22. Februar22. Feb Kleine Korrektur: Das 5-Gang-Getriebe gab es auch in der DS. Meine originale DS 21 Pallas, Motor DS21M, DX2, EZ 1972 in Paris, hat ein solches von Anfang an.
22. Februar22. Feb vor 37 Minuten schrieb Jan_mit_ID_19: Zum Ende der Baureihe kam in der DSuper5 (ID 20) ein 5-Ganggetriebe dazu, dass es jedoch nicht in der DS gab. Das mit der »5« führt immer mal wieder zur Verwirrung; ist auch nicht so leicht, weil in den Bezeichnungen keine Logik drin steckt. Die Abwesenheit der »5« sagt nicht zwingend, dass das jeweilige D-Modell ein Vierganggetriebe hat. Die DSuper gab es schon vor Einführung der DSuper 5 optional mit Fünfganggetriebe. Und natürlich gab es das Fünfganggetriebe auch in der DS der entsprechenden Baujahre. Erschwerend zur Einordnung der Fünfganggetriebe kommt noch hinzu, das einige Fünfganggetriebe im fünften Gang die selbe Gesamtübersetzung haben wie einige der Vierganggetriebe im vierten Gang; man also hier keine drehzahlsenkende Funktion hat. Und überhaupt ist nicht immer alles eindeutig; ich hatte in meiner 1968er ID19B mitlenkende Fernlichter nebst der kompletten Nickausgleichs-Mimik – die sollte es eigentlich nur bei der DS geben. Dass der Nickausgleich nachgerüstet wurde, halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die ID in allen Details original und unrestauriert war. Bearbeitet (22. Februar22. Feb von holger s)
22. Februar22. Feb vor 1 Stunde schrieb Jan_mit_ID_19: Moin Ralf, wie Du schon richtig geschrieben hast: das Bremspedal/Bremspilz, das ist der Hauptunterschied. Aber die ID-Breakmodelle hatten auch den Pilz! Die meisten DSe hatten das Halbautomatische Getriebe (genauer gesagt ein herkömmliches 4-Ganggetriebe mit herkömmlicher Kupplung, das hydraulisch betätigt wird und dazu gehörten jede Menge Komponenten unter der Haube), aber es gab auch auf Wunsch manuell geschaltete DS (zum gleichen Preis!), nur nicht umgekehrt. Zum Ende der Baureihe kam in der DSuper5 (ID 20) ein 5-Ganggetriebe dazu, dass es jedoch nicht in der DS gab. Die Servolenkung war in der DS Serie, bei der ID optional. Das war es im wesentlichen von der technischen Seite. Was die Ausstattung angeht: IDen waren einfacher und schlichter ausgestattet, Pallas und Leder gab es nur bei der DS. Meistens hatten die DSe die großen Radkappen, IDen normalerweise kleine. Früher waren die Armaturenbretter grundsätzlich verschieden, ab 1969/70 dann - und jetzt kommt die Angleichung - alle D-Modelle nur noch mit den drei Rundinstrumenten, aber auch hier im Detail leicht unterschiedlich. Und die Bezeichnungen haben sich zu dieser Zeit angeglichen (ID wurde durch DSuper und DSpezial ersetzt). Wenn man es ganz genau herausfinden möchte, muss man vermutlich im Werk gearbeitet haben, so viele Änderungen wie es im Laufe der Zeit gab! Übrigens habe ich bei uns mit dem TÜV gute Erfahrungen gemacht - ist eben von Region zu Region unterschiedlich. Viele Grüße Jan Vielen Dank, Jan! 🙏😎
22. Februar22. Feb vor einer Stunde schrieb holger s: Das mit der »5« führt immer mal wieder zur Verwirrung; ist auch nicht so leicht, weil in den Bezeichnungen keine Logik drin steckt. Die Abwesenheit der »5« sagt nicht zwingend, dass das jeweilige D-Modell ein Vierganggetriebe hat. Die DSuper gab es schon vor Einführung der DSuper 5 optional mit Fünfganggetriebe. Und natürlich gab es das Fünfganggetriebe auch in der DS der entsprechenden Baujahre. Erschwerend zur Einordnung der Fünfganggetriebe kommt noch hinzu, das einige Fünfganggetriebe im fünften Gang die selbe Gesamtübersetzung haben wie einige der Vierganggetriebe im vierten Gang; man also hier keine drehzahlsenkende Funktion hat. Und überhaupt ist nicht immer alles eindeutig; ich hatte in meiner 1968er ID19B mitlenkende Fernlichter nebst der kompletten Nickausgleichs-Mimik – die sollte es eigentlich nur bei der DS geben. Dass der Nickausgleich nachgerüstet wurde, halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die ID in allen Details original und unrestauriert war. Danke Holger! Da ich beim CX ja das gleiche Pedal habe wie in den ID Modellen finde ich das schon angenehm.
