29. Mai29. Mai Super Sache, Hornissen haben wwir glücklicherweise jedes Jahr ums Haus herum. Die wohnen mal im Dach, dann mal, unangenehmerweise im Rolladenkasten, brummen halt erschreckend und mögen leider das Licht. Halten jedoch die Wespen fern. Apropos Wespen, hatten wir mal in ca. 1m Abstand neben dem Frühstückstisch auf der Terasse. Wir waren immer da, also gehörten wir irgendwie dazu. Keinerlei Störungen, kein Mundraub, nix. War echt erstaunlich.Frohes Gärtnern weiterhin, hier bei mir in der ehemaligen Kiesgrube ist das so eine arg wassersaufende Sache.Jens
16. Juni16. Jun Ersteller Zeit: 29.5.2026 um 19:30, Jensg schrieb:[...] bei mir in der ehemaligen Kiesgrube ist das so eine arg wassersaufende Sache.Da hilft nur zu versuchen, organisches Material aufzubauen. Durch Diversität, Zwischenfrüchte, Mulch, organischer Dünger. Bringt natürlich auch alles seine eigenen Probleme mit sich.Oder direkt erstmal mindestens nen halben Meter gute Erde rankarren. Das meiste Gemüse wurzelt eh nicht großartig tiefer.Apropos wassersaufend. Stangensellerie ess ich sehr gern. Letztes Jahr ist der recht früh geschossen. Da hab ich zu wenig gegossen. Ich bilde mir ein, das ist mir dieses Jahr nicht passiert. Bei über 25 Grad zudem mit 50% Schattennetz abgedeckt. Heute wollt ich einen Teil der Pflanzen "eintüten" (siehe die eine auf dem Bild), schießen aber alle schon... Vermutlich hat die letzte Warmphase gereicht, die Schoßphase einzuläuten. Ärgerlich. Anfang Februar ausgesät, 4 1/2 Monate Arbeit für quasi nix.Nächstes Jahr, nächster Versuch.Bis dahin gibts nur ein paar bittere Stängel für mich. Was ich selber anbaue(-n kann), das kauf ich nicht. Das Achterbahnwetter ist leider zu nix gut. Seit dem Temperatursturz sind u.a. die Tomaten eingeschlafen. Und ab Freitag gleich wieder Atomhitze...Das schlechte Wetter hab ich genutzt, einen Blumentopf für nen Kollegen aus nem Nachbardorf zu basteln. Der hat keine alten XM um seinen Hof zu verzieren. Und wegen Bauen + Kleinkind keine Zeit für Garten. Tomate, Paprika, Chili, Basilikum, Koriander, Dill, Zuckererbse, Zwiebel. Und ne Minitagetes weilwegen bunt.
16. Juni16. Jun Ja, das mit dem Erdreich verbessern, das steht schon auf dem Plan. Auch gibt es die Überlegung, in ca. 1,5m Tiefe ein wasserdichte Plane zu verbuddeln, wenn der Bagger eh kommt. Mal sehen,was es wird.Sellerie ist ja gar nicht mein Gemüse, dennoch mein Beileid für den Zustand. Schade um die Mühe. Wir werden uns anpassen müssen. Meine Frau wollte noch vor ein paar Jahren unseren Haselstrauchwald abräumen, sie hat Heuschnupfen. Mitterweile genießen wir den Schatten der hohen Büsche und er darf bleiben. GrüßeJens
16. Juni16. Jun Ersteller Vor 39 Minuten, Jensg schrieb:[...] ein wasserdichte Plane [...]Ein wasserdichte Plane hat viele natürliche Feinde.Nage-/Wühltiere. Steine. Wurzeln.Eine dicke Plane kostet teuer Geld. Und wenn sie Löcher hat, dann hat sie Löcher.1,5m ist zu tief für einen Gemüsegarten, da kommt das Radiesel und der Kopfsalat nicht dran. Kannst die Plane ja an den Rändern auch nicht hochziehen und eine riesige Badewanne bauen. Dann säuft dir in der Regenzeit alles ab. Wenn bei den meisten Pflanzen die Wurzeln im Wasser stehen, dann nippeln die über kurz oder lang ab.Besser, die Kohlen in ein Bewässerungssystem zu investieren.In meinem 65 cm hohen "Blumentopf" sind 40 cm Erde, in die unteren 25 cm ist ein Wasserbevorratungssystem (mit Überlauf) installiert damit man nicht so oft gießen muss.
