28. März 20224 J. Hallo zusammen, Ich habe den Xsara Picasso meines Vaters übernommen. Er hat den 1,6Liter Benzinmotor mit 109PS drin. Müsste ja derselbe, wie im C4 erste Generation sein, also der Vorgänger vom VTi, oder? Da wir aber einen Wohnwagen zu ziehen haben, soll er eine Ahk bekommen. Wohnwagen hat 1100kg Gesamtgewicht. Geben es hier Erfahrungswerte mit diesem Motor im Anhängerbetrieb? Liebe Grüße Heiko Bearbeitet (28. März 20224 J. von pseicko82)
28. März 20224 J. 135 Nm bei 3000 rpm. Fuer alles ueber 50km ne Packung Snickers mitnehmen, oder zwei. Ein Wohnwagen und ein Anhaenger sind zwei verschiedene Sachen. Mit nem Wohnwagen faehrst du bei Gegenwind rueckwaerts, schaetze ich mal. Bearbeitet (28. März 20224 J. von schwinge)
28. März 20224 J. Ersteller Ja, so denke ich es mir auch. Im C4 hatte ich den VTi 120. Es ging, aber umsonst wollte ich ja nicht auf Xantia V6 umsteigen 😂
29. März 20224 J. Ja nu, kommt auf die Höhe und Breite vom WW an. Ich hab ja mal in den 80ern im Wohnwagenverleih gearbeitet und durfte die Dinger zu Messen und Konzerten fahren. Mein Boss hatte so economische Zugfahrzeuge wie Golf 1 D und Caddy im Fuhrpark, damit plante man die zu fahrende Strecke am besten in Flußtälern Aber es geht, wenn man es nicht sonderlich eilig hat, alles, bin damit unter anderem auch über die Rhön bei Gersfeld, nur an der Turracher Höhe in den Alpen bin ich gnadenlos gescheitert obwohl das damals existente Zuggewicht bei weitem nicht das Limit für den Pass erreichte. Mit GSA und Bastei am Haken hab ich in den 90ern auch etliche Berge überwunden....
30. März 20224 J. Hallo Heiko, ich hatte einen Xsara Break mit dem 1,6er Motor. Mit dem Xsara haben wir die ersten drei Touren mit dem Wohnwagen unternommen bis am Familien-Berlingo eine Anhängerkupplung montiert war. Mit 1100kg am Haken hat sich der Kombi ansich ganz gut geschlagen. Unser Reistempo war +/- 80-90km/h. In der Ebene packte es der 5.Gang ganz gut, aber recht oft war auch der 4. Gang angesagt. Bei Steigungen ist frühes Runterschalten nötig, der 109PS Benziner ist halt ein klassischer 16V Motor der Drehzahl braucht. An steilen Autobahnpassagen war auch ab und an mal der 2. Gang eingelegt und der Drehzahlmesser stand dann dementsprechend auf "Sturm". Unsere Reisestrecken waren damals 2x Trier / Holland und einmal Trier / Husum. Alpine Reiseziele würde ich mit der Kombination nicht empfehlen! Vom Spritverbrauch her war der Xsara mit Wohnwagen recht trinkfest, 11-12l sind da locker durch die Einspritzdüsen gelaufen. Ohne Wohnwagen waren es +/- 6,5-7l. Unser Berlingo mit 115PS Diesel hat die Fuhre viel entspannter und auch sehr viel sparsamer (+/- 8l) bewegt. Aktuell hängt vor dem Wilk ein C8 mit 2l Benziner und 4-Gang Automatik. Sicher keine Rakete und mit 12l auch kein Sparwunder, aber von der Anhängelast und dem Gesamtzuggewicht ist man immer im grünen Bereich. mfg Rene Bearbeitet (30. März 20224 J. von C3 picasso)
31. März 20224 J. 1.6 ltr 16 V ohne Drehmoment, das bedeutet Drehzahl und immer wieder Drehzahl. Solange der Wohnwagen nur 2,10m breit ist und du als Reisegeschwindigkeit 85km/h wählst, das klappt ganz ordentlich, aber 2,30m breit oder Gegenwind oder Steigungen, bedeutet Drehzahl, also alles im 4. oder sogar nur 3. Gang und dazu steigt der Verbrauch auf bis zu 15 ltr.