23. Februar23. Feb Am 22.2.2026 um 18:48 schrieb holger s: Das mit der »5« führt immer mal wieder zur Verwirrung; ist auch nicht so leicht, weil in den Bezeichnungen keine Logik drin steckt. Die Abwesenheit der »5« sagt nicht zwingend, dass das jeweilige D-Modell ein Vierganggetriebe hat. Die DSuper gab es schon vor Einführung der DSuper 5 optional mit Fünfganggetriebe. Und natürlich gab es das Fünfganggetriebe auch in der DS der entsprechenden Baujahre. Erschwerend zur Einordnung der Fünfganggetriebe kommt noch hinzu, das einige Fünfganggetriebe im fünften Gang die selbe Gesamtübersetzung haben wie einige der Vierganggetriebe im vierten Gang; man also hier keine drehzahlsenkende Funktion hat. Und überhaupt ist nicht immer alles eindeutig; ich hatte in meiner 1968er ID19B mitlenkende Fernlichter nebst der kompletten Nickausgleichs-Mimik – die sollte es eigentlich nur bei der DS geben. Dass der Nickausgleich nachgerüstet wurde, halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die ID in allen Details original und unrestauriert war. Vereinfacht ausgedrückt: eine Dsuper5 ist eine „ID“ (Bremspedal) mit DS21-Motor und Fünfganggetriebe (daher steht bei diesen Modellen auch „DS21“ in der Fahrgestellnummer). Zeitgleich wurde die DS (Bremspilz) nur noch mit 23er Motor ausgeliefert. Wie immer wurde der einfachen Version das abgelöste Aggregat der höheren Baureihe zugebilligt.
23. Februar23. Feb Am 22.2.2026 um 18:32 schrieb KurtV6: Kleine Korrektur: Das 5-Gang-Getriebe gab es auch in der DS. Meine originale DS 21 Pallas, Motor DS21M, DX2, EZ 1972 in Paris, hat ein solches von Anfang an. Stimmt, Kurt! Was ich eigentlich meinte ist, dass für das 5-Ganggetriebe keine hydraulische Betätigung (Halbautomat) angeboten wurde, daher bedeutet das "M" in der Typenbezeichnung manuell. Grüße Jan
24. Februar24. Feb vor 8 Stunden schrieb uwe.v11: und die DSuper hatte eine Speicherkugel weniger! Fast korrekt, das ist bedingt durch das niederkomplexere Hydrauliksystem mit der einfacheren Hochdruckbremse. Allerdings gab es frühe DS mit zwei (!) separaten Bremsdruckspeichern. Bearbeitet (24. Februar24. Feb von M. Ferchaud)
24. Februar24. Feb Wo hier die Fachleute sind, da hätte ich auch zwei Detailfragen. Zuerst die wahrscheinlich einfache: gab es Pallas mit Lederausstattung, bei der die Türinnenverkleidungen Leder, aber oben zum Fenster hin weiß gesteppt wie bei den Velourausstattungen war? Oder ist das Gebastel? Und die häufig gestellte Frage nach den Trompeten (auf die ich keine befriedigende Antwort gefunden habe): gibt es eine Logik, wonach besonders außerhalb von Deutschland so viele ID die braunen Plastiktrompeten haben, aber eben auch manchmal die Edelstahl-Trompeten?
