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Krieg und Frieden - la fin de léspoir

Hervorgehobene Antworten

vor 16 Stunden schrieb MatthiasM:

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Nicht ganz! Ich rate mal, dass die Aussage von Smodrich aus einem "sozialen" Forum ist. Alter Trick: man sollte mindestens eine serioes Quelle finden, bevor man so etwas weiter verbreitet. Auch wenn es seine Haltung zuspitzt, faellt es einem doch auf dei Fuesse, wenn er es eben doch nicht woertlich gesagt hat. 

 

Gute Idee. Vielleicht nimmt Frank sich ja Deine Worte mal zu Herzen. Dass er bereits mehrfach der Sache leider einen Bärendienst geleistet hat mit Falschmeldungen, nimmt er ja von anderen nicht an.

vor 16 Stunden schrieb MatthiasM:

Kann man das im Forum nicht blocken? So wie die Ignorierliste fuer Nutzer, alle Links und Inhalte dieser Hyperventilationsmedien ausblenden. 

Dann würde trotzdem drüber geschrieben. Es hilft nur Eigenverantwortung. 

vor 44 Minuten schrieb Nitsrekds:

Dann würde trotzdem drüber geschrieben. Es hilft nur Eigenverantwortung. 

Genau. Nachprüfen, ob das was man mit anderen teilen möchte der Wahrheit entspricht. 

 

vor 47 Minuten schrieb Nitsrekds:

Gute Idee. Vielleicht nimmt Frank sich ja Deine Worte mal zu Herzen. Dass er bereits mehrfach der Sache leider einen Bärendienst geleistet hat mit Falschmeldungen, nimmt er ja von anderen nicht an.

Beratungsresistent nennt man das. :)

Heissa, was heißt das allah Franzjosef Brandt, hier kuschelt sich zusammen, was zusammen gehört?

Oder was den Pferdestärken im Nachhinein einfiel - brauten sie schon?

 

Bearbeitet ( von Steinkult)

vor 8 Stunden schrieb Steinkult:

... allah Franzjosef Brandt ... hier kuschelt sich zusammen, was zusammen gehört?

Wie das fein zusammensteckt

war Willi Strauss seit jesus pekt:

Von der Beratungsresistenz

lebt die Beraterresidenz.

vor 29 Minuten schrieb magoo:

jesus pekt:

Chapeau!!!

wäre ich jetzt Teil einer MännerWG, stünde der Link nackt und blank, quasi vonvornherein schuldig der Unlust sich damit zu beschäftigen.
Allein, ein Appeizer…

https://taz.de/7-Oktober-2023/!6114955/

 

Jede Betrachtung hat einen Anfangspunkt. Manchmal ist der nicht ganz eindeutig. Dann kommen das Huhn und das Ei ins Spiel. Wofür wir uns auch immer entscheiden: Der Anfangspunkt formt unsere Sichtweise und bestimmt, welche Schlussfolgerungen wir ziehen. Nehmen wir den 7. Oktober 2023, den Tag des Hamas-Massakers im Süden Israels. Die damalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete diesen blutigen Tag als „eine Zäsur für Israel, für unser Land, für die Welt“.

Und bei der Bundeszentrale für Politische Bildung heißt es: „Der Tag wird von jüdischen Communitys als,Einschnitt' beschrieben, der das Leben grundlegend verändert hat. Viele beginnen ihre Erzählungen genau mit der Erinnerung an diesen Tag, der für sie einen historischen Beginn oder Bruch in ihrer Geschichte darstellt. Eine Zäsur, ein Bruch, sogar der Beginn der Geschichte – eben ein Punkt, von dem aus man alles bewerten sollte, das anschließend geschieht.

Aus palästinensischer Perspektive ist der 7. Oktober dagegen kein isolierter Anfang, sondern das Ergebnis einer langen Serie von Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren sind. Sie setzen ihn in den Kontext einer brutalen israelischen Besetzung und der 16-jährigen völligen Isolierung des Gazastreifens vom Rest der Welt...

Das ist Quatsch was du da schreibst. Die lebten in ihrer Selbstverwaltung unter ihrer Terroristen Regierung. Und an diesem Krieg sind allein die Palis schuld. 

Lisei Luftvogel :


Liebe FreundInnen, Leserinnen, FollowerInnen, 
ich habe mir heute die Mühe gemacht, den Artikel von dem Journalisten Lorenzo D’Agostino, der gestern mit anderen 136 Global Sumud AktivistInnen freigelassen wurde, auf Deutsch zu übersetzen, weil ich der Ansicht bin, dass in Deutschland viel zu wenig über dieses Thema berichtet wird. Selbst im staatlichen italienischen Fernsehen wird tagtäglich über die Global Sumud Flotilla berichtet und wir (in Italien) verfolgen seit einem Monat ihre Reise übers Mittelmeer, die Angriffe in Tunis, auf hoher See südlich von Kreta, und schließlich die Festnahme auf internationalen Gewässern. Vier Abgeordnete und ein Landtagsabgeordneter waren mit unterwegs. Von der PD (italienische SPD), den Grünen und den Cinque Stelle.
Außerdem waren mehrere italienische JournalistInnen, ÄrztInnen, PflergerInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, KünstlerInnen, … dabei. Als die Flotilla unrechtmäßig auf internationalen Gewässern angegriffen wurde, haben die Gewerkschaften CGIL, Cobas und USB zum Generalstreik aufgerufen.
Alle 26 italienischen AktivistInnen, die gestern freigelassen wurden, erzählen von der grausamen Behandlung in israelischer Haft. Verschiedene Sender, wie das staatliche Fernsehen, mehrere Privatsender, Zeitungen waren gestern an den Flughäfen in Mailand und Rom anwesend, um die Freigelassenen zu interviewen.
Es folgt die Übersetzung aus dem Italienischen:
(Anmerkung an die italienischen LeserInnen: lest den Artikel bitte im Original und nicht in meiner deutschen Übersetzung)

