22. März 20233 J. Ersteller vor 32 Minuten schrieb TorstenX1: Das 70mm-Lager eher nicht, sehr wohl aber das kleine mit 40mm Durchmesser. Wobei das Auftreten des Geräusches beim Bremsen auf den Querlenker hindeutet. Hält der Wagen beim Beschleunigen und Bremsen die Richtung bei ? Rechne besser doch mit einer gewissen Herausforderung.... Eine normale Presse kann man schlecht verwenden, weil der Querlenker sich genau in den Weg schwenkt, und ich selbst habe vor Jahren mal beim Versuch das Ding herauszupressen erst einen großen und soliden Schraubstock gesprengt, und dann einen Wagenheber zerstört 😄 Wie machst du es dann?
22. März 20233 J. Entweder mit einer speziell angepaßten Presse oder mit großem körperlichen Einsatz. In der kalten Jahreszeit vornehmlich mit letzterem, man wird gut warm dabei.
22. März 20233 J. Ich schlage zuerst mit einem Meißel den Kragen des kleineren Lagers nach innen, damit die Presse die notwendige Auflagefläche hat. Hab die Sache aber auch schon 4 oder 5 Mal gemacht. Ansonsten empfehle ich aber, neue Querlenker zu kaufen. Da sind die Lager schon drin.
22. März 20233 J. Es gibt noch eine Methode. Innen sitzt ja im vorderen Lager ein Metallrohr, durch das die Befestigungsschraube kommt. Außen ist auch ein Metallrohr. Dazwischen ist das Gummi. Man kann mir einer Bohrmaschine das Gummi durchbohren. Mit einem kleinen Bohrer (z.B. 5 mm) anfangen und rund herum im möglichst engen Abstand Löcher durch das Gummi bohren. Dann die gleiche Aktion mit einem größeren Bohrer wiederholen. So bekommst man das Gummi soweit zerstört, dass man das innere Rohr herausschlagen kann. Dann das äußere Rohr nach innen (vom Querlenker weg) schlagen. Irgendwann gibt es nur noch einen geringen Kontakt der Außenkante des Rohres mit dem Querlenker. Dann kann man das Rohr herausschlagen. Ich hoffe, dass die Beschreibung halbwegs verständlich ist.
23. März 20233 J. Ersteller Also ist das Herausbekommen des alten Lagers die größere Herausforderung? Habt ihr ähnliche tolle Tips auch fürs einpressen des neuen? Bearbeitet (23. März 20233 J. von philipp030)
23. März 20233 J. Schraubstock und eine größere Stecknuss. Ging bisher immer gut. Vorher fetten. Viel Erfolg!
23. März 20233 J. Hallo, vor 6 Stunden schrieb philipp030: Also ist das Herausbekommen des alten Lasers die größere Herausforderung? Ja. Vor allem das hintere Lager: Alternativ mit der Flex in den Ring schneiden, und dann mit dem Meißel. Man muss dabei sehr aufpassen, der Querlenker nicht zu beschädigen. Die Schwierigkeit beim Ausbau der vorderen Lager ist, dass man zu wenig Auflagefläche hat (wo die Spitze des unteren Pfeils ist). Wie gesagt, ich schlage dort zuerst mit einem Meißel den Kragen nach innen, dann reicht die Auflagefläche. So presse ich das vordere Lager dann aus. Der Einbau der vorderen Lager geht problemlos mit einem etwas größeren Schraubstock. Die hinteren Lager so einbauen, dass sie flach auf dem Tisch aufliegen, so wie hier gezeigt. Ich mache das mit dem Hammer. Um Einbaufehler zu vermeiden, bitte auch hier lesen: https://www.citdoc.de/index.php?title=Querlenker_(Xantia) Grüße Andreas Bearbeitet (23. März 20233 J. von AndreasRS)
23. März 20233 J. Ersteller vor 37 Minuten schrieb AndreasRS: Hallo, Ja. Vor allem das hintere Lager. Alternativ mit der Flex in den Ring schneiden, und dann mit dem Meißel. Man muss dabei sehr aufpassen, der Querlenker nicht zu beschädigen. Die Schwierigkeit beim Ausbau ist, dass man zu wenig Auflagefläche hat (wo die Spitze des unteren Pfeils ist). Wie gesagt, ich schlage dort zuerst mit einem Meißel den Kragen nach innen, dann reicht die Auflagefläche. So presse ich das hintere Lager dann aus. Der Einbau der hinteren Lager geht problemlos mit einem etwas größeren Schraubstock. Die hinteren Lager so einbauen, dass sie flach auf dem Tisch aufliegen, so wie hier gezeigt. Ich mache das mit dem Hammer. Um Einbaufehler zu vermeiden, bitte auch hier lesen: https://www.citdoc.de/index.php?title=Querlenker_(Xantia) Grüße Andreas Danke Andreas für die ausführliche bebilderte Anleitung! Die hinteren Lager haben wir wie geschrieben schon selbst gewechselt bekommen. Mit deinen Hinweisen sollten wir es mit den VORDEREN (du schreibst durchweg hintere!?) auch schaffen können.
23. März 20233 J. Danke für den Hinweis, ich habe es korrigiert und ganz oben noch ein Bild hinzugefügt.
23. März 20233 J. Braucht man zum einpressen der vorderen Lager nicht ein Werkzeug welches in den 3 Gummi-ausbuchtungen eingreift und direkt am Metall der Planseite des Lagers anliegt ? Hab schon Bilder davon gesehen, will mir es auch nachbauen.
23. März 20233 J. vor 20 Stunden schrieb TorstenX1: Das 70mm-Lager eher nicht, sehr wohl aber das kleine mit 40mm Durchmesser. Wobei das Auftreten des Geräusches beim Bremsen auf den Querlenker hindeutet. Hält der Wagen beim Beschleunigen und Bremsen die Richtung bei ? Der Wagen verzieht beim Beschleunigen und Bremsen auf ebener Straße wenig bis garnicht
23. März 20233 J. Schwammige Aussage. Wenn er beim Bremsen oder Beschleunigen zur Seite zireht, ist das ein klarer Hinweis auf defekte Querlenkerlager.
23. März 20233 J. vor 3 Stunden schrieb matgom: Braucht man zum einpressen der vorderen Lager nicht ein Werkzeug welches in den 3 Gummi-ausbuchtungen eingreift und direkt am Metall der Planseite des Lagers anliegt ? Nein.
24. März 20233 J. vor 15 Stunden schrieb matgom: Braucht man zum einpressen der vorderen Lager nicht ein Werkzeug welches in den 3 Gummi-ausbuchtungen eingreift
4. April 20233 J. Ersteller Hier mal eine Zwischenstandsmeldung: Wir haben heute das vordere Lager des linken Querlenkers getauscht. Das Lager war tatsächlich ziemlich hinüber und es schien so, als würde die innere Hülse sich bereits vom Gummi gelöst haben und somit eine starke Bewegung in Fahrtrichtung ermöglichen. Das Schlagende Geräusch beim ruckartigen Beschleunigen ist nun tatsächlich weg, das Poltern ist weniger geworden aber nicht gänzlich verschwunden. Unsere Vermutung und meine Hoffnung ist nun, dass mit dem Tausch des rechten Lagers ruhe ist. Das wird aber erst nach Ostern passieren... Die anderen hier benannten möglichen Ursachen haben wir ohne Befunde kontrolliert. Allen Beiträgern bis hier hin vielen Dank für die Ideen und Anleitungen!
27. Mai 20233 J. Ersteller Hallo allerseits, leider muss ich hier nochmal weiter machen. Nachdem wir nun auch das rechte vordere Querlenkerlager und zusätzlich gleich das zugehörige Traggelenk gewechselt haben, hatte ich auf ein Ende des Polterns/Klapperns gehofft. Leider ist dem nicht so. Allerdings kann ich die Geräusche nun, da sonst alles am vorderen Fahrwerk in Ordnung ist, etwas besser eingrenzen/beschreiben: Das Geräusch tritt eigentlich nur noch bei langsamer Fahrt über Kopfsteinpflaster auf. Da meines Erachtens alles von uns kontrolliert wurde, inkl. Motorlager, habe ich aufgurnd von @minilinde Hinweis zum Lenkgetriebe danach mal außerhalb der Citroen- / Xantiawelt gegoogelt. Und da habe ich viele Beiträge gefunden, die das gleiche Problem mit einem defekten Lenkgetriebe in Verbindung bringen. Deshalb hier nochmals die Frage, ob das wirklich ein Kandidat sein könnte. Wie würde man den Fehler konkret diagnostizieren können? Kann man da etwas nachstellen? Oder ist ggf. der Tausch fällig. Wäre das sehr aufwändig? Was ist zu tauschen? Bekommt man noch neue Lenkgetriebe oder nimmt man gebrauchte? Bin auf eure Einschätzungen gespannt. Danke und Grüße p.s.: Das Geräusch beim plötzlichen Beschleunigen ist auch noch nicht ganz weg. Wäre auch da eine Verbindung zum Lenkgetriebe denkbar? Bearbeitet (30. Mai 20233 J. von philipp030)
27. Mai 20233 J. Hallo, ohne alle Beiträge gelesen zu haben, das Schaltgestänge hast Du geprüft? Macht bei meinem älteren Ur-Xantia ein ordentliches Poltern, vor allem bei kleineren Unebenheiten und langsamer Fahrt. Da ist wohl eine Buchse verschlissen. Grüße Andreas
27. Mai 20233 J. - mal mit leicht angezogener Handbremse über besagtes Kopfsteinpflaster fahren und die Ohren spitzen. Und was ist eigentlich mit den Koppelstangen? Gruß Gerd
27. Mai 20233 J. Ich hab jetzt ne X2 meyle HD Koppelstange, unten nicht gekröpft, ausgebaut, zusammen mit Domlagerwechsel. Auf dem Gummi steht "Germany". Im winter auf selten befahrener schlechter strecke gab es einen Knack im gebälk, ab dann klapperte die rechte Koppelstange. Später wie ein Schlagzeug. Beim Ausbau "Premiere" die stange hatte kein Spiel, habse in den schraubstock gespannt und dran gezogen, kein spiel. Neue koppelstangen rein "auf dem Gummi steht Meyle" und wieder ruhe. Die alten stangen sind intakt, kann sie jederzeit wieder montieren, fals einer ein Schlagzeug braucht.
27. Mai 20233 J. vor 4 Stunden schrieb Gerd Kruse: - mal mit leicht angezogener Handbremse über besagtes Kopfsteinpflaster fahren und die Ohren spitzen. Und was ist eigentlich mit den Koppelstangen? Gruß Gerd Guter Tipp, die Schwimmsättel neigen zum Klapppern. Besonders, wenn die Federbleche die die Beläge auf Spannung halten, fehlen.
27. Mai 20233 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb matgom: Ich hab jetzt ne X2 meyle HD Koppelstange, unten nicht gekröpft, ausgebaut, zusammen mit Domlagerwechsel. Auf dem Gummi steht "Germany". Im winter auf selten befahrener schlechter strecke gab es einen Knack im gebälk, ab dann klapperte die rechte Koppelstange. Später wie ein Schlagzeug. Beim Ausbau "Premiere" die stange hatte kein Spiel, habse in den schraubstock gespannt und dran gezogen, kein spiel. Neue koppelstangen rein "auf dem Gummi steht Meyle" und wieder ruhe. Die alten stangen sind intakt, kann sie jederzeit wieder montieren, fals einer ein Schlagzeug braucht. Koppelstangen hatte ich als erstes getauscht.
28. Mai 20233 J. vor 8 Stunden schrieb TorstenX1: die Schwimmsättel neigen zum Klapppern. Besonders, wenn die Federbleche die die Beläge auf Spannung halten, fehlen. ..oder hinten, wenn jemand das Federblech falsch herum eingesetzt hat. Grüße Andreas
28. Mai 20233 J. Vor Jahren hatte ich Geräusche vorn, ich hatte die Bremsklötze ohne Keramikpaste eingesetzt, also ohne garnichts. Beim Bremsen sind dann die Geräusche weg.
30. Mai 20233 J. Ersteller Am 27.5.2023 um 14:33 schrieb AndreasRS: Hallo, ohne alle Beiträge gelesen zu haben, das Schaltgestänge hast Du geprüft? Macht bei meinem älteren Ur-Xantia ein ordentliches Poltern, vor allem bei kleineren Unebenheiten und langsamer Fahrt. Da ist wohl eine Buchse verschlissen. Grüße Andreas Hallo Andreas, ich glaube, dass wir uns das auch angesehen haben, insbesondere, ob der Schalthebel sich ungewöhnlich bewegt beim Beschleunigen. Aber ich nehme das nochmal mit auf die Liste...
30. Mai 20233 J. Ersteller Am 27.5.2023 um 23:22 schrieb TorstenX1: Guter Tipp, die Schwimmsättel neigen zum Klapppern. Besonders, wenn die Federbleche die die Beläge auf Spannung halten, fehlen. Ich habe das ausprobiert, leider keine Änderung egal ob mit oder ohne Bremswirkung.
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