee)
19. Juli 20251 J. vor 9 Stunden schrieb Karl Hunsche: Wie erklärst du dir den Rechtsruck in europa ? Ein deutscher Kleinunternehmer erzählte mir vor ein paar Tagen bei einem Kaltgetränk, was er alles an Steuern und Abgaben abdrücken muss, wie wenig dann noch übrigbleibt, und er drückte sein Missfallen darüber aus, dass dieser Steuern kassierende Staat den Flüchtlingen "alles" bezahlt, so dass es diesen "gefühlt" besser gehe als dem Deutschen. Ob es wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen. Aber eines ist mir klar geworden: Da ist eine grosse Unzufriedenheit darüber, wie der Staat mit dem Kleinen Mann umgeht und wie mit dem Flüchtling. Natürlich ist es richtig, Flüchtlinge aufzunehmen. Die Frage ist allerdings: wie? PS. Ich bin nur der Überbringer der schlechten Nachricht.
19. Juli 20251 J. vor 10 Stunden schrieb Ebby Zutt: Wo fühlte ich mich wohler & sicherer 🤔 Das Verhalten von Fussball-Hooligans würde ich jetzt nicht als "Referenzwert" empfehlen.
19. Juli 20251 J. vor 13 Stunden schrieb magoo: Können wir nicht. Dann sind wir uns also einig, dass wir uns uneinig sind.
19. Juli 20251 J. vor 9 Minuten schrieb fgee: Das Verhalten von Fussball-Hooligans würde ich jetzt nicht als "Referenzwert" empfehlen. Lebst du auf einer Insel der Glücksseligen. vor 3 Minuten schrieb fgee: Dann sind wir uns also einig, dass wir uns uneinig sind. tak ( Po polsku)
19. Juli 20251 J. Es geht eben um Werte . Also nicht DIE Werte : „Sehr interessanter Bericht von SOMO (Centre for Research on Multinational Corporations), der das Ausmaß der Investitionen der EU-Mitgliedstaaten in Israel aufzeigt. Damit wird deutlich, welche ökonomischen (und militärischen!) Interessen die EU-Staaten an Israel haben. Englisches Original unten Wichtigste Ergebnisse Die 10 EU-Mitgliedstaaten mit den höchsten Investitionen in Israel: Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Irland, Schweden, Italien, Spanien, Polen, Dänemark. Die EU ist weltweit der größte Investor in Israel, fast doppelt so groß wie die Vereinigten Staaten (USA). Nach den neuesten Daten des IWF zu Auslandsinvestitionen hielten die EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2023 ausländische Investitionen in Höhe von 72,1 Milliarden Euro in Israel, verglichen mit 39,2 Milliarden Euro für die USA. Israel selbst hat 65,9 Milliarden Euro in die EU investiert, siebenmal so viel wie in die USA (8,8 Milliarden Euro). Damit ist die EU das Hauptziel für israelische Investitionen. Trotz des anhaltenden Völkermords Israels an den Palästinensern im Gazastreifen und seiner rechtswidrigen Besetzung der besetzten palästinensischen Gebiete hat die EU ihre Exporte nach Israel um 1 Mrd. EUR erhöht, sodass sie 2023 bei 25,5 Mrd. EUR und 2024 bei 26,7 Mrd. EUR lagen. Die EU ist Israels größter Handelspartner, und ihr Gesamthandel mit Israel belief sich 2024, einschließlich Ein- und Ausfuhren, auf 42,6 Milliarden Euro. Das ist deutlich mehr als die USA, deren Handel mit Israel im selben Jahr insgesamt 31,6 Milliarden Euro betrug. Von allen EU-Mitgliedstaaten sind die Niederlande mit Abstand der größte Investor in Israel und verantwortlich für zwei Drittel der EU-Investitionen in Israel. Tatsächlich hat kein anderes Land weltweit mehr Investitionen in Israel. Mit Investitionen niederländischer Unternehmen in Höhe von 50 Mrd. EUR im Jahr 2023 liegen die Niederlande sogar vor den USA. Umgekehrt sind die Niederlande auch das größte Ziel für israelische Investitionen und ziehen sechsmal so viele Investitionen an wie die USA.“
20. Juli 20251 J. vor 10 Stunden schrieb fgee: Ein deutscher Kleinunternehmer erzählte mir vor ein paar Tagen bei einem Kaltgetränk, was er alles an Steuern und Abgaben abdrücken muss, wie wenig dann noch übrigbleibt, und er drückte sein Missfallen darüber aus, dass dieser Steuern kassierende Staat den Flüchtlingen "alles" bezahlt, so dass es diesen "gefühlt" besser gehe als dem Deutschen. Da ist eine grosse Unzufriedenheit darüber, wie der Staat mit dem Kleinen Mann umgeht und wie mit dem Flüchtling. Du kannst davon ausgehen, dass es einem deutschen Unternehmer, der viel Steuern zahlt, finanziell gut geht. Dass er unzufrieden ist, liegt an seiner mentalen Verrohrung, die sein Leben und Denken abbildet.
