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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

Hab ich auch nicht behauptet. Die Methodik, weit verzweigten Tunnelsysteme, Versorgungsschächte, verstreute Waffenlager und Kommandozentralen unter Krankenhäuser anzulegen, hat schon was von einer Taktik, wie sich  militärisch unterlegene Gegner erfolgreich gegen eine hochgerüstete Armee, die auch über die Lufthoheit besitzt , zur Wehr setzt. Das die Hamas als Terrororganisation keine "höheren Ziele" verfolgt, wie z. B. das arme unterdrückte Volk gegen den brutalen Besatzer zu verteidigen, ist mir durchaus bewußt. Die Hamas ist und bleibt der Problemfaktor Nr. 1 in dem Konflikt. Mir ging es um die Methodik und Taktik, die die Hamas zu einem großen Teil verwendet. Damit meine ich nicht, dieses ekzessiv betriebene Prinzip, das eigene Volk als Schutzschild zu mißbrauchen. 

vor 7 Stunden schrieb PuckX2:

Hab ich auch nicht behauptet. Die Methodik, weit verzweigten Tunnelsysteme, Versorgungsschächte, verstreute Waffenlager und Kommandozentralen unter Krankenhäuser anzulegen, hat schon was von einer Taktik, wie sich  militärisch unterlegene Gegner erfolgreich gegen eine hochgerüstete Armee, die auch über die Lufthoheit besitzt , zur Wehr setzt. Das die Hamas als Terrororganisation keine "höheren Ziele" verfolgt, wie z. B. das arme unterdrückte Volk gegen den brutalen Besatzer zu verteidigen, ist mir durchaus bewußt. Die Hamas ist und bleibt der Problemfaktor Nr. 1 in dem Konflikt. Mir ging es um die Methodik und Taktik, die die Hamas zu einem großen Teil verwendet. Damit meine ich nicht, dieses ekzessiv betriebene Prinzip, das eigene Volk als Schutzschild zu mißbrauchen. 

"Höhere" Ziele schon, nämlich wie alle Islamisten einen islamistischen Staat und Herrschaft nach Scharia und Dschihad. 

Israel liegt dabei auf/an und im Weg und das jüdische Volk u Regierung sind Hassobjekte. Aber nicht das alleinige Ziel.

Nicht umsonst hat die Hamas/Muslimbruderschaft gegen ihre eigenen palästinensischen Brüder, die Fatah, gekämpft. Palästina ist auch in sich gespalten. Deswegen werden wir keinen Frieden dort mehr erleben.

Israels Führung ist so dumm, dass sie über Generationen und vor allen in den letzten zwei Jahren alles getan hat, die Palästinenser und später sogar die Hamas zu echten Opfern zu machen. Das eigene Volk interessiert die Hamas auf ihrem Weg zur Herrschaft nicht. Die lachen sich ins Fäustchen 

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

vor 5 Stunden schrieb PuckX2:

Ganz tagesaktuell lässt Israel wieder Hilfslieferungen zu, leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber immerhin etwas. 

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/gaza-hilfslieferungen-luft-106.html

 

Ganze 7 Paletten haben sie abgeworfen. 
Über, von Israel, besetzten Gebiet. 
 

vor 8 Minuten schrieb Frank M:

Ganze 7 Paletten haben sie abgeworfen. 
Über, von Israel, besetzten Gebiet. 
 

Bei mir steht in der Tagesschau Nachricht 100 LKWs. Bist du noch im Pallywood Modus ?

vor 17 Minuten schrieb Frank M:

Ganze 7 Paletten haben sie abgeworfen. 
Über, von Israel, besetzten Gebiet. 
 

Upsi, da bin ich auch reingefallen.

vor 2 Stunden schrieb Frank M:

Ich sag es mal so…

Für den einen ist es Duplo,

für den anderen die längste Praline der Welt. 😉 
 

 

"Ein Partisan (italienisch partigiano „Parteigänger“) ist ein bewaffneter Kämpfer, der nicht zu den regulären Streitkräften eines Staates gehört." Wikipedia 

Da man den Palästinensern nicht das Recht zugesteht einen eigenen Staat zu haben, können es nur Partisanen sein. Auch wenn der Begriff für einige eine positive Konnotation hat, wertet er nicht.

