22. Oktober 20223 J. Guten Tag, ich fahre ein Citroën C1 1Gen 68PS. Es wird Zeit für ein Ölwechsel. Welches Öl empfehlt ihr mir + Ölfilter? Der TÜV hat mir 10W40 reingetan, habe aber gelesen, dass Citroën 15W40 empfehlt.
22. Oktober 20223 J. Ich nehme für meinen C1 seit ca. 10 Jahren Meguin Öl 5w40 (immer mit Filter von MAN), aber auch ich empfehle ein Blick in die Betriebsanleitung (ACEA Spezifikation?!) Bearbeitet (22. Oktober 20223 J. von Zalu_zx)
22. Oktober 20223 J. vor 47 Minuten schrieb ArthurC1: dass Citroën 15W40 empfehlt. Dieses Öl auf keinen Fall! Einfüllen kann man 5W30/40 oder 10W40.
22. Oktober 20223 J. 15W-40? Wann wurde das Auto gebaut? 1980? Im Winter ist das Zeug zäh wie Rübensirup. Bearbeitet (22. Oktober 20223 J. von schwinge)
22. Oktober 20223 J. Für den C1 Benziner ist 15W40 tatsächlich freigegeben, kann man grundsätzlich reinkippen.
23. Oktober 20223 J. Am 22.10.2022 um 12:10 schrieb ArthurC1: Der TÜV hat mir 10W40 reingetan, habe aber gelesen, dass Citroën 15W40 empfehlt. Komischer TÜV ... wenn ich TÜV / HU machen gehe, tun die nix rein. 😉 Autohersteller empfehlen idR etwas ähnlich diesem Satz. "Wir empfehlen ein Öl nach Spezifikation XY oder vergleichbar / besser." Bedeutet halt, mindestens 15W40 .... wobei das schon ewigkeiten vorbei ist, nichtmal mehr die Rasenmäher fahren 15W40. Das 10W40 passt.
23. Oktober 20223 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb Dreher: Komischer TÜV ... wenn ich TÜV / HU machen gehe, tun die nix rein. 😉 Autohersteller empfehlen idR etwas ähnlich diesem Satz. "Wir empfehlen ein Öl nach Spezifikation XY oder vergleichbar / besser." Bedeutet halt, mindestens 15W40 .... wobei das schon ewigkeiten vorbei ist, nichtmal mehr die Rasenmäher fahren 15W40. Das 10W40 passt. Gut zu wissen, danke. Also das mit dem TÜV war abgesprochen. Quasi das Auto auf Vordermann bringen - stand nämlich laaaange herum.
23. Oktober 20223 J. Bist du sicher dass du das mit dem TÜV abgesprochen hast??? Bearbeitet (23. Oktober 20223 J. von fgee)
28. Oktober 20223 J. Ich hänge mich mal mit rein. Ich möchte den Ölwechsel nun auch selber machen. Mein C1 von 2009 hat bei den Inspektionen beim Vetragshändler immer Quartz 9000 5W-40 bekommen. Da Garantie schon lange abgelaufen ist, habe ich die letzten Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel bei ATU machen lassen und die haben ihr eigenes Fassöl 5W-40 NORAUTO reingekippt. Nun möchte ich es selbst machen, weil mir ATU aktuell mit 99EUR zu teuer ist (davor war es deutlich günstiger). Von Total gibt es neben dem Quartz 9000 auch ein günstigeres Quartz 9000 Energy. Dieses hat im Gegensatz zu dem Quartz 9000 ohne den Zusatz "Energy" keine PSA-Freigabe. Allerdings hat es die Freigaben ACEA A3/B4 API SN/CF VW 502.00/505.00 MB-Freigabe 229.5. Die Frage ist jetzt, ob die PSA-Freigabe bei dem günstigeren Öl nur fehlt, weil PSA dafür Geld haben möchte oder tatsächlich irgendwie schlecht für deren Motoren ist? Ich meine, wenn es internationale Spezifikationen einhält und Freigaben von großen Herstellern wie VW und Mercedes hat, was ist an den PSA-Motoren so anders, dass die PSA-Freigabe fehlt? Mein Fahrzeug hat eh keine Garantie mehr und wenn ich gelesen habe, hat die ATU-Hausmarke NORAUTO, die ich schon mehrfach fahre, wohl auch keine PSA-Freigabe. Also gibt es vielleicht technische Gründe dieses Öl nicht zu verwenden? Kennt sich hier jemand aus? Bearbeitet (28. Oktober 20223 J. von Kermit00)
28. Oktober 20223 J. In den Wartungsunterlagen deines Fahrzeugs steht, welche Freigaben das zu verwendende Öl haben muss. Was anderes sollte man auch tunlichst nicht einfüllen, ausser man weiß genau was man macht. Die billigen Öle haben eigentlich generell/allermeist garkeine einzige Freigabe. Da stehen dann so Wörte davor wie "entspricht" etc. Ob das dann auch tatsächlich so ist, oder nicht, daran muss man dann halt glauben. Bearbeitet (28. Oktober 20223 J. von schwinge)
29. Oktober 20223 J. Ich finde es auch vernünftig nicht die Mondpreise der Werkstatt zu bezahlen, aber auf den letzten Cent zu sparen? Das Energy ist ein Euro pro 5L billiger. Deswegen ein Öl ohne Freigabe nehmen?