20. Juli 20251 J. vor 10 Stunden schrieb fgee: Ein deutscher Kleinunternehmer erzählte mir vor ein paar Tagen bei einem Kaltgetränk, was er alles an Steuern und Abgaben abdrücken muss Das war ich auch, bis schlussendlich 2022 der Nachfolger übernahm. Zu dem typisierten* Bild: falscher Steierberater oder falsche Firmenform. Oder er plappert nur nach, was ihm HWK/IHK vorbeten. Ich hatte als Unternehmer Gestaltungsspielräume, davon konnte ich als Angestellter nur träumen. Jammer gehört zum Handwerk, ein Handwerker der sagt ihm geht es gut, ist schon verdächtig. Der Jammernde fährt dann im ( auf Firmen- also Mitarbeiterkosten) grlessten Porsche bescheiden davon. vor 18 Minuten schrieb JörgTe: Dass er unzufrieden ist, liegt an seiner mentalen Verrohrung, die sein Leben und Denken abbildet. Soweit möchte ich gar nicht gehen. Eher der durchschlagende Egoismus ist tief verankert. Das kennedysche Satz ** ist leider völlig in den Abgrund getreten. *Shakespeare hat types and figures benutzt. Siehe ebd. < Achtung Spoiler, ein trigger für Steinkult> ** [ kleine Hommage an die MännerWG]
20. Juli 20251 J. vor 22 Stunden schrieb RalphB: Menschlichkeit kennt keine Grenze und Solidarität ist einfach eine Frage des Charakters. Ja, Menschlichkeit kennt keine Grenzen. Ein Volk, das ein anderes überfällt, einfach, um möglichst viele zu töten, vergewaltigen, zu entführen, halte ich nur nicht für besonders menschlich, und halte mich dann an die alte Regel, dass man mit anderen so umgeht, wie man möchte, dass andere mit einem selbst umgehen. Mit Blick auf die Palästinenser sind dann Mord, Bomben, Vergewaltigungen, etc. ok. Sie machens ja so vor. Worüber und mit welchem Recht beschwert sich dann die halbe Welt, dass andere mit Ihnen auch so umgehen? - Das passt ja dann zu palästinensischen Werten perfekt. Und, ja, Menschlichkeit ist Charakterfrage. Allerdings mehr noch eine Wertefrage, und da haben Palästinenser entsprechend dem vorgelegt, was sie jetzt geliefert bekommen. Fällt mir im Alltag ja auch nicht ein, grad zu den grössten Arschlöchern am nettesten zu sein. - Im Gegenteil: Wenn mich einer töten will, dann ist im Zweifel dessen eigenes Leben keinen Pfifferling mehr wert. - Weil keiner von mir verlangen kann, mich töten zu lassen, wenn und weil das einer so will. Gerade weil ich Mensch, und daher auch menschlich bin. Es hätten eben beide Seiten in dem Konflikt Menschlichkeit zu gut. Und die, denen das zuletzt egal war, die also sich unmenschlich verhielten, waren nun mal die Palästinenser. Ich kann mir nicht helfen: Palästinenser haben bei mir damit keinerlei Bonuspunkte gesammelt, und gemessen daran, wie ungehindert die Israeli nun gegen sie vorgehen, bin ich nicht der Einzige, dem das so geht. Da zieht mindestens die halbe Welt mit. Bearbeitet (20. Juli 20251 J. von bluedog)
