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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

vor 52 Minuten schrieb JörgTe:

Und wir Menschen so?

Versklaven, missbrauchen, foltern, misshandeln und nutzen andere Menschen aus und wenn die im Weg sind, eine andere Meinung haben oder gar im industriell-kapitalistischen Komplex nicht mehr verwertbar sind, dann werden die ermordet oder erhungert.

vor 2 Stunden schrieb fgee:
vor 3 Stunden schrieb RalphB:

Ich würde Dich mal bitten, in einer ruhigen Minute einfach mal zu überlegen, wie es für Dich wäre, wenn schon Deine Eltern und Großeltern vertrieben und in wirtschaftlicher Not leben würden. 

Gerne. Vor zweihundert Jahren sind die Schweizer zu Hundertschaften aus der Schweiz nach Amerika ausgewandert. Aus purer wirtschaftlicher Not. Und haben dort, jenseits des Teichs, Ortschaften wie New Glarus, New Berne, usw. ...

Ok, also die Schweizer Siedler (u.a.) haben sich dort ausgebreitet und raubten den ansässigen Tuscarora ihr Land. Als die Ureinwohner aufbegehrten wurden sie nach bitteren Kämpfen mit Hilfe der Milizen besiegt und Überlebende als Sklaven verkauft. Und was sagt uns das?

Bearbeitet ( von magoo)

vor 2 Stunden schrieb Auto nom:

domestizierte Tiere

Sind dennoch Jäger und immer hungrig, manchmal wurde ich schon gefragt: ist das ein Wolf?

vor 1 Stunde schrieb JörgTe:

das ganze Gemetzel

Also, nee. Unsere sind immer online, wenn wir das Grundstück verlassen, das wäre sonst unverantwortlich - grade bei der Rasse. Zudem kacken sie dann nicht auf die Felder der Agrarier, sondern aufräumbar am Wegrand ( Papiertüte - no Plastik) oder im Wald um die Ecke.
 

vor 23 Minuten schrieb magoo:

Und was sagt uns das?

Das sagt uns, dass du ein Meister im Verdrehen von Aussagen bist. Das macht dich unsexy.

Nein, das sagt uns, dass dein Beispiel nach hinten losgeht wenn man ihm auf den Zahn fühlt. Die Tuscarora waren anscheinend ein Irokesen Stamm. Möglicherweise gab es damals keine "Iro-Freunde" die den Schweizern mit Vorhaltungen auf den Keks gingen. Das waren noch sexy Zeiten für Siedler ...

Zitat

Gesundheit unter Beschuss

Gastkommentar von Felix Litschauer

Krankenhäuser werden häufiger zu Kriegszielen, weil ihre medizinische Neutralität nicht geachtet wird. Die Genfer Konvention schützt sie nicht genug.

https://taz.de/Mehrere-tausend-Angriffe/!6103124/

Da werden die Fundamente der Menschlichkeit untergraben!

Ich hab den Schizo mit seinen zwei Accounts mal auf die Ignorierliste gesetzt. Ist gerade sehr angenehm nervenschonend. Auch viel übersichtlicher und man muß nicht mehr endlos scrollen, bis der Finger abfällt.Doch...ganz angenehm, bis jetzt. 😊

 

  • Ersteller
vor 27 Minuten schrieb PuckX2:

Ich hab den Schizo mit seinen zwei Accounts...

Ok, und was liest Du jetzt den ganzen Tag über?

vor 12 Minuten schrieb RalphB:

Ok, und was liest Du jetzt den ganzen Tag über?

Elektroschaltpläne von Citroen ? Sind mindestens genau so verwirrend und manchmal schwer zu verstehen 😁

vor einer Stunde schrieb RalphB:

Ok, und was liest Du jetzt den ganzen Tag über?

Da muss ich, teilweise mit vielen Überstunden, arbeiten gehen, damit mit meinen Steuergeld solche Mitmenschen finanziert werden können, die 24/7 solche Foren mit ihren abstrakten, empathielosen Absonderungen zupflastern können. 😉😎 

Passend zum heutigen Tag:

Wie sehr sich das alles ähnelt. Auch bei unserem Treffen wird über ein Land verhandelt ohne das Vertreter des Landes Mitsprache haben. 

