7. Mai 20224 J. Weiß jemand, wie man die Leiste über der Frontscheibe zerstörungsfrei ausgebaut bekommt, mir ist es nicht ersichtlich. Danke.
7. Mai 20224 J. Da gibt's hier irgendwo einen älteren Thread dazu. Oben mittig befindet sich ein Clip, der zuerst weg muß. Das obere waagerechte Teil ist theoretisch ein Stück mit der seitlichen, senkrechten Leiste (in der Ecke zusammenvulkanisiert / -geklebt). Das ganze ist geclipst. Schwierig zu entfernen. Wenn kaputt, dann kaputt. Kein Ersatz lieferbar (neu). Im Notfall kann man die Leiste auch mit Karosseriekleber wieder fixieren, dann muß man aber beten, daß man nie eine neue Scheibe braucht.
7. Mai 20224 J. Es ist eine Leiste bei der Berline. Ist nur auf die Scheibe gesteckt, nach Ausbau der Scheibe einfach abziehen, fertig. Gibt sicher schon 10 Fäden dazu.
8. Mai 20224 J. Ihr habt beide Recht. Ich wundere mich auch immer wieder, dass ein Fragesteller nicht mal angeben kann, ob es sich um Berline oder Break handelt.
8. Mai 20224 J. Ersteller Es handelt sich um ein Berline, war mir aber auch nicht bekannt das es da Unterschiede gibt. Die Frontscheibe wollte ich eigentlich drin lassen.
8. Mai 20224 J. vor 40 Minuten schrieb Peugeot 605 v6: Die Frontscheibe wollte ich eigentlich drin lassen Keine Chance! Wenn es ein Schlachter ist, dann wäre Gewalt halt doch mal eine Lösung: Die Scheibe in gerader Linie unterhalb der Leiste mit einem Spitzmeißel zertrümmern. Die Scheibenreste in der Leiste dann vorsichtig heraushebeln, meisseln. Wenn die Leiste dann frei liegt wird Sie noch mit etwas Scheibenkleber an der Karosserie hängen, mit Messer vorsichtig abtrennen. Gruß Holgi
8. Mai 20224 J. vor 2 Stunden schrieb Peugeot 605 v6: Es handelt sich um ein Berline, war mir aber auch nicht bekannt das es da Unterschiede gibt. Die Frontscheibe wollte ich eigentlich drin lassen. Dann solltest Du unbedingt konkretisieren, warum die Leiste weg soll ! Da gibt's sicher kein Problem, das nicht schon jemand hier gehabt hat.
8. Mai 20224 J. @Entenholgi exakt meine Vorgehensweise um eine Zierleiste unverbogen für eine neue Scheibe zu retten.
8. Mai 20224 J. Die Leiste die ich ohne zerstören der Windschutzscheibe ausgebaut habe sieht so aus: Ob die jetzt nicht mehr zu gebrauchen ich kann ich nicht beurteilen.
26. März 20233 J. Mir ist letzte Woche ein Stein in die Windschutzscheibe geflogen, der jetzt zwischen meinen Augen stecken würde, wäre die Scheibe nicht gewesen. Also werde ich mein Prozedere von 2015, die Leiste für den Scheibentausch zur Wiederverwendung freizulegen und zu extrahieren, wiederholen. Ich hoffe, es gelingt ein zweites Mal. Auf jeden Fall werde ich diesmal eine Doku davon erstellen.