24. Februar24. Feb Edelstahl-Trompeten an einer ID sind meines Wissens dem ästhetischen Geschmack eines ID-Besitzers geschuldet. Wurden sehr oft von ihnen entsprechend umgebaut. Edit aufgrund des Hinweises von @XM_Boris: Bei den in Frankreich ausgelieferten ID-Fahrzeugen waren die Blinkertrompeten immer aus Plastik, bei den Fahrzeugen für Exportmärkte gab es zum Teil auch Edelstahl-Blinkertrompeten. Bearbeitet (24. Februar24. Feb von id_ds)
24. Februar24. Feb vor 1 Minute schrieb id_ds: Edelstahl-Trompeten an einer ID sind meines Wissens dem ästhetischen Geschmack eines ID-Besitzers geschuldet. Wurden sehr oft von ihnen entsprechend umgebaut. Das kann ich zumindest für meine ID bestätigen. Einer der Vorbesitzer hat mal getauscht. Ich wollte immer zurückbauen, habe aber gesehen, dass eine der kunststoffnen eine Macke hat. Also muss ich mal nach Ersatz schauen.
24. Februar24. Feb Na, es werden ja nicht alles umgebaute Trompeten sein. Dagegen spricht, dass es frühe DS mit Kunstofftrompeten gab und auch DSuper mit Edelstahl (wo man hier doch auch eher das ganze als ID denn DS einordnen würde). Und wenn ich an zum Beispiel die ganzen IDs meines Vaters denke, die er in den 60ern (gebraucht) gekauft hatte: das waren Alltagsfahrzeuge. Alle hatten Edelstahltrompeten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da immer der Vorbesitzer die Trompeten umgebaut hatte, wohingegen viel einfacher zu realisierende Umbauten wie verchromte Rückleuchtengläser doch viel einfacher gewesen wären (aber nie gemacht worden waren). Seltsamerweise sind in den ganzen DS-Büchern, die ich mal in den Fingern hatte, alle möglichen Änderungen während der Baujahre schön aufgelistet. Die Trompeten werden überall eher stiefmütterlich und allgemein behandelt.
24. Februar24. Feb Die Rede war von ID, nicht von der DSuper. Am Ende wurden die Unterschiede der günstigeren Versionen zur DS kleiner und die Autos damit ähnlicher. Aber ich habe nochmal recherchiert und muss mich dahingehend korrigieren, dass zwar die ID-Fahrzeuge für den französischen Markt immer die Plastik-Blinkertrompeten hatten, das aber bei Exportversionen wohl zum Teil anders gehandhabt wurde. Da gab es dann also tatsächlich auch ID-Fahrzeuge mit Edelstahl-Blinkertrompeten. Man lernt nie aus. Bearbeitet (24. Februar24. Feb von id_ds)
24. Februar24. Feb vor 27 Minuten schrieb id_ds: Die Rede war von ID, nicht von der DSuper. Am Ende wurden die Unterschiede der günstigeren Versionen zur DS kleiner und die Autos damit ähnlicher. Aber ich habe nochmal recherchiert und muss mich dahingehend korrigieren, dass zwar die ID-Fahrzeuge für den französischen Markt immer die Plastik-Blinkertrompeten hatten, das aber bei Exportversionen wohl zum Teil anders gehandhabt wurde. Da gab es dann also tatsächlich auch ID-Fahrzeuge mit Edelstahl-Blinkertrompeten. Man lernt nie aus. Auch meine oben erwähnte 1968er ID 19B hatte Edelstahl-Trompeten. Und ich gehe nicht davon aus, dass diese und die Scheinwerfer-Steuerung nachgerüstet wurden. Ich weiß auch nicht, ob 1968 nach Deutschland ausgelieferte ID innen verchromte Türgriffe hatten. Da aber beim Kauf in den frühen 1990ern keine weiteren Pallas-Attribute zu finden waren, gehe ich davon aus, dass das original war.