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor 9 Stunden schrieb PuckX2:

solche Mitmenschen

Tut mir ja Leid, dass du meine Rente finanzieren musst, nach 53 Arbeitsjahren ( zu meinem Glück nicht nur) im Handwerk hatte ich dann leider schon unbedeutende Zipperlein 😉

vor 12 Stunden schrieb fgee:

Das sagt uns

Und was sagt uns der völkerrechtswidrig genehmigte Siedlungsbau im Westjordanland? Dient das auch der Verteidigung oder ist das Vertreibung, Landnahme im Osten?
Bist du als Israelfreund damit einverstanden?

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-siedlungsbau-westjordanland-kritik-100.html

…Israels Finanzminister Smotrich drohte neben neuen Siedlungen auch mit der Annexion des Westjordanlands, sollte im kommenden Monat ein palästinensischer Staat anerkannt werden. "Ihr habt keine Chance, es wird keinen palästinensischen Staat geben", sagte Smotrich während einer Pressekonferenz, gerichtet an mehrere Länder, die im September bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Anerkennung verkünden wollen...

»Niemand in der israelischen Armee hat saubere Hände.
[...] Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel, das nichts Extremes, nichts Außergewöhnliches ist, sondern etwas ganz Alltägliches und Banales. 
Ich habe 14 Monate lang in Hebron gedient, und während wir hier sitzen und diese Diskussion führen, gibt es zwei Militärpatrouillen, deren Aufgabe es ist, das zu tun, was wir im Militär als „unsere Präsenz spürbar machen” bezeichnen. Was bedeutet das? 
Die militärische Logik besagt Folgendes: Wenn die Palästinenser das Gefühl haben, dass die IDF immer und überall präsent ist, werden sie Angst haben, anzugreifen. Was tun Sie also, um ihnen dieses Gefühl zu vermitteln? Sie machen Ihre Präsenz spürbar. Sie beginnen Ihre Nachtpatrouille von 22:00 bis 6:00 Uhr, in der man acht Stunden lang durch die Straßen der Altstadt von Hebron läuft, in ein Haus einbricht – natürlich ein palästinensisches Haus, kein Haus, über das wir Informationen haben. 
Ich bin der Sergeant, ich leite die Patrouille, ich wähle ein zufälliges Haus aus, wecke die Familie, die Männer auf der einen Seite, die Frauen auf der anderen, durchsuche das Haus. Sie können sich die Dynamik selbst vorstellen. Ja, klettern Sie auf das Dach, springen Sie von einem Dach zum anderen, kommen Sie durch ein anderes Haus heraus, wecken Sie die Familie, und im Grunde genommen verbringt man so seine 8-Stunden-Schicht, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, seit September 2000, als die zweite Intifada begann, bis heute, ohne eine Sekunde Pause. 
Die Idee ist, dass jeder Palästinenser spürt, dass das Militär hier ist. Man weiß nicht, wann wir auftauchen, was wir tun werden, wann es enden wird, wie es aussehen wird. Im Militär wird es als „das Gefühl der Verfolgung erzeugen“ bezeichnet. 
Wenn das Ihre Mission ist, dann ist das keine Handlung eines einzelnen Soldaten oder Offiziers, sondern Ihre Mission. Es gibt keine Möglichkeit, das auf nette Art und Weise zu tun. Und welche Auswirkungen hat das auf die israelischen Soldaten, die diese Aufgabe ausführen müssen? Ich denke, wir leben in einer Realität, in der seit über zwei Dritteln unserer Existenz als Land, ja, seit 46 Jahren, dies unser nationales Projekt ist. Alle unsere Ressourcen werden dafür eingesetzt, die Kontrolle und Herrschaft über ein anderes Volk auszuüben, und das ist unser Projekt als Nation. In gewisser Weise wachsen israelische Männer in einem Land auf, in dem dies der Fall ist, und nicht nur Männer, sondern auch Frauen, denn man hört auch Aussagen von weiblichen Kampfsoldaten, und zwar aus Kampfeinheiten, denn immer mehr Kampfeinheiten stehen Frauen offen, und das ist natürlich ein ganz anderer Aspekt, über den ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann, sondern nur aus der Erfahrung meiner Kameraden, meiner weiblichen Kameraden, aber definitiv ja, so wächst man in einer Realität auf, in der man Kampfsoldat ist, in der Gewalt nicht die Antwort auf alles ist, sondern der Instinkt, mit dem man auf alles reagiert, und in der man andere beherrscht und daran gewöhnt ist, den anderen nicht als gleichwertig zu sehen.«