Il Manifesto, 5.10.2025

Wir wurden verspottet, geschlagen und ohne Wasser gelassen.
Zwei Tage in einer Zelle in Israel

ANGRIFF IN DER DUNKELHEIT
Der Bericht unseres Mitarbeiters Lorenzo D'Agostino, der auf der
Sumud Flotilla gefangen genommen wurde.
Wir wurden am Donnerstag um 1:58 Uhr abgefangen. Auf mein Boot,
die Hio, die Teil der Mission der Global Sumud Flotilla war, stiegen
fünf israelische Soldaten, die ihre Maschinenpistolen mit
Laserzielgeräten auf uns richteten. Genau einen Monat nach der
Abfahrt aus Barcelona.
An Bord erlaubten uns die Soldaten, auf die Toilette zu gehen, zu
essen, zu trinken und zu rauchen. Sie entführten das Boot zum Hafen
von Ashdod. Wir blieben ein paar Stunden am Kai angedockt.
Bevor sie uns von Bord gehen ließen, wollte ein Soldat mit unserem
Kapitän sprechen: „My friend, my friend, listen to me, das wird dir
gefallen: Wenn Zwerge lange Schatten werfen, bedeutet das, dass die
Sonne tief steht.“ Das war das Letzte, was er zu uns sagte.

ALS WIR AUSSTIEGEN, hörte ich jemanden von den anderen Booten
der Mission rufen: Die Polizei wird noch schlimmer sein. Ich betrat
festen Boden und ohne dass ich es bemerkte, packte mich ein Polizist
am Arm und drehte ihn mir auf den Rücken, um mir so viel Schmerz
wie möglich zuzufügen. Dann mussten wir uns auf den Boden setzen,
auf eine Betonfläche.
Dort haben sie alle versammelt. Kurz vor mir war Greta Thunberg
ausgestiegen. Eine zweiundzwanzigjährige junge, mutige Frau. Sie
haben sie in die israelische Flagge gewickelt, als wäre sie eine
Kriegstrophäe.
Sie setzten sie in eine Ecke, ein Polizist sagte ihr, dass dies ein „special
place for a special girl” sei. Andere Polizisten stellten sich um sie
herum und machten Selfies mit Greta, die in die Flagge gezwängt war.
Dann gingen sie auf eine andere junge Frau los, Hanan. Sie zwangen
sie, sich vor die israelische Flagge zu setzen, damit sie sie anschauen
musste. Sie traten Menschen, befahlen uns, den Kopf zu senken und
auf den Boden zu schauen, wer den Blick hob, wurde auf die Knie
gezwungen. Ein älterer Aktivist urinierte sich voll.
Jeder Gegenstand, der an Palästina erinnerte, wurde weggerissen,
weggenommen, auf den Boden geworfen und mit Füßen getreten. Sie
rissen allen die Armbänder von den Handgelenken. Eine Frau wurde
zu Boden gezogen, weil ihr Armband nicht zerbrach. Es war nicht
einmal die palästinensische Flagge, sondern die somalische.
Ich blieb ein paar Stunden auf dem Beton sitzen, andere viel länger,
fünf oder sechs Stunden. Sie verlangten die Pässe der Italiener und
schickten uns durch die Einwanderungskontrolle. Dort öffneten sie
meinen Rucksack: Alles, was an Palästina erinnerte, wurde genommen
und in den Müll geworfen. In meiner Tasche fanden sie auch eine
Ausgabe des Korans und gerieten völlig außer sich, als hätten sie einen
Kurzschluss: Sie waren überzeugt, dass ich muslimischen Glaubens
sei, und zwei Stunden lang verspottete mich jeder Polizist, der an mir
vorbeikam.
In meiner Kosmetiktasche fanden sie rosa Feuchttücher und sagten zu
mir: „Du bist eine Frau“, lachten und klopften sich gegenseitig auf die
Schultern. Nach der Grenzkontrolle mussten wir uns ausziehen und
durften nur unsere Unterwäsche anbehalten. Wir wurden zweimal
verhört, nur bei einem davon war eine Anwältin anwesend. Sie fragten
uns, ob wir abgeschoben werden wollten, und schließlich kam die
Ankündigung: Wir kommen ins Gefängnis. Dort traf Itamar Ben Gvir,
Israels Minister für nationale Sicherheit, ein. Er wartete in Ashdod auf
uns, um sicherzustellen, dass wir wie Terroristen behandelt wurden,
weil er meinte, dass wir welche seien.
Er schrie uns an, dass wir Terroristen seien. Er stand direkt vor mir.
Vor seinen Augen wollten sich die israelischen Beamten als besonders
brutal zeigen: Sie verbanden uns die Augen und legten uns sehr enge
Plastikbänder um die Handgelenke.