30. März 20233 J. Hier nun der versprochene Bericht: Morgen ist Termin bei Carglass, und natürlich gibt's keine neue Leiste. Als vorbereitende Maßnahme habe ich die Scheibe in der oberen Hälfte freigeschnitten. Etwas unkonventionelle Methode, und vielleicht geht's auch einfacher. Aber so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Werkstatt nicht so viel versaut. Da das Abnehmen von Käseecken und Windlauf-Blende bereits in anderen Beiträgen beschrieben wurde, beginne ich mit der Demontage der seitlichen Leisten. Diese können leicht beginnend am unteren Abschluss abgezogen werden: Am oberen Punkt angelangt, müssen die Leisten aus der Führung in der oberen Leiste nach unten gezogen werden. Hier erkennt man gut, wie die obere Leiste U-förmig auf die Scheibe gesteckt ist. Die geriffelten Halteleisten kann man zum Schutz entfernen. Sie müssen zur Fahrzeugmitte hin von den L-Profilen gedreht werden. Diese Leiste ist bereits gebrochen, was der Haltefunktion der Abdeckleisten aber keinen Abbruch tut: Das Vorschneidwerkzeug sieht so aus. Eine mit doppelseitigem Klebeband auf einem Stahllineal befestigte Cutterklinge: Nun ziehe ich die Klinge dicht an der Scheibe entlang durch die Klebemasse. Beginnend an der Oberkante... ...ziehe ich bis ca. zur Mitte A-Säulen. Es reicht, mit der Klinge Punktuell die seitliche Verklebung zu durchstoßen. Den Rest besorgt ein relativ scharfer Spachtel. Insbesondere in den Ecken ist diese Vorgehensweise am effektivsten. Nach mehrfachem Entlangfahren mit dem Spachtel kann die Scheibe schließlich im oberen Bereich durch Druck von innen leicht angehoben werden, gut erkennbar am Luftspalt auf der rechten Seite. Den (schlechter erreichbaren) unteren Bereich überlasse ich den Experten. So vorbereitet ist es relativ leicht, die obere Leiste behutsam von der Scheibe zu entfernen. Das Ergebnis folgt morgen oder am Wochenende. Edit: Wenn man seitlich bis zu den unteren Ecken schneidet, kann man die Scheibe tatsächlich so weit "hochklappen", dass sich die Leiste abziehen lässt. Da ich aber noch bis zum Servicepunkt fahren muss, ist dies meine Kompromiss-Übergangslösung. Bearbeitet (30. März 20233 J. von M. Ferchaud)
2. April 20233 J. Der Umbau der oberen Abschlussleiste hat geklappt, die Scheibe ist ausgetauscht. Die vorbereitenden Maßnahmen werden vom Carglass-Mitarbeiter wohlwollend aufgenommen. Anlässlich der Abholung meint er rückblickend, dass das Freischneiden der Scheibe nicht wirklich geholfen habe. Ob diese Aussage zutrifft, kann ich im Nachhinein nicht evaluieren. Kleines Nebenszenario: Die Innenverkleidungen der A-Säulen wurden zur Demontage der Scheibe im vorderen Bereich gelöst und derart schlampig montiert, dass ich kurz nach der Abholung umdrehe und die mangelhafte Montage reklamiere: Die linke Adeckung steht an der oberen Ecke zehn(!) Millimeter ab, beide Türgummis sind teilweise von den Blenden eingeklemmt und werfen Wellen, und auf der rechten Sonnenblende und der äußeren linken Türschulter findet sich verschmierte schwarze Klebemasse. Natürlich hätte ich das auch selber korrigieren können, aber ich fand es doch wichtig, hier eine direkte Rückmeldung zu geben. Der Mitarbeiter bittet mich erneut in die Montagehalle und korrigiert die Fehler. Leider haben mich die zugesagten Dokumentations-Fotos des Carglass-Mitarbeiters bisher nicht erreicht - sie müssten an dieser Stelle erscheinen: [img]x[/img] Falls es ihm doch noch gelingt, mir die Bilder per Email zu schicken, stelle ich sie im Nachhinein ein. Hier noch ein Schnappschuss der Einschlagstelle. Gut zu erkenne sind auf diesem Foto auch die vielen Kratzer in der Scheibe. Alte Leiste und neue Scheibe nach dem Einbau. Die Leiste steht etwas hoch, der gute Mann hat augescheinlich etwas zu viel Kleber verwendet oder die alten Klebereste nicht gut genug entfernt. Da die seitlichen Abdeckleisten nicht mehr wirklich ansehnlich sind, beschließe ich, ein Experiment mit Schleifpaste für Chromteile vorzunehmen. Der Versuch glückt: Im erbarmungslosen "Studiolicht" zeigt sich im Vergleich links die polierte Leiste, rechts der Zustand davor. Die matte Stelle war zuvor beidseitig zu bemerken und verschwindet durch das Polieren vollständig. Die fertig bearbeiten Leisten zeigen trotz materialbedingter Unebenheiten in der Oberfläche einen angenehmen Glanz... ...und fügen sich schön in die Umgebung ein. Die obere Leiste sieht auf diesem Foto schlimmer aus, als in Realität. Vergleichende Fotos zeigen mir, dass sie vorher genauso "schief" gesessen hat. Offenbar war sie anlässlich eines bereits vor Jahren erfolgten Austauschs der Winschustzscheibe (damals noch ohne meine vorbereitende Maßnahme - die hatte ich an einem anderen XM durchgeführt) ein wenig verformt worden. Hier mit komplettierter Peripherie und neuem Gummi für meinen individuellen Einarmwischer. Die erste Fahrt in den abendlichen Sonnenuntergang offenbart den Luxus einer neuen Windschutzscheibe: Endlich wieder klarer Durchblick! Bearbeitet (2. April 20233 J. von M. Ferchaud)
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