Yehuda Shaul, Mitbegründer von Breaking the Silence bei France24 im Oktober 2013

https://www.breakingthesilence.org.il/media/96736
Man beachte die Kategorien:
https://www.breakingthesilence.org.il/testimonies/database

»Es passiert fast jede Nacht. Ohne Vorwarnung, ohne Durchsuchungsbefehl, ohne Gerichtsbeschluss. Während Sie friedlich schlafen, wird eine palästinensische Familie abrupt geweckt.

Ihre Kinder haben sich in einem Zimmer versammelt und versuchen zu verstehen, warum sie plötzlich von maskierten Soldaten aus dem Bett gezerrt wurden. Diese stehen nun mitten in ihrem Wohnzimmer, fotografieren sie, öffnen ihre Schubladen und sprechen in gebrochenem Arabisch mit ihnen.

Wenn die Soldaten das Haus verlassen, hinterlassen sie weit mehr als nur ein Chaos im Wohnzimmer. Die palästinensische Familie bleibt traumatisiert zurück: Angst vor der nächsten Nacht, Kinder, die ins Bett machen, und das Gefühl, in ihrem eigenen Zuhause nicht sicher zu sein und die Kontrolle zu verlieren. Jeder derartige Überfall zerstört die grundlegendste Voraussetzung für Eltern – das Wissen, ihre Kinder beschützen zu können.

 Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) drangen israelische Sicherheitskräfte in den Jahren 2017 und 2018 6.402 Mal in die Häuser palästinensischer Familien ein. Dies geschieht routinemäßig und ohne richterliche Anordnung, ohne Hausverbot, ohne Durchsuchungs- oder Haftbefehl, oft völlig willkürlich und ohne jeglichen Verdacht gegenüber den Bewohnern des Hauses.

Einbrüche lassen sich immer mit Sicherheitsvorkehrungen rechtfertigen. Das ist vielleicht die einfachste Ausrede. Doch bei allem Respekt für Sicherheitsvorkehrungen: Seien wir ehrlich – das ist nicht die ganze Wahrheit. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Unser Bericht beschreibt detailliert die alltägliche Praxis von Einbrüchen, präsentiert eine rechtliche Analyse und beleuchtet die Folgen für die psychische Gesundheit palästinensischer Familien anhand von Aussagen palästinensischer und ehemaliger israelischer Soldaten.

 „A Life Exposed“ enthält Daten, die auf der Grundlage von 158 palästinensischen Zeugenaussagen von Yesh Din und 31 Interviews von Physicians for Human Rights mit palästinensischen Männern und Frauen, deren Häuser überfallen wurden, sowie 80 Interviews von Breaking the Silence mit israelischen Ex-Soldaten, die an Hausdurchsuchungen teilgenommen hatten, erhoben wurden. Unser Bericht zeigt unmissverständlich: Einbrüche des israelischen Militärs in palästinensische Häuser sind untrennbarer Bestandteil des Lebens unter israelischer Besatzung und des damit verbundenen Kontrollsystems über die Palästinenser.«

https://life-exposed.com/eng/

vor 2 Stunden schrieb Frank M:

