1. Januar 20242 J. Hört sich komisch an - ist aber wohl so. Mein Xantia X2 V6 Automatik hat allen Anschein nach einen teilzeit Motorschaden. Nachdem er immer wieder heftig angefangen hat zu ölen und mehmehrfach alle Simmeringe und Dichtungen erneuert wurden bleibt als Ursache nur noch Ölaustritt beim Peilstab. Im Grunde lief es so ab. Als der Wagen nach längerer Standzeit wieder in Betrieb genommen werden sollte wurde unter anderem auch der Zahnriemen und die Simmeringe erneuert. Bei einem Kompressionstest stellte sich heraus das ein Zylinder eine geringere hat, dem wurde keine große Bedeutung beigemessen denn der Motor lief ruhig ohne Auffälligkeiten. Nach längerer Laufzeit kam es zu einem heftigen Ölverlust scheinbar auf der rechten Seite. Daraufhin wurde alles noch mal erneuert es machte aber keinen Anschein das etwas undicht war... Jetzt war der Motor wieder trocken allerdings kam es wieder nach ein paar tausend Kilometer zu heftigem Ölverlust... Wieder wurde alles erneuert und der Motor lief trocken ohne Probleme bis vor ein Paar Tagen. Jetzt wurde innerhalb kurzer Zeit 1000 Meter oder so die komplette Ölfüllung im Motorraum verteilt und alle Lampen gingen an. Der Peilstab wurde etwa 4 cm hoch gedrückt. Ich denke jetzt das unter nicht reproduzierbaren Umständen Druck im Motor aufgebaut wird und das Öl dann über Einfüllstutzen oder Peilstab raus gedrückt wird, möglicherweise gibt es einen Defekt der Kolbenringe, eines Zylinders oder Lauffläche oder eine Kombination und wenn alles zusammenkommt wird Druck aufgebaut. Möglich oder nicht? Bearbeitet (16. Juli 20242 J. von silver696)
1. Januar 20242 J. Hallo, mein erster Gedanke ist die Kurbelgehäuseentlüftung. Wenn Du den Peilstab ziehst oder den Einfülldeckel abmachst, kommt da Luft raus? Das kann man leicht prüfen, indem man ein Stück einer Plastiktüte drüber spannt. Bitte aufpassen, dass die Tüte nicht eingesaugt wird, falls dort Unterdruck sein sollte. Grüße Andreas
1. Januar 20242 J. vor 15 Minuten schrieb AndreasRS: Hallo, mein erster Gedanke ist die Kurbelgehäuseentlüftung. Wenn Du den Peilstab ziehst oder den Einfülldeckel abmachst, kommt da Luft raus? Das kann man leicht prüfen, indem man ein Stück einer Plastiktüte drüber spannt. Bitte aufpassen, dass die Tüte nicht eingesaugt wird, falls dort Unterdruck sein sollte. Grüße Andreas Vorsicht: ein minimaler Überdruck aus Peilstaböffnung und Öleinfüllstutzen ist beim ES9 soweit ich weiß aber normal. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Allerdings sollte der natürlich nicht den Peilstab rausdrücken. Bearbeitet (1. Januar 20242 J. von Koelner)
1. Januar 20242 J. Der erste Zahnriemenwechsel wurde bei uns gemacht (falls wir vom gleichen Fahrzeug reden) incl. Simmerringe KW und NW. Nach kurzer Zeit ölte der Motor auf der Stirnseite. Dafür war unter anderem ein Simmerring der NW verantwortlich. Was mir beim wechseln der Simmerringe nicht aufgefallen ist: ein Einlassnockenwelle hatte eine Riefe genau an der Stelle, wo die Dichtlippe des Simmerrings lief. Wir haben dann einen neuen Simmerring genommen und den 2 mm tiefer montiert. Danach war alles dicht. Erst mal.....
1. Januar 20242 J. Grundsätzlich liegt offenbar ein massiver Überdruck im Kurbelgehäuse vor. Was mich stutzen läßt: Der Schilderung nach geschieht das sporadisch. Ich würde mal die Kurbelgehäuseentlüftung abnehmen, also das komplette "Geweih" mit drei Anschlüssen am Motor, nicht daß sich dabei eine Ansammlung von Dichtmasse findet... Und, natürlich, Kompressionsprüfung. Bearbeitet (1. Januar 20242 J. von TorstenX1)
2. Januar 20242 J. Ersteller vor 8 Stunden schrieb GuenniTCT: Der erste Zahnriemenwechsel wurde bei uns gemacht (falls wir vom gleichen Fahrzeug reden) incl. Simmerringe KW und NW. Nach kurzer Zeit ölte der Motor auf der Stirnseite. Dafür war unter anderem ein Simmerring der NW verantwortlich. Was mir beim wechseln der Simmerringe nicht aufgefallen ist: ein Einlassnockenwelle hatte eine Riefe genau an der Stelle, wo die Dichtlippe des Simmerrings lief. Wir haben dann einen neuen Simmerring genommen und den 2 mm tiefer montiert. Danach war alles dicht. Erst mal..... Moin Günni! Ja es ist der Motor. Allerdings hast du damals auch schon gesagt es sieht nicht unbedingt danach aus das das ganze Öl von dort kommt. Im Lauf der Zeit hat sich dann heraus gestellt das über den Einfüllstutzen und Peilstab raus gedrückt wird. Beim Einfüllstutzen sind wir noch von einer harten Dichtung ausgegangen und haben ihn mit einem O-Ring verstärkt. Am Deckel leckt auch nichts mehr. Dabei hat sich auch raus gestellt, man muss nichts erneuern. Alles sauber machen neues Öl und er ist trocken bis plötzlich alles wieder verölt ist. Jetzt war es das erste mal nachdem der Deckel richtig dicht ist was dazu geführt hat das der Peilstab raus geschossen ist sonst wäre er wohl nicht soweit raus gekommen.