Mir kommen allerdings zunehmend Zweifel an einigen ihr zugeschriebenen Boshaftigkeiten. Zu oft lügt die israelische Institution. 

vor 44 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Bei mir steht in der Tagesschau Nachricht 100 LKWs. Bist du noch im Pallywood Modus ?

 Das war tatsächlich so.

Es wurden Airdrops von Israel angekündigt. 

Die 100 LKWs sind wohl auf dem Weg nach Rafah .

In der Nacht wurde ein weiteres ziviles Schiff mit Aktivisten und Nahrungsmitteln, Medikamenten und Babynahrung für Gaza , in Internationalen Gewässern von der IDF gekapert und nach Israel gebracht. 
Auch ganz normal. 


 

Bearbeitet ( von Frank M)

vor einer Stunde schrieb MatthiasM:

 

"Ein Partisan (italienisch partigiano „Parteigänger“) ist ein bewaffneter Kämpfer, der nicht zu den regulären Streitkräften eines Staates gehört." Wikipedia 

Da man den Palästinensern nicht das Recht zugesteht einen eigenen Staat zu haben, können es nur Partisanen sein. Auch wenn der Begriff für einige eine positive Konnotation hat, wertet er nicht.

Mir kommen allerdings zunehmend Zweifel an einigen ihr zugeschriebenen Boshaftigkeiten. Zu oft lügt die israelische Institution. 

Der Wikiartikel sagt noch einiges mehr aus ...... und die Hamas ist die gewählte Regierung im Gaza. Und wenn man Ihnen doch Souveränität zugesteht (so wie Du, meine ich), sind sie keine Partisanen.

Aber wie Du meinst. Jeder interpretiert eben wie er will. Auch wenns manchmal der allgemeinen Ansicht zu Begrifflichkeiten widerspricht.

vor 11 Minuten schrieb Nitsrekds:

die Hamas ist die gewählte Regierung im Gaza

Ja, schon. Aber das ist nun schon 19 Jahre her. 
Da haben schon ganz andere Parteien ein merkwürdiges Eigenleben entwickelt. 

vor 3 Minuten schrieb Frank M:

Ja, schon. Aber das ist nun schon 19 Jahre her. 
Da haben schon ganz andere Parteien ein merkwürdiges Eigenleben entwickelt. 

Na klar. Aber wenn die eigene Regierung gegen den Feind kämpft, sind es nunmal keine Partisanen. Das ist nunmal so.

Verstehe nicht, warum man deswegen den Wikiartikel verkürzt u sich darauf beruft, dass sie ja keinen eigenen Staat haben. Damit widerspricht man sich doch selbst, wenn man doch seit Monaten hier schreibt, dass es anders ist.

Trotzdem hat PuckX2 natürlich recht, nach Partisanenart (so hatte er es ja gemeint) kämpfen sie natürlich schon.

Über Jahre – sogar Jahrzehnte – hat das Assad-Regime ein komplettes System der Kontrolle und Demütigung perfektioniert. Geheimdienst, Polizei, Milizen - sie alle sind Werkzeuge eines Staates geworden, der nicht für seine Bürger da war, sondern gegen sie. Die Menschen werden gezwungen, den Diktator so zu loben, als wäre er Gott. Gegner wurden gedemütigt, ihrer Menschlichkeit beraubt und zerquetscht – auf eine Weise, die darauf abzielt, ihre Würde In der Öffentlichkeit gezwungen zu krabbeln, zu bellen und sich nackt auszuziehen - nicht zufällig, sondern als Teil eines kompletten Systems, das auf absoluter Unterwerfung basiert.

Dann gingen die Mutigen auf die Straße. In Homs, in Arda, in Aleppo. Fordere Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie. Sie wollten ein anderes Syrien und hatten jedes Recht damit.