»Niemand in der israelischen Armee hat saubere Hände.
[...] Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel, das nichts Extremes, nichts Außergewöhnliches ist, sondern etwas ganz Alltägliches und Banales. 
Ich habe 14 Monate lang in Hebron gedient, und während wir hier sitzen und diese Diskussion führen, gibt es zwei Militärpatrouillen, deren Aufgabe es ist, das zu tun, was wir im Militär als „unsere Präsenz spürbar machen” bezeichnen. Was bedeutet das? 
Die militärische Logik besagt Folgendes: Wenn die Palästinenser das Gefühl haben, dass die IDF immer und überall präsent ist, werden sie Angst haben, anzugreifen. Was tun Sie also, um ihnen dieses Gefühl zu vermitteln? Sie machen Ihre Präsenz spürbar. Sie beginnen Ihre Nachtpatrouille von 22:00 bis 6:00 Uhr, in der man acht Stunden lang durch die Straßen der Altstadt von Hebron läuft, in ein Haus einbricht – natürlich ein palästinensisches Haus, kein Haus, über das wir Informationen haben. 
Ich bin der Sergeant, ich leite die Patrouille, ich wähle ein zufälliges Haus aus, wecke die Familie, die Männer auf der einen Seite, die Frauen auf der anderen, durchsuche das Haus. Sie können sich die Dynamik selbst vorstellen. Ja, klettern Sie auf das Dach, springen Sie von einem Dach zum anderen, kommen Sie durch ein anderes Haus heraus, wecken Sie die Familie, und im Grunde genommen verbringt man so seine 8-Stunden-Schicht, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, seit September 2000, als die zweite Intifada begann, bis heute, ohne eine Sekunde Pause. 
Die Idee ist, dass jeder Palästinenser spürt, dass das Militär hier ist. Man weiß nicht, wann wir auftauchen, was wir tun werden, wann es enden wird, wie es aussehen wird. Im Militär wird es als „das Gefühl der Verfolgung erzeugen“ bezeichnet. 
Wenn das Ihre Mission ist, dann ist das keine Handlung eines einzelnen Soldaten oder Offiziers, sondern Ihre Mission. Es gibt keine Möglichkeit, das auf nette Art und Weise zu tun. Und welche Auswirkungen hat das auf die israelischen Soldaten, die diese Aufgabe ausführen müssen? Ich denke, wir leben in einer Realität, in der seit über zwei Dritteln unserer Existenz als Land, ja, seit 46 Jahren, dies unser nationales Projekt ist. Alle unsere Ressourcen werden dafür eingesetzt, die Kontrolle und Herrschaft über ein anderes Volk auszuüben, und das ist unser Projekt als Nation. In gewisser Weise wachsen israelische Männer in einem Land auf, in dem dies der Fall ist, und nicht nur Männer, sondern auch Frauen, denn man hört auch Aussagen von weiblichen Kampfsoldaten, und zwar aus Kampfeinheiten, denn immer mehr Kampfeinheiten stehen Frauen offen, und das ist natürlich ein ganz anderer Aspekt, über den ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann, sondern nur aus der Erfahrung meiner Kameraden, meiner weiblichen Kameraden, aber definitiv ja, so wächst man in einer Realität auf, in der man Kampfsoldat ist, in der Gewalt nicht die Antwort auf alles ist, sondern der Instinkt, mit dem man auf alles reagiert, und in der man andere beherrscht und daran gewöhnt ist, den anderen nicht als gleichwertig zu sehen.«

Yehuda Shaul, Mitbegründer von Breaking the Silence bei France24 im Oktober 2013

https://www.breakingthesilence.org.il/media/96736
Man beachte die Kategorien:
https://www.breakingthesilence.org.il/testimonies/database

»Es passiert fast jede Nacht. Ohne Vorwarnung, ohne Durchsuchungsbefehl, ohne Gerichtsbeschluss. Während Sie friedlich schlafen, wird eine palästinensische Familie abrupt geweckt.

Ihre Kinder haben sich in einem Zimmer versammelt und versuchen zu verstehen, warum sie plötzlich von maskierten Soldaten aus dem Bett gezerrt wurden. Diese stehen nun mitten in ihrem Wohnzimmer, fotografieren sie, öffnen ihre Schubladen und sprechen in gebrochenem Arabisch mit ihnen.