SIE BRACHTEN UNS in einen Panzerwagen, nur mit einem leichten T-
Shirt bekleidet: Die Klimaanlage war auf Maximum gestellt, es war
wirklich kalt. In unserem Panzerwagen war ein junger Mann aus
Schottland, der es geschafft hatte, sich von den Kabelbindern zu
befreien, und mit Hilfe eines Italieners, Marco, lockerte er sie bei allen.
Als wir unsere Kameraden aus den anderen Panzerwagen aussteigen
sahen, hatten sie violette Hände. Einige hatten die Kabelbinder seit der
Festnahme an: Sie hatten die ganze Fahrt zum Gefängnis mit hinten
gefesselten Händen verbracht. Von zwei Uhr morgens bis vier Uhr
nachmittags.

IN DER ERSTEN NACHT durften wir nicht schlafen: Sie kamen, um uns
zu wecken, und zwangen uns alle aufzustehen, oder sie benutzten
Lautsprecher. In der zweiten Nacht mussten wir die Zellen wechseln.
Wir bekamen nie Mineralwasser, es gab nur Leitungswasser, das sehr
heiß war. Wir protestierten, schlugen gegen die Eisentüren, riefen
„Freies Palästina” und sangen „Bella Ciao”.
In der zweiten Zelle war ich mit dem damaligen stellvertretenden
türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu zusammen. Er hatte
einen gebrochenen Arm, der stark angeschwollen war. Er verband sich
selbst, weil man ihm weder Bandagen noch Schmerzmittel gab.
Medikamente gab man niemandem, nicht einmal einem Mann, der an
Epilepsie litt. Wir protestierten und verlangten einen Arzt.
Am zweiten Tag kam die konsularische Vertretung: Der italienische
Konsul fragte uns, ob wir misshandelt worden seien, und sagte uns,
wenn wir die Abschiebung unterschrieben hätten, würden sie uns am
nächsten Tag nach Italien zurückschicken.
Viele haben sich dazu entschlossen zu unterschreiben, aber ich weiß
nicht, was mit denen passiert ist, die es nicht getan haben. Es sitzen
noch immer fünfzehn Italiener in Haft. Ich habe unterschrieben: Es
war ein Dokument, in dem ich mich bereit erklärte, auf einen Prozess
zu verzichten und innerhalb von 72 Stunden abgeschoben zu werden.
Kein Schuldeingeständnis.
Es wurden neue Verhöre durchgeführt. Die Fragen stellte uns ein
Richter, ohne Anwalt. Wir haben um einen Anwalt gebeten, aber man
antwortete uns, dass dies nicht notwendig sei, es handele sich nur um
ein Gespräch. Wir haben dennoch geschwiegen.
Ich habe lediglich gesagt, dass ich Journalist bin, in Ausübung meines
Berufs, und dass ich ohne einen Anwalt oder konsularische
Unterstützung nichts weiter sagen würde.
Sie fragten mich, warum ich nach Gaza wollte, obwohl ich wusste, dass
es eine Blockade gegen Gaza gab. Anderen stellten sie andere, eher
„politische” Fragen, sie fragten nach den Muslimbrüdern.
In der folgenden Nacht gingen die Wachen gewalttätiger vor. Der
italienische Konsul war gerade gegangen, er war gekommen, um
weitere „Unterschriften” für die Abschiebung zu sammeln, als die
Spezialeinheiten eintrafen. Sie rissen die Zellentüren auf, richteten
ihre Gewehre mit Laserpointern auf uns und riefen uns zum Appell
auf. In einigen Zellen hetzten sie Hunde auf uns. In einer Zelle fanden
sie eine Inschrift: „Palästina”. Die Häftlinge hatten sie mit Resten von
Paprika und Leitungswasser geschrieben. Um sie zu entfernen,
schütteten die Polizisten Eimer mit Bleichmittel darüber, sodass die
Gefangenen in dieser Nacht auf durchtränkten Matratzen schlafen
mussten.

IN DIESER NACHT haben sie uns als Vergeltungsmaßnahme auf die
Zellen neu verteilt. Wir waren zu zehnt, wurden fünfzehn, sodass nicht
genug Platz für alle da war. Wir haben die Matratzen so gedreht, dass
wir alle unseren Kopf darauf legen konnten. In meiner Zelle waren
Maso Notarianni und ein Abgeordneter der Demokratischen Partei der
Lombardei, Paolo Romano.
Ich hatte das Gefühl, mich an einem wirklich barbarischen Ort zu
befinden, und hoffte insta ndig, dass diese Barbarei bald ein Ende
nehmen würde.
Gestern weckten sie uns sehr früh und luden uns in denselben
gepanzerten Wagen wie auf der Hinfahrt. Wir dachten, sie würden uns
zum Flughafen bringen, aber wir spähten trotzdem durch die Spalten
des gepanzerten Wagens, weil wir befürchteten, sie könnten uns in ein
anderes Gefängnis bringen.
Die Fahrt dauerte drei Stunden, es war sehr heiß, man konnte kaum
atmen. Wir baten um Wasser, man sagte uns, wir seien fast am Ziel. Am
Flughafen in Eliat. Sie setzten uns in ein Flugzeug nach Istanbul. Dort
wurden wir freudig empfangen, eine Propaganda im Stil von Erdogan:
Eine Abgeordnete seiner Partei empfing uns mit neuen Kleidern,
Schuhen für alle und Keffijehs. Am späten Abend stiegen wir in das
letzte Flugzeug Richtung Rom.