Doch heute scheint es, als würden die neuen herrschenden Kräfte in weiten Teilen Syriens – sei es Islamisten, lokale Milizen oder regionale Leaders – oft die gleiche Taktik des Regimes anwenden, das sie zuvor bekämpft haben. Sie unterdrücken Minderheiten, verfolgen Menschen unterschiedlicher Meinung und demütigen ihre Gegner - in Sprache, in Symbolen und in der Praxis von Gewalt. Das Regime hat sich nicht geändert - nur darüber haben sich die Flaggen geändert.

Vielleicht ist das Problem nicht nur der Löwe.
Vielleicht reicht es nicht, einen Diktator zu stürzen - wenn die Mentalität, die es möglich gemacht hat, so bleibt, wie sie ist.
Der vielleicht tiefste Osten liegt in der politischen Kultur, in autoritären Erziehungsstilen, in einem sozialen Verständnis von Macht, das auf Unterwerfung statt Verantwortung beruht.

Im Ehrenbegriff, das sich schnell zu Gewalt verwandelt.
In einer elterlichen Struktur gilt Kritik als Verrat.
In einer religiösen Praxis wird sie oft zu einem Werkzeug der politischen Unterdrückung.

Das sind nicht nur politische, sondern tiefgreifende kulturelle Angelegenheiten. Und es geht über Menschen und Leaders . Wenn Unterdrückung normal wird und wenn Gewalt ein legitime Mittel ist, um die Macht zu erhalten - dann kann jede Revolution sie auf den Kopf stellen. Und genau das ist in Teilen Syriens passiert

 

ahmad mansour

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

https://www.aa.com.tr/en/europe/netherlands-lists-israel-among-countries-posing-threat-to-it-for-1st-time/3640341?fbclid=IwQ0xDSwLzadpleHRuA2FlbQIxMQABHrBUs1P3RgnubQGXV3_IIRy6e9EXkPJ3YpC15eD0R6SuTeaHI60BCrayYWu4_aem_oyj48NtkbR6GD9a2RKn5PA

ROTTERDAM, Niederlande

Die Niederlande haben Israel erstmals in ihre Liste der Staaten aufgenommen, die eine Bedrohung für das Land darstellen. Dies geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der wichtigsten Anti-Terror-Behörde des Landes, dem niederländischen Nationalen Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung (NCTV), hervor.

Das Dokument mit dem Titel „Bewertung der Bedrohungen durch staatliche Akteure“ weist auf Versuche Israels hin, die niederländische öffentliche Meinung zu manipulieren und politische Entscheidungen durch Desinformationskampagnen zu beeinflussen.

Ein im Bericht erwähnter Vorfall betrifft ein Dokument, das im vergangenen Jahr von einem israelischen Ministerium über inoffizielle Kanäle an niederländische Journalisten und Politiker verteilt wurde. Der Bericht behauptete, das Dokument enthalte ungewöhnliche und unerwünschte persönliche Daten niederländischer Bürger, nachdem es während einer Kundgebung von Fans des Fußballvereins Maccabi Tel Aviv in Amsterdam zu Spannungen gekommen war.

Der NCTV äußerte außerdem Bedenken hinsichtlich zunehmender Drohungen Israels und der USA gegenüber dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Diese Drohungen könnten die Arbeit des Gerichtshofs beeinträchtigen, so der Bericht.

Als Sitz mehrerer internationaler Rechtsinstitutionen wurde den Niederlanden eine „besondere Verantwortung“ für den Schutz ihrer Aktivitäten angesichts des externen Drucks zugeschrieben.

Obwohl das NCTV zuvor Bedenken hinsichtlich israelischer Spionagesoftware und Überwachungsinstrumente geäußert hatte, wird Israel in diesem Bericht im Spionageabschnitt nicht namentlich erwähnt.

vor 3 Stunden schrieb Frank M:

Ja, schon. Aber das ist nun schon 19 Jahre her. 
Da haben schon ganz andere Parteien ein merkwürdiges Eigenleben entwickelt. 

Ach Frank, wegen solch sinnfreier Rechthabereien lohnt der Disput mit manchen Foristen einfach nicht. 

Niemand bezeichnet die Hamas als "Armee" weil dafür nicht nur die formellen Vorraussetzungen fehlen.

