17. Februar 20233 J. .... vermutlich aber bezogen auf seine Fahrzeugklasse. Oder ist das Fahrwerk (vom traurigen Motor reden wir mal lieber nicht) einer DS wirklich komfortabler als ein hydropneumatisch gefederter Rolls Royce oder ein Mercedes 600? Der Sitzkomfort und die Bequemlichkeit der Pallas-Sessel sind schon absolute Spitzenklasse, aber in einen Silver Shadow steige ich nicht weniger bequem ein und seine fetten Sitze sind ebenfalls in jeder Hinsicht Königsklasse. Da gibt es mMn keinen Unterschied zur DS. Gefahren bin ich leider noch nie in einer DS, der Silver Shadow gleitet aber schon extrem geschmeidig dahin und schwingt ganz langsam (fast wie in Zeitlupe) auf und ab. Das soll eine DS noch besser machen? Wer kennt beide Fahrzeuge aus eigener Erfahrung und kann es beurteilen? (Ich kenne das Video, in welchem er seine DS fährt und seine diesbezügliche Aussage.) Bearbeitet (17. Februar 20233 J. von mdi500)
17. Februar 20233 J. Meinst du den Rolls Royce Silver Shadow welche von 1965 bis 1980 gebaut wurde? Die hat keine hydropneumatische Federung.
18. Februar 20233 J. Ersteller Denke mal Herr Leno kennt sich aus, er hat es ohne Einschränkung "geschrieben" oder eben gesagt. Ob er nur die Sitze meint oder plus Federungskomfort ist nicht überliefert.
18. Februar 20233 J. der Rolls-Royce hatte keine Hydropneumatische Federung, nur die Niveauregelung von Citroen. Der Nachfolger "Silver Spirit" hatte dann für die Hinterachse eine Hydropneumatik. Mit dessen Schwestmodell dem Bentley Mulsanne bin ich mal gefahren. Ein Kunde von mir hatte den. Der Komfort ist wirklich fabelhaft. Ganz toll ist der Geräuschkomfort und natürlich die optische Anmutung. Trotz der 8 Zylinder und 6.8 L Hubraum ist er ziemlich behäbig. Anders der Bentley Turbo R (R für Roadholding) mit dem ich auch fahren durfte. Der hatte nicht nur ausreichend Leistung, sondern hier wurde die Leistung mit 320 PS auch angegeben. Die spürt man auch, vom strafferen Fahrwerk habe ich nichts gemerkt. In Kurven kann man singen " Ein Schiff wird kommen. Ich hatte früher eine DS 23 IE mit Borg-Warner Automatik, deshalb habe ich den Vergleich. Gegenüber dem Rolls/Bentley ist der Motor der DS schon traurig. Das Komforterlebnis aber meiner Meinung nach druchaus vergleichbar. Vorallem die weichen Bodenteppiche in der Pallas Version bei denen man meint zu versinken..... Grüße Ingo l
18. Februar 20233 J. Ingo hat es sehr gut beschrieben: Der Komforteindruck eines Autos definiert sich gerade nicht allein über die Federung. Das Gesamtpaket muss stimmen. Ich erinnere mich viele Jahre zurück, als ich erstmals in einem Jaguar Daimler Double Six mitfahren durfte (der 12- Zylinder in der klassischen Karosserie): Zu der Zeit fuhr ich selbst u.A. eine DS und war sofort von dem unglaublich geschmeidigen Federungs- und Fahrkomfort des Jag begeistert (die IRS- Hinterachse ist auch schon ein besonderes Stück). Dazu kam aber auch noch der grandiose Antrieb, Holz und Leder satt im Innenraum (der einem gut geschnittenen Maßanzug gleicht) und natürlich die besondere Anmut des gesamten Fahrzeugs. Gruß Holgi
19. Februar 20233 J. ich hab´ mal ein wenig gestöbert. Damals hatte ich den Bentley, hier den Turbo R, neben meine Ente gestellt und ein Bild gemacht.
19. Februar 20233 J. vor 19 Stunden schrieb Entenholgi: Jaguar Daimler Double Six ...gab es nie! Entweder ein Jaguar XJ12 oder ein Daimler Double Six Du wirst auf keinem DDSix auch nur ein Jaguar-Emblem entdecken. Obwohl es solche Ignoranten gibt, die einen Jaguar-Leaper auf die Daimler-Motorhaube nageln!
19. Februar 20233 J. vor 23 Stunden schrieb Entenholgi: Ingo hat es sehr gut beschrieben: Der Komforteindruck eines Autos definiert sich gerade nicht allein über die Federung. Das Gesamtpaket muss stimmen. Ich erinnere mich viele Jahre zurück, als ich erstmals in einem Jaguar Daimler Double Six mitfahren durfte (der 12- Zylinder in der klassischen Karosserie): Zu der Zeit fuhr ich selbst u.A. eine DS und war sofort von dem unglaublich geschmeidigen Federungs- und Fahrkomfort des Jag begeistert (die IRS- Hinterachse ist auch schon ein besonderes Stück). Dazu kam aber auch noch der grandiose Antrieb, Holz und Leder satt im Innenraum (der einem gut geschnittenen Maßanzug gleicht) und natürlich die besondere Anmut des gesamten Fahrzeugs. Gruß Holgi Ja, ich darf es zu 100% als Jaguar XJ12 Serie 3 -Besitzer bestätigen, wenn man nach langer Suche endlich ein unrestauriertes schönes Fahrzeug gefunden hat - dann paßt wirklich alles! Leider sitze ich in der DS grottenschlecht, und im C6 fast noch besser als im Jag...