29. Oktober 20223 J. vor 14 Stunden schrieb Kermit00: Ich hänge mich mal mit rein. Ich möchte den Ölwechsel nun auch selber machen. Mein C1 von 2009 hat bei den Inspektionen beim Vetragshändler immer Quartz 9000 5W-40 bekommen. Da Garantie schon lange abgelaufen ist, habe ich die letzten Öl- und Bremsflüssigkeitswechsel bei ATU machen lassen und die haben ihr eigenes Fassöl 5W-40 NORAUTO reingekippt. Nun möchte ich es selbst machen, weil mir ATU aktuell mit 99EUR zu teuer ist (davor war es deutlich günstiger). Von Total gibt es neben dem Quartz 9000 auch ein günstigeres Quartz 9000 Energy. Dieses hat im Gegensatz zu dem Quartz 9000 ohne den Zusatz "Energy" keine PSA-Freigabe. Allerdings hat es die Freigaben ACEA A3/B4 API SN/CF VW 502.00/505.00 MB-Freigabe 229.5. Die Frage ist jetzt, ob die PSA-Freigabe bei dem günstigeren Öl nur fehlt, weil PSA dafür Geld haben möchte oder tatsächlich irgendwie schlecht für deren Motoren ist? Ich meine, wenn es internationale Spezifikationen einhält und Freigaben von großen Herstellern wie VW und Mercedes hat, was ist an den PSA-Motoren so anders, dass die PSA-Freigabe fehlt? Mein Fahrzeug hat eh keine Garantie mehr und wenn ich gelesen habe, hat die ATU-Hausmarke NORAUTO, die ich schon mehrfach fahre, wohl auch keine PSA-Freigabe. Also gibt es vielleicht technische Gründe dieses Öl nicht zu verwenden? Kennt sich hier jemand aus? Bei meinem Fuhrpark von +10 Fahrzeugen (2 - 12 Zylinder) habe ich ein ähnliches "Problem", nämlich die Unterscheidung zw. der technischen Notwendigkeit einer Öl-Spezifikation oder einer konzernpolitischen Freigabe zur Förderung der Auslastung des Händlernetzes. In deinem Fall des C1 mit dem ursprünglich im Daihatsu eingebauten 3-Zylinder-Motors würde lt. Serviceplan tatsächlich ein Youngtimer-Wald&Wiesen-SAE 15W-40 für Benzinmotoren völlig ausreichen - bloß hat es kaum eine Werkstätte im 208L-Faß! Das ist auch der einzige Grund, warum immer abweichendes Öl eingefüllt wurde. Wie du völlig richtig erkannt hast, ist ein MB/VW-Öl der Basisfreigabe MB Blatt 229.1 bzw VW 502/504.00 [alles für Benzinmotoren!] technisch passend. 10W-40 genügt völlig und wird sogar als Markenöl im 5L-Kanister quasi verschenkt...
