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C3 Nachfolger 2023

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Nur mein Gehirn?

https://www.volkswagen.de/de/elektrofahrzeuge/id-technologie/Akku-Lebensdauer.html

Das ist eher ein Hinweis auf minderwertige Akkuzellen.

Renault hat den Schwachsinn zwischenzeitlich aufgegeben.

https://www.renault.de/e-tech-electric/batterie.html

Gernot

Bearbeitet ( von Gernot)

Das was VW da veröffentlicht, ist lediglich das, was dir jeder Physiker sagen wird. Das ist nicht auf deren Mist gewachsen.

Vorteile der 20–80-Regel
🔒 Akkuschonung
Lithium-Ionen-Akkus altern langsamer, wenn sie nicht ständig bis 100 % geladen oder unter 20 % entladen werden. Die chemische Belastung ist in diesen Extrembereichen am höchsten.

🌡️ Weniger Wärmeentwicklung
Beim Laden über 80 % steigt die Ladezeit und die Wärmeentwicklung, was den Akku zusätzlich belasten kann.

Schnellere Ladezeiten
Die Ladegeschwindigkeit ist zwischen 20 % und 80 % am höchsten. Danach wird das Laden deutlich langsamer (sogenannte "Lade-Kurve").

🧠 Batterie-Management-System (BMS)
Viele Fahrzeuge regeln intern die Ladeleistung, um den Akku zu schützen. Die 20–80-Regel unterstützt diese Schutzmechanismen.

🔋 Mehr Ladezyklen über die Lebensdauer
Studien zeigen, dass Akkus, die in diesem Bereich betrieben werden, deutlich mehr Ladezyklen überleben.

 

Gilt ebenfalls für alle Akkus dieser Bauart - also auch das Handy freut sich so behandelt zu werden.😀

Bearbeitet ( von maggi77)

vor 48 Minuten schrieb maggi77:

Schnellere Ladezeiten
Die Ladegeschwindigkeit ist zwischen 20 % und 80 % am höchsten. Danach wird das Laden deutlich langsamer (sogenannte "Lade-Kurve").

Ich glaube, in dem Artikel ist am ehesten das gemeint. Allerdings gleicht die „Ladekurve“ im ë-C3 am Schnelllader wohl eher einer steilen Kellertreppe. Wurde in einem anderen Test mal abgebildet. 

  • Ersteller

Die Akkus für Elektroautos haben eine geringe Dauerbelastbarkeit und deswegen eine ohnehin sehr stabile Zellchemie. Da kann ein Physiker gar nicht so viel dazu sagen.

Meine Erfahrung mit Modellflugakkus mit mit weniger als 10C Dauerbelastbarkeit (normal sind da 30C bis über 60C) in den letzten 20 Jahren ist da ganz eindeutig. Die kann man 100 % laden und irgendwo hinlegen und vergessen. Das gilt auch für Telefonakkus. Wenn man da Probleme hat, dann hat man sich Dreck andrehen lassen. Meine Kollegen mit Samsung Telefonen müssen da öfter leiden. Das ist aber nicht der Normalzustand.

Unklug ist es tatsächlich, Akkus sehr tief zu entladen. Ich komme immer so zwischen 15 und 30 % zum Laden. Unter 10% war ich erst einmal. Ich habe jetzt 9407 kWh geladen. Das sind so etwa 300 Ladevorgänge und fast immer schön auf 100 %. Auch am DC Lader gehen das Laden so schnell, daß ich erst bei 90..95 % SOC dazu komme weiterzufahren.

Gernot

Lobende Erwähnung des C3 am Ende.

 

 

Ein Neuwagen unter 15.000 Euro? Für Fahranfänger ist das heute kaum noch zu finden. Wer den Führerschein in der Tasche hat, muss für einen Kleinwagen tief in selbige greifen – oder umdenken.

Wer 2025 Fahranfänger ist und sich einen Kleinwagen kaufen möchte, steht vor einem unerwartet hohen Preis: Der klassische Erstwagen kostet heute mehr als ein Kompaktmodell vor zehn Jahren. Während die Gehälter moderat gestiegen sind, haben sich die Neuwagenpreise und Versicherungskosten gerade im Einstiegssegment drastisch erhöht. Eine neue Studie von Leasingmarkt.de zeigt: Der Kleinwagen ist nicht mehr das günstige Sprungbrett in die Autowelt.

Der VW Polo war lange das Symbol für bezahlbare Mobilität. Heute steht das Basismodell mit 19.835 Euro in der Preisliste – 59 Prozent mehr als 2012. Auch der Fiat Panda, der seit über zehn Jahren technisch nahezu unverändert verkauft wird, kostet inzwischen mindestens 16.490 Euro. Das sind rund 6.500 Euro mehr als beim Marktstart 2012. Hersteller verweisen auf strengere Abgasnormen, mehr Assistenzsysteme und aufwendigere Produktion. Doch viele dieser technischen Extras sind für Fahranfänger wenig relevant, treiben den Preis aber massiv nach oben.

Berufseinsteiger, etwa mit abgeschlossener Ausbildung oder dualem Studium, verdienen laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich etwa 4.700 Euro brutto im Monat.

 

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Berufsanfänger mit 4700€ brutto ? Respekt !

 

Damit kostet ein einfacher Fiat Panda inzwischen rund 3,6 Monatsgehälter – vor 13 Jahren waren es noch 3,4. Für einen gut ausgestatteten Polo mit 90 PS sind es heute sogar 5,1 Monatsgehälter, damals lag der Wert bei 4,9. Die Kaufkraft ist also nicht im gleichen Maß gestiegen wie die Fahrzeugpreise.

Citroën C3: Die Ausnahme in der Preisspirale

Eine Ausnahme in diesem Bild liefert Citroën mit dem C3. Der kostet heute gerade einmal 90 Euro mehr als 2012 – inflationsbereinigt ist er damit sogar günstiger geworden. Doch dieses Preisniveau bleibt eine Seltenheit. Die meisten Hersteller haben sich inzwischen aus dem günstigen Kleinwagensegment zurückgezogen. VW plant mit dem ID.1 ein neues Einstiegsmodell, doch das soll frühestens 2027 kommen und kostet voraussichtlich wieder rund 20.000 Euro. © auto motor und sport

Am 15.8.2025 um 13:57 schrieb maggi77:

Vorteile der 20–80-Regel
🔒 Akkuschonung
Lithium-Ionen-Akkus altern langsamer, wenn sie nicht ständig bis 100 % geladen oder unter 20 % entladen werden. Die chemische Belastung ist in diesen Extrembereichen am höchsten.

🌡️ Weniger Wärmeentwicklung
Beim Laden über 80 % steigt die Ladezeit und die Wärmeentwicklung, was den Akku zusätzlich belasten kann.

Schnellere Ladezeiten
Die Ladegeschwindigkeit ist zwischen 20 % und 80 % am höchsten. Danach wird das Laden deutlich langsamer (sogenannte "Lade-Kurve").

🧠 Batterie-Management-System (BMS)
Viele Fahrzeuge regeln intern die Ladeleistung, um den Akku zu schützen. Die 20–80-Regel unterstützt diese Schutzmechanismen.

🔋 Mehr Ladezyklen über die Lebensdauer
Studien zeigen, dass Akkus, die in diesem Bereich betrieben werden, deutlich mehr Ladezyklen überleben.

 

Gilt ebenfalls für alle Akkus dieser Bauart - also auch das Handy freut sich so behandelt zu werden.😀

Apple bietet bis 80% Laden ja als Funktion im Akku Menü an. 

Am 16.8.2025 um 11:32 schrieb silvester31:

Lobende Erwähnung des C3 am Ende.

 

 

Ein Neuwagen unter 15.000 Euro? Für Fahranfänger ist das heute kaum noch zu finden. Wer den Führerschein in der Tasche hat, muss für einen Kleinwagen tief in selbige greifen – oder umdenken.

Wer 2025 Fahranfänger ist und sich einen Kleinwagen kaufen möchte, steht vor einem unerwartet hohen Preis: Der klassische Erstwagen kostet heute mehr als ein Kompaktmodell vor zehn Jahren. Während die Gehälter moderat gestiegen sind, haben sich die Neuwagenpreise und Versicherungskosten gerade im Einstiegssegment drastisch erhöht. Eine neue Studie von Leasingmarkt.de zeigt: Der Kleinwagen ist nicht mehr das günstige Sprungbrett in die Autowelt.

Der VW Polo war lange das Symbol für bezahlbare Mobilität. Heute steht das Basismodell mit 19.835 Euro in der Preisliste – 59 Prozent mehr als 2012. Auch der Fiat Panda, der seit über zehn Jahren technisch nahezu unverändert verkauft wird, kostet inzwischen mindestens 16.490 Euro. Das sind rund 6.500 Euro mehr als beim Marktstart 2012. Hersteller verweisen auf strengere Abgasnormen, mehr Assistenzsysteme und aufwendigere Produktion. Doch viele dieser technischen Extras sind für Fahranfänger wenig relevant, treiben den Preis aber massiv nach oben.

Berufseinsteiger, etwa mit abgeschlossener Ausbildung oder dualem Studium, verdienen laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich etwa 4.700 Euro brutto im Monat.

 

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Berufsanfänger mit 4700€ brutto ? Respekt !

 

Damit kostet ein einfacher Fiat Panda inzwischen rund 3,6 Monatsgehälter – vor 13 Jahren waren es noch 3,4. Für einen gut ausgestatteten Polo mit 90 PS sind es heute sogar 5,1 Monatsgehälter, damals lag der Wert bei 4,9. Die Kaufkraft ist also nicht im gleichen Maß gestiegen wie die Fahrzeugpreise.

Citroën C3: Die Ausnahme in der Preisspirale

Eine Ausnahme in diesem Bild liefert Citroën mit dem C3. Der kostet heute gerade einmal 90 Euro mehr als 2012 – inflationsbereinigt ist er damit sogar günstiger geworden. Doch dieses Preisniveau bleibt eine Seltenheit. Die meisten Hersteller haben sich inzwischen aus dem günstigen Kleinwagensegment zurückgezogen. VW plant mit dem ID.1 ein neues Einstiegsmodell, doch das soll frühestens 2027 kommen und kostet voraussichtlich wieder rund 20.000 Euro. © auto motor und sport

Deswegen fahre ich auch so ein Teufelszeug.

  • Ersteller

Apple Smartphones werden in China bei Foxconn gebaut. Über die Qualität der Komponenten ist nicht so viel bekannt. Meine Samsung telefonierenden Kollegen können auch allerlei lustige Akku Anekdoten erzählen. Ich habe seit knapp sechs Jahren ein chinesisches TCL Smartphone, welches ich alle ein bis zwei Tage auf 100 % lade und auch über Nacht am Lader lasse. Das interessiert den dort verbauten Akku überhaupt nicht. Es wird das Android 9 sein, was diesem Telefon einmal das Lebensende bescheren wird.

Gernot

Bearbeitet ( von Gernot)

  • Ersteller

2012 war das aber ein müder Sauger mit fünf Gängen. Heute ist das ein bärenstarker Turbo mit sechs Gängen. Wenn man das und die Inflation berücksichtigt, dann ist der C3 nur minimal teurer geworden. Da sind ja noch die ganzen Heinzelmännchen, ohne die sich Ursula nicht mehr auf die Straße traut.

Gernot

Wenn man die Inflation berücksichtigt, ist der C3 sogar billiger geworden. Allerdings gab es für (ebenfalls kaufkraftbereinigt) noch weniger Geld im Jahr 2012 auch einen C1. Ja, da war noch weniger dran als am 2012er C3, und noch viel weniger als am 2025er C3. Aber für die nicht geringe Zahl an Kunden, die einfach nur ein kleines Auto für kurze Strecken wollen, ist das Angebot doch recht dünn geworden. Die brauchen den dicken, hohen, bärenstarken aktuellen C3 gar nicht, finden aber bei Citroën nicht "weniger Auto". Das überdachte Moped namens Ami sei mal außen vor, der kann viel weniger als ein C1 und kostet dafür wieder verhältnismäßig viel.

vor 2 Stunden schrieb Gernot:

2012 war das aber ein müder Sauger mit fünf Gängen. Heute ist das ein bärenstarker Turbo mit sechs Gängen. Wenn man das und die Inflation berücksichtigt, dann ist der C3 nur minimal teurer geworden. Da sind ja noch die ganzen Heinzelmännchen, ohne die sich Ursula nicht mehr auf die Straße traut.

Ein Turbomotor ist im Unterhalt immer teurer, als ein Sauger. Es wird also für die, die einfach ein günstiges Auto brauchen, dadurch nicht besser, sondern schlimmer, weil teurer.

Heinzelmännchen sind kein Verkaufsargument. Was gesetzlich vorgeschrieben ist, ist kein Argument für den teuren Preis, sondern muss sein, damit man das Auto auf öffentlichen Strassen bewegen darf. Alles andere will nicht haben, wer günstig mobil sein will. Wenns der Hersteller dennoch verbaut, ist das sein Problem. Wer günstig will, kauft günstig, und wer mehr einbaut, als sein muss, ist dann eben nicht günstig genug und verkauft weniger Autos, weil er einen wesentlichen Teil des Marktes nicht bedienen will.

Günstige Mobilität muss man aber wohl neu denken: Man schafft sich zur Not einen Roller an. Wer sichs leisten kann, kann auch elektrisch fahren. In der Anschaffung zwar erheblich teurer, weil es nur wenig günstige gebrauchte gibt, aber auf Länge billiger als Verbrenner. Wer hat, dem wird gegeben.

vor 2 Stunden schrieb bluedog:

Was gesetzlich vorgeschrieben ist, ist kein Argument für den teuren Preis, sondern muss sein, damit man das Auto auf öffentlichen Strassen bewegen darf. 

Auch die gesetzlich vorgeschriebenen Teile kosten dem Autohersteller Geld, oder werden die neuerdings vom Gesetzgeber subventioniert?

Gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung ist in Europa in den letzten  Jahren massgeblich auf Betreiben der deutschen Autolobby gesetzlich vorgeschrieben worden.

Die kann sich gern über sich selbst beschweren. - Mal sehen, wie glaubwürdig das wirken wird.

vor 6 Minuten schrieb bluedog:

Gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung ist in Europa in den letzten  Jahren massgeblich auf Betreiben der deutschen Autolobby gesetzlich vorgeschrieben worden.

Dafür hast Du sicher Belege.

vor 6 Stunden schrieb bluedog:

Ein Turbomotor ist im Unterhalt immer teurer, als ein Sauger.

warum?

Weil ab und zu so ein Lader hin geht, bevor der Rest des Autos schrottreif ist.

Weil so ein Turbo eine Menge Leitungen und Schläuche im Motorraum mit sich bringt, die diverse Arbeiten, die dort anfallen, entsprechend Zeitaufwändiger machen.

Wenn etwa die Zündkerzen getauscht werden müssen, und ne Leitung für Luft, Öl, Abgas, Kühlmittel oder sonstwas dafür ab- und anschliessend wieder angebaut werden muss. Sowas hat ein Sauger nicht.

Weil die Sensorik Aufwändiger ist, und weil ein gelegentlich unter wechselndem Über- und Unterdruck stehender Ansaugtrakt eher mal undicht wird, als wenn da ein paar Millibar Unterdruck ausgehalten werden müssen. Etwa ein MAP-Sensor kombiniert mit einem LMM. Wo der Sauger nur eins von beidem hat.

Weil es mehr Schmierstellen als bei einem Saugmotor gibt, und mehr Ölleitungen, die Verbindungsstellen aufweisen. Ich kenne keinen Turbomotor, der kein Motoröl verbraucht. Lass das auf 10'000km nur  einen Liter sein. - Ist dann bei einem Literpreis von 30€ und mehr schonmal der Gegenwert einer Tankfüllung. Und wers nicht macht, wird irgendwann den Motor tauschen lassen dürfen. Saugmotoren kommen von einem Ölwechsel zum nächsten oft ohne Nachfüllen.

Weil ein Turbo, wenn er arbeiten muss, Sprit haben will... Mehr, als ein Sauger, weil der Turbo nur den Zweck hat, mehr Sprit und mehr Luft pro Arbeitstakt in den Motor zu bekommen.

Weil alle Motordichtungen bei einem Turbomotor mehr aushalten müssen, als bei einem Sauger, und deshalb öfter mal eine undicht wird. Öfter als bei einem Saugmotor auf jeden Fall. Weil jeder Lastwechsel auf der Dichtung Stress und damit Verschleiss bedeutet.

Weil generell ein Turbomotor ein paar Teile mehr als ein Saugmotor hat. Es kann nur kaputtgehen, was da ist. Nicht, was nicht gebraucht und daher nicht produziert und verbaut wurde.

Ich hoffe, für nachvollziehbare Logik und technische Zusammenhänge bedarf es keiner Belege.

vor einer Stunde schrieb silvester31:

Dafür hast Du sicher Belege.

Nein. Such welche dagegen. Ist effizienter.

Ich erinnere nur daran, was hier für eine Diskussion geführt wurde, als Notrufautomaten verpflichtend wurden. Die Autolobby hat die gewollt. Man kann, wenn einmal eine Mobilfunkverbindung auf dem Fahrzeug ist, damit allerhand Daten übertragen. Welche, dazu gibt es eine EU-Norm (oder wars ne Richtlinie? - Spielt das eine Rolle?). OTA Updates, sowohl neuer Software als auch diverse Nutzungsdaten. Vom Vollastanteil bis zur Einstellung der Sitze und Aussenspiegel, oder der Info, welcher Schlüssel wann und wo verwendet wurde, oder wie das Navi genutzt wurde.

Wenn Dus wissen willst, geh dem selber nach. Mir reichen Indizien.

Ursprünglich fing man mit so Assistenzpflichten und Sicherheitsvorgaben an, um den europäischen Markt abzuschotten. Hält Tatas, Mahindras, Asias, Peroduas und andere von Europa fern, und half auch lange gegen Chinesen. Bis sich VW, BMW und Mercedes selbst an die Chinesen verkauft haben, und so die Tore aufmachten, weil Know How nach China floss, um ein paar Autos dorthin verkaufen zu können.

vor 29 Minuten schrieb bluedog:

Nein. Such welche dagegen. Ist effizienter.

 

Deine Argumentation, oder soll ich Faulheit sagen, erinnert mich stark an Frau Weidel bei den TV Auftritten vor der Wahl. Auf die Hälfte der Fragen konnte sie nicht antworten und sagte "Das steht in unserem Wahlprogramm, das können sie nachlesen".

Ich glaube, ich bin hier nicht Befehlsempfänger. Ich muss keine Fragen beantworten, wenn ich nicht möchte.

Wem das passt oder nicht, muss mich auch nicht kümmern.

Die Weidel kann auf Fragen antworten, wenn Sie will. Sie ist mir im übrigen egal. Die ist mein Problem nicht.

Was Du über Turbomotoren schreibst, war in den 80er und teilweise 90er Jahren noch relevant, als die Turbo-Modelle kapriziöse Technik-Wunderwerke waren: Empfindlich, etwas durstiger, aber leider geil. In diese Kategorie gehört bei Citroën vielleicht der CX GTi Turbo, auch beim Turbo CT kann man noch gewisse Allüren erkennen. 

Bei den Turbodieseln, egal ob XUD oder HDi, hatten wir an den zahlreichen Exemplaren in unserer Familie nie irgendwelchen erhöhten Wartungsaufwand. Ölverbrauch nicht meßbar - bevor da so viel fehlen würde, daß man in Verlegenheit käme nachzukippen, ist sowieso ein Ölwechsel fällig. Kraftstoffverbrauch sogar niedriger als mit den gleich großen Saugdieseln im selben Modell - zumindest bei den XUD; die HDi gab's ja gar nicht mehr ohne Turbo.

Der Puretech 110 ist bei uns noch nicht lange genug im Stall, um irgendwelche turbospezifischen Probleme festzustellen. Aber bei dem, fürchte ich, fliegt einem eher der Ölbad-Zahnriemen um die Ohren als der Turbolader...

vor 12 Stunden schrieb silvester31:

Dafür hast Du sicher Belege.

Da war ein Artikel im Netz, dass Stellantis andere Regularien fordert für Kleinwagen. Was für grosse "Executive Cars" sinnvoll sein, sei übertrieben für Stadtautos oder für Fahranfänger. Kleinwagen müssten wieder billiger werden, müssten wieder leistbar werden.

Bearbeitet ( von fgee)

vor 45 Minuten schrieb Kirunavaara:

Was Du über Turbomotoren schreibst, war in den 80er und teilweise 90er Jahren noch relevant,

Na ja. Legendär die Berichte von Turbodiesel-Motoren, bei denen das Gleitlager Lecköl in den Ansaugtrakt entliess, welches dieser dann in die Zylinder beförderte, wo es (Selbstzünder!) verbrannt wurde. Effekt: Der Motor drehte hoch bis er zerknallte, obwohl die Kraftstoffpumpe ausgeschaltet war.

Dass ein moderner hochgezüchteter downgesizter Turbo-Motor mit Mikro-Hubraum höher belastet ist als ein oller Sauger, ist auch keine "Geheimwissenschaft".

Was den Verbrauch betrifft: Wenn man von einem Turbomotor die Leistung abruft (also z.B. 130 PS vom PureTech 130), dann ist es gewöhnliche Physik, wo der Verbrauch hinkommt. Die modernen Downsize-Turbomotoren verbrauchen nur im Teillastbetrieb (also dann, wenn der Turbo "nicht arbeitet") weniger als der Sauger mit "doppeltem" Hubraum. Der gleiche Effekt kann aber auch mit Zylinderabschaltung erreicht werden. WIMRE hat Mercedes dies bei den V8: Im Teillastbetrieb wird die eine Bank abgeschaltet / nicht mit Kraftstoff versorgt. Es ginge aber auch mit einem Vierzylinder.

 

Bearbeitet ( von fgee)

vor 5 Minuten schrieb fgee:

Da war ein Artikel im Netz, dass Stellantis andere Regularien fordert für Kleinwagen.

Kenne ich. Die Aussage war aber, dass die EU-Kommission beeinflusst wurde, um  die Assistenzsysteme in den Fahrzeugen vorzuschreiben.

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