Wenn die Soldaten das Haus verlassen, hinterlassen sie weit mehr als nur ein Chaos im Wohnzimmer. Die palästinensische Familie bleibt traumatisiert zurück: Angst vor der nächsten Nacht, Kinder, die ins Bett machen, und das Gefühl, in ihrem eigenen Zuhause nicht sicher zu sein und die Kontrolle zu verlieren. Jeder derartige Überfall zerstört die grundlegendste Voraussetzung für Eltern – das Wissen, ihre Kinder beschützen zu können.

 Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) drangen israelische Sicherheitskräfte in den Jahren 2017 und 2018 6.402 Mal in die Häuser palästinensischer Familien ein. Dies geschieht routinemäßig und ohne richterliche Anordnung, ohne Hausverbot, ohne Durchsuchungs- oder Haftbefehl, oft völlig willkürlich und ohne jeglichen Verdacht gegenüber den Bewohnern des Hauses.

Einbrüche lassen sich immer mit Sicherheitsvorkehrungen rechtfertigen. Das ist vielleicht die einfachste Ausrede. Doch bei allem Respekt für Sicherheitsvorkehrungen: Seien wir ehrlich – das ist nicht die ganze Wahrheit. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Unser Bericht beschreibt detailliert die alltägliche Praxis von Einbrüchen, präsentiert eine rechtliche Analyse und beleuchtet die Folgen für die psychische Gesundheit palästinensischer Familien anhand von Aussagen palästinensischer und ehemaliger israelischer Soldaten.

 „A Life Exposed“ enthält Daten, die auf der Grundlage von 158 palästinensischen Zeugenaussagen von Yesh Din und 31 Interviews von Physicians for Human Rights mit palästinensischen Männern und Frauen, deren Häuser überfallen wurden, sowie 80 Interviews von Breaking the Silence mit israelischen Ex-Soldaten, die an Hausdurchsuchungen teilgenommen hatten, erhoben wurden. Unser Bericht zeigt unmissverständlich: Einbrüche des israelischen Militärs in palästinensische Häuser sind untrennbarer Bestandteil des Lebens unter israelischer Besatzung und des damit verbundenen Kontrollsystems über die Palästinenser.«

https://life-exposed.com/eng/

Einfach den Link setzen ohne den langen Erguss hätte vielleicht mehr Einschaltquoten gebracht.

Lawrow in Anchorage mit nem UdSSR Pulli.

Putins Traum von einer UdSSR 2.0.

vor 5 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Und was sagt uns der völkerrechtswidrig genehmigte Siedlungsbau im Westjordanland?

Das hatten wir hier schon mehrfach. Da das Westjordanland seit dem Zusammenbruch des osmanischen Reiches nie mehr zu einem "richtigen" Staat gehörte, sondern immer nur von fremden Staaten besetzt war (einen palästinensischen Staat gründet man nicht mit dem Maul, sondern mit Taten, Grundgesetzen, Institutionen), gilt nach wie vor das Recht des damals zusammengebrochenen osmanischen Reiches. Hier also das osmanische Landrecht. Dieses unterscheidet unbebautes "Staatsland" und bebautes "Privatland". Was mit dem Staatsland passiert, darüber entscheidet die Obrigkeit.

Zeige mir eine einzige israelische Siedlung, die im Rahmen des israelischen Siedlungsbaus gebaut wurde, die nicht auf Staatsland gebaut wurde.

Bearbeitet ( von fgee)

Die NZZ schreibt:

Eine Entflechtung, die ins Chaos führte: Vor 20 Jahren zog Israel aus dem Gazastreifen ab

Heute vor zwanzig Jahren vollzog Israel einen der folgenreichsten Schritte seiner Geschichte: den unilateralen Abzug aus dem Gazastreifen. Was ein Neuanfang in den Beziehungen zwischen Israeli und Palästinensern hätte werden können, markierte den Auftakt zu noch grösserer Gewalt.

 

vor 5 Minuten schrieb fgee:

Geht es auch ohne Fratzenbuch.

In dem Fall schwer.

vor 10 Minuten schrieb fgee:

Das hatten wir hier schon mehrfach

Ja und immer wieder ausgewichen.
Du bist also damit einverstanden, dass Palästinenser ( zumindest) vertrieben werden, um israelische Infrastruktur und Siedlungen zu bauen. Du gehst dabei davon aus, das Land sei leer bzw. Man könne es sich einfach aneignen?

 

Der Staat Palästina (arabisch دولة فلسطين, DMG Daulat Filasṭīn) ist ein De-facto-Staat in Vorderasien. Er beansprucht die Gebiete des Westjordanlandes mit Ostjerusalem und den Gazastreifen. Palästina wird von 147 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen als Staat anerkannt; das Nachbarland Israel, die USA, die deutschsprachigen Länder und einige weitere Staaten der westlichen Welttun dies hingegen nicht, pflegen aber offizielle Beziehungen zu ihm…

…2024 erklärte der Internationale Gerichtshofin einem Rechtsgutachten, dass Israel den Gazastreifen, das Westjordanland und Ostjerusalem völkerrechtswidrig besetze. Israel müsse alle israelischen Siedler aus den besetzten Gebieten evakuieren und den Schaden ersetzen, der durch die Besatzung entstanden sei.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Palästina_(Staat)

und ebd. an anderer Stelle:

Ab Ende des 2010er Jahrzehnts begannen israelische Siedlungsbewohner palästinensische Bauern gewaltsam von Landflächen im Westjordanland zu vertreiben. Innerhalb weniger Jahre dehnte sich die von israelischen Siedlern beanspruchte Landfläche im Westjordanland auf das doppelte der Siedlungsfläche aus. Laut Studien der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem und der Friedensbewegung Peace Now stieg die Zahl der Gewalttaten gegen Palästinenser zwischen 2019 und 2020 von 363 auf 507. In der ersten Hälfte 2021 wurden bereits 416 Fälle registriert. Dokumentiert ist, dass das israelische Militär bei Überfällen auf palästinensische Bauern nicht eingriff.

Das Argument des Staatslands ist doch nur vorgeschoben.

und hier:

https://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/israel-besetztes-palaestinensisches-gebiet/dok/2025/militaereinsatz-im-westjordanland-fuehrt-zur-vertreibung-unzaehliger-palaestinenser-innen

 

Noch was ( Wiki):

+972 Magazine ist ein im August 2010 von einem Kollektiv palästinensischer und israelischer Journalisten und Bloggerngegründetes unabhängiges, gemeinnütziges, linkes Online-Magazin mit Sitz in Israel und mit Mitarbeitern im Westjordanland und im Gazastreifen…
 

Warum erwähne ich die?

Deshalb:

BERLIN taz | Was den Krieg in Gaza angeht, gibt es selbst in der israelischen Regierung ein Problembewusstsein. Ihr Problem sind aber nicht etwa die ausgehungerten und ausgebombten Palästinenser oder die verbleibenden Geiseln. Ihr Problem besteht darin, wie man der Weltöffentlichkeit einen Krieg präsentabel machen kann, den viele Völkerrechtler und Menschenrechtsorganisationen als Völkermord betrachten.

„Wir stehen vor sehr schwierigen PR-Herausforderungen, und die größte davon ist die Verlängerung des Krieges“, sagte Premierminister Benjamin Netanjahu kürzlich auf die Frage des Portals ynet. „Das Außenministerium verfügt über ein riesiges Budget in Höhe von mehreren hundert Millionen Schekel für Propagandamittel, auf die ich hier nicht näher eingehen werde, was im digitalen Zeitalter von großer Bedeutung ist.“

Zu welchem Zweck einige dieser Schekel ausgegeben werden könnten, will eine neue Recherche der israelisch-palästinensischen Zeitschrift 972+ Magazine und des Portals Local Call nachgewiesen haben. Demnach habe das israelische Militär nach dem 7. Oktober 2023 eine Spezialeinheit geschaffen, deren Aufgabe es ist, Informationen aus Gaza zu beschaffen, um das Ansehen Israels in den internationalen Medien zu verbessern.