31. März 20224 J. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit dem Xsara Picasso, jedoch würde ich mir keine Sorgen machen, damit viell. 2 x im Jahr einen Wohnwagen zu ziehen. Das geht mit dem Basisbenziner ganz bestimmt nicht so souverän wie mit dem großen Diesel, aber es geht. Ich habe schon 2 x einen Knaus Azur mit einem vollbesetzen Opel Meriva 1.4 90 PS über die Kasseler Berge geknallt. Falls dich einer ausbremst, kannst du mit 60 km/h im 2. Gang die Kriechspur benutzen, bis es wieder bergab geht. Also wenn der Picasso noch tacko ist, sehe ich kein Problem. Gruß Mario
31. März 20224 J. 3 hours ago, Super Mario said: Ich habe schon 2 x einen Knaus Azur mit einem vollbesetzen Opel Meriva 1.4 90 PS über die Kasseler Berge geknallt. Nur als Tipp für die Zukunft: Im parallel liegenden Werratal (ab Göttingen) bzw. Fuldatal im Anschluss (ab Kassel über Melsungen nach Bebra) nach Fulda hat es keine Berge und nur einen relativ sanften Anstieg wenn man zwischen Bebra und Eschwege die Täler wechselt. Zwischen Köln und Frankfurt kann ich auch immer nur empfehlen im Rheintal zu fahren, ob links oder rechts ist relativ Egal, beide Seiten haben ihre Reize und es spart Sprit, Nerven und Verschleiß am Auto.
1. April 20224 J. Ich sag mal das geht! Du darfst dir nur keine Wunder erwarten und es eher gemächlich angehen… vor allem bei Steigungen. Für regelmäßige Alpenpassüberquerungen - sofern überhaupt für Wohnwagen freigegeben- gibts bessere Zugfahrzeuge. In diesem Jahr werde ich alleine aufgrund der Spritpreise meine Geschwindigkeit mit WW etwas drosseln
1. April 20224 J. Ich sehe gerade, dass der 1,6 für nur 900 kg tauglich ist, wenn ich diesem Caravan Magazin Glauben schenken darf: https://www.caravaning.de/zugwagen/citroen-xsara-picasso/ Hätte ich jetzt nicht gedacht. Bearbeitet (1. April 20224 J. von Super Mario)
1. April 20224 J. In den Schein gucken, in Deutschland gibt es oft 3 Anhängelasten, bis 12% Steigung ist dann die des Herstellers, bis 10% und 8% gibts mehr. Maßgeblich ist wohl die Leistungsfähigkeit der Bremsanlage, die bestimmt das Gesamtzuggewicht. Nutzt dir also eigentlich wenig, wenn du z.B 1300kg Anhängelast hast, das Fahrzeug jedoch vollgeladen schon 2000kg wiegt und du nur ein Gesamtzuggewicht von 2800kg hast. ISt schon immer sog, ich habe alte LKW. einer hat 6to zulässiges Gesamtgewicht, aber auch nur 6to Gesamtzuggewicht. Leer hat er 3,4to. Also maximal 600kg Zuladung bei 2to Anhängelast. Jens
1. April 20224 J. In der letzten Preisliste stehen 1200 kg 12% und 670 Kg ungebremst. https://psa-customerfirst.my.salesforce.com/sfc/p/#0O000000YvX4/a/69000000RN6d/ZXDXTx.CRpL1Rb6dDTaqk1UM2CAU6DKn696jav26IoQ
2. April 20224 J. Dann dürftest du so auf 1600kg rum bei 8% kommen. Scudo hatte 1300kg bei 12% und 1800kg bei 8%. C8 liegt glaube ich auch bei maximal 1900kg bei 8%. Scheint mir eben auch von der Bremsanlage abzuhängen, was man da entgültig darf. Neue KFZ haben wohl deshalb viel weniger, weil die Anhängelast und den Verbrauchsindex eingeht. Kleiner aktueller Ford Transit hat 1000kg, ein Witz, wenn ich das letztens richtig gelesen habe. Jens
3. April 20224 J. Häufig sind wegen der Abgasnormen auch die 1. Gänge sehr lang übersetzt, da schafft dann die Karre keine 1500kg beim Anfahren bei 12%, deshalb so wenig Anhängelast!! Oder wegen Geräuschnormen, Prüfung findet ja bei 50km/h im 3. Gang statt, wenn da der Motor nur 1000 Umdr. hat, schön leise, aber vorher sind dafür die Gänge zu lang, um ordentlich zu ziehen. Früher, Mercedes 220D Diesel 60 PS aber 1900kg Anhängelast (1974).
3. April 20224 J. vor 6 Stunden schrieb joecool: Früher, Mercedes 220D Diesel 60 PS aber 1900kg Anhängelast (1974). Oder Benz 406 D Kastenwagen. Selber Motor, 4 Gänge, Leergewicht ca 2600 kg, zul GG 4000 kg. Anhängelast max 2500 kg. Ich habe mal 700 kg drangehängt. Es war eine Herausforderung bis in den vierten Gang zu kommen. Bremsen? Ja, waren vorhanden: 4 Trommelbremsen.
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