Und ob man sie jetzt Partisanen, Terroristen oder Freiheitskämpfer nennt, ist keine wirklich formelle Frage, sondern eine der Perspektive.

Und je mehr Unrecht von Israel ausgeht , um so mehr verschiebt sich die Perspektive, besonders bei den Betroffenen. 

Bearbeitet ( von MatthiasM)

Interessant.

Derjenige, der auf meinen post an puckx2!!! reagiert,  mit einem Wikiartikel ob der Begriffserklärung,  nachdem das Thema zwischen mir u Puck schon durch war, ist derjenige, der sagt solche Diskussionen lohnen sich nicht u es seien Rechthabereien. Wozu dann der Wikiartikel u ein weiterer post? 😄😄😄😄

Super, nen Witz in so nem ernsten Faden kann ja auch die Stimmung aufhellen! 😁 

Die Perspektive auf eine Terrorgruppe sollte sich nicht verschieben, finde ich. Egal, was andere tun. Aber jeder wie er meint.

 

Bearbeitet ( von Nitsrekds)

"Wir sehen positive Anzeichen“, hatte Kaja Kallas nach dem letzten Treffen der EU-Außenminister über die humanitäre Lage im Gazastreifen gesagt. Mehr Lkws mit Hilfsgütern, mehr offene Übergänge, mehr reparierte Stromleitungen. Das war Mitte des Monats, und es klang hoffnungsvoll. Die Vereinbarung, welche die EU-Außenbeauftragte mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar ein paar Tage zuvor getroffen hatte, schien zu wirken. Die Minister sahen davon ab, über konkrete Sanktionen gegen Tel Aviv zu reden – und vertagten sich auf Ende August. Zehn Tage später ist von der Aufbruchsstimmung nichts mehr zu spüren. Die Lage in Gaza ist katastrophal. An Verteilstellen werden Menschen getötet, Kinder verhungern. Und in Brüssel ist die Sanktionsdebatte neu entbrannt.

Philippe Lazzarini, der Leiter des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA, zitierte am Donnerstag auf der Plattform X einen Mitarbeiter aus dem Gazastreifen mit den Worten: „Die Menschen in Gaza sind weder tot noch am Leben. Sie sind wandelnde Leichen.“ Nach Angaben seiner Organisation ist inzwischen eines von fünf Kindern in Gaza-Stadt unterernährt. Die meisten Kinder seien schwach, ausgemergelt und vom Tod bedroht. Das Gesundheitsministerium, das teilweise von der Hamas kontrolliert wird, teilte mit, seit dem Kriegsbeginn seien mindestens 122 Menschen im Gazastreifen verhungert, die meisten in den vergangenen Wochen.

Hunderte Zivilisten an den Verteilzentren getötet

Das Immunsystem der Menschen breche wegen der Unterernährung zusammen, ihre Körper könnten sich nicht mehr gegen grassierende Krankheiten zur Wehr setzen, berichten örtliche Journalisten. Lazzarini erklärte, hungernde Eltern seien nicht mehr in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Ein Bericht des UN-Nothilfebüros OCHA zeichnete nicht nur ein düsteres Bild über die humanitäre Lage, sondern auch von den Bedingungen, unter denen die wenigen Hilfsgüter, die noch in den Gazastreifen kommen, verteilt werden. Menschen, die auf Nahrungsmittel warteten, seien unter Feuer israelischer Panzer und Scharfschützen geraten. Es komme zu Plünderungen durch verzweifelte Menschen. Die seien gezwungen, zu fasten, Brot für die Kinder zu rationieren und Essbares im Müll zu suchen. Viele Haushalte hätten berichtet, dass Familienmitglieder ihr Leben riskierten, um Lebensmittel von militarisierten Verteilungsstellen zu erhalten, oft ohne Erfolg. Die Verteilzentren der Gaza Humanitarian Foundation, die unter israelischer Regie maßgeblich für die Ausgabe von Hilfsgütern verantwortlich sind, werden als „Todesfallen“ kritisiert.