So habe die Einheit versucht, Belege zu finden, dass die Hamas Schulen und Krankenhäuser für militärische Zwecke nutzt. Mit eben diesem Verweis hat Israel immer wieder seine völkerrechtswidrigen Angriffe auf zivile Infrastruktur begründet. Darüber hinaus sollte die Einheit Journalisten in Gaza ausfindig machen, die man als Undercover-Hamasfunktionäre darstellen könne, heißt es weiter. Die Informationen seien auch an amerikanische Geheimdienste weitergegeben worden...
https://taz.de/Journalisten-in-Gaza/!6107213/

( man kann ja mal der rechtslastigen nzz was entgegensetzen)

vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt:

fgee schrub: Das hatten wir hier schon mehrfach

Ebby schrub: Ja und immer wieder ausgewichen.

Ebby, wir werden uns hier nie einig werden (und das darf auch so sein).

Heute vor zwanzig Jahren hat Israel den Gaza-Streifen geräumt. Es hätte ein Neuanfang werden können. Aber die Menschen in Gaza wollten gar keinen eigenen Staat aufbauen, sie wollten den Nachbarstaat niederreissen.

Das Grundproblem ist: Die Friedensbewegten denken, es gäbe Frieden, wenn die Zweistaatenlösung installiert wäre und die Palästinenser einen wirklich von Israel unabhängigen Staat hätten. – Das ist ein Irrtum. Sondern: Weil es nach islamischer Lesart gar keinen Judenstaat geben darf in Palästina, werden die Palästinenser erst Ruhe geben, wenn da eine Einstaatenlösung installiert ist. Und zwar eine arabische. Den eingängigen Slogan hierzu kennst du sicher von den Berichten über die zahlreichen Demonstrationen der vergangenen zwei Jahre.

Darum ist Israel gezwungen, die Palästinenser "klein zu halten". Tun sie das nicht, nimmt die Aggression gegen Israel zu, und das ist lebensgefährlich.  – Muss man nicht gut finden.

Edit: Beitrag umgeschrieben und gekürzt 

Bearbeitet ( von fgee)

vor einer Stunde schrieb Ebby Zutt:

 

Das Argument des Staatslands ist doch nur vorgeschoben.

 

Darum geht er auch nicht mehr drauf ein. Die absurde Erklaerung haette auch von Putin kommen koennen und liesse sich dann so zusammenfassen. Es ist und Wurst wer die Urkraine als Staat anerkennt, aus der Geschichte blablabla ... UDSSR, blablabla ......., deshalb erkennen wir das Staatsgebiet dir Ukraine  nicht an. 

Diese Beliebigkeit rechtfertigt auch den Terror der Hamas. 

vor 1 Stunde schrieb fgee:

Weil es nach islamischer Lesart gar keinen Judenstaat geben darf in Palästina, werden die Palästinenser

Zustimmung und bei Betrachtung der Menschheitsgeschichte setze ich deinen Satz so fort:
nie aufhören Israel zu bekämpfen.
Zumal Israel mit seinem Vorgehen bei den Betroffenen bestimmt keine Freunde gewinnt.
Es wird eine Palästinensische Legende entstehen vom heldenhaften ( ich könnte kotzen) Kampf (im Namen Gottes) und Widerstand gegen einen überlegenen Gegner, von der notwendigen Ertüchtigung der Jugend um den gerechten ( den immer alle Seiten für sich beanspruchen) Kampf fortzuführen und siegreich zu beenden.
Die Hamas und die Hisbolla ganz klar sind Terroristen. Das die israelische Regierung sich in diesem Krieg auf ein ähnliches Niveau begibt ist doch abseits jeder Menschlichkeit. Es wird Israel langfristig nicht gelingen, die Palästinenser klein zu halten, schon gar nicht so. Sie können sie verhungern lassen, vertreiben, traumatisieren ( was ja grade passiert), das Gedächtnis, die Geschichten werden nicht vergessen werden.
( die Geschichte der Juden selbst ist dafür bestes Beispiel).

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