Lorenzo D’Agostino
Investigativer Journalist, spezialisiert auf Grenzpolitik

https://ilmanifesto.it/derisi-picchiati-senzacqua-due-giorni-in-cella-in-israele

 

Bearbeitet ( von Frank M)

vor 2 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Aus palästinensischer Perspektive ist der 7. Oktober dagegen kein isolierter Anfang, sondern das Ergebnis einer langen Serie von Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren sind. Sie setzen ihn in den Kontext einer brutalen israelischen Besetzung und der 16-jährigen völligen Isolierung des Gazastreifens vom Rest der Welt...

Das mag ja sein. Für mich stellt sich die Frage, woher das Geld für die Waffen kommt, wer die Kämpfer ausgebildet hat und ob man mit dem Geld nicht etwas besseres hätte anstellen können. Die Geschichte der 16-jährigen kompletten Isolation klingt zwar für die TAZ schön, aber wenn genug Geld da ist Waffen zu kaufen, Kämpfer auszubilden und kämpfen zu lassen - warum hat man mit diesem Geld nichts Produktives geschaffen? Der eingeschlagene Weg war nicht alternativlos...

vor 37 Minuten schrieb Frank M:

Liebe FreundInnen, Leserinnen, FollowerInnen, 
ich habe mir heute die Mühe gemacht, den Artikel von dem Journalisten Lorenzo D’Agostino, der gestern mit anderen 136 Global Sumud AktivistInnen freigelassen wurde, auf Deutsch zu übersetzen, weil ich der Ansicht bin, dass in Deutschland viel zu wenig über dieses Thema berichtet wird. Selbst im staatlichen italienischen Fernsehen wird tagtäglich über die Global Sumud Flotilla berichtet und wir (in Italien) verfolgen seit einem Monat ihre Reise übers Mittelmeer, die Angriffe in Tunis, auf hoher See südlich von Kreta, und schließlich die Festnahme auf internationalen Gewässern. Vier Abgeordnete und ein Landtagsabgeordneter waren mit unterwegs. Von der PD (italienische SPD), den Grünen und den Cinque Stelle.
Außerdem waren mehrere italienische JournalistInnen, ÄrztInnen, PflergerInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, KünstlerInnen, … dabei. Als die Flotilla unrechtmäßig auf internationalen Gewässern angegriffen wurde, haben die Gewerkschaften CGIL, Cobas und USB zum Generalstreik aufgerufen.
Alle 26 italienischen AktivistInnen, die gestern freigelassen wurden, erzählen von der grausamen Behandlung in israelischer Haft. Verschiedene Sender, wie das staatliche Fernsehen, mehrere Privatsender, Zeitungen waren gestern an den Flughäfen in Mailand und Rom anwesend, um die Freigelassenen zu interviewen.
Es folgt die Übersetzung aus dem Italienischen:
(Anmerkung an die italienischen LeserInnen: lest den Artikel bitte im Original und nicht in meiner deutschen Übersetzung)

Il Manifesto, 5.10.2025

Wir wurden verspottet, geschlagen und ohne Wasser gelassen.
Zwei Tage in einer Zelle in Israel

ANGRIFF IN DER DUNKELHEIT
Der Bericht unseres Mitarbeiters Lorenzo D'Agostino, der auf der
Sumud Flotilla gefangen genommen wurde.
Wir wurden am Donnerstag um 1:58 Uhr abgefangen. Auf mein Boot,
die Hio, die Teil der Mission der Global Sumud Flotilla war, stiegen
fünf israelische Soldaten, die ihre Maschinenpistolen mit
Laserzielgeräten auf uns richteten. Genau einen Monat nach der
Abfahrt aus Barcelona.
An Bord erlaubten uns die Soldaten, auf die Toilette zu gehen, zu
essen, zu trinken und zu rauchen. Sie entführten das Boot zum Hafen
von Ashdod. Wir blieben ein paar Stunden am Kai angedockt.
Bevor sie uns von Bord gehen ließen, wollte ein Soldat mit unserem
Kapitän sprechen: „My friend, my friend, listen to me, das wird dir
gefallen: Wenn Zwerge lange Schatten werfen, bedeutet das, dass die
Sonne tief steht.“ Das war das Letzte, was er zu uns sagte.