17. Juni17. Jun Zeit: 16.6.2026 um 20:38, schwinge schrieb:Da hilft nur zu versuchen, organisches Material aufzubauen.Dünger-Ersatz: Vom Trockenklo auf den Acker – und zurückDie Straße von Hormus ist blockiert, dadurch wird Dünger immer teurer. Brandenburger »Humuswirte« produzieren Ersatz – aus dem Inhalt von Kompostklos. Wie das funktioniert und was einem großen Geschäf
17. Juni17. Jun Ersteller Zu DDR-Zeiten war es normal, die Fäkalien auf dem Feld einzusetzen. Ich will nicht politisch werden, aber wenn die Landwirtschaft hier "biofiziert" werden soll dann muss dahin zurückgekehrt werden, anstatt das alles in den Kläranlagen "die Flüsse herunterzuspülen".PS: Befremdlich, die Leute die sich lieber in eine Chemiebrühe entledigen, statt auf ein Strohhäuflein.
19. Juni19. Jun Zeit: 18.6.2026 um 00:02, schwinge schrieb:Zu DDR-Zeiten war es normal, ...Und früher hatte man Misthaufen - ich habe gestern erst die Frage mit unserem Nachbarn diskutiert. Bester Dünger, keine zu hohe Belastung wie bei Gülle und recht günstig. Aber dazu braucht es eine gemischte Landwirtschaft und die passt ja nicht in kurzfristiges Denken.
19. Juni19. Jun Gelöscht. Missverständnis da etwas überlesen. Bearbeitet (19. Juni19. Jun von Nitsrekds)
24. Juni24. Jun Ersteller Schade, ich habs verpasst. Solche Kommentare machen mich immer so neugierig...Hitzeprogramm:Ab heute für die restliche Woche Schlauchgießen angesagt. Für alles Gießkannen schleppen ist nicht mehr bei mehrtägig 30+ Grad und ohne Niederschläge. Vorgestern noch die letzten Stellen mit Stroh gemulcht. Nur dort wo der Porre und die Black Eyed Peas stehen muss noch ewas drauf. Muss ich nen bisschen Rasenschnitt sammeln. Das Zeugs war bis jetzt zu klein zum Mulchen.Gurken und Zucchini haben die letzte Kühlphase gut überstanden. Das Zeug wächst grad wie bekloppt.Das Salatbeet mit nem Vorhang abgedeckt, 50% Lichtdurchlass, schon seit ner Woche (ab 25 Grad). Mal sehen was das wird.Morgen bekommen die Tomaten am Haus auch wieder ihre Vorhänge.Der Gärtnernde bekommt zum Feierabend gekühltes Störtebeker Summer Ale verabreicht. Das hat er auch nötig. Den ganzen Tag über in der Sonne beim Nachbarn Zelte und alles mögliche Zeug aufgebaut (Veranstaltung mit ~250 Gästen findet statt), die mitgebrachten vier Flaschen Faßbrause Holunder waren nach 3h weggesoffen und direkt wieder ausgeschwitzt. Dann noch bis Dunkel im Garten. Und drinnen grüßt das Telefon mit der Notifkation "Warming over the next 4 days" Stangensellerie abgeerntet. Futter für Hoppelhäslein und Schweinderl. Die brauchbaren Stängel mit Blattwerk werden morgen vakuumiert und eingefroren für Eintöpfe im Winter.Ein Netz Steckzwiebeln (Sturon) hatte ich dieses Jahr gesteckt. Gekauft, weil 90% reduziert. Bei Steckzwiebeln schießen mir immer um die 5% der Zwiebeln. Deren Verwendungsmöglichkeiten sind dann entsprechend eingeschränkt. Ab nächstes Jahr wird daher komplett auf ausgesäte Zwiebeln umgestellt. Vom Aufwand her ist das natürlich etwas mehr. Das Resultat dafür überzeugender. Plus, die Sortenauswahl ist bei Saatgut vielfältiger.
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