20. Juli 20251 J. Sieht echt nicht gut aus für die Ukraine: Im März 2022 - kurz bevor der Westen eine greifbare Verhandlungslösung im Ukraine-Konflikt torpedierte, sagte der ukrainische Präsident Selenskyj dem Economist: „Es gibt Menschen im Westen, denen ein langer Krieg nichts ausmacht, weil er Russland erschöpfen würde, selbst wenn dies den Untergang der Ukraine bedeuten und mit dem Tod ukrainischer Bürger einhergehen würde. Dies liegt definitiv im Interesse einiger Länder.“ Nun zeichnet sich ab, dass Selenskyj seine Schuldigkeit getan hat. Der konservative britische Spectator berichtet über dramatische Machtkämpfe in der Ukraine. Selenskyj wird innenpolitisch bereits mit Putin verglichen. Anbei die deutsche Übersetzung des Artikels: Donald Trump hat diese Woche die Luftabwehr der Ukraine mit neuen Patriot-Batterien verstärkt, Wladimir Putin mit Sanktionen gedroht, sollte er einem Waffenstillstand nicht zustimmen, und Berichten zufolge sogar stillschweigend weitere ukrainische Angriffe auf Moskau gebilligt. Trumps neu entdeckte Unterstützung für die Ukraine ist eine willkommene Rettungsleine. Die Frage ist jedoch, ob seine Hilfe ausreichen wird, um Russlands unerbittliche Angriffe zu stoppen, bevor die Ukraine in eine kritische militärische, politische und soziale Krise gestürzt wird, die sie von innen heraus zu zerstören droht. Putin entschied sich in diesem Frühjahr für Krieg statt Frieden, weil seine Spione und Generäle ihm sagten, dass die Ukraine kurz vor dem Zusammenbruch stehe. Beunruhigenderweise könnten sie Recht haben. Der Ukraine gehen die kämpfenden Männer aus, ihre Soldaten an der Front sind erschöpft, und die militärische Unterstützung der USA hat sich auf die Luftabwehr beschränkt. Die Regierung in Kiew wird von Korruptionsskandalen und Säuberungsaktionen erschüttert, das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Zukunft und ihre Führer sinkt, und der Druck, um fast jeden Preis Frieden zu schließen, wächst. In vielerlei Hinsicht ist das Bemerkenswerteste an diesem Konflikt, dass die Ukraine trotz der gnadenlosen und titanischen Strafen, die Russland ihren Soldaten, Zivilisten und ihrer Infrastruktur auferlegt hat, weiterkämpft. „Wenn der Krieg weitergeht, wird es bald keine Ukraine mehr geben, für die es sich zu kämpfen lohnt“, sagt mir ein ehemaliger hochrangiger Beamter in Selenskyjs Regierung. Sie glauben nun, dass ihr ehemaliger Chef „den Krieg verlängert, um an der Macht zu bleiben“. Selbst einst überzeugte Selenskyj-Anhänger wie Mariia Berlinska, Leiterin des Aerial Reconnaissance Support Centre, einer prominenten ukrainischen Freiwilligenbewegung, äußern sich verzweifelt. „Wir stehen am Abgrund“, sagte Berlinska kürzlich. „Die Ukraine ist ein entbehrlicher Spielball in einem amerikanischen Spiel ... Trump, Putin und Xi werden uns wie Kleingeld ausgeben, wenn es sein muss.“ Die Moral der Ukrainer, die während eines Großteils des Krieges bewundernswert hoch war, bricht zusammen. Noch im Oktober 2022, selbst nach sechs Monaten voller Gewalt und Blutvergießen, glaubten 88 Prozent der Ukrainer, dass sie innerhalb eines Jahrzehnts ein „blühendes Land innerhalb der EU“ sein würden. Jetzt glauben 47 Prozent, dass „die Ukraine ein entvölkertes Land mit einer ruinierten Wirtschaft sein wird“. Eine separate Umfrage ergab, dass 70 Prozent der Ukrainer auch glauben, dass ihre Führer den Krieg nutzen, um sich selbst zu bereichern. Nichts untergräbt die Moral in Kriegszeiten mehr als die Vorstellung, dass die Führer einer Nation stehlen, während ihr Volk kämpft und stirbt. „Korruption tötet und verliert Kriege“, sagt Kyrylo Shevchenko, ehemaliger Chef der ukrainischen Zentralbank, der nach einer Anklage wegen Korruption im Jahr 2023 im Exil in Österreich lebt. In den letzten Wochen wurde die Ukraine von Korruptionsskandalen erschüttert. Zwei stellvertretende Ministerpräsidenten, der Minister für nationale Einheit Oleksiy Chernyshov und der Minister für Wiederaufbau Oleksandr Kubrakov, wurden wegen Unterschlagung und Verrat untersucht. Zelensky hat auch wiederholt versucht, Generalmajor Kyrylo Budanov, den Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, zu entlassen, angeblich wegen seiner wachsenden Popularität. Nur der Druck der US-Botschaft in Kiew verhinderte die Entlassung eines der beliebtesten Generäle der Ukraine, wie mir ein hochrangiger europäischer Diplomat, der mit dem Fall vertraut ist, mitteilte. Die jüngste Welle von Verhaftungen und Durchsuchungen gegen Zelensky-Anhänger deutet auf ernsthafte politische Machtkämpfe im Herzen der Kiewer Regierung hin – und auch auf eine rücksichtslose Bereitschaft, prominente Kritiker innerhalb und außerhalb des Staates zu Fall zu bringen, unabhängig davon, wie dies nach außen wirkt. Die vielleicht schockierendste aller jüngsten Verhaftungen ist die von Vitaliy Shabunin, einem der prominentesten Anti-Korruptions-Aktivisten der Ukraine, der wegen Wehrdienstverweigerung und Betrug angeklagt wurde. Shabunin, Vorsitzender des Vorstands des Anti-Korruptions-Aktionszentrums und führender Kritiker der Korruption im Militär, griff die Regierung kurz nach seiner Verhaftung an. Nichts ist schädlicher für die Moral als die Vorstellung, dass die Führer einer Nation stehlen, während ihr Volk kämpft und stirbt. „Volodymyr Zelensky nutzt den Krieg aus und unternimmt die ersten, aber selbstbewussten Schritte in Richtung eines korrupten Autoritarismus“, schrieb Shabunin auf Telegram. Er ist ein Kritiker eines geplanten Gesetzes zur Beschaffung von Verteidigungsgütern, das es dem Verteidigungsministerium ermöglichen würde, ausgewählte Unternehmen, die Regierungsaufträge ausführen, von der strafrechtlichen Haftung zu befreien. Gleichzeitig hat die Regierung die Ernennung eines neuen unabhängigen Leiters des Büros für wirtschaftliche Sicherheit blockiert, einer mächtigen Strafverfolgungsbehörde mit einer unangenehmen Bilanz bei der Verfolgung von Selenskyjs politischen Gegnern. „Die Ukraine hat zwei Feinde, zwei Wladimir: Selenskyj und Putin“, sagt ein ehemaliger ukrainischer Minister, der einst ein starker Unterstützer Selenskyjs war. „Putin zerstört die Ukraine von außen, aber Selenskyj zerstört sie von innen, indem er ihren Kampfeswillen und ihre Moral zerstört. Menschenrechte werden mit Füßen getreten, politische Gegner werden unter Druck gesetzt, reiche und einflussreiche Menschen, die die Opposition unterstützen könnten, werden enteignet und oppositionelle Medien werden zum Schweigen gebracht. Und die Ironie dabei ist, dass diese Putinisierung der Ukraine finanziert wird durch den Westen.