ALS WIR AUSSTIEGEN, hörte ich jemanden von den anderen Booten
der Mission rufen: Die Polizei wird noch schlimmer sein. Ich betrat
festen Boden und ohne dass ich es bemerkte, packte mich ein Polizist
am Arm und drehte ihn mir auf den Rücken, um mir so viel Schmerz
wie möglich zuzufügen. Dann mussten wir uns auf den Boden setzen,
auf eine Betonfläche.
Dort haben sie alle versammelt. Kurz vor mir war Greta Thunberg
ausgestiegen. Eine zweiundzwanzigjährige junge, mutige Frau. Sie
haben sie in die israelische Flagge gewickelt, als wäre sie eine
Kriegstrophäe.
Sie setzten sie in eine Ecke, ein Polizist sagte ihr, dass dies ein „special
place for a special girl” sei. Andere Polizisten stellten sich um sie
herum und machten Selfies mit Greta, die in die Flagge gezwängt war.
Dann gingen sie auf eine andere junge Frau los, Hanan. Sie zwangen
sie, sich vor die israelische Flagge zu setzen, damit sie sie anschauen
musste. Sie traten Menschen, befahlen uns, den Kopf zu senken und
auf den Boden zu schauen, wer den Blick hob, wurde auf die Knie
gezwungen. Ein älterer Aktivist urinierte sich voll.
Jeder Gegenstand, der an Palästina erinnerte, wurde weggerissen,
weggenommen, auf den Boden geworfen und mit Füßen getreten. Sie
rissen allen die Armbänder von den Handgelenken. Eine Frau wurde
zu Boden gezogen, weil ihr Armband nicht zerbrach. Es war nicht
einmal die palästinensische Flagge, sondern die somalische.
Ich blieb ein paar Stunden auf dem Beton sitzen, andere viel länger,
fünf oder sechs Stunden. Sie verlangten die Pässe der Italiener und
schickten uns durch die Einwanderungskontrolle. Dort öffneten sie
meinen Rucksack: Alles, was an Palästina erinnerte, wurde genommen
und in den Müll geworfen. In meiner Tasche fanden sie auch eine
Ausgabe des Korans und gerieten völlig außer sich, als hätten sie einen
Kurzschluss: Sie waren überzeugt, dass ich muslimischen Glaubens
sei, und zwei Stunden lang verspottete mich jeder Polizist, der an mir
vorbeikam.
In meiner Kosmetiktasche fanden sie rosa Feuchttücher und sagten zu
mir: „Du bist eine Frau“, lachten und klopften sich gegenseitig auf die
Schultern. Nach der Grenzkontrolle mussten wir uns ausziehen und
durften nur unsere Unterwäsche anbehalten. Wir wurden zweimal
verhört, nur bei einem davon war eine Anwältin anwesend. Sie fragten
uns, ob wir abgeschoben werden wollten, und schließlich kam die
Ankündigung: Wir kommen ins Gefängnis. Dort traf Itamar Ben Gvir,
Israels Minister für nationale Sicherheit, ein. Er wartete in Ashdod auf
uns, um sicherzustellen, dass wir wie Terroristen behandelt wurden,
weil er meinte, dass wir welche seien.
Er schrie uns an, dass wir Terroristen seien. Er stand direkt vor mir.
Vor seinen Augen wollten sich die israelischen Beamten als besonders
brutal zeigen: Sie verbanden uns die Augen und legten uns sehr enge
Plastikbänder um die Handgelenke.

SIE BRACHTEN UNS in einen Panzerwagen, nur mit einem leichten T-
Shirt bekleidet: Die Klimaanlage war auf Maximum gestellt, es war
wirklich kalt. In unserem Panzerwagen war ein junger Mann aus
Schottland, der es geschafft hatte, sich von den Kabelbindern zu
befreien, und mit Hilfe eines Italieners, Marco, lockerte er sie bei allen.
Als wir unsere Kameraden aus den anderen Panzerwagen aussteigen
sahen, hatten sie violette Hände. Einige hatten die Kabelbinder seit der
Festnahme an: Sie hatten die ganze Fahrt zum Gefängnis mit hinten
gefesselten Händen verbracht. Von zwei Uhr morgens bis vier Uhr
nachmittags.

