31. Dezember 20223 J. Nein (sicher) und 3 (glaub ich). Ganz ohne Googeln oder Wiki aufrufen: Als alter Visa-Freund kennt man doch den - tadaaa! - Wuling aus China. Wäre das Umfeld auf dem Bild nicht, und die Front etwas akkurater zusammengebastelt, hätte ich spontan auf Visa Diesel getippt, wegen der Kunststoff-Radläufe vorne. Bin dann wieder weg, an diesem Abend gibt es noch ein Leben neben dem Forum 🙂
31. Dezember 20223 J. Im Wuling werkelte ein Daihatsu Dreizylinder, der aber auch aus China kam. Gernot
31. Dezember 20223 J. Ersteller Ich würde auf Frage 1 auch "vielleicht" gelten lassen: woher GENAU die Visa-Karosserien kamen, ist nämlich nicht geklärt! Möglicherweise hat sich da nämlich ein Abteilungsleiter von Vigo oder Mangualde (wo halt 1988 noch Visa gebaut wurden) ein kleines Zubrot verdient und ein paar Container voll ckd-Visa ohne Motor nach China vertickt. Dass die Chinesen die Blechpressen nachgebaut hätten, gilt als unwahrscheinlich. Motoren konnten sie weder auf legalen noch dunklen Kanälen beibringen, so kamen dreizylindrige Daihatsu-Klone unter die Haube. Nach 400 *) Stück oder so kam Citroën dem Geschäft auf die Schliche und beendete es. Rätsel Nr. 3 kommt morgen. 🙂 Korrektur: irgendwo hatte ich "400" gelesen. Auf Wikipedia steht 1000, auf carnewschina ist von 901 die Rede. Genau scheint es niemand zu wissen... 🫠 Bearbeitet (1. Januar 20233 J. von ACCM Martin Klinger) Korrektur/Ergänzung
31. Dezember 20223 J. Der erste Kleinwagen war der Wuling LZW 7100, der bis 1996 hergestellt wurde.[3] Das Fahrzeug mit der Karosserie des Citroën Visawar 3725 mm lang.[1] Ein Dreizylindermotorvon Xiali namens 376 Q mit 993 cm³ Hubraum und 47 PS Leistung trieb die Fahrzeuge an.[1] Hiervon entstanden etwa 1000 Fahrzeuge.[1] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wuling_(Automarke) https://carnewschina.com/2012/02/01/history-the-wuling-lzw-7100-a-citroen-visa-made-in-china/ Bearbeitet (31. Dezember 20223 J. von M. Ferchaud)
1. Januar 20233 J. AH, ich dachte an Oldcit mit dem Boxervierzylinder der vielleicht den Weg in ein asiatisches sozialistisches Bruderland fand...
1. Januar 20233 J. vor 55 Minuten schrieb Manson: AH, ich dachte an Oldcit mit dem Boxervierzylinder der vielleicht den Weg in ein asiatisches sozialistisches Bruderland fand... Es ist sicherlich „Oltcit“ gemeint, später auch als Citroën AXEL angeboten… dieser hat fast nichts mit dem Visa gemein.
1. Januar 20233 J. Danke für das schöne Wortspiel, auch wenn's bestimmt keine Absicht war 🙂 Old cit fahren in diesem Forum sehr viele, muß ein weit verbreitetes Modell sein... Du meinst bestimmt den Oltcit. Der ist auf den ersten Blick daran zu erkennen, daß es (bis auf wenige Prototypen) immer ein Zwei-/Dreitürer war. Viel Lesestoff und interessante Bilder zur bewegten Geschichte des Modells gibt es hier: http://www.citroenet.org.uk/foreign/romania/oltcit-1.html Und ganz unten immer weiter mit NEXT >> Edit: Henning war schneller und schrieb schon, während ich noch den Link suchte. Bearbeitet (1. Januar 20233 J. von Kirunavaara)
1. Januar 20233 J. Ersteller 3. Aufgabe: Eindeutig ein "Traction Avant", 7 oder 11! Oder? Oder eben nicht, denn... A ... der kommt aus Italien und ist ÄLTER als der Citroën! B ... der kommt aus Frankreich und hat HECKantrieb! C ... der kommt aus Deutschland und ist überwiegend aus SPERRHOLZ! D ... der kommt aus Russland und ist ein PLAGIAT!
1. Januar 20233 J. Ich tippe auf C. Technik scheint auf jeden Fall von etwas ganz anderem, deutlich modernerem zu stammen.
1. Januar 20233 J. Ich tippe auf D, ich glaube mich daran zu erinnern da mal was gelesen zu haben, wenn ich mich nicht irre hieß die Firma Moskwitsch oder so ähnlich.......
1. Januar 20233 J. Ich tippe auf "E" 😋. Der kommt aus Italien, hat Heckantrieb und stammt aus einer schwierigen Zeit für Citroën, in der man auch Karossen verkaufte, um Geld zu verdienen. Und dieser Frontantrieb war zu dieser Zeit eh nur eine teure Allüre. Gernot
2. Januar 20233 J. Ersteller Lösung : B Es handelt sich um einen La Licorne Rivoli. Der Hersteller Corre La Licorne, ein kleiner automobiler Gemischtwarenladen vom Kleinwagen bis zum Luxusgefährt, geriet durch den Börsenkrach in Nöte und entwarf 1936 ein neues Modell auf bestehender heckgetriebener Basis, aber mit der zugekauften Karosserie des Citroën Traction Avant. Citroën seinerseits konnte jeden Franc gebrauchen und betrachtete La Licorne (der Name Corre war bereits abgelegt worden) nicht als Konkurrenz. Der Rivoli war deutlich luxuriöser als der Traction ausgestattet. Der Krieg beendete die Aktivitäten 1940, kurz darauf war La Licorne Geschichte. mehr dazu auf französisch: http://lautomobileancienne.com/la-licorne-rivoli-1937-1940/ Das nächste Rätsel kommt heute Abend! 😀 Bearbeitet (2. Januar 20233 J. von ACCM Martin Klinger) Verbesserte Grammatik, link ergänzt
2. Januar 20233 J. Das ist wirklich eine absolut wilde Geschichte. Schaut man sich den TA auf dem Foto oben von unten an, dann frage ich mich, wo die Kardanwelle gelassen wurde. Ich glaube, da wurde am Boden noch ein wenig herumgedengelt. Gernot
2. Januar 20233 J. vor 6 Minuten schrieb Gernot: dann frage ich mich, wo die Kardanwelle gelassen wurde und ich frag mich, wo das Differential versteckt ist...
2. Januar 20233 J. Ersteller 4. Aufgabe: Für Insider eigentlich viel zu leicht... Achtung Achtung! Das ist kein Citroën! Ich wiederhole: KEIN Citroën! Ja aber... was dann?? anders gesagt: ALTER!! Was stimmt mit dir nicht??! A Der Motor: ein wassergekühlter Dreizylinder. B Der Rahmen: Zentralrohr mit vorne u hinten Y-förmigen Achshaltern. C Der Antrieb: permanenter Allradantrieb mit Differenzialsperre. D Das Getriebe: eine stufenlose Automatik à la DAF
2. Januar 20233 J. B Es ist ein IES 3CV Super America aus argentinischer Produktion. PS: C könnte auch passen, da es den IES meines Wissens auch als 4x4 gab🤔 Bearbeitet (2. Januar 20233 J. von EntenDaniel)
2. Januar 20233 J. Ersteller quelle http://www.citroenet.org.uk/foreign/latin-america/argentina/gringa3.html IES ( Industrias Eduardo Sallari) war zunächst ein Lizenznehmer von Citroën und baute 2CV und Derivate in Argentinien. Ab 1980 wurde es schwieriger und mit der französischen Unterstützung der Briten im Falklandkrieg unmöglich weiterzuproduzieren. IES bezog aus Chile 650er Boxer, die dem Original frappierend ähnelten, und entwarf einen eigenen Rahmen (siehe Grafik oben). 1990 war dann endgültig Schluss. Die Motoren gab es zumindest vor ein paar Jahren noch für den Einbau in Ultraleichtflugzeuge.
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