7. November 200421 J. Bon jour bei kaltem Motor ist mir aufgefallen, daß der Keilrippenriemen meines Y42.1TD mit XUD-11ATE Motor teilweise durchrutscht, bzw. die Pumpe dann kurz stehen bleibt. Auch nach gründlichem Studium der Konstruktion bei abgenommenem Vorderrad und geöffneter Radhausverkleidung ist mir kein Mechanismus zum Spannen dieses Riemens aufgefallen. Ich kann lediglich die Hydraulikpumpe mit 2 13er Schrauben lockern. Muß ich nun die Pumpe mit irgendeinem Hebel nach oben drücken, während ein Helfer dann die Schrauben festknallt? Kann mir kaum vorstellen, daß ich so die nötige Spannung auf den Riemen bekomme. Es handelt sich um den äußeren schmalen Rippenriemen, der lediglich die Hydraulikpumpe antreibt. Dahinter, also innen sitzt ein weiterer Riemen, der den Klimakompressor und den Generator antreibt, der sitzt superstramm. Kann mir jemand weiterhelfen? Schwebende Grüsse Amin
7. November 200421 J. Ersteller Keiner einen Plan hier? Oder werde ich mit Antwortenabstinenz bestraft, weil ich noch nicht die Suchfunktion bemüht habe? Je régrette, mais je n`ai trouvé rien la bâs. Straft mich, falls ich die Accents wieder falsch gesetzt habe...j`ai oublié toût les mots en francais.... Also Ihr Riemenspanner...wo seid ihr? :-) Amin
7. November 200421 J. Hallo, so wie Du schon vermutest ist es. Unter der Pumpe befindet sich eine Schraube, die die Pumpe in einem Halter mit bogenförmigem Langloch fixiert. Schraube lösen und Pumpe schwenken um Riemen zu spannen. Nicht zu stark, weil das die Lager ensprechend belastet. Tendenziel benötigen Keilriemen eine geringere Spannung als Keilrippenriemen (das ist der für Klima und Lima). Und für beide gilt: Ist die Spannug zu gering verabschiedet sich der Riemen vorzeitig, ist die Spannung zu hoch, muß man mit vorzeitigen Lagerschäden rechnen. Um Lagerschäden vorzubeugen, bevorzuge ich persönlich deshalb eher eine etwas reduzierte Spannung Gruß Gerd
7. November 200421 J. Die Suchfunktion müsste eigentlich schon funktionieren, denn vor etwa 6 wochen hat schon einmal jemand gefragt. Vergiss nicht die Leitung danach zu entspannen, die nimmt jede Spannung übel.
7. November 200421 J. Hallo Amin! Und wenn er dann wieder fährt, freuen wir uns auch auf Dich! http://www.andre-citroen-club.de/forum/showtopic.php?threadid=30172&time=1099844050 Gutes Schweben, Christian
7. November 200421 J. Hallo, man kann diesen Riemen durch Hochschwenken der Pumpe mit einer Hand und Festschrauben mit der anderen Hand spannen. Und wenn man Kraft hat, kann man den Riemen sogar zu hart damit spannen. MIt einem kleinen Hebel geht es noch besser, aber dann muß man natürlich noch vorsichtiger sein. Die Spannung eines Keilrimens und eines Poly-V-Riemens kann man nicht vergleichen. Gernot
8. November 200421 J. Ersteller @Gerd Kruse Welche Lager gehen denn dabei vornehmlich kaputt, die der Hydraulikpumpe, oder Umlenkrolle? Wie äußerst sich sowas? schwebende Grüsse Amin
9. November 200421 J. Hallo Auch ich werden den Hydraulikriemen (10*625; BX-Diesel) bei meinem BX tauschen müssen. Wie weiss ich dass der Riemen richtig gespannt ist (nicht zu fest und nicht zuwenig)? Helfen würd mir ein Tip wie " Der Riemen sollte in der Mitte noch ca. 1cm zusammendrücken lassen" Seh ich das beim drehen des Riemen wenn er zu fest gespannt ist? Oder so lange mehr spannen bis er nicht mehr rutscht? gruß Piere
9. November 200421 J. Hallo Amin, bei meinem Y3 ist im schwenkbaren Halter der Hydraulikpumpe auf der dem Riemen abgewandten Seite ein 4 Kant in den hervoragend eine 1/2 " Ratsche hineinpaßt. Damit kann man den Riemen ganz hervorragend spannen. Befestigungsschrauben lösen (nicht die von der Pumpe) und den Halter hochdrehen. Danach die Befestigungsschrauben wieder fest und Ruhe ist. Ich weiß allerdings nicht, ob bei den neueren Hydraulikpumpen die Aufnahme geändert wurde. Viel Erfolg Tom
9. November 200421 J. Hallo Amin, genau, in deinem Fall Hydraulikpumpe und Umlenkrolle. Im allgemeinen kündigt sich der Ausfall eines Wälzlagers durch ein rauhes, rauschendes Laufgeräusch an. Für die Einstellung einer korrekten Spannung, die den Riemenschlupf minimiert, die Lager aber nicht überbelastet, gibt es Herstellervorgaben. Leider sind Methoden wie: "mit Daumen 1 cm eindrücken" oder bei Zahnriemen das Verdrehen um 90° wenig hilfreich. Ein langes Trumm bei großem Achsabstand läßt sich eben viel leichter eindrücken als ein kurzes Trumm. Deshalb war meine Aussage,zugegebener Weise, nicht sonderlich konkret. Daher neuer Versuch: Riemen nur soweit spannen, dass er gerade noch nicht durchrutscht. Und zur Beruhigung: Glücklicherweise haben die Konstruktöre in aller Regel so viel Sicherheiten vorgesehen, das nur gröbliche Misshandlungen zum alsbaldigen Ausfall führen. Gruß Gerd
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren