15. April 20251 J. Diese Viecher hab ich auch schon "betankt". Ist immer extrem spannend zuzuschauen.
4. Mai 20251 J. Ersteller Letztes Jahr hab ich Ende April begonnen, Tomaten auszupflanzen. Dieses Jahr schauts von den Temperaturen her weniger prickelnd aus. Langsam muss ich aber, die sind teilweise schon viel zu groß. Physalis sind auch schon in 3 Liter Töpfen. Und 51 Paprika+Chili warten auch sehnsüchtig. Ich entdecke immer wieder Pflanzen, denen mein Licht nicht gut genug ist. Wie hier diese zwei Melonen. Während die Gurken und Zucchini zufrieden sind. Das Zeug steht auch zu weit weg (50 cm), müssen sich den Platz mit den Paprika teilen. Nächstes Jahr gibt es mehr Platz und mehr Lichter. Für die Gurken, zumindest einige davon, nen Rankgerüst gebastelt, für ca. 5 Euro. Langsam sind auch Schnecken unterwegs. Gestern n Dutzend Nackt- und Hausschnecken gesammelt, für Tierversuche. Es gilt, experimentell in kontrollierter Umgebung zu ermitteln, wie sich vorrangig Kübel und Hochbeete schützen lassen. Kupferklebeband mögen sie nicht. Wie auf dem Bild demonstriert, laufen die da nur auf Zehenspitzen drüber. Das Band muss breiter sein, als sich eine Schnecke langmachen kann. Dann passt das. Denn mit dem "Kopf" mögen die eher garnicht mit dem Band Kontakt haben. Nächster Versuch erfolgt mit diesem billigen "Kupfer"-gewebe. Da liest man allerdings viel negatives. Wäre vom Handling halt vorteilhafter.
4. Mai 20251 J. Spezialwissen gleicht dem Geheimagenten. Fasan immer acht Tage abhängen, dann kommt der Saft (beim Garen). Heute haben in meiner "Anlage" wieder interessierte Mieter geschaut. Eine Neunjährige entdeckte in der Nähe der Goldfische eine Schildkröte. Die "Anlage" ist verwaist seit 6 Monaten. Die Goldfische, die Schildkröte und ich (das Amtsgericht hat mir dieses Wochenende viele Monate nach Einreichung der Klage eine Aufforderung über die Zahlung von 450 € geschickt, damit ich an meine Knete komme), wo war ich, ach, bei den Überlebenskünstlern, denn weder die Goldfische, noch die Schildkröte noch er, werden gefüttert. Das Band, das und vereint? Wir fühlen uns pudelwohl, sofern das für Hunde nachvollziehbar ist. Bearbeitet (5. Mai 20251 J. von Steinkult)
11. Mai 20251 J. Ersteller Überleben ist eine hohe Kunst, die beherrscht nicht jeder. Für heute auf dem Programm: Zuallerst eine Entdeckung, die ich vergangene Nacht halb zwei beim Kerzeanzünden im Gewächshaus gemacht habe. Das hat mir eine Schnecke so auf Augenhöhe hingezeichnet, nach dem Symbol habe ich gegoogelt, könnte ja eine ägyptische Hieroglyphe oder eine andere Botschaft an mich darstellen. Nur Unsinn gefunden. Und die Tomaten werden langsam riesig. Ich muss Anfang kommender Woche die Auspflanzung ins Freiland beginnen, obwohl es mir ob der Wetterlage nicht gefallen mag. Letztes Jahr wars quasi wurst, da hatte ich mehrere Pflanzen je Sorte. Dieses Jahr meist nur einzelne Exemplare. Denen darf nix passieren. Note to myself: Nächstes Jahr ne Woche später beginnen, vorzuziehen. Nun zum Eigentlichen. Sind hier Erdbeerbauern anwesend? Letztes Jahr habe ich mich vorwiegend mit der Vermehrung irgendwo auf der Wiese gefundener oder geschenkter Erdbeerpflänzlein beschäftigt. Großartig beobachtet habe ich diese nicht. Nur aufgepasst, dass die nicht von den Brennesseln komplett überwuchert wurden oder komplett vertrockneten. Heuer startet die Kultivierung zu Produktionszwecken von "Beeren". Und eigentlich schauen die alle sehr fluffig aus. Nur fallen mir immer wieder Blätter auf, die so aussehen als würden sie von der Pflanze "abgestoßen" werden. Mittleres Bild, Anfang des Prozesses. Rechts sieht man dann wie es in ein paar Tagen aussehen würde, komplett vertrocknet. Was mich irritiert ist, dass der Stängel quasi auf halber Länge abstirbt. Sowas kenne ich von nirgendswo anders her. Hier und da haben/hatten wir leichten Frost. Ganz knapp unter Null. Zuletzt von Do auf Fr. Könnte zeitlich also hinkommen. Frostschaden kenne ich aber eigentlich anders, von anderen Pflanzenarten. Es erwischt immer die Jungblätter. Alle Sorten, alle Standorte.
14. Mai 20251 J. Ersteller 22 hours ago, Nihonnezumi said: Triebbohrerinsekt Da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen. Heute ein neues Opfer entdeckt, gerad seziert. Da hinterlegt mir jemand schöne Ostereier. Also kontrollieren, entfernen, vernichten. Seit vorgestern Auspflanzung Tomaten, Stück für Stück. Und gerad fast über einen Igel gestolpert. Verständlicherweise war ihm die Situation wenig geheuer. Fix ein Brettel als Rampe über die Treppe zum Garten gelegt. Da soll er ja eigentlich hin.
17. Mai 20251 J. Ersteller Das Wetter geht mir aufn Zeiger. Bis Ende nächster Woche Gefahr von kalt. Meine vor 7 Wochen und 1 Tag gesäten Roma VF mussten heute auf den Acker gepflanzt werden. Hätte gern noch paar Tage gewartet, aber die 10cm-Töpfe werden zu klein. Paprika, Mitte Februar gesät, wird auch langsam eng, bin gerad dabei die notwendigsten Kandidaten in 3-Liter Töpfe zu verfrachten. Bis ich die rauspflanzen kann, vergehen vorraussichtlich noch 15-20 Tage. Das bedeutet dann dummerweise wieder jeden Tag zweimal Töpfe schleppen, wegen Licht. Eins ist klar: Nächstes Jahr Gewächshausheizung. Und mehr Licht. Bienchenwiese am Freitag angesät. Diesmal aber nur ein Streifchen entlang einer der Hecken. Der Garten wird viel mehr voller mit Zeug zur Produktion werden. Außerdem wächst da ohnehin schon lauter Müll der blüht. Löwenzahn, Taubnessel, Klatschmohn, Ringelblume, Gelbsenf und so weiter. Gras wächst auch schon. Die restlichen Pflanzen stehen noch im Gewächshaus rum.
19. Mai 20251 J. Davon einige , mit EVG, und es wächst. https://www.beleuchtungdirekt.de/osram-lumilux-de-luxe-t8-58w-954-kaltweiss-150cm-4050300018270?switch=6173901882220630934 Hat auch damals meinen Vater überrascht, der hatte bis dato immer seine vielen Pflanzen gerade so mal über den Winter gebracht, mit reichlich Blattverlust. Ob Leds genaus effizient sind fürs Licht, das habe ich noch nicht versucht. Mit EVG's halt die auf jeden Fall etliche Jahre. Jens
19. Mai 20251 J. Am 17.5.2025 um 22:23 schrieb schwinge: Gras wächst auch schon. NPK 3-1-2 ? Am 17.5.2025 um 22:23 schrieb schwinge: Und mehr Licht. Irgendsowas nehmen : https://kurzlinks.de/kmjb Je nach Leistung hast du dann auch zumindest tagsüber Heizung inclusive.
21. Mai 20251 J. Na ja, bei CRI >80 von Vollspektrum zu sprechen, ist ähnlich wie ein Auto mit ölgefüllten Dämpfern als Hydropneumaten zu bezeichnen. Jens
21. Mai 20251 J. wobei die art der federung/dämpfung allerdings ohne einfluss auf das waschstum des fahrers bleibt
17. Juni 20251 J. Ersteller On 5/17/2025 at 10:23 PM, schwinge said: Meine vor 7 Wochen und 1 Tag gesäten Roma VF mussten heute auf den Acker gepflanzt werden. Hätte gern noch paar Tage gewartet, aber die 10cm-Töpfe werden zu klein. Geil, ne Woche später kalt und: Haben sich mittlerweile erholt. Am Haus eine Überraschungstomate. Eigentlich sollte die so aussehen wie die auf der linken Seite (Sorte Sweet Caramel Sofia, F6, also sechste Generation und noch nicht 100% stabil, daher auch zwei Pflanzen gezogen). Ich schätze, der saatgutproduzierenden Dame ist da ein falsches Körnchen mit ins Tütchen gerutscht. Gut für mich: zwei Mark fürs Saatgut dieser Überraschungssorte gespart. Vor einer Woche Marienkäfer gesammelt und ins Gewächshaus verbracht, zwecks Bekämpfung der Blattläuse. Die Käferchens sind gerade bei mir fleißig auf den Brennesseln, da kann man in zwei Minuten 10 Stück sammeln. Schraubglas mit Deckel, ein paar Blätter rein damit die nicht sofort wieder abhauen wollen. Am neuen Wirkungsort dann mit Schaschlikstab als Kletterhilfe direkt an den vorgesehen Wirkungsort krabbeln lassen. Sonst fliegen die gleich wieder sonstwohin. Heute, immer noch welche da. Und nen halben Meter von der Pflanze weg die Kinderstube eingerichtet. Der Tabak wächst auch langsam immer schneller. Nur weht hier gern der Wind wie an der Küste, die müssen alle nen Stab bekommen, sind schon mehrfach umgeblasen worden. Dieses Jahr zum Einstieg 4 Sorten je 5 Pflanzen. Ich bin sehr gespannt auf die Erntemenge. Um 100% Selbstversorgungsgrad zu erreichen benötige ich 10 Kilo fertigen Tabak. Da rechne ich mit 50 Pflanzen, um auf diese Menge kommen zu können. Trocknung und Fermentierung sind dann die nächsten Herausforderungen. On 5/19/2025 at 10:14 AM, SeppCx said: NPK 3-1-2 ? Ahoy Sepp, frag mich was anderes. Zum Düngen im Garten im Allgemeinen nehm ich meinen Kompost, den Mist, Rasenschnitt, Unkrautjauche. Auf dieser Fläche stand letztes Jahr meine Bienchenwiese. Dieses Frühjahr mehrfach gefräst. Es kam selbstgesammelter Pferde- und Hühnermist rein. Bisschen Holzasche. Und ne handbreit dicke Schicht Rasenschnitt. Damit derweil das Bodenleben was zu verstoffwechseln hatte solang nix angepflanzt war. Ohne intaktes Bodenleben kann man nix erwarten. Gut, das Fräsen ist auch nicht hilfreich dafür. Aber ich musste Brennessel und Ampfer loswerden. Was auch gut funktioniert hat. Jetzt hab ich "nur" noch die Winde, die ich alle paar Tage zupfen darf. Aber irgendwann ist die auch ausgehungert. On 5/19/2025 at 10:14 AM, SeppCx said: Irgendsowas nehmen : https://kurzlinks.de/kmjb Von diesen günstigen Growlights liest man wenig gutes, was die Haltbarkeit angeht. Ich kann zwar selbst reparieren, aber wozu wenn es auch gewöhnliche LED-Röhren tun. Meine E27-Lampen haben ja auch funktioniert. Zumindest für die "Massenware" Tomate/Paprika/Chili. Es gab auch keine Komplikationen bei der Umgewöhnung von LED- auf Sonnenlicht. Lediglich einige wenige Pflanzenarten schienen damit nicht so ganz zufrieden zu sein, sind trotz genügend "Lichtstärke" spindeldürr in die Höhe gewachsen. Denen häng ich nächstes Jahr so ein chinesiches "Vollspektrum"-LED-Lichtel vor die Nase und werde sehen. On 5/19/2025 at 9:53 AM, Jensg said: Davon einige , mit EVG, und es wächst. https://www.beleuchtungdirekt.de/osram-lumilux-de-luxe-t8-58w-954-kaltweiss-150cm-4050300018270?switch=6173901882220630934 Ich habe mittlerweile einige aussortierte "Leuchtstoffröhren-Gehäuse" gesammelt. Die guten, alten Blechdinger. Im Winter guck ich dann nach LED-Röhren dafür.
29. Juni 20251 J. Am 16.6.2024 um 23:38 schrieb schwinge: Bierfallen stehen auch auf der Agenda. ..... Mag nur nicht so recht, da werden dann wohl auch meine Tigerschnegel (Bild) drin verenden. Die hab ich mühevoll aus der Umgebung in meinen Garten umgesiedelt. nochmal zu den schnecken und schneglis: die letzen tage nahmen die fessschäden mal wieder unakzeptable ausmaße an. drum die bierfallen aufgestellt. an zweien war auch jeweils ein schnegli erschienen, allerdings nicht zum saufen. sie machten sich vielmehr schon mal an den hinterteilen der verendenden nacktschnecken zu schaffen, selbst halb im bier! heut früh waren sie dann wieder fort. allerdings befanden sich dann auch zwei kleine gehäuseschnecken in den fallen, sie lebten aber beide noch und wurden wieder in die freiheit entlassen. dann habe ich festgestellt, dass es kaum was bringt, die fallen über nacht stehen zu lassen. gestern abend um 21 uhr aufgestellt, waren nach 2 std. rund 20 tiere in den fallen, nochmal 15 direkt daneben. letztere hab ich gleich entsorgt. über nacht kamen in den fallen dann höchstens noch 1 bis 3 tiere hinzu. daher werde ich die fallen abends nur noch für 2 std. aufstellen. die kleinen gehäuseschnecken sind für die zeit wohl nicht schnell genug. über 30 tiere in 2 stunden mal 5 fallen ist doch auch ein guter schnitt.
