25. Oktober 200421 J. hallo. ich hab bei einem gsa einen recht krassen oelverlust unter dem linken ventildeckel. da man-wie ihr ja sicher wisst-in eingebautem zustand nicht sehr viel sehen kann dachte ich jemand von euch hat das problem schon mal gehabt und weiss vieleicht wo es herkommt. der ventildeckel selbst ist neu abgedichtet und trocken. hat jemand eine idee,bevor ich alles zerlege? gruss, stefan
25. Oktober 200421 J. Der Klassiker sind anscheinend die Schlussstopfen-Schrauben auf den Kipphebelwellen (?), an der Rückseite des Kopfs. Als dereinst meine GSA mal Komplett-Ölverlust hingeschmissen hat und ich zu Fuß zur Werkstatt gelaufen bin um Hilfe zu holen, hat mich der Meister mit neuen Schrauben und Dichtungen wieder zurückgeschickt, weil "des is' immer".
25. Oktober 200421 J. Wohl eher der O-Ring des Ölrücklaufrohres am Zylinderkopf. Der Ring härtet aus und reisst evtl. sogar ein. Dann saut es enorm raus. Abhilfe : Zylinderkopf runter und O-Ringe ( auch am anderen Ende des Rücklaufrohres in der Ölwanne ) erneuern. Gruss Jörg
25. Oktober 200421 J. Wenn das Öl unter dem Ventildeckel austritt ist die Annahme von Jörg wohl am warscheinlichsten. Zylinderkopf runter ist allerdings schneller gesagt als getan. Aber wenn schon der Motor raus ist kann man ja auch gleich beide Rücklaufrohre neu abdichten.
25. Oktober 200421 J. Hallo Stefan, es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Dichtungen am Zylinderkopf des GS/A Motors, an denen Öl ansteht: 1) Schrauben der Kipphebelwellen, zweimal je an der Vorder- und Rückseite des Kopfes (ca. SW 14) 2) vordere und hintere Durchführung der Nockenwelle, vorne Simmerring, hinten Papierdichtung 3) daran anschließend hinten: linke Nockenwelle Simmerring zum Verteiler, rechte Nockenwelle Hartpapierklotz mit Papierdichtungen zur Benzinpumpe 4) Dichtungen der Ölrücklaufrohre mittig unter dem Zylinderkopf Richtung Motorblock (je 1 O-Ring oben und unten) 5) Ventildeckeldichtungen und die Befestigungsschrauben derselben. 6) Anschluß der Schmierölleitung Erfahrungsgemäß führen 1 und 2 nur zu einem verölten Motor, nicht zu STARKEM Ölverlust. Bei 3 ist vorallem der Hartpapierklotz (wenn gerissen) zu kontrollieren, evtl. ist die Benzinpumpe durch zu starkes Anziehen der Schrauben verzogen. Hier kann viel Öl austreten (ist aber rechts, und nicht, wie bei Dir, links). 4 kommt sehr oft vor, da hilft meist nur die Demontage des Zylinderkopfes. Und 5 sollte man trotz neuem Abdichten kontrollieren! Wurden die Dichtungen erneuert? Evtl. die Befestigungsschraube zu fest angezogen? Und Punkt 6 ist seltenst mal undicht... Gruß Bernhard
26. Oktober 200421 J. Ersteller ACCM Bernhard Koglin posteteHallo Stefan, es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Dichtungen am Zylinderkopf des GS/A Motors, an denen Öl ansteht: 1) Schrauben der Kipphebelwellen, zweimal je an der Vorder- und Rückseite des Kopfes (ca. SW 14) 2) vordere und hintere Durchführung der Nockenwelle, vorne Simmerring, hinten Papierdichtung 3) daran anschließend hinten: linke Nockenwelle Simmerring zum Verteiler, rechte Nockenwelle Hartpapierklotz mit Papierdichtungen zur Benzinpumpe 4) Dichtungen der Ölrücklaufrohre mittig unter dem Zylinderkopf Richtung Motorblock (je 1 O-Ring oben und unten) 5) Ventildeckeldichtungen und die Befestigungsschrauben derselben. 6) Anschluß der Schmierölleitung Erfahrungsgemäß führen 1 und 2 nur zu einem verölten Motor, nicht zu STARKEM Ölverlust. Bei 3 ist vorallem der Hartpapierklotz (wenn gerissen) zu kontrollieren, evtl. ist die Benzinpumpe durch zu starkes Anziehen der Schrauben verzogen. Hier kann viel Öl austreten (ist aber rechts, und nicht, wie bei Dir, links). 4 kommt sehr oft vor, da hilft meist nur die Demontage des Zylinderkopfes. Und 5 sollte man trotz neuem Abdichten kontrollieren! Wurden die Dichtungen erneuert? Evtl. die Befestigungsschraube zu fest angezogen? Und Punkt 6 ist seltenst mal undicht... Gruß Bernhard hallo, vielen dank fuer die tipps. ich gehe davon aus das es der o-ring des ruecklaufrohres ist.(punkt 4 bei deiner sehr ausfuehrlichen anleitung) oelleitung ist trocken,schrauben der kipphebelwelle ebenso,vdd auch. das heisst also...motor raus? danke nochmal an alle, und gruesse aus griechenland. stefan
26. Oktober 200421 J. _ Ventieldeckeldichtungen überprüfen/Erneuern und richtig anziehen (achtung,nicht zu fest) - Um festzustellen, ob es die Rücklaufrohre sind, die Heizungsleitbleche unten entfernen. Dann kann man sehen, wo die Rohre in den Zilinderkopf reingehen und ob sie dort undicht sind. - Bodenblech entfernen (Dafür Scheinwerfer und Maskenblech raus). Dann ist Motor komplett "frei" und man kann die Undichtigkeit am besten lokalisieren(Motor an). H-G
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