11. Oktober 200421 J. Hallo, an meinem neuen Y4 V6 war die Klima leer. Habe diese eben nachfüllen lassen und Kontrastmittel beimischen lassen, falls wirklich irgendwo etwas leer ist. Leider ließ sich die Restmenge nicht genau bestimmen, weil der Drucker der Füllstation leer war. Es kam aber so gut wie kein Öl aus der entsprechenden Leitung des Gerätes und der Mechanikus meinte, die Anlage sei ziemlich leer gewesen. Füllmenge 825+-25 g laut Tabelle, die Ölmenge soll 135 cm3 sein. Jetzt kommt die Frage, der Mann hat nur ca 30 cm3 Öl zugefüllt, das würden sie immer so machen. Kann das sein? Bleibt wirklich soviel Öl beim Evakuieren in der Anlage? Mit kommt die Geschichte komisch vor. Kann jemand das Vorgehen der Werkstatt so bestätigen? Danke schonmal g
11. Oktober 200421 J. Habe das auch schon mal machen lassen. Bei meiner Klima hat nicht viel gefehlt, konnte man am Schauglas sehen. .Es wurde alles abgelassen und genau nach Tabelle wieder aufgefüllt, die Kühlleistung war dann wieder klasse. Denke mal nur so ist es richtig, denn wer weiß denn genau, wieviel noch drin ist? Und bei dem Spruch : Das haben wir immer so gemacht - bekomme ich Streßpusteln grrrrrr. Wie ist denn die Kühlleistung im Vergleich zu vorher? Bestehe lieber auf eine Wiederholung der Füllung. Grüße, Jörg
11. Oktober 200421 J. Hi Gernot! ...das ist wohl normal so. Öl verflüchtigt sich halt nicht bzw. nur zu einem kleinen Teil. So hat man' s mir bei Bosch auch erzählt und ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln. ciao Andreas
12. Oktober 200421 J. Ersteller Hallo, der Meister hat mich eben noch einmal angerufen und gesagt, daß so alles in Ordnung sei. Ich glaube allerdings inzwischen, daß man die wirklich im System befindliche Menge mit der Absaugmethode garnicht ermitteln kann. Es könnte ja sein, daß irgendwo ein massives Leck ist und das Öl direkt mit dem Kältemittel verschwunden ist. Genau das werde ich jetzt mal beobachten, ist ja das tolle Kontrastmittel drin für 11 Euro, da sieht man recht gut, wo es leckt. Danke jedenfalls für die Hilfe g
12. Oktober 200421 J. Kann man die Klimasysteme nicht doch mittels Stickstoff (oder war das ein anderes Gas als unser Federgas?) "spülen", und so vom alten Öl komplett befreien? So ähnlich zumindest hat mir das mein Klimafritze anläßlich der Umstellung von R12 auf R134 im BiXilein (zu R134 gehört ein synth. Öl) damals mitgeteilt. Ich mußte das Auto dafür einige Stunden dort lassen. >>Grüße, Jürgen
12. Oktober 200421 J. Es gibt nur eine Methode für die sichere Ölmenge: Kompressor entleeren, Anlage spülen und 135 ml nachfüllen. Das "normal" entweichende Kältemittel nimmt kein Öl mit, die Schläuche und Dichtungen sind zu dicht für die Ölmoleküle. Nur ein Defekt, bei dem auch das Kontrastmittel austritt, lässt den ölverlust zu. Wenn eine Anlage evakuiert wird und nicht ganz leer war, ist die Öffnung logischerweise so groß, daß das gelöste Öl mit raus kommt. Dieses wird gemessen und entsprechend nachgefüllt. Wenn die Anlage durch Defekt leer war, kommt es in der Tat darauf an, wie groß das Leck war und wo es sich befand. Ein undichter Wellendichtring lässt einen größeren Ölverlust zu als eine Dichtung an z. B. der Trockenflasche. Gernor: Sollte sich jetzt mit Kontrastmittel das Leck lokalisieren lassen, bitte im Zuge der Reparatur den Kompressor leeren und 135ml auffüllen.
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