Hunderte Zivilisten wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO durch israelische Soldaten an den Verteilzentren getötet. Den international erhobenen Vorwurf, die humanitäre Hilfe zu militarisieren, weist die israelische Regierung mit dem Hinweis zurück, es gehe darum, zu verhindern, dass die Hamas Hilfe für eigene Zwecke abzweige.

Von der Leyen: „Die Bilder aus Gaza sind unerträglich“

Auch die EU ist erschrocken über die Entwicklung. „Die Tötung von Zivilisten, die in Gaza Hilfe suchen, ist nicht zu rechtfertigen“, schrieb Kallas am Dienstag auf X. Sie habe abermals mit Saar gesprochen und klargestellt, dass die israelische Armee „aufhören muss, Menschen an Verteilungspunkten zu töten“. Darauf folgte die Drohung: „Alle Optionen bleiben auf dem Tisch, falls Israel seine Versprechen nicht einhält.“ Sogar die Kommissionspräsidentin schaltete sich ein. „Die Bilder aus Gaza sind unerträglich“, teilte Ursula von der Leyen mit. Aber was folgt daraus?

Einen Tag später, am Mittwoch, kamen die EU-Botschafter zusammen, eine ihrer letzten Sitzungen vor der Sommerpause. Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) berichtete erstmals über die Umsetzung des Abkommens – mit ernüchternden Zahlen, wie die F.A.Z. von Teilnehmern erfuhr. Vom 17. bis 21. Juli hätten lediglich 132 Lkw mit von den Vereinten Nationen koordinierter Hilfe den Gazastreifen erreicht, also im Schnitt nur 30 pro Tag. Vor der Vereinbarung, die am 11. Juli bekannt gegeben wurde, waren es nach Angaben eines leitenden Beamten etwa 20 am Tag gewesen, in den Tagen danach immerhin 80. Wichtig sei der Trend, hatte der Beamte gesagt. Am Mittwoch war klar: Er geht nicht nach oben, sondern nach unten. Auch die zweite Zahl war wenig ermutigend: In den fünf Tagen vor der Sitzung seien gerade einmal 80.000 bis 120.000 Liter Treibstoff nach Gaza gelangt. Der ist nötig, um Hilfe zu verteilen. Doch reicht diese Menge bloß für einen Tag.

Im Raum kam Unruhe auf. Botschafter von ungefähr zehn Staaten beklagten die mangelnde Umsetzung der Vereinbarung, einige auch die Vereinbarung selbst. Wobei das gar nicht so einfach ist, weil der EAD die Details bisher für sich behält. Zwar wurde der F.A.Z. aus sicherer Quelle bestätigt, dass Israel sich verpflichtet habe, mindestens 160 Lastwagen der UN-Organisationen am Tag nach Gaza hineinzulassen, doch erfuhren die Staaten selbst nichts dergleichen. Kallas und Saar haben Stillschweigen vereinbart, mit Rücksicht auf Kritiker in der israelischen Regierung. Unter den Wortführern am Mittwoch waren nicht nur jene EU-Staaten, die schon seit Langem Sanktionen gegen Israel ­fordern, sondern auch die Niederlande und Frankreich. Ob die EU-Kommission Schritte gegen Israel vorbereite, wollte ein Botschafter wissen. Er bekam keine klare Antwort. Der Tenor der Debatte wurde anschließend so zusammengefasst: Mit einer Reaktion könne man unmöglich bis Ende August warten.

Der Kommission kommt eine zentrale Rolle zu, weil sie bei fast allen Optionen für Sanktionen, die Kallas den Staaten vorgelegt hat, das Initiativrecht hat. Allerdings erfordern die meisten Maßnahmen mindestens eine qualifizierte Mehrheit. Die war bisher nicht in Sicht, weil Deutschland, Italien und fünf weitere Staaten Israel nicht an den Pranger stellen wollen. Allerdings wird in Brüssel auch wahrgenommen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Ton gegenüber Tel Aviv verschärft hat. Wenn Merz das Lager wechsele, sagt ein Diplomat, könne man den Druck auf Israel erhöhen. Dafür sei es freilich entscheidend, ergänzt ein zweiter Diplomat, dass die Kommission einen konkreten Vorschlag auf den Tisch lege – nur dann werde Bewegung in die Sache kommen."
https://zeitung.faz.net/faz/politik/2025-07-26/f00a22cdbf781d48569a76f81e5f5572/?GEPC=s9