25. Februar25. Feb Meine ID habe ich auch auf Edelstahl-Trompeten umgerüstet. Eine meiner Plastiktrompeten hatte einen unschönen Riss. Als ich vor gut zwei Jahren mein Dach demontierte, wollte ich diese erneuern, musste aber feststellen, dass sie nirgends zu bekommen war. Bekommen habe ich dann eine Gebrauchte bei einem Händler in Lipsheim. Teuer! Nun liegen sie gut verpackt in meinem Teilelager und ich könnte meine ID irgendwann wieder umrüsten. Werden aber, wenn, eher meine Erben machen, denn ich muss gestehen, die Edelstahlversion gefällt mir wesentlich besser. Gruß Michael
25. Februar25. Feb unterliege ich jetzt meiner Demenz oder gab es tatsächlich anfänglich Edelstahl-Trompeten bis zur B-Säule?
25. Februar25. Feb vor einer Stunde schrieb Hy1600: unterliege ich jetzt meiner Demenz oder gab es tatsächlich anfänglich Edelstahl-Trompeten bis zur B-Säule? Korrekt, die sogenannten „Trompeten von Jericho“. Es gab sie von 1955 bis Februar 1958, parallel zu den rot-transparenten Kunststoff-Trompeten an der DS. Letztere gab es in mutmaßlich zwei verschiedenen Tönungen (Kirschrot und etwas dunkler) bis Januar 1959. Bis Mitte 1959 folgten DS-Trompeten ähnlich den braunen ID-Pendants. Die Anbindung der DS-Trompeten war stets anders (umlaufender hinterer Scheibenrahmen) als die der ID (muschelartiges Endstück aus Aluminium). Bearbeitet (25. Februar25. Feb von M. Ferchaud)
25. Februar25. Feb vor 15 Stunden schrieb XM_Boris: Zuerst die wahrscheinlich einfache: gab es Pallas mit Lederausstattung, bei der die Türinnenverkleidungen Leder, aber oben zum Fenster hin weiß gesteppt wie bei den Velourausstattungen war? Oder ist das Gebastel? Das gab es nie serienmäßig und ist immer gebastelt. Bearbeitet (25. Februar25. Feb von M. Ferchaud)
25. Februar25. Feb Nochmals zu den ID-Pastik-Trompeten: Nuancierds zufolge hatten alle ID19 in französischer Auslieferung bis Modelljahr 1969 die braunen Kunststofftrompeten. Die nachfolgende DSpecial behielt sie tatsächlich bis zum Produktionsende 1975. ID20 und DSuper sowie DSuper5 erhielten die Edelstahlgehäuse der DS. Die für Exportmärkte bereits früher verwendeten Edelstahltrompeten für ID kann ich bestätigen. Bearbeitet (25. Februar25. Feb von M. Ferchaud)
25. Februar25. Feb vor 31 Minuten schrieb M. Ferchaud: Die Anbindung der DS-Trompeten war stets anders (umlaufender hinterer Scheibenrahmen) als die der ID (muschelartiges Endstück aus Aluminium). Das ist schwer zu verstehen, wenn man es nicht kennt. Gibt es Bildmaterial (ohne unverschämt werden zu wollen)?
25. Februar25. Feb vor 6 Minuten schrieb XM_Boris: Das ist schwer zu verstehen, wenn man es nicht kennt. Gibt es Bildmaterial (ohne unverschämt werden zu wollen)?
25. Februar25. Feb vor 4 Stunden schrieb XM_Boris: Ach, es geht um die C-Säule. Ich hätte wohl „hinterer Seitenscheibenrahmen“ schreiben sollen.
25. Februar25. Feb vor 7 Stunden schrieb M. Ferchaud: Die farblichen Kompositionen der Trompeten mit dem Dach und der Karosserie in diesem Bild zeigen aus meiner Sicht sehr schön dass ein Umbau auf Edelstahl nicht nur aus Originalitätsgründen ein Verlust wäre!
25. Februar25. Feb Tolle Lehrstunde zum Thema Trompeten auch wenn der Betreff es nicht vermuten ließe. Wenn schon hier so viel Expertise „online“ ist wie schaut es denn mit den Plastikträgern der Mandelaugen ab 9/67 aus. Was gab es denn hier farblich alles ab Werk? Heute sind ja viele nachträglich „farbgeduscht“ .
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren