24. Juni 20233 J. Hallo Zusammen ! Bin dabei die Kupplung zu wechseln, Schwungrad ist abgebaut, nun schaue ich auf den Wellendichting der Kurbelwelle. Der verbaute Dichtring sieht noch gut aus, ist auch alles trocken. Trotzdem, mein C5 ist von 2005, km 103.000, denke da wäre ein Wechsel sinnvoll. Ein Bekannter der in einer freien Werkstatt arbeitet meint dazu " Wir bauen die nur aus, wenn die undicht sind " ! Na, ich denke bei der Laufleistung, und wenn ich so gut dran komme wie gerade jetzt, sollte ich den auch erneuern. Habe die Wellendichtringe alle in PTFE von Elring vorliegen. Um die beiden "Kleinen" vom Differential mache ich mir keine Sorgen, die kann ich mit grossen Stecknüssen eintreiben... ...aber wie ist es mit dem "Grossen" ? Habe passende Rohrmuffen mit einem breiten Rand, mit denen könnte ich den Wellendichtring vorsichtig eintreiben/einschlagen ! Spricht etwas dagegen ? Ist das so machbar, oder geht das tatsächlich nicht ohne das Spezialwerkzeug ? PTFE Wellendichringe soll 4 Stunden ruhen nach Einbau, bevor sie mechanisch belastet werden, soweit schon mal klar. Auch sagt mir Google, PTFE Wellendichtringe trocken einbauen, kein Öl, keine Seifenlauge, Spucke, oder Sonstiges, auch klar. Würde auch bedeuten, dass nach dem Einbau der Wellendichringe ZBsp. im Differential, 4 Stunden kein Öl eingefüllt werden darf, oder wie darf ich das verstehen ? Gibt es sonst noch etwas, das unbedingt zu beachten ist beim Einbau des Wellendichtinges der Kurbelwelle ? Und, wie handhabt Ihr das so 🙂 ? Grüsse aus dem sonnigen Belgien
24. Juni 20233 J. vor 2 Stunden schrieb Lucarnier: Habe passende Rohrmuffen Hast Du Dir schon die Einbauhinweise von Elring dazu angesehen? Ich würde es es ohne das passende Werkzeug nicht machen. Gruß Jens
24. Juni 20233 J. Wenn der noch dicht ist, würde ich den drinne lassen. Der läuft sich sowieso auf der KW ein, besser ist ein korrekt sitzender Ring in der Einlaufstelle als ein nicht korrekt sitzender Ring, teilweise in der Einlaufstelle. So ab 250.000km fangen die ja erst an zu nässen, also noch viel Luft bis dahin. Jens
24. Juni 20233 J. Ersteller Hallo Jens Thomas ! Ja, habe mir die Videos von Elring dazu angesehen, drum auch mein Post hier, bin verunsichert . Eintreiben mittels passender Stecknuss bei kleineren Wellendichtringen habe ich schon oft gemacht. Aber, bei der Grösse hier, an der Stelle, und dann PTFE, ist das vielleicht doch nicht die beste Idee. Denn, so ich weiter erfahren konnte, verlangen gerade die PTFE wohl danach mit dem richtigen Werkzeug eingesetzt/aufgeschoben zu werden, ansonsten undicht ..... .....wobei es aber doch bei yutupp einige Videos gibt, wo die Kollegen da ziemlich schmerzfrei rangehen ! Da ist eine dicke PVC Muffe wohl noch die softe Variante, da wird auch mal gerne zum Durchschlag gegriffen 🙂. Und die Jungens werden beklatscht, nur schade, denn es fehlen die Folgevideos mit der Dichtheitsgarantie ! Nein, mal im Ernst, mit einem dicken PVC Rohr im passenden Durchmesser zum Dichtring sollte das schon klappen, mit dem sanften und gleichmässigen Einschlagen. Das Problem dabei ist sicherlich, dass der Wellendichtring nicht wie mit dem Elring Werkzeug zum Bsp., nahtlos vom Werkzeug auf die Welle, und in seine Position/Passung gleitet. Hallo Jensg ! Ok, Lebenserwartung 250.000 km, hört sich ja nicht schlecht an ! Würde auch zu dem passen was mein Bekannter aus der freien Werkstatt sagt " Wir bauen die nur aus, wenn die undicht sind " ! Aber, der Dichtring ist doch trotzdem 18 Jahre alt, wie lange bleibt so ein Teil denn elastisch ? Mein Daumennageltest sagt, joo der ist noch ok, der Simmerring, aber das ist ja eh subjektiv 🙂 ! Ja, dann Danke für Eure Antworten. Ich tendiere momentan eher dazu den Alten drin zu lassen. Mehr weiss ich morgen früh beim wachwerden. Gruss Michael Bearbeitet (24. Juni 20233 J. von Lucarnier) Korrektur
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