2. Januar 20242 J. Ersteller vor 8 Stunden schrieb TorstenX1: Grundsätzlich liegt offenbar ein massiver Überdruck im Kurbelgehäuse vor. Was mich stutzen läßt: Der Schilderung nach geschieht das sporadisch. Ich würde mal die Kurbelgehäuseentlüftung abnehmen, also das komplette "Geweih" mit drei Anschlüssen am Motor, nicht daß sich dabei eine Ansammlung von Dichtmasse findet... Und, natürlich, Kompressionsprüfung. Moin Torsten! Ich weiß Du hast mit Tobi gesprochen und es ist sicher der richtige Ansatz den Ihr ja beide so seht. Die Entlüftung kann der letzte Versuch bei dem Motor sein ansonsten sehe ich nur einen Motortausch als Alternative. Fahren mag ich mit dem Wagen nicht mehr was die ganze Geschichte nicht einfacher macht, mal eben Entlütung abbauen ist so leider schlecht. Der Wagen war früher bei dir in Obhut Du hattest damals ein AT Getriebe eingebaut- war beim Vorbesitzer und ist länger her. Danach wurde der Wagen kaum gefahren und dann für ein Trinkgeld an jemanden Verkauft der Ihn nur weck gestellt hat. Als der Ihn dann verkauft hat war der Motor wohl auch ölig und es wurde von einer normalen undichtigkeit ausgegangen. So langsam glaube ich mit dem Wagen wurde mal ne schwarze Katze überfahren. 👿
2. Januar 20242 J. vor 16 Stunden schrieb silver696: So langsam glaube ich mit dem Wagen wurde mal ne schwarze Katze überfahren. 👿 und das wahrscheinlich an einem Freitag, den 13. 😉
14. Juli 20242 J. Ersteller Endlich haben wir die Möglichkeit gehabt um uns mit dem massiven Ölverlust zu beschäftigen und haben höchstwarscheinlich die Lösung des Problems gefunden. Da ich mit dem Wagen so nicht mehr fahren wollte habe ich mich mit einem befreundeten Schrauber bei mir in der Werkstatt getroffen. Hauptverdächtig für die Probleme war die Motorentlüftung also Ansaugbrücke abbauen und "Entlüftungskrake" ausbauen. Erst mal war nichts verdächtiges festzustellen, dann den Sammler mal geschüttelt, da klötert doch was drinnen, muss das so, ist da ein Ventiel drin? Durch die Schlauchanschlüsse konnte man etwas schwarzes sehen, mit der Inspektionskamera eine Bruchstelle. Da ist wohl ein Schlauch drin war unsere Feststellung! Durch die größte Öffnung haben wir dann mit der Spitzzange einen aufgequollenen Schlauch Stück für Stück raus gepopelt, dieser muss schon viele Jahre darin verbracht haben. Möglicherweise war der immerwieder auftretende Ölverlust für den keine Lösung gefunden wurde auch der Grund weshalb der Wagen dann vom Vorbesitzer stillgelegt wurde. Aber das sind nur Spekulationen.
16. Juli 20242 J. Wo dieser "Schlauch" da herkommen soll, würde mich interessieren. Die Entlüftung 1192 N8 besteht aus dem abgebildeten Kunststoffteil, daran aufgesteckten Hartplastikschläuchen, jeweils mit Anschlußstücken am Ende. Der Bröselschlauch ist ja auch zu klein, um als Ersatz für einen gebrochen Hartplastikschlauch gedient haben zu können.
16. Juli 20242 J. Ersteller Diese Frage wird sich nicht klären lassen, auch nicht wie groß er war als er da hinein gekommen ist. Nach jahrelangem Ölbad hat er eine Konsistenz wie aufgequollene Gummibärchen. Wie gesagt, man konnte am Ende eine Bruchstelle sehen. Am warscheinlichsten scheint zu sein dass das Stück Schlauch über den mittleren Anschluss da rein gekommen ist. Die Innendurchmesser der anderen Anschlüsse scheint zu klein.
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