19. Februar 20233 J. vor 5 Stunden schrieb Petruschka: Entweder ein Jaguar XJ12 oder ein Daimler Double Six Ja, natürlich. Ich wollte es hier nur "umgangssprachlich" schreiben damit jeder sofort weiß, welches Fahrzeug gemeint ist. "Daimler" lenkt schnell auf die falsche Spur. Eigentlich ist diese Doppelbezeichnung aber auch fachlich richtig, denn Hersteller lt. Papieren ist immer Jaguar. Gruß Holgi
19. Februar 20233 J. Am 17.2.2023 um 16:15 schrieb ACCM Dieter Hochhuth: „die DS ist das bequemste Auto der Welt“ sachte Jay Leno in Octane Jan 2023... Vielleicht meinte er das nur in Bezug auf die „Gemütlichkeit“. In Sachen Gesamtkomfort kann eine DS natürlich nicht mit modernen Oberklasse-Fahrzeugen mithalten. Was meiner Ansicht nach bei der DS hinsichtlich „Bequemlichkeit“ nach wie vor einen sehr hohen Standard hat, sind das Einstiegs-Erlebnis mit den superweichen Teppichen und Sitzen, die insbesondere bei frühen Modellen eine sehr intime Atmosphäre vermittelnde Innenbeleuchtung (Stichwort Kinoleuchten), die gepolsterten C-Säulenverkleidungen, an die man den Kopf anlehnen kann, ohne harte Stöße über sich ergehen lassen zu müssen, und das opulente Raumangebot in Längsrichtung. Komfortabel ist darüber hinaus die Federung, deren Schluckvermögen meiner Ansicht nach bislang von keinem anderen Fahrzeug erreicht wurde. Geräuschniveau, Klimatisierung, und Gesamt-Ergonomie hingegen sind veraltet und in der Tat mit derzeitigen Komfort-Maßstäben nicht vergleichbar. Bearbeitet (19. Februar 20233 J. von M. Ferchaud)
19. Februar 20233 J. Einer DS würde ich immer vorziehen , keine 580 Steuergeräte, Nox Sensoren etc. OK , es sind keine Bildschirme in 52 Zoll vorhanden , die Türen werden noch von Hand abgeschlossen , kann sich heute keiner mehr vorstellen.😉
19. Februar 20233 J. vor 1 Stunde schrieb Entenholgi: Ja, natürlich. Ich wollte es hier nur "umgangssprachlich" schreiben damit jeder sofort weiß, welches Fahrzeug gemeint ist. "Daimler" lenkt schnell auf die falsche Spur. Eigentlich ist diese Doppelbezeichnung aber auch fachlich richtig, denn Hersteller lt. Papieren ist immer Jaguar. Gruß Holgi Daimler war zu diesem Zeitpunkt nur eine Ausstattungsline von Jaguar, das ist richtig. Ursprünglich haben die britischen Daimler mal ein Patent von Gottlieb Daimler incl. der Namensrechte gekauft, bauten dann lange eigenständige Autos ( z.B. den Daimler Dart) und wurden irgendwann Ende der 1950er von William Lyons, also Jaguar, aufgekauft. Der erste Daimler unter Jaguar Regie war dann der Daimler 250, ein Jag MK 2 mit Daimler Badges und dem V8 des Daimler Dart... danach gab's dann nur noch umgelabelte Jaguar... Bearbeitet (19. Februar 20233 J. von Petruschka)
19. Februar 20233 J. ...obwohl, ich vergass: bis in die 90er hinein gab es noch die Daimler Limousine, die es nie als Jaguar gab ( aber lt. Papieren ein Jaguar war). Die Queen fuhr glaube ich so ein Dingens. Allerdings wurden die meiste zu sog. hearses, also Leichenwagen umgebaut... Bearbeitet (19. Februar 20233 J. von Petruschka)
20. Februar 20233 J. vor 14 Stunden schrieb Petruschka: ...obwohl, ich vergass: bis in die 90er hinein gab es noch die Daimler Limousine, die es nie als Jaguar gab ( aber lt. Papieren ein Jaguar war). Die Queen fuhr glaube ich so ein Dingens. Allerdings wurden die meiste zu sog. hearses, also Leichenwagen umgebaut... Du meinst den Daimler DS 420, wie diese Limo auch genannt wurde, die in Deutschland oft mit Zulassungsproblemen kämpfte, weil lt. Tüv der Fahrer zu dicht vor der Frontscheibe saß. Gab es dann immer mit Einzelabnahmen. Und das bei Millionen Käfern im Land, wo alle dicht vor der Scheibe saßen Also der Daimler Dart ist die Krönung der britischen Skurrilität. Aber ich mag Ihn vielleicht gerade deswegen so sehr... Bearbeitet (20. Februar 20233 J. von drophead)
20. Februar 20233 J. Meckere nicht über den Daimler Dart mit Kunststoffkarosserie und grandiosem 2.5 V8...Und über Geschmack lässt sich schließlich streiten. Diese Eigenschaft / Toleranz erwarte ich von Citroen Besitzern...Leben und Leben lassen Bearbeitet (20. Februar 20233 J. von drophead)
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