3. Juli 20251 J. Ersteller Hast du dein Gemüse neben nem Wassergraben stehen? Ein paar Schnecken sind bei mir auch unterwegs. Aber nix im Vergleich zum Vorjahr. Heute Salat und Dill ausgepflanzt. Zeitgleich einen Salatkopf geerntet, ein paar der unteren Blätter als Opfergabe an der neuen Anpflanzung darniedergelegt, in der Hoffnung dass sie angenommen werden wird. Die kommen Nächte werd ich dort kontrollieren. Normalerweise pflanze ich Pflänzlis nicht so klein raus. Die werden erstmal in einen 10er-Tray pikiert. Dadrin werden die dann so groß, dass die unmöglich in einer Nacht weggefuttert werden können. Ist eher nen Experiment, das ich mit überzähligen Pflanzen veranstalte. Mal sehen, wie der Salat den quasi vollsonnigen Standort verträgt. Antiwestlicher Schutzwall ist wenigstens vorhanden. Arg nervös macht mich immer noch der starke Blattlausflug. Dieses Jahr sind die Tomaten alle voll mit Blattläusen. Letztes Jahr hab ich regelmäßig gespritzt. Hauptsächlich wegen Krankheitsdruck. Blattläuse flogen da nur vereinzelt rum. Dieses Jahr hab ich jetzt vor ~2 Wochen aufgehört, denn es ist ja fast nur trocken. Es blüht mittlerweile ein Haufen Zeug, das Nützlinge anlocken soll. Wie man sieht, sind Schwebfliegen auch schon unterwegs. Spritzen oder warten? Wie gesagt, vor 2 Wochen hab ich dort erst alles totgespritzt (saßen vorher noch mehr drunter, die haben sich schon gestapelt). Biologische Kontrolle mit der Spritze ist halt anstrengend. Tomaten entblättern (Dickicht entfernen), und dann von oben und unten einjauchen. 20 Liter, Zeitaufwand 2 h pro Woche. Anwendung muss wöchentlich wiederholt werden, zum Einen erwischt man nie alles, zum Anderen sitzen am nächsten Tag schon wieder 50 zugeflogene Blattläuse auf jeder Pflanze. Die kacken dann direkt wieder Dutzende Klone aus. Und die Nützlinge bläst man damit auch weg. Wenn ich die Nützlinge diese Katastrophe aufräumen lassen will, muss ich irgendwie mindestens 10 Ameisennester ausradieren. (Und ich seh grad, auf dem Foto mit der Schwebfliege sitzt obendrüber am Blatt untendran ne Marienkäferpuppe. Wie die aussehen hab ich auch erst vor 2 Wochen ergoogelt.) Gestern wars hier Sommer. 36 Grad im Schatten. Da ich dieses Jahr auch einiges an großen Tomaten anbaue, musste ich wenigstens für diesejene am Haus nen Sonnenschutz installieren. Denn die Früchte hängen teilweise direkt in der Sonne, von 8 bis 16 Uhr. Habe vor der Hitze nochmal entblättert, damit die Pflanzen nicht soviel Wasser verlieren. Ein billiges Thermometer davor zeigt 47 Grad, das dahinter 40 Grad. Ich geh mal Marienkäfer sammeln, Abends scheint mir ne gute Zeit dafür zu sein.
3. Juli 20251 J. Den Schnecken kocht hier der Schleim, eine einzelne hab ich per Weitwurf entsorgt nachdem sie meine Tagetes verputzt hat. Ansonsten weit und breit nichts aus dieser Kategorie, nerven tun nur die weissen Fliegen in den Tomaten. Allerdings gehen meine Regenwasservorräte zur Neige, heute hab ich schon nach Wirtschaftlichkeit triagiert, erst der Zierhanf, dann Tomaten dann Paprika,dann Gurken und der dekorative Rest muß bis zum nächsten Regenguss schauen wie er über die Runden kommt. Der ist hoffentlich üppig, die Speicherkapazität ist jetzt dank eines alten Öltanks um 2000l erhöht. Die Blattläuse haben sich den Pfirsichbaum ausgewählt, steht man darunter dann summt es ganz wunderbar, sind allerdings keine Bienen sondern Wespen die sich um die Blattlausausscheidungen drängeln. Scheint ein ganz besonders guter Jahrgang zu sein. Nun zum Rest der Tierwelt, der tote Eichkater auf der Strasse vorm Haus liess sich nach drei Tagen heute als Trockenmumie ganz einfach und sauber vom Asfalt kehren, morgen nimmt ihn die Müllabfuhr zum kremieren mit. Und was dem einen sein Goldschakal ist dem anderen sein russischer Bär, so einen hab ich diese Woche zum ersten Mal im Garten in natura gesehen. Ausserdem ist momentan eine gute Zeit zum Glühwürmchen schauen, waren zwar schon mal etliche mehr aber ist schon schön wenn sich wenigstens noch etwas bewegt, man freut sich ja schon über einen einzelnen toten Maikäfer auf dem Radweg. Passend zum 50-jährigen Jubiläum von "Der weisse Hai" ist im Brombachsee der zweite bissige Waller unterwegs. Mal schauen ob der auch wieder HubertundStaller-mässig in putativer Notwehr geangelt wird. 🙂
3. Juli 20251 J. vor 34 Minuten schrieb schwinge: Hast du dein Gemüse neben nem Wassergraben stehen? wasser gibts hier nur in der reentonne. ich bewohne ein antikes stadthaus, direkt an der straße gebaut. dahinter dann ca. 10 x 40 m "garten" auf dem sich auch noch ein 90qm großes Nebengebude steht sowie 2x16qm terassen befinden. die ersten 30 m sinds nur 2 oder 3m breite, beerdete und bepflanzte streifen. was hier wächst, sind quasi meine paar nutz- und zierpflanzen - kräuter, kapuzinerkresse, beeren, etwas gras, ein paar tomaten und natürlich die rosen. dementsprechend werd ich pissig, wenn die paar qm nutzfläche dann von massiv schädlingen befallen werden. die hintersten 10 x 10 m sind "ungepfleges" katzenparadies, kleine sträucher, gräser, wildblumen, "unkraut". hier wird nur einmal jährlich zum herbst groß freigeschnitten., ansonsten wildwuchs. keine ahnung, wo die nacktschnecken herkommen. letztes jahr war auch schon übel. gestern abend betrug die ausbeute in meinen 5 bierfallen gerade mal nur noch zwei tiere. ich benutze dafür einfach die flachen deckel von einweg-plastikdosen. einige mm pegelstand reichen völlig aus, die armen tiere ersaufen nicht qualvoll im bier, sie ziehen es vor, sich zu tode zu saufen. dabei ist übrigens kein schlegli und auch keine gehäuseschnecke umgekommen! vor 41 Minuten schrieb schwinge: Arg nervös macht mich immer noch der starke Blattlausflug. Dieses Jahr sind die Tomaten alle voll mit Blattläusen. vieles geht mit geruch. dass sich zecken dauerhaft mit ausgesteutem knoblauchgranulat vertreiben lassen, hatte ich ja schon berichtet (geranium als bepflanzung oder kokosfett soll angeblich auch gehen). die stockrosen taten sich anfangs auch recht schwer. aber nach ein paar jahren kommen sie nun richtig. da wirst natürlich sauer, wenn sich dann die blattläuse saber so richtig dran zu schaffen machen. den in kübeln stehenden lavendel (eigentlicher zweck ist die mückensperre vor der den ganzen sommer rund um die uhr offenstehenden terassentür) drumherum gestellt und 95% der läuse flüchteten. ebenso verhält es sich mit den tomaten: bei temperaturen über 20 grad riechen die fliegen (hauptwohnsitz gegenüber im reitstall) das sich schnell zersetzende nassfutter der katzen wohl über 100 m weit. dann waren binnen weniger stunden ganz schnell ein paar dutzend von den viechern in der küche. klebefallen rissen nix raus, gift ist nicht nur ungesund für zwei- und vierbeiner, es bringt auch die luftatmenden fischlis in den offenen aquarien um. eine tomatenpflanze in der küche, zwei als schleuse neben der terassentür und die bude ist tatsächlich fliegenfrei. sie stehen in töpfen, im waschstum beschnitten quasi mehr als zierpflanzen herum, von denen sich gelegentlich auch mal eine frucht ernten lässt. da ich mich so dran gewöhnt hatte, hab ich sie zum ende der letzten fliegensaison einfach mal stehen lassen. man bekommt sie sogar über den winter