5. Dezember 20223 J. vor einer Stunde schrieb schwinge: Ich hab hier n XM-Hinterteil zum Auseinanderbohren in der Scheune rumstehen. Werd dort mal so ein paar Blechstückel auf Stoß verschweißen und gucken, ob spürbare Materialeigenschaftsveränderungen in der Wärmeeinflußzone zu beobachten sind. Allerdings ist zu erwarten, dass man da mit bloßen Auge nicht viel erkennen können wird. Hei Schwinge, ich hätte gern ein paar Pröbchen. 1x Aussenhaut, 1x was von den höherfesten, und eine Schweissprobe. Dann könnte ich die Werkstoffe und Bearbeitungsform bestimmen und bei der Schweissprobe die WEZ untersuchen. Dann wissen wir es genau. lg micha
5. Dezember 20223 J. Tütülü - da mach ich dir was fertig. Nächste Woche denk ich. Meld mich bei dir. Gruß, Michael
5. Dezember 20223 J. vor 3 Stunden schrieb Kroack: ne ne ne der arme TE Na ja, wirklich viel haste hier auch nicht beigetragen. Chronologie: Nach Mansons Roman mit dem Titel „Die Absage“ kam Herr Mansfeld unter Berufung auf einen „fähigen Prüfer“ mit der Behauptung um die Ecke, im XM-Schweller gäbe es keine gehärteten Bleche. Schwinge widerlegte dies mit einer offiziellen Reparaturanweisung. Diese wurde durch Meinungs- und Glaubensbekundungen als unrichtig eingestuft. Daraufhin haben wir mehr oder weniger laienhaft versucht, die Fakten zu überprüfen, weil‘s halt interessant ist. Ansonsten stünden hier nur drei Beiträge oder so. Den TE hat das sicherlich nicht in eine Sinnkrise gestürzt (hoffe ich). Bearbeitet (5. Dezember 20223 J. von M. Ferchaud)
5. Dezember 20223 J. Gehärtet in dem Sinne wahrscheinlich nicht, denke mal die sind kaltverfestigt durch Umformung. Höherfester und hochfester Stahl (legiert) im Karosseriebereich ist dann ja eher 20 Jahre später und da wird dann auch viel geklebt. Federstahl ist ja deswegen sinnfrei denn beim Crash soll ja Energie durch Verformung abgebaut werden und nicht gespeichert und wieder abgegeben werden.
5. Dezember 20223 J. Gehärtet natürlich nicht - dieses Wort ist einem Praktiker entfleucht - da muss man auch mal ein Nachsehen haben können. Dass Citroen im XM höherfeste Stahlblechbauteile verwendete, kann man auf den vorherigen Seiten nachlesen. Nichts anderes bedeutet "Blechteile mit hoher Elastizitätsgrenze". Laut diesem Zettel werden höherfeste Stähle im Karosseriebau seit den 70ern verwendet. Natürlich haben die im XM verbrutzelten Bleche wenig mit dem Zeug zu tun, das man in einem Model S finden kann. Da liegen 30 Jahre dazwischen. Bearbeitet (5. Dezember 20223 J. von schwinge)
6. Dezember 20223 J. Ich konnte auch fachlich nix beitragen weil die Bilder des Einstiegs ( Mit abgekratztem U-Schutz) nötig wären um eine Einschätzung abzugeben die dem TE N Ü T Z T
6. Dezember 20223 J. vor 14 Minuten schrieb Kroack: Ich konnte auch fachlich nix beitragen weil die Bilder des Einstiegs ( Mit abgekratztem U-Schutz) nötig wären um eine Einschätzung abzugeben die dem TE N Ü T Z T Na siehste. Und in der Zwischenzeit haben wir uns halt hier ein wenig gebalgt.
7. Dezember 20223 J. Am 5.12.2022 um 16:07 schrieb FuchurXM: "Elastiztätsgrenze" kommt im Spannungs-Dehnungs-diagramm gar nicht vor. Ist damit E-Modul oder doch die Streckgrenze gemeint? Hallo, das Spannungs- Dehnungsdiagramm ist der Zugversuch mit dem die Streckgrenze und Zugfestigkeit eines Werkstoffes ermittelt wird. Dort gibt es auch einen elastischen Bereich. Beim Zugversuch wird das Material zerstört. Der Begriff "Elastizitätsgrenze" hat nichts mit dem Zugversuch zu tun sondern mit der mechanischen Spannung: Als Elastizitätsgrenze eines Werkstoffes bezeichnet man die Größe der mechanischen Spannung (N/m2) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mechanische_Spannung Die mechanische Spannung wird berechnet. Am 5.12.2022 um 18:35 schrieb schwinge: Ich hab hier n XM-Hinterteil zum Auseinanderbohren in der Scheune rumstehen. Werd dort mal so ein paar Blechstückel auf Stoß verschweißen und gucken, ob spürbare Materialeigenschaftsveränderungen in der Wärmeeinflußzone zu beobachten sind. Allerdings ist zu erwarten, dass man da mit bloßen Auge nicht viel erkennen können wird. In der Nähe von Schweißnähten gibt es grundsätzlich Materialeigenschaftsänderungen und Spannungen. Deshalb werden bei der Planung von Schweißkonstruktionen Nahtanhäufungen vermieden. Du kannst hier die Festigkeit der Schweißpunkte mit einem Löseversuch / Hammer und Meißel testen. Im Zweifelsfall das Ergebnis mit dem von anderen Stählen vergleichen.
7. Dezember 20223 J. vor einer Stunde schrieb matgom: Deshalb werden bei der Planung von Schweißkonstruktionen Nahtanhäufungen vermieden. Richtig.
8. Dezember 20223 J. heute · Do., 8. Dez · 09:20-10:10 · kabel eins Doku Will & Gus, die Rostlauben-Retter Der Citroën XM
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