IN DER ERSTEN NACHT durften wir nicht schlafen: Sie kamen, um uns
zu wecken, und zwangen uns alle aufzustehen, oder sie benutzten
Lautsprecher. In der zweiten Nacht mussten wir die Zellen wechseln.
Wir bekamen nie Mineralwasser, es gab nur Leitungswasser, das sehr
heiß war. Wir protestierten, schlugen gegen die Eisentüren, riefen
„Freies Palästina” und sangen „Bella Ciao”.
In der zweiten Zelle war ich mit dem damaligen stellvertretenden
türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu zusammen. Er hatte
einen gebrochenen Arm, der stark angeschwollen war. Er verband sich
selbst, weil man ihm weder Bandagen noch Schmerzmittel gab.
Medikamente gab man niemandem, nicht einmal einem Mann, der an
Epilepsie litt. Wir protestierten und verlangten einen Arzt.
Am zweiten Tag kam die konsularische Vertretung: Der italienische
Konsul fragte uns, ob wir misshandelt worden seien, und sagte uns,
wenn wir die Abschiebung unterschrieben hätten, würden sie uns am
nächsten Tag nach Italien zurückschicken.
Viele haben sich dazu entschlossen zu unterschreiben, aber ich weiß
nicht, was mit denen passiert ist, die es nicht getan haben. Es sitzen
noch immer fünfzehn Italiener in Haft. Ich habe unterschrieben: Es
war ein Dokument, in dem ich mich bereit erklärte, auf einen Prozess
zu verzichten und innerhalb von 72 Stunden abgeschoben zu werden.
Kein Schuldeingeständnis.
Es wurden neue Verhöre durchgeführt. Die Fragen stellte uns ein
Richter, ohne Anwalt. Wir haben um einen Anwalt gebeten, aber man
antwortete uns, dass dies nicht notwendig sei, es handele sich nur um
ein Gespräch. Wir haben dennoch geschwiegen.
Ich habe lediglich gesagt, dass ich Journalist bin, in Ausübung meines
Berufs, und dass ich ohne einen Anwalt oder konsularische
Unterstützung nichts weiter sagen würde.
Sie fragten mich, warum ich nach Gaza wollte, obwohl ich wusste, dass
es eine Blockade gegen Gaza gab. Anderen stellten sie andere, eher
„politische” Fragen, sie fragten nach den Muslimbrüdern.
In der folgenden Nacht gingen die Wachen gewalttätiger vor. Der
italienische Konsul war gerade gegangen, er war gekommen, um
weitere „Unterschriften” für die Abschiebung zu sammeln, als die
Spezialeinheiten eintrafen. Sie rissen die Zellentüren auf, richteten
ihre Gewehre mit Laserpointern auf uns und riefen uns zum Appell
auf. In einigen Zellen hetzten sie Hunde auf uns. In einer Zelle fanden
sie eine Inschrift: „Palästina”. Die Häftlinge hatten sie mit Resten von
Paprika und Leitungswasser geschrieben. Um sie zu entfernen,
schütteten die Polizisten Eimer mit Bleichmittel darüber, sodass die
Gefangenen in dieser Nacht auf durchtränkten Matratzen schlafen
mussten.

IN DIESER NACHT haben sie uns als Vergeltungsmaßnahme auf die
Zellen neu verteilt. Wir waren zu zehnt, wurden fünfzehn, sodass nicht
genug Platz für alle da war. Wir haben die Matratzen so gedreht, dass
wir alle unseren Kopf darauf legen konnten. In meiner Zelle waren
Maso Notarianni und ein Abgeordneter der Demokratischen Partei der
Lombardei, Paolo Romano.
Ich hatte das Gefühl, mich an einem wirklich barbarischen Ort zu
befinden, und hoffte insta ndig, dass diese Barbarei bald ein Ende
nehmen würde.
Gestern weckten sie uns sehr früh und luden uns in denselben
gepanzerten Wagen wie auf der Hinfahrt. Wir dachten, sie würden uns
zum Flughafen bringen, aber wir spähten trotzdem durch die Spalten
des gepanzerten Wagens, weil wir befürchteten, sie könnten uns in ein
anderes Gefängnis bringen.
Die Fahrt dauerte drei Stunden, es war sehr heiß, man konnte kaum
atmen. Wir baten um Wasser, man sagte uns, wir seien fast am Ziel. Am
Flughafen in Eliat. Sie setzten uns in ein Flugzeug nach Istanbul. Dort
wurden wir freudig empfangen, eine Propaganda im Stil von Erdogan:
Eine Abgeordnete seiner Partei empfing uns mit neuen Kleidern,
Schuhen für alle und Keffijehs. Am späten Abend stiegen wir in das
letzte Flugzeug Richtung Rom.

Lorenzo D’Agostino
Investigativer Journalist, spezialisiert auf Grenzpolitik

https://ilmanifesto.it/derisi-picchiati-senzacqua-due-giorni-in-cella-in-israele

 

Danke Frank, dass Du das übersetzt hast.

vor 17 Minuten schrieb Nitsrekds:

Danke Frank, dass Du das übersetzt hast.

Das hat Lisei Luftvogel übersetzt. Du hast schneller gelesen als ich den Namen noch einsetzen konnte. 
Ja, ja , ich weiß! 🙄
ich konnte mir den drolligen Namen ( nick)  nicht merken.
Der Feed war schon verschwunden, eh ich den rauskopieren konnte. 
Aber es geht ja eher um den Artikel als solches . 

 

Bearbeitet ( von Frank M)

vor 15 Minuten schrieb Frank M:

Das hat Lisei Luftvogel übersetzt. Du hast schneller gelesen als ich den Namen noch einsetzen konnte. 
Ja, ja , ich weiß! 🙄
ich konnte mir den drolligen Namen ( nick)  nicht merken.
Der Feed war schon verschwunden, eh ich den rauskopieren konnte. 
Aber es geht ja eher um den Artikel als solches . 

 

Richtig, es geht um den Artikel , daher umso wichtiger, dass er übersetzt wurde.

Ich war mir tatsächlich nicht sicher, war aber trotzdem davon ausgegangen, dass Du es übersetzt hast. (Notfalls mit KI Hilfe, das ist ja nicht verwerflich). Ich habe es ja auch erst nach ner Stunde gelesen.

Danke, dass Du es jetzt richtig gestellt hast.

vor einer Stunde schrieb Götz Kowalski:

an diesem Krieg sind allein

Die Ukrainer/ Kurden/ Tibeter/ Uiguren/ Rohingia/ …

Wenn du soviel mit PCs zu tun hast, wie du vorgibst, denkste offensichtlich auch nur binär.

vor einer Stunde schrieb Kugelblitz:

Für mich stellt sich die Frage, woher das Geld für die Waffen kommt

Na, aus den USA, die haben es der Idf ermöglicht, die Blockade 16 Jahre lang aufrecht zu erhalten.*
Folgende Frage: deine Nachbarn verriegeln dein Grundstück, niemand darf raus, Strom und Wasser gibt’s nur Stundenweise, Lebensmittel nur wenn du sie bezahlst - wenn’s Geld alle ist eventuell Spenden.
Kein Gericht der Welt hört dir zu, die Polizei arbeitet mit den Nachbarn zusammen.
Und jetzt kommt ein Eiertoller, gräbt einen Tunnel durch die Sperre und behauptet, er wolle dir helfen.
Wie freundlich bist du noch zu deinen Nachbarn?

( siehe oben, was ich GK antwortete, das ist bei vielen anderen Konfliktherden das gleiche Spiel - aktuell Mali & die Wagnertruppe z.B.)
Anbei wer hat seinerzeit die Taliban Bewaffnet und ausgebildet, da war doch was…

* und für die PLO, die die Hamas anfangs unterstützte - bis die die Wahl in Gaza gewonnen haben -, von uns ( Ölimporte aus arabischen Unterstützerstaaten).

vor 12 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Na, aus den USA, die haben es der Idf ermöglicht, die Blockade 16 Jahre lang aufrecht zu erhalten.*
Folgende Frage: deine Nachbarn verriegeln dein Grundstück, niemand darf raus, Strom und Wasser gibt’s nur Stundenweise, Lebensmittel nur wenn du sie bezahlst - wenn’s Geld alle ist eventuell Spenden.
Kein Gericht der Welt hört dir zu, die Polizei arbeitet mit den Nachbarn zusammen.
Und jetzt kommt ein Eiertoller, gräbt einen Tunnel durch die Sperre und behauptet, er wolle dir helfen.
Wie freundlich bist du noch zu deinen Nachbarn?

Das ist ein spannender Vergleich. Es scheint aber doch Nachbarn zu geben, wo noch was "geht".  Und irgendwoher bekomme ich trotzdem Geld und Waffen. Da ist doch was falsch.

vor 3 Minuten schrieb Kugelblitz:

Das ist ein spannender Vergleich. Es scheint aber doch Nachbarn zu geben, wo noch was "geht".  Und irgendwoher bekomme ich trotzdem Geld und Waffen. Da ist doch was falsch.

Die ganze Situation ist falsch. Und natürlich sind Unterdrückung und Rache keine guten Ratgeber - auf allen Seiten.
Wenn allerdings jemand Waffen haben möchte, das ist nie ein Problem:

https://frient.de/artikel/anhaltend-hohe-ruestungsexporte-in-kriegs-und-krisengebiete/

Brot für die Welt kritisiert vor allem die anhaltend hohen Genehmigungswerte für Rüstungsexporte in sogenannte Drittstaaten – damit sind Staaten außerhalb der EU und NATO gemeint. 2018 wurden von der Bundesregierung 53 Prozent der Einzelausfuhrgenehmigungen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro an Drittstaaten erteilt. Was laut den eigenen Grundsätzen der Bundesregierung die Ausnahme bleiben sollte, ist seit Jahren zur traurigen Realität und Regel deutscher Rüstungsexportpraxis geworden.

Rüstungsexporte an Jemen-Kriegskoalition

Traurigstes Beispiel einer fragwürdigen deutschen Rüstungsexportpraxis ist dabei der Krieg im Jemen. In dem Land im Süden der Arabischen Halbinsel spielt sich die weltweit größte humanitäre Katastrophe ab. Mehr als 24 Millionen Menschen – etwa 80 Prozent der Bevölkerung – sind auf Hilfe angewiesen. Seit über vier Jahren herrscht Krieg im Jemen. Und doch finden sich Länder der Jemen-Kriegskoalition wie Ägypten oder die Vereinigten Arabische Emirate sowohl 2018 als auch 2019 unter den Empfängern deutscher Rüstungsexporte…


( Du siehst, ich lese auch bei den kirchlichen mit 😎)

vor 1 Stunde schrieb Kugelblitz:

 - warum hat man mit diesem Geld nichts Produktives geschaffen?

Wer ist den "man"?  Hamas und Palaestinenser in einen Topf zu werfen, ist genau so rassistisch wie jedem Juden zu unterstellen er waere ein Faschist und Moerder. Die einen haben eben Moeglichkeiten weil sie mit krimmineller Energie an den Schaltstellen sitzen und der Rest darf darben. Capice?

Zitat

Da ist doch was falsch.

Das hast Du gut herausgearbeitet!

Bearbeitet ( von MatthiasM)

vor 33 Minuten schrieb Kugelblitz:

Das ist ein spannender Vergleich. Es scheint aber doch Nachbarn zu geben, wo noch was "geht".  Und irgendwoher bekomme ich trotzdem Geld und Waffen. Da ist doch was falsch.

Es ist ja kein Geheimnis das die Finanzierung nur durch Netanjahu möglich war.

Warum er das machte, wissen wir auch. 
Die Hamas war der Garant für KEINE Zweistaatenlösung. 
Ich bin tatsächlich kein Hamasfreund. War ich nie , auch wenn es den Anschein macht. 

Ich verstehe aber den Mechanismus. 
Man könnte auch sagen die Hamas ist die AfD vom Gazastreifen.

Hat dem Volk viel versprochen und dann den Status Quo eingefroren .

Wiederstand bezahlen die Menschen dann mit dem Leben. 

Mir geht es um die vielen unschuldigen Menschen in Palästina. Die haben überhaupt keine Stimme in der westlichen Welt.

Was mich umtreibt ist die israelische Agenda . 
Die Hamas ausschalten und die Befreiung der Geiseln war zu keinem Zeitpunkt das tatsächliche Ziel.

Dazu gibt es genügend Dokumente . Auch schon vor dem 7.Okt. 
Die "Rivierapläne" von Kushner lagen da schon in der Schublade.

Irgendwann wird gesichert rauskommen ( Unstimmigkeiten gibt es ja schon genug) das dieser Überfall genutzt wurde , um diese Pläne endlich umsetzen zu können.

Und das Netanjahu eine Aufarbeitung des 7.Okt ablehnt hat auch ein geschmäkle.

Eine Art Falls Flag Operation. 

Jetzt werden mich wieder ein paar Leute hauen für die Aussagen. 😁

Ich kann Euch aber versichern dass ich mir nicht auch von Herzen wünsche das Juden in der ganzen Welt und Israel in Frieden leben können.

Aber mit überbordender Gewalt wird es wohl eher schwierig.
 

 

Bearbeitet ( von Frank M)

Berliner Extremistin Acar: Greta-Freundin blamiert sich mit Geisel-Foto
 

ja. Pali propaganda von Antisemiten eben.

vor 2 Stunden schrieb Frank M:

 

Aber mit überbordender Gewalt wird es wohl eher schwierig.
 

 

Überbordende Gewalt aus heiterem Himmel, praktisch wie am 7. Oktober ?!

 

im moment streut putin verstärkt mythen über false flag operationen.

viele deuten als als Kriegsvorbereitung. Er möchte bevor er die nato angreift durch fake news über false flag operationen caschieren das er angreift. Indem er behauptet die anderen griffen an.

ähnlich hat er ja die Ukraine angegriffen weil das angeblich nazis sind. Dabei ist der einzige Nazi im Land Putin daselbst.

Bearbeitet ( von Karl Hunsche)

vor 23 Minuten schrieb Karl Hunsche:

Überbordende Gewalt aus heiterem Himmel, praktisch wie am 7. Oktober ?!

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten zählt für die Zeit von Januar 2008 bis Oktober 2023 6.680 palästinensische und 314 israelische Todesopfer sowie 156.963 palästinensische und 6.352 israelische Verletzte.[28]

Beim Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ermordeten die Hamas-Terroristen 1.139 Menschen. Davon waren 695 israelische Zivilisten (darunter 36 Kinder), 373 Sicherheitskräfte und 71 Ausländer.[29] Beim darauf folgenden Krieg in Israel und Gaza seit 2023 wurden, Stand 5. März 2024, rund 60 weitere israelische und ausländische Todesopfer und mehr als 5.431 Verletzte in Israel verzeichnet. Im Gazastreifen sind durch Einsätze des israelischen Militärs gegen die Hamas circa 30.534 Menschen gestorben, circa 71.920 wurden verletzt. Im Westjordanland wurden seit dem 7. Oktober 412 palästinensische Todesopfer und rund 4.623 Verletzte bestätigt.[30]

Nach der Einschätzung von Wissenschaftlern des Öffentlichen Gesundheitswesens könnten im Gazastreifen bis zu 186.000 oder sogar mehr Todesfälle »auf den aktuellen Konflikt im Gazastreifen zurückzuführen sein« (Stand Juli 2024), was acht Prozent der Bevölkerung entspräche.[31]

 

IMG-8070.jpg

 

vor 10 Stunden schrieb Ebby Zutt:

das Ergebnis einer langen Serie von Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren sind. 

Das kann man auch umdrehen: Die grösste Ungerechtigkeit ist der Ausruf "from the River to the Sea, Palestine will be free". Denn das bedeutet nicht weniger als "wir Palästinenser werden alle (!) Juden ins Meer schmeissen".

Vorgestern Montag bin ich in Verbania an einem riesigen Pro-Gaza-Stand (schon fast eine Demo) vorbeigekommen, die sich das "free"-Zeug auf ihre Plakate geschmiert hatten. Ich war wie betäubt, dachte "schnell weg hier".

Und dieser Ausruf findet sich ja nicht nur auf Demos. Er findet sich sinngemäss auch (immer noch) in der PLO Charta und (als Landkarte) in sämtlichen Flaggen von palästinensischen Organisationen.

Bearbeitet ( von fgee)

vor 22 Minuten schrieb fgee:

Und dieser Ausruf findet sich ja nicht nur auf Demos. Er findet sich sinngemäss auch (immer noch) in der PLO Charta und (als Landkarte) in sämtlichen Flaggen von palästinensischen Organisationen.

Greater Israel ist natürlich total OK .

 

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