23. September 200421 J. Das wäre doch sicher ein gutes Verkaufsargument für PSA etc... Fahrverbote für Diesel ohne Filter ab 1. Januar: Städte müssen mit Klagen wegen zu dreckiger Luft rechnen Deutschlands Großstädte müssen ab dem 1. Januar mit Klagen wegen zu schlechter Luft rechnen. Die Allianz "Kein Diesel ohne Filter" kündigte am Dienstag an, gerichtlich gegen alle Kommunen vorzugehen, die keinen Luftreinhalteplan vorlegen, obwohl die Schadstoffmenge in der Luft die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Die dreijährige Übergangsfrist sei dann vorüber, die Kommunen jetzt verpflichtet, notfalls mit Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge ohne Rußfilter die Belastung mit gefährlichen Feinstäuben zu verringern. An die Bundesregierung appellierte das Bündnis, sofort eine Steuerermäßigung für Autos mit Diesel-Filter zu beschließen. Der Grenzwert dafür müsse bei 2,5 Milligramm Partikel pro Kilometer liegen, weil alle bereits auf dem Markt verfügbaren Techniken diesen Wert erreichten. Verbraucher sollten keinesfalls mehr Fahrzeuge ohne Rußfilter kaufen, denn sie müssten ab nächstem Jahr mit Fahrverboten rechnen. Zudem, so eine "Schwacke"-Untersuchung, verlören Diesel ohne Filter unverhältnismäßig stark an Wert. Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9341
23. September 200421 J. naja, hört sich ja ganz interessant an, aber dazu kommen wird es m.e. sicher nicht....
23. September 200421 J. Hallo! Steuermäßigung für nahezu russfreie PKW? Gerne, wenn auch alle Benziner gefördert werden.... Die Forderung nach einer Steuerermäßigung für Diesel-PKW mit Russfilter ist heute genauso absurd wie gestern. Einzig zu rechtfertigen ist eine Steuererhöhnung für filterlose Diesel. Oder wahlweise eine leichte Steuersenkung für gefilterte und gleichzeitig eine leichte Steuererhöhung für ungefilterte Diesel. Auch eine einmalige Steuerförderung für Russfilter ist durch nichts zu rechtfertigen, es sei denn durch eine Gegenfinanzierung durch die erhöhte Besteuerung ungefilterter Diesel. Angesehn davon: "Kein Filter ohne Diesel" zeigt sich ausgesprochen inkompetent, wenn ein Grenzwert von 2,5 mg mit der Begründung gefordert wird, dass alle derzeitigen Filter-Techniken diesen Grenzwert unterschreiten: der VW Passat 2,0 TDI DPF mit Filter gibt im Messzyklus 3,0 mg Ruß ab. Viel Umweltinitiativen scheitern oft schon daran, dass Inkompetenz in Bezug auf das Thema auch noch nach Aussen getragen wird. MFG
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