13. Juli 20233 J. Guten Morgen! Aufgrund eines Marderschadens musste eine Motorwäsche durchgeführt werden. Siehe anderer Thread. Ich war bei der Wäsche leider nicht direkt dabei, sie wurde aber bei einem Autopflegebetrieb mit gutem Ruf hier in der Nähe durchgeführt. Ich hatte vorher noch drauf Hingewiesen, dass der Strahl unter anderem nicht direkt auf den LHM Tank gerichtet werden soll. Jetzt ist es so, dass das Schauglas zur Füllstandsüberwachung nach der Motorwäsche für etwa einen Tag von innen etwas beschlagen war. Jetzt ist es wieder klar. Außerdem war es unter dieser breiten Dichtung (die den Ansaugeinsatz zum Behälter dichtet) etwas feucht. Ich habe die Lippe etwas hochgezogen und mit Küchenpapier das ganze Trockengelegt. Wenn man in den Einfülldeckel leuchtet, sieht man nichts weiter als schönes grünes LHM. Trotzdem (Wasser ist ja schwerer als Öl) mache ich mir Sorgen ob nicht doch Wasser ins LHM gekommen ist. Die HP funktioniert völlig unauffällig, wie immer. Wie schätzt ihr das ein? Was traut ihr der Deckeldichtung zu? (Ist intakt, nicht rissig oder so) Danke für eure Antworten und Gruß Johannes
13. Juli 20233 J. Hallo, die Behälter sind durch den Druck der Verschlussfeder oft gewölbt, wodurch die Dichtung nicht mehr anliegt. Grüße Andreas
13. Juli 20233 J. Hättste den LHM Tank abgedeckt, jetzt ist vermutlich ein müh Wasser drin was keine Rolle spielt, Das Getriebe hat oben eine Öffnung die man bei Motorwäsche auch abdeckt, beim 1.8 16V baut man am besten die Zündbrücke raus und bläst die Zündkerzen dann aus oder man deckt die vorher Zündbrücke ab. Bei der nassen Zündbrücke schlagen Funken auf den Block über bis das wieder trocken ist.
13. Juli 20233 J. Spritze mit Schlauch nehmen und im LHM-Behälter vom Boden eine Probe absaugen. Eventuell kann man auch an den Sieben Wasserspuren finden.
13. Juli 20233 J. Ersteller wenn ich mich richtig errinnere hatte der Behälter eine tiefste Stelle am Boden. Ist die genau unter der Einfüllöffnung, oder wie komme ich da am besten ran?
13. Juli 20233 J. vor 1 Stunde schrieb Wasserlöwe: wenn ich mich richtig errinnere hatte der Behälter eine tiefste Stelle am Boden. Der Boden ist erstaunlich oft die tiefste Stelle. vor 1 Stunde schrieb Wasserlöwe: Ist die genau unter der Einfüllöffnung, oder wie komme ich da am besten ran? Nimm die Drahtklammer ab und zieh die ganze Einheit raus. Grüße Andreas
13. Juli 20233 J. Ersteller vor 5 Minuten schrieb AndreasRS: Der Boden ist erstaunlich oft die tiefste Stelle. Echt? Nein, Spaß beiseite: Der Boden ist doch zum teil nochmal vertieft, fragt sich blos wo. Wenn ich dieses ganze Ansauggeraffel ausbauen muss, dazu muss ich den Behälter ja lösen, damit ich ihn zur Seite kippen kann, kann ich das Lhm auch gleich wechseln. In der Hoffnung, dass er sich noch nichts angesaugt hat… Er saugt aber ja nicht direkt auf dem Boden an, wenn ich das richtig sehe… Gruß Johannes
13. Juli 20233 J. Wenn der Wagen nach der Wäsche betrieben wurde, hat sich eingetragenes Wasser wahrscheinlich eh längst im Kreislauf verteilt, da in der Tat im unteren Bereich des Behälters angesaugt wird. Um das rauszubekommen, müsstest Du die ganze Anlage spülen und entlüften, und selbst dann wäre es fraglich, ob alles Wasser herausgekommen ist. Nicht zuletzt steht der mögliche Effekt vermutlich in keiner Relation zum Aufwand. Sofern sich der Flüssigkleitspegel nach der Wäsche nicht deutlich sichtbar angehoben hat, würde ich gar nichts unternehmen.