“ Im Rahmen des Kriegsnotstands wurden mehr als 5.000 Ukrainer mit Sanktionen belegt und ihr Vermögen eingefroren. Diese Maßnahme, die ursprünglich eingeführt wurde, um Politiker, Medienkonzerne und Oligarchen mit Verbindungen zu Russland daran zu hindern, Einfluss auf die ukrainische Politik zu nehmen, wird laut Kritikern nun häufig eingesetzt, um Regimegegner zum Schweigen zu bringen und die Medien zu kontrollieren. „Sanktionen haben im vergangenen Monat zur Schließung von drei YouTube-Kanälen geführt, die Zelenskys Kritikern gehörten“, sagt Schewtschenko. „Zensur schützt oft autoritäre Führer, und unkontrollierte Macht führt zu Diktatur.“ Selenskyjs Amtszeit lief offiziell im Mai letzten Jahres aus. Während viele argumentieren, dass es unmöglich ist, in Kriegszeiten Wahlen abzuhalten, herrscht Frustration darüber, dass Selenskyj wichtige potenzielle Gegner ins Exil geschickt und andere inhaftiert und mit Sanktionen belegt hat. „Im Mai 1940 lud Churchill den Oppositionsführer Attlee ein, sein Stellvertreter zu werden, und vereinte das gesamte Parlament in einer Regierung“, bemerkt der Oppositionsabgeordnete Oleksiy Goncharenko. „Selenskyj hat das Gegenteil getan, er hält mit allen Mitteln an der Macht fest.“ Goncharenko löste eine Kontroverse aus, als er Selenskyj mit Kim Jong-un und die Ukraine mit Nordkorea verglich. Unterdessen wachsen Unmut, Widerstand und Wut über die aggressiven Maßnahmen der Behörden, Männer im wehrfähigen Alter in die Armee zu zwingen – ein Prozess, der als „Busifizierung“ bekannt ist. Im Gegensatz zur russischen Armee, die aus Vertragssoldaten besteht, hat die Ukraine eine vollständige Mobilisierung von Männern über 26 Jahren eingeführt, die nicht in lebenswichtigen zivilen Berufen tätig sind. In den sozialen Medien der Ukraine finden sich täglich Videos von Männern, die von Rekrutierungsbeamten, manchmal mit vorgehaltener Waffe, in Transporter gezwungen werden. Doch viele der Zwangsrekrutierten scheinen wenig Lust zum Kämpfen zu haben. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres meldete die ukrainische Staatsanwaltschaft, dass sie 107.672 neue Strafverfahren wegen Desertion eingeleitet habe. Seit 2022 wurden etwa 230.804 solcher Strafverfahren eingeleitet, was darauf hindeutet, dass mehr Soldaten aus der ukrainischen Armee desertiert sind als es heute in der britischen, französischen und deutschen Armee zusammen kämpfende Soldaten gibt. Diejenigen, die an der Front bleiben, sind erschöpft. Mobilisierte ukrainische Soldaten dienen bis zum Ende der Feindseligkeiten, was bedeutet, dass einige seit dreieinhalb Jahren ununterbrochen kämpfen. Ein Gesetzentwurf, der Militärangehörige nach 36 Monaten aus dem Dienst entlassen sollte, wurde letztes Jahr von der Regierung abgelehnt, aus Angst, dass die ausscheidenden Soldaten nicht ersetzt werden könnten. Seit Februar 2022 dürfen Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren das Land ohne Sondergenehmigung nicht mehr verlassen. Viele Verbündete von Selenskyj befürchten, dass sie strafrechtlich verfolgt oder ins Exil geschickt werden könnten, wenn sie die Macht verlassen. Seit der russischen Invasion sind mehr als 6,8 Millionen Ukrainer aus dem Land geflohen, weitere acht Millionen sind Binnenvertriebene. Das entspricht 40 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Die galoppierende Inflation führt zur Verarmung immer größerer Teile des Landes. Heute leben 8,8 Millionen Menschen in der Ukraine unterhalb der Armutsgrenze, gegenüber sechs Millionen vor dem Krieg. Letzte Woche kamen Regierungen und Unternehmen in Rom zur dritten jährlichen Ukraine-Wiederaufbaukonferenz zusammen. Im Mittelpunkt der Konferenz sollte die Vorstellung eines milliardenschweren Ukraine-Wiederaufbaufonds stehen, an dem der US-Investmentriese BlackRock seit 2022 gearbeitet hat. Anfang dieses Jahres gab BlackRock jedoch bekannt, dass der Fonds „aufgrund mangelnden Interesses” geschlossen werde. Der Deutsche Friedrich Merz, die Italienerin Giorgia Meloni und der Pole Donald Tusk waren vor Ort, um die üblichen Unterstützungszusagen zu machen. Doch in Bezug auf konkrete Hilfe konnte die EU nur 2,3 Milliarden Euro aufbringen – ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu den von der Weltbank geschätzten 524 Milliarden Dollar, die für den Wiederaufbau der Infrastruktur der Ukraine benötigt werden. „Die gesamte politische Elite versteht, dass die Ukraine ein neues Regierungssystem braucht, um die Lage zu stabilisieren“, sagt der ehemalige Minister im Kabinett Selenskyj. „Die Menschen wollen nicht mehr in Angst leben. Aber anstatt zu fragen, wie man einen Machtwechsel in der Ukraine unterstützen kann, verschließt die EU die Augen.“ Viele Verbündete Selenskyjs, darunter einige der wichtigsten Minister des Landes, befürchten, dass sie strafrechtlich verfolgt oder ins Exil geschickt werden könnten, wenn sie die Macht abgeben. Selenskyjs Team habe sich in der politischen Klasse der Ukraine „viele Feinde gemacht“, erklärt ein hochrangiger europäischer Diplomat, der an der Konferenz in Rom teilgenommen hat. „Sie befürchten, dass ihnen Exil oder Gefängnis droht“ – was wiederum nur die „Versuchung verstärkt, sich die Taschen zu füllen, solange sie noch können“. Das kürzlich von Trump angekündigte Patriot-Paket ist eine willkommene Nachricht. Ebenso wie die fortgesetzten Versprechen Europas, weiterhin uneingeschränkte Unterstützung zu leisten. Aber keiner der Verbündeten der Ukraine kann wirklich etwas gegen den chronischen Personalmangel des Landes oder die sich verschärfende Legitimitätskrise tun, mit der Selenskyj konfrontiert ist. Am beunruhigendsten ist jedoch, dass kein Außenstehender die Spirale der Verhaftungen von Anhängern des ehemaligen Regimes, der Unterdrückung von Oppositionsmitgliedern und der Schließung von Medienunternehmen umkehren kann, die so viel dazu beitragen, das Vertrauen der Ukrainer in die Kriegsanstrengungen und in Selenskyjs Führung zu untergraben. https://www.spectator.co.uk/article/ukrainians-have-lost-faith-in-zelensky/
20. Juli 20251 J. vor 1 Stunde schrieb bluedog: Ich kann mir nicht helfen: Palästinenser haben bei mir damit keinerlei Bonuspunkte gesammelt, und gemessen daran, wie ungehindert die Israeli nun gegen sie vorgehen, bin ich nicht der Einzige, dem das so geht. Da zieht mindestens die halbe Welt mit. Danke, @bluedog. Und an die anderen: Dass ich bluedog für die Ausführungen danke, heisst nicht notwendigerweise, dass ich gut finde, was da abgeht. Es heisst nur, dass ich verstehe, was da abgeht: "Geliefert wie bestellt". Bearbeitet (20. Juli 20251 J. von fgee)
20. Juli 20251 J. Ersteller https://www.candid-foundation.org/home/epicon Nettes und sehr schlüssiges Projekt jenseits des Haß und der Vernichtung der Anderen.
20. Juli 20251 J. vor 2 Stunden schrieb fgee: ... ich verstehe, was da abgeht: "Geliefert wie bestellt". Sehr geehrter Herr Zionismus, bezugnehmend auf ihr Angebot zur Errichtung eines rein ihrer Herkunft entsprechenden Staates in Palästina bitten wir um sukzessive Vertreibung, gegebenenfalls Liquidation, im Rahmen ihrer Liefermöglichkeiten. viele Grüße, Ihre Palis, November 1947
20. Juli 20251 J. vor 44 Minuten schrieb magoo: bezugnehmend auf ihr Angebot zur Errichtung eines rein ihrer Herkunft entsprechenden Staates in Palästina bitten wir um sukzessive Vertreibung, gegebenenfalls Liquidation, im Rahmen ihrer Liefermöglichkeiten. viele Grüße, Ihre Palis, November 1947 "p.s.: Seither wiederholt bekräftigt." Denn 1947 war man noch bedeutend weiter von der Zweistaatenlösung entfernt. Die aber seit es sie gibt, konsequent abgelehnt wurde, von den Palis (um beim Wording zu bleiben; ich sehe darin überigens wirklich nur eine Abkürzung. Wenns allerdings despektierlich rüber kommt, ist das nicht ganz falsch. Ich wüsste nicht, warum ich Leute, die die RAF ausgebildet haben und letztlich hinter München '72 stehen, und seither keine Gelegenheit für Terror und Töten ausliessen, nicht respektlos behandeln wollen sollte. Die Respektlosigkeit haben die sich redlich verdient, und ich will ihnen dies Verdienst sicher nicht vorenthalten. War ja schliesslich mit Anstrengung und Investitionen verbunden, und brachte ihnen in manchen arabischen Ländern Renommé ein. Wie gesagt, man muss das in meinen Augen nicht klein reden.). Insofern ist die Jahrzahl sicher falsch. Das müsste da ein Datum aus den 1990er-Jahren oder später sein. Reicht aber auch.
20. Juli 20251 J. Am 17.7.2025 um 13:47 schrieb Frank M: Kindermord scheint ja in Deutschland wieder in zu sein . Nein! Aber Rassismus scheint wieder hoffähig zu sein und das nicht nur in Deutschland.
20. Juli 20251 J. vor 6 Stunden schrieb bluedog: Mit Blick auf die Palästinenser sind dann Mord, Bomben, Vergewaltigungen, etc. ok. Sie machens ja so vor. Was für ein ( im Sinne des Wortes schlagendes Argument), von christlichen Werten geprägt, es trieft quasi vor Humanität, Menschlichkeit und Vergebung. Du möchtest also so eine kleine knackige Palästinenserin mal so richtig hernehmen und dann erschießen?! Und alle Menschen in Gaza sind also Terrorist*Innen, ohne Ausnahme. Wie wärs dann mit ein paar Massengräbern, Bulldozer drüber und fertig. vor 4 Stunden schrieb fgee: Und an die anderen: Dass ich bluedog für die Ausführungen danke, heisst nicht notwendigerweise, dass ich gut finde, was da abgeht. Es heisst nur, dass ich verstehe, was da abgeht: "Geliefert wie bestellt". Eventuell solltest du darüber nachdenken, deine Verteidigung des Christentums im anderen Faden zu löschen, da passt absolut was nicht zusammen. ( dann freu ich mich mal auf die Empörung, der Sonntag Abend ist gerettet)
20. Juli 20251 J. Hier ein paar Palästinenser*Innen, könnt ihr Christenmenschen schon mal aussuchen, wer davon sterben soll (TAZ.de)
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