Übersetzung aus dem Hebräischen ist etwas holprig :

 

Der israelische Militäranalyst Avi Issacharoff (Maariv) berichtet, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu den rechtsextremen Minister Bezalel Smotrich effektiv zum de-facto-Kriegschef im Gaza ernannt hat und das offizielle Militär

Laut Issacharoff befindet sich die israelische Armee in einem Chaoszustand, wobei politische Entscheidungen unberechenbar getroffen und von der strategischen Planung abgekoppelt werden. Er sagt, Israel habe den größten Teil seines Einflusses gegen die bewaffneten palästinensischen Fraktionen in Gaza ausgeschöpft.

Smotrich hat angeblich Netanjahu unter Druck gesetzt, wöchentlich 4.500 humanitäre Hilfslkw zu blockieren, was stattdessen nur ein paar Hundert erlaubt hat. Er drängte auch auf den Bau einer sogenannten „humanitären Stadt“ in Rafah als zukünftige Vertriebszone und auf die Schaffung des „Morag-Korridors“, der als Schritt hin zu dauerhafter Vertreibung angesehen wird.

Issacharoff fügt hinzu, dass es dem IDF-Generalstab an Entschlossenheit mangelt, sich politischen Launen zu stellen, und dass Armeeoffiziere sich beschwert haben, dass widersprüchliche zivile Richtlinien aus der politischen Echelon die Armee in wenig mehr als eine „Löschkraft“

Deutschland unterstützt eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt. Eine Zweistaatenlösung bedeutet die Existenz und Anerkennung zweier Staaten, also Israels und Palästinas. Insofern muss jede Regierung, die eine Zweistaatenlösung unterstützt, sowohl Israel als auch Palästina anerkennen, schon aus Gründen der Logik.

https://taz.de/Debatte-um-Anerkennung-Palaestinas/!6099225/

vor einer Stunde schrieb JörgTe:

Deutschland unterstützt eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt. Eine Zweistaatenlösung bedeutet die Existenz und Anerkennung zweier Staaten, also Israels und Palästinas. Insofern muss jede Regierung, die eine Zweistaatenlösung unterstützt, sowohl Israel als auch Palästina anerkennen, schon aus Gründen der Logik.

https://taz.de/Debatte-um-Anerkennung-Palaestinas/!6099225/

Müsste! 
 

Das wird aber solange nicht passieren, solange die Zionisten so starken Einfluss auf unsere Politik haben. 
 

Da wurde zB der Freundeskreis Israel , in der viele CDU Politiker engagiert sind, gegründet.
 

Auch die neue Bildungsministerin Prien von der CDU und Jüdin. 
Die aktuell bemängelt das im Schulunterricht die "Israelische Sicht" nicht genügend berücksichtigt wird. Also zu links ist. 

Soll jetzt auch dort die Hasbara im Unterricht Einzug halten ? 

Während "Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden" , liberale Juden , als Extremisten nun vom Verfassungsschutz beobachtet werden. 
 

Der angebliche Kampf gegen Antisemitismus ist letztendlich nur ein Kampf gegen Stimmen die sich gegen den Zionismus , als rechts nationale Ideologie wenden.

Bearbeitet ( von Frank M)

vor 15 Minuten schrieb Frank M:

Müsste! 

Das wird aber solange nicht passieren, solange die Zionisten so starken Einfluss auf unsere Politik haben. 

Sagen wir so: Einer Zweistaatenlösung müssten - vor allen anderen - die zwei betroffenen Staaten zustimmen. Beide. Nur einer der beiden reicht nicht.

Womit wir wieder am Anfang (1948) sind.

Zitat

Denn eine der besten Karten der russischen Propaganda ist: dass sich weiterer Widerstand nicht lohnt, weil Russland durch seine Gleich­gültigkeit gegenüber dem Leben sowieso siegt.