13. Juli 20233 J. vor 2 Stunden schrieb SeppCx: Spritze mit Schlauch nehmen und im LHM-Behälter vom Boden eine Probe absaugen. Eventuell kann man auch an den Sieben Wasserspuren finden. Das ist meiner Meinung nach der zielführendste Tipp, sofern der Boden des Behälters gut zugänglich ist.
13. Juli 20233 J. Normalerweise ist die Behälterdichtung dicht. Wenn der Behälter vor der Wäsche oben ölig war, könnte auch Wasser in geringen Mengen eingedrungen sein. Ausleeren, mit ein paar Schlucken Benzin mit Bio(Ethanol)anteil ausspülen wenn im ausgekippten Öl Wasser erkennbar ist.
13. Juli 20233 J. vor 27 Minuten schrieb Wasserlöwe: Der Boden ist doch zum teil nochmal vertieft Nein, jedenfalls nicht beim Xantia. Grüße Andreas
13. Juli 20233 J. vor 2 Stunden schrieb Wasserlöwe: Wenn ich dieses ganze Ansauggeraffel ausbauen muss, dazu muss ich den Behälter ja lösen, Geht sehr knapp aber geht nach oben raus ohne was zu Lösen. Immer daran denken das alter Kunststoff spröde ist. Behälter lösen ist aber auch kein großer Akt. vor 2 Stunden schrieb AndreasRS: Nimm die Drahtklammer ab und zieh die ganze Einheit raus. Ein passendes Gefäss für die Einheit bereithalten um die LHM-Sabberei zu minimieren. Bearbeitet (13. Juli 20233 J. von SeppCx)
13. Juli 20233 J. Ersteller vor 47 Minuten schrieb schwinge: Normalerweise ist die Behälterdichtung dicht. Wenn der Behälter vor der Wäsche oben ölig war, könnte auch Wasser in geringen Mengen eingedrungen sein. Ausleeren, mit ein paar Schlucken Benzin mit Bio(Ethanol)anteil ausspülen wenn im ausgekippten Öl Wasser erkennbar ist. Ne, also ölig war der von außen nicht. Ich vermute nach genauer Begutachtung des Deckels derzeit auch eher, dass das Wasser in kleinster Menge direkt am Schauglas eingedrungen ist. Das ist ja drehbar im Behälter (mit dem Stecker für zu niedrigen Stand) vor einer Stunde schrieb M. Ferchaud: Wenn der Wagen nach der Wäsche betrieben wurde, hat sich eingetragenes Wasser wahrscheinlich eh längst im Kreislauf verteilt, da in der Tat im unteren Bereich des Behälters angesaugt wird. Um das rauszubekommen, müsstest Du die ganze Anlage spülen und entlüften, und selbst dann wäre es fraglich, ob alles Wasser herausgekommen ist. Nicht zuletzt steht der mögliche Effekt vermutlich in keiner Relation zum Aufwand. Sofern sich der Flüssigkleitspegel nach der Wäsche nicht deutlich sichtbar angehoben hat, würde ich gar nichts unternehmen. Ne, angehoben hat sich da garnichts. Nach wie vor genau auf dem Max Strich. Mache ich mir also zu große Sorgen? Mir schmeckt der Gedanke dass Wasser durch meine Hydraulikleitungen fließt nur nicht sonders. Das Öl kann ja nichts absorbieren…
13. Juli 20233 J. Ersteller Ich habe den „Bodensatz“ mit so einer Ölwechselpumpe abgesaugt; Absolut nichts bedenkliches zu sehen. Nur giftgrünes LHM. Grüße Johannes
13. Juli 20233 J. vor 2 Stunden schrieb Wasserlöwe: Mache ich mir also zu große Sorgen? Ich denke ja. vor 2 Stunden schrieb Wasserlöwe: Mir schmeckt der Gedanke dass Wasser durch meine Hydraulikleitungen fließt nur nicht sonders. Kann ich nachvollziehen.Was soll ich da als DS-Fahrer mit LHS2-Hydraulik sagen?
13. Juli 20233 J. Ersteller Jetzt wollte ich meinem Flieger „als Entschuldigung“ was Gutes tun und endlich mal Mos2 ins LHM geben. Die entsprechende Menge wollte ich mit ner Spritze absaugen. Ergebnis: Obwohl vor 15.000km oder vier Monaten komplett getauscht (mit neuen Kugeln) ist das schon wieder eine braune Soße. Farbe: Frisches Motoröl (etwas dunkler). Vom verwendeten Lecwec kann das ja nicht kommen, oder? Ich habe das Mos2 also in seiner Dose gelassen und stattdessen neues LHM bestellt. Wenn ich das gewechselt habe, werde ich nochmal berichten, ob ich noch auf irgendwelches Wasser gestoßen bin… Danke schonmal für eure Einschätzungen. Gruß Johannes
13. Juli 20233 J. Wie sah denn das LHM vor dem Wechsel aus? Bei meinen Xm war das teilweise sehr übel, ich fahre dann 1-2mal LHM mit Hydraurincage gemischt für wenige tausend Kilometer, anschließend wird normal gewechselt (alle 30-40tkm in der Regel). Und immer jedesmal Behälter + Siebe reinigen, versteht sich von selbst.
13. Juli 20233 J. Ersteller Das war noch brauner. Vorallem war mein Xantia ja ein ziemliches Stehzeug… Hydraurincage gibts ja leider nicht mehr.
13. Juli 20233 J. Ersteller vor 3 Stunden schrieb Wasserlöwe: Ich habe den „Bodensatz“ mit so einer Ölwechselpumpe abgesaugt; Absolut nichts bedenkliches zu sehen. Nur giftgrünes LHM. Grüße Johannes Wie sich jetzt zeigte war es doch nicht mehr so giftgrün… In dem dünnen Schlauch der Pumpe siehts schön grün aus, sobald es etwas dicker ist (Spritze) ist es eben deutlich braun…
13. Juli 20233 J. Ich habe mal eine Spülung gemacht. Alle Rückläufe in einen leeren Behälter, Ansaugschlauch in einen Behälter mit frischem LHM.
13. Juli 20233 J. vor 3 Stunden schrieb Wasserlöwe: Das war noch brauner. Vorallem war mein Xantia ja ein ziemliches Stehzeug… Hydraurincage gibts ja leider nicht mehr. Hydraurincage gibt es z.B. citroenDS.net, vormals Jochen Hoch, Essen
17. Juli 20233 J. Ersteller Um das hier mal aufzulösen: Ich habe heute aus o.g. Gründen das LHM vollständig gegen "Citroen-Suppe" (LHM + MoS2) gewechselt. Ergebnis: Kein Wasser erkennbar. In keinster Weise. Weder Tropfen am Boden noch Schlieren in irgend einer Form. Ich Danke euch nochmal für eure Hinweise und Ideen zum Thema. Grüße von Johannes
17. Juli 20233 J. Wir machen das beim LHM wechseln immer so: wir lassen den Rücklaufschlauch vom Druckregler erst mal ab und schließen ihn nicht wieder an das Fass an. Der Schlauch wird mit einem weiteren Stück Schlauch und einem Verbinder etwas verlängert und dann in einen Auffangbehälter gehalten. Dann wird der Motor gestartet. Der erste ca. halbe Liter, der da aus dem Schlauch kommt, ist altes LHM, dass sonst ins Fass zurück laufen würde (und je nach Zustand / Alter dafür sorgt, dass das frische LHM im Fass gleich wieder alt aussieht). Wenn wirklich neues, grünes LHM aus dem Rücklaufschlauch kommt, Motor aus und den Rücklaufschlauch wieder am Fass anschließen.
18. Juli 20233 J. vor 10 Stunden schrieb GuenniTCT: wir lassen den Rücklaufschlauch vom Druckregler erst mal ab Ergänzend kann man 200 km vor oder nach dem LHM-Wechsel den Lecköl-Rücklauf in einen Auffangbehälter leiten. Ab Orga 6384 sind fast alle Lecköle am Anschluss D, nur der Lenkzylinder fließt (tropft) in G. Bis Orga 6383 fließen die meisten Lecköle in Anschluss G, der Lenkzylinder fließt (tropft) in F. Grüße Andreas
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