15. März 20224 J. Liebe Kollegen, Ich habe bei meinem C6 seit dem Kauf ein etwas merkwürdiges Eigenleben der Lenkung beim Bremsen: Bei Geradeausfahrt steht das Lenkrad (fast) in der Mitte, es gibt kein Ziehen, symmetrische Rückstellung usw. - alles wunderbar. Bremst man den Wagen aus einer völligen Geradeausfahrt an (es genügt ein leisestes Antippen des Pedals), und hält man das Lenkrad dabei nicht fest, lenkt der Wagen _minimal_ nach rechts inkl. minimaler Lenkraddrehung nach rechts. Das ungewöhnliche hier ist, dass das nur bei Geradeausfahrt passiert, und auch nur eben um diesen halben Finger breit und dann das Lenkrad "einfriert", d.h. nicht weiter trotz weiter gedrücktem Bremspedal. Würden die Bremsen einseitig ziehen, würde es auch bei mehr Lenkeinschlag ziehen und auch weiter ziehen als nur einen halben Finger...? Günther
15. März 20224 J. Spureinstellung prüfen. wenn die stimmt, kann es event. auch die Mittelstellung des Lenkrades sein, allenfalls wurde das Lenkrad mal abgenommen und könnte um einen Zahn verdreht auf der Verzahnung der Lenksäule aufgesetzt worden sein. LG JS
16. März 20224 J. vor 21 Stunden schrieb Joshau Saliwoda: Spureinstellung prüfen. wenn die stimmt, kann es event. auch die Mittelstellung des Lenkrades sein, allenfalls wurde das Lenkrad mal abgenommen und könnte um einen Zahn verdreht auf der Verzahnung der Lenksäule aufgesetzt worden sein. LG JS Das dürfte mit dem beschriebenen Symptom nichts zu tun haben.
16. März 20224 J. vor 20 Stunden schrieb schmitz: Ich würde den rechten unteren Querlenker überprüfen. Dies ist die richtige Richtung: Ein hinteres Querlenker-Silentlager dürfte hier ausgeschlagen sein, daher das "Verziehen" beim Bremsen. Achte mal beim Beschleunigen darauf, ob das Lenkrad dann in die andere Richtung ausschlägt. Dann dürfte die Ursache eingegrenzt sein.
16. März 20224 J. vor 20 Stunden schrieb Ralf Kuschmierz: Luftdruck vorne ungleichmäßig? Unwahrscheinlich. Dürfte nicht solche Symptome erzeugen.
16. März 20224 J. M.Ferchaud hat das richtige gesagt, aber wenn man sich die Mühe macht, sollte man besser beide Seiten erneuern. Beim Zerlegen darauf achten, dass man die Höhenkorrtoren nicht verbiegt. Gruß der Bachmayer
16. März 20224 J. vor 37 Minuten schrieb ACCM Helmut Bachmayer: M.Ferchaud hat das richtige gesagt, aber wenn man sich die Mühe macht, sollte man besser beide Seiten erneuern. Beim Zerlegen darauf achten, dass man die Höhenkorrtoren nicht verbiegt. Gruß der Bachmayer Gwaltinger hat einen 2,2, da ist keine Gefahr mit verbiegen😄
16. März 20224 J. Ersteller Zitat Achte mal beim Beschleunigen darauf, ob das Lenkrad dann in die andere Richtung ausschlägt. Das werde ich testen!
16. März 20224 J. Moin, ich würde in dem Fall wie folgt vorgehen: -zuerst Reifendruck kontrollieren, -paar Km fahren. Eine Strecke, bei der nicht zu viel und zu stark gebremst werden muß. Danach mal vorsichtig mit der Hand die Bremsscheiben VL+VR berühren (vorsicht heiß!) und so prüfen, ob eine der beiden deutlich wärmer ist. Sollte das der Fall sein, liegt es an der Bremse. (s.u.) -wenn nicht, würde ich Lager/Buchsen usw. überprüfen -Zum Schluß Spur/Achsvermessung. Ich tippe auf die Bremse. Ich hatte das auch; Bremskolben war vergammelt und nicht mehr wirklich gangbar zu machen. Habe mir eine Austauschbremszange besorgt. Andi
20. März 20224 J. Ersteller Erste EIngrenzung gelungen: Es tritt auch auf, wenn die Bremswirkung durch Motorbremse durch "plötzliches" Zurückschalten passiert (also z.B. vom 5. in die 3.). D.h. Bremse ist auszuschließen. Dann werden es wohl eher diese Lager sein. Ein nach links Ziehen beim Beschleunigen habe ich noch nicht entdecken können - zumindest nicht in derselben Intensität. Günther
20. März 20224 J. Am 16.3.2022 um 09:59 schrieb thomasmu: Gwaltinger hat einen 2,2, da ist keine Gefahr mit verbiegen😄 Korrekt: Der 2,2er hat achsweise nur einen mittigen Höhensensor.
20. März 20224 J. vor 1 Stunde schrieb Gwaltinger: Ein nach links Ziehen beim Beschleunigen habe ich noch nicht entdecken können - zumindest nicht in derselben Intensität. Das muss auch nicht zwangsläufig so sein. Abruptes Beschleunigen oder harte Lastwechsel sollten den Effekt verstärkt provozieren.
21. März 20224 J. Ich bin da auch bei den Querlenkern, und beidseitig ist ein muß, ansonsten zieht der immer in eine Richtung. Macht mein C8 so, weil man nur einen gewechselt hat. Kenne ich vom Eurovan 1, so alle 180.00km oder früher, je nach Bauteilqualität, waren die hin. Wenn sie gleichmäßig verschleissen, dann merkt man das nicht beim Bremsen und beschleunigen, nur an den Außen und Innen stärker abgefahrenen Reifen. Jens
21. März 20224 J. Ersteller Laut Werkstattrechnungshistorie des Vorbesitzers wurde tatsächlich nur auf einer Seite etwas an der Achse gemacht (Federbein aus/eingebaut, Traggelenk samt Radlager getauscht). Aber beim nächsten Pickerl (TÜV) müsste das eigentlich auffallen wenn da ein Spiel ist!
21. März 20224 J. Spiel ist das nicht, die Silentgummis sind verschieden hart/weich und deshalb ändert sich die Achsgeometrie. Spiel im üblichen Sinn hat das nicht. Jens
22. März 20224 J. vor 14 Stunden schrieb Gwaltinger: Laut Werkstattrechnungshistorie des Vorbesitzers wurde tatsächlich nur auf einer Seite etwas an der Achse gemacht (Federbein aus/eingebaut, Traggelenk samt Radlager getauscht). Aber beim nächsten Pickerl (TÜV) müsste das eigentlich auffallen wenn da ein Spiel ist! Das Traggelenk ist, bei deinem Problem, nicht die Ursache. Es ist das hintere Lager des Querlenkers.
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