29. Oktober 20223 J. Ölthreads sind immer total lustig. Ach, da wir gerade Total sagen: Total empfiehlt das Quartz INEO ECS 5W30 für den C1 bei normaler Beanspruchung. Es erfüllt die PSA B71 2290 und ACEA C2. Der gleiche Motor im Toyota darf dann ein 5W30 nach ACEA C3 fahren. C2 ist warm niedrigviskoser als C3, was ein wenig Kraftstoff sparen kann. Da dieser Motor weder einen Turbolader noch einen Partikelfilter noch einen in Öl laufenden Zahnriemen hat würde ich mir da keinen Kopf machen. Wenn man es aber einfach nicht weiß: Das Total Quartz kaufen oder im Internet gibt es auch "Original Toyota Öl 5W30". "MB" und "VW" finde ich, wenn ich mir eine Buchstabensuppe koche. Was soll das beim Motoröl helfen? Gernot
29. Oktober 20223 J. vor 2 Stunden schrieb Gernot: Ölthreads sind immer total lustig. ... ..."MB" und "VW" finde ich, wenn ich mir eine Buchstabensuppe koche. Was soll das beim Motoröl helfen? Gernot Das Thema war Kosteneinsparung, wenn man aufmerksam mitgelesen hätte. Ich kann mich noch sehr genau an das Cactus-Serviceheft aus 2015 erinnern, wo beim C1 Benziner tatsächlich "15W-40" empfohlen wurde. Natürlich empfiehlt Toyota seinen Werkstätten - fürs angesprochene universal-208L-Werkstatt-Faß - die dünnflüssige 5W-30 Ami-Suppe. Wenn einer jedoch sparen möchte soll er doch um 15€ einen 5L-Kanister mit MB-Freigabe kaufen! Wenn Mercedes bei der Freigabe mit der Öl-Bude zufrieden war, dann ist es bei einem "Normalmotor ohne Turbo/DPF/ZR-Im-Öl" einfach ein Qualitätsbeweis für die Ölchemie.
29. Oktober 20223 J. Bei den aktuellen Benzinpreisen ist vielleicht etwas Balance beim Öl eine Idee. Ein 5W30 C2 ist ja nun kein High End Öl für Raketenwissenschaftler. Ich würde auch nicht zu "MB" gehen, wenn ich sparen möchte. Da rührt man in der Nudelsuppe und dann wird aus MB und VW ganz schnell VB und MW. Ersteres spart und letzteres hilft. Gernot
29. Oktober 20223 J. Um sich einmal zur Abwechslung von der infantilen Buchstabensuppe doch den CASTROL-Ölwegweiser zu bemühen, dort finden sparsame Menschen als 2. Vorschlag: https://www.castrol.com/de_de/germany/home/car-engine-oil-and-fluids/motor-oil-and-fluids-finder.html/retail/pkw/citroën/c1-2005-2014/c1-1-0-1kr-fe-2005-2014?ref=4c00127ff754c2f62b4177094ee947be&component=motor
29. Oktober 20223 J. Alos doch kein 15W40. Man kann das ja auch ganz leicht ausrechnen. Wenn der C1 nur 0,2 l auf 100 km weniger mit 5W30 verbraucht, dann sind das bei 15.000 km im Jahr 30 l, was aktuell so € 60,- ausmacht. Da darf die Kanne Öl ruhig etwas mehr kosten. Verschenkt wird 15W40 auch nicht. Gernot
30. Oktober 20223 J. Reifendruck +0,3bar bringt spürbar mehr Spriteinsparung. Die Sache mit der Abneigung gegen hochwertige Ölnormen bleibt für mich nicht nachvollziehbar... [außer man lehnt es absichtlich ab].
30. Oktober 20223 J. Die 1l Daihatsumotoren werden bei Dai mit 5W30 Vollsynthetisch gefahren. Wir haben einen 1l Sirion M3. Grund sind die Ölabstreifringe und die Bohrungen für den Ölrücklauf im Kolben. Mit mineralischen Ölen neigen die zum Zukoken, dann steigt der Ölverbrauch dramatisch und es hilft nur ein Zerlegen und mechanisches Reinigen der Bohrungen. Dazu gibt genug Infos im Daihatsuforum http://www.daihatsu-forum.de/vbulletin/index.php Auch wenn der C1 Motor nur 68PS bei Citroen leistet und wohl im Atkinsonzyklus laufen soll, der Motor 1KR-VE ist der Gleiche. Nebenbei, vermutlich kann man durch Einbau der Iridiumzündkerzen auch die Kerzenwechselintervalle des Dai nehmen, und die sind mit 90.000km angegeben, da sah ich noch keinen wirklichen Kerzenverschleiß. Klar, die kosten so zwischen 17-22€, nur eben einmal in 100.000km statt alle 15.000km. Jens
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