1. Oktober 200421 J. Hallo zusammen, hat schon mal jemand ein XM Radio in ein anderes Fahrzeug eingebaut? Geht das überhaupt? Und wenn ja.... was ist zu beachten? Gruß
1. Oktober 200421 J. Einbau sollte wohl gehn, wenn der schacht passt und kabelübergangsadapter vorhanden sind. kostet aber ganz schön extra :-)
1. Oktober 200421 J. Moin, wenn das Radio vom Y3 ist hat es normale DIN-Maße(also passt in jedes andere Auto mit DIN-Schacht.Problematisch wird es hingegen bei den Anschlüssen(wie Stephan schon sagte).Es wird nur mit Adapter(oder abgeschnittenem Originalstecker) funktionieren.Adapter wirst du glaube ich nicht bekommen und wenn ja dann sind sie so teuer,daß es sich für ein solches Radio nie lohnen würde. Gruß Karsten
1. Oktober 200421 J. Ersteller Werden die XM Radios nicht an zwei Antennen betrieben? Dieses Problem ist doch lösbar..... wie ist denn die Empfangs- und Klangqualität? Gruß
1. Oktober 200421 J. Nur mal die Frage, warum willst du so ein doch recht altes radio in ein anderes Auto einbauen ? Ich hab's auch nur, weil es original XM ist. Heutige radios sind doch durchaus preiswert und sehr gut !
1. Oktober 200421 J. Hallo, die Adapter von Citroen auf DIN gibt es hin und wieder bei Ihh-Baeh. In die andere Richtung sollte es wohl kein Problem sein, aus einem Schlachtfahrzeug die Stecker auszubauen und dann einen DIN auf Citroen-Adapter zusammenzuloeten. Gruesse aus Hagen Stefan
1. Oktober 200421 J. An dem Clarion hängen hinten zwei Kabelschwänze mit Antennensteckern heraus. Da kann man zwei Antennen anschließen und das Radio sucht sich dann die beste heraus, das sogenannte Antennen-Diversity. Im Original ist das die Dachantenne und ein spezieller Streifen auf der heizbaren Heckscheibe. Der Anschluß an das Bordnetz und die Lautsprecher gehen über einen speziellen Stecker an einem weiteren Kabelschwanz. Die Steckerbelegung (ist auch in der Anleitung für Auto oder Radio) habe ich irgendwo, falls Du die brauchst, suche ich nochmal. Man kann ohne große Mühe einen anderen Stecker verwenden, indem man die Leitungen mit Crimpverbindern kontaktiert. Ich fand die Empfangsqualität ganz gut, aber mit nur einer Antenne müßte es eigentlich auch fast genauso gut gehen, alle meine späteren Radios hatten auch nur eine Antenne. g P.S. ich habe auch noch ein auf DIN umgelötetes Clarion, aber ich warte mit dem Verkauf lieber, bis die XM Liebhaberfahrzeuge sind und einer unbedingt das Originalradio will. Sagen wir mal in 5-10 Jahren. Falls Du Deins nicht einbauen kannst, schön auf Seite legen.
1. Oktober 200421 J. Zwei Antennen ist richtig. Eine für Nah.- und eine für Fernbereich. das mag vor 15 jahren durchaus sinnvoll gewesen sein. heut zu Tage sind aber die Frequenz.- Sendebereiche technisch anders ausgelegt, so dass der sender innerhalb von wenigen hundert metern nicht mehr empfangbar ist, da nützt auch eine fernbereichsantenne nichts. Wo kein signal ist, kann man keins empfangen
1. Oktober 200421 J. Ersteller Na dann kommt wohl doch ein Grundig mit Wechsler rein..... das wird mir zuviel gefummel.... mal hören was DAB bringt.... Danke für die Infos.... Gruß
1. Oktober 200421 J. Hallo Gernot, weisst du auch, welches Antennenkabel wohin fuehrt? Gruesse aus Hagen Stefan
1. Oktober 200421 J. @surfstruppi Mit Nah- und Fern hat das überhaupt nichts zu tun. Autoradioempfang leidet sehr unter a) schlechten Antennencharakteristiken, weil Rundumcharakteristik mit höchstens 0 dB Verstärkung und sogenanntem Mehrwegeempfang (Empfang der direkt abgestrahlten Welle und der an irgendwelchen Häusern, Bergen etc. reflektierten Wellen mit größerer Laufzeit und damit Interferenzeffekten zur nicht reflektierten Welle. Besonders führt dazu, daß an manchen Stellen quasi überhaupt kein Signal mehr da ist. Man merkt das immer dann, wenn man an der Ampel auf einmal besch... Empfang hat, aber nur 1/2 Meter vorfahren muß, damit alles wieder prima ist. Zu diesem Zweck gibt es 2 Antennen. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach höher, daß wenigstens eine nicht im Funkloch sitzt. @stefan_l Ich erinnere mich nicht mehr genau. Ich meine, daß das blaue? Kabel nach hinten zur Heckscheibe ging. Müßte sich aber ausklingeln lassen. Ich könnte es notfalls nachschauen, aber ich würde einfach die Antenne nehmen, die besser funktioniert. g
1. Oktober 200421 J. @ Gernot Die "Funklöcher" gab es damals wie Heute, auch empfangsbeeinflussende Störer wie Strommasten oder Bauwerke. Fakt ist, dass die Sendebereiche streng vergeben werden und es heute technisch umgesetzt wird, einen bestimmten Sender nur in einem bestimmten Bereich zu empfangen. Der Empfang ist auch mit meinem zwei-Antennen-Clarion nicht spürbar besser als mit anderen guten ein-Antennen-Radio.
1. Oktober 200421 J. Da gebe ich Dir recht. Der Effekt ist nicht groß. Ich hatte das Clarion ungefähr ein Jahr in Betrieb und habe dann ein Sony eingebaut wegen des CD-Wechslers. Aber an der Physik ändert das nichts. Interferenz bleibt Interferenz. Man kann auch nicht den Empfangsbereich eines Senders festlegen. Wenn die Wellen sich einmal von der Antenne gelöst haben, bleibt nur noch Herr Maxwell.
1. Oktober 200421 J. @Gernot Man kann den Empfangsbereich eines Senders Festlegen, in dem man die Ausgangssignalstärke vorgibt, dieses Signal über Versterkerstationen weiterleitet und irgendwo damit aufhört.Simpel aber gängige Praxis und für Reisende spürbar :-)
1. Oktober 200421 J. Sorry, Stephan, ich mische mich jetzt hier zum letzten Mal ein, aber das stimmt im UKW-Bereich einfach nicht. Ein typischer UKW-Sender hat Sendeleistungen von 10-100 kW und überstrahlt damit ein im Prinzip beliebig großes Gebiet. Wegen der Eingangsempfindlichkeit der Empfänger bleiben davon ca. 100 km Radius. Wenn die Landschaft topfeben ist, sind auch 150 km drin, wenn auch nicht für Autoradios. An den Rändern der Zellen ist der Pegel natürlich viel geringer. Die Zellen der Sender (siehe deren Frequenztafeln) sind aber überlappend angelegt, die Information über die erfolgversprechend zu empfangenden Sender werden über das RDS-Protokoll ans Radio verschickt, welches sich dann von Sender zu Sender entlanghangelt. Die multipath-Effekte haben mit der Senderreichweite überhaupt nichts zu tun, sondern sind ein Interferenzeffekt, der durch die Zusammenwirkung von direkt empfangenen und irgendwo reflektierten Wellen entsteht. Sie wirken sich daher auf Entfernungen in der Größenordnung der Wellenlänge ab, im Falle von UKW weniger als 3m. Siehe auch das Beispiel mit dem schlechten Empfang vor der Ampel, was die meisten bestimmt kennen. Hier ist der Einsatzbereich der Mehrantennentechnik. Daß es letztlich nicht viel bringt, ist ein anderes Thema. Die von Dir angesprochene Repeatermethode mit den vielen kleinen Verstärker/Sendern ist eher etwas für den Handybereich. Hier kenne ich mich nicht so gut aus, aber habe dergleichen auch schon gelesen. Wie gesagt, ich höre mit meinem Dipl.-Phys.-Talk jetzt auf. Die Hauptsache ist, daß der Empfang stimmt und da war das Clarion nicht merklich besser. Gruß g
1. Oktober 200421 J. @ Gernot Schön, scheinbar "Neues" zu erfahren. Aber ist es nicht eher logischer den Handybereich flächendeckend zu bedienen, als einen Rundfunksender? Ich hab da mal was über die Frequenzvergabe in Deutschland gehört, wo auch die Sendebereiche eine grosse Rolle spielten und die technischen Möglichkeiten, selbige umzusetzen. Ich war sehr erstaunt, was so alles machbar ist. Nichts desto Trotz schwebe ich mit meinen XMs immer lang hin und überlebe auch die Sendelöcher schon fast 15 Jahre. Und ich will auch kein anderes Auto und kein anderes Radio :-) Frohes Schweben
1. Oktober 200421 J. Surfstruppi posteteNichts desto Trotz schwebe ich mit meinen XMs immer lang hin und überlebe auch die Sendelöcher schon fast 15 Jahre. Und ich will auch kein anderes Auto und kein anderes Radio :-) Frohes Schweben Na, da sind wir doch 100% einig. Nur noch zweimal schlafen, dann bekomme ich meinen neuen XM! P.S. Geile Photos
2. Oktober 200421 J. Hallo, falls noch Interesse besteht: Leitungsbelegung und Erklaerung, welche Antennenleitung welche ist gibts hier. Gruesse aus Hagen Stefan
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