Es wäre ein schwerer Fehler, Russland zu unterschätzen. Es gibt kaum ein Land mit so durchgängiger Erfahrung mit Kriegen. Und mit einer Politik, die Kriege fast unvermeidlich macht.

https://www.republik.ch/2025/07/24/die-russische-dreifachblamage

vor einer Stunde schrieb fgee:

Sagen wir so: Einer Zweistaatenlösung müssten - vor allen anderen - die zwei betroffenen Staaten zustimmen. Beide. Nur einer der beiden reicht nicht.

Womit wir wieder am Anfang (1948) sind.

Die Zionisten ? Was hat es denn gebracht bislang, die Selbstverwaltung. Nur Mord. Unterdrückung und elend.

 

vor einer Stunde schrieb Frank M:

Müsste! 
 

Das wird aber solange nicht passieren, solange die Zionisten so starken Einfluss auf unsere Politik haben. 
 

Da wurde zB der Freundeskreis Israel , in der viele CDU Politiker engagiert sind, gegründet.
 

Auch die neue Bildungsministerin Prien von der CDU und Jüdin. 
Die aktuell bemängelt das im Schulunterricht die "Israelische Sicht" nicht genügend berücksichtigt wird. Also zu links ist. 

Soll jetzt auch dort die Hasbara im Unterricht Einzug halten ? 

Während "Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden" , liberale Juden , als Extremisten nun vom Verfassungsschutz beobachtet werden. 
 

Der angebliche Kampf gegen Antisemitismus ist letztendlich nur ein Kampf gegen Stimmen die sich gegen den Zionismus , als rechts nationale Ideologie wenden.

Bei dir hört sich Israeli und Zionist immer nach einem Ersatzbegriff für Jude an. Obwohl. Den benutzt du ja auch gerne als ob es in Israel nur Juden gäbe.

ich warte nur noch auf den tag wo du von 1/2 und 1/4 Jude anfängst zu differenzieren.

Duemmmliche Diffamierung!

vor 25 Minuten schrieb MatthiasM:

Duemmmliche Diffamierung!

Was tut es denn bitte zur Sache ob Frau Prien Jüdin, Buddhistin oder Atheistin oder in einer evangelischen Freikirche ist ?
Aber es war klar das F. das in den Kontext seiner verschwurbelten Verschwörungstheorien bringt.

Es tut nicht zur Sache. Es dient einzig und allein dem antisemitischen Narrativ . 
Frau Prien wird so ein Puzzlestein im rechtsgerichteten Sprachbild. 
 

„Die Zionisten….“

“Die Juden“…

“Die CDU“…

und jetzt auch

 

“Die jüdische CDU Ministerin“…

Hätte genauso gut reingepasst wenn die Ministerin links grün versifft gewesen wäre. 
weil

“Die Grünen“ sind ja genauso an allem Schuld wie „Die Juden“.

30er Zonen. TÜV nach 1 Jahr. Tempolimit auf Autobahnen. Windräder. Kein Schnitzel mehr in der Kantine. Wärmepumpen. Das man seine Meinung nicht mehr frei sagen darf. Impfungen. Rente bis 70. Frauen beim Schraubertreffen statt am Herd. Kopftuchträgerinnen. 
 

ich habe letztens einen AFD Influencer geschaut der Loriots Kritik aus dem Jahr 1979 in sein Verschwörungsweltbild einpasste und Loriot zum Schnellmerker und vorreiter der AFD Bewegung machte. 

Aber die Alternative die Loriot heraufbeschwor war nicht die AFD sondern es kamen die Grünen, in Turnschuhen und mit langen Haaren. Strickend und umweltbewegt. 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

Noch mehr Antisemiten:

"

Erstmals bezeichnen israelische NGOs das Vorgehen im Gazastreifen als Völkermord

B'Tselem und Ärzte für Menschenrechte kritisieren die eigene Regierung regelmäßig. Nun haben die beiden israelischen Nichtregierungsorganisationen ihrer Regierung einen Genozid an Palästinensern in Gaza vorgeworfen. Ein Novum."

https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-krieg-erstmals-bezeichnen-israelische-ngos-das-vorgehen-im-gazastreifen-als-voelkermord-a-b4b3b740-7d77-4fb0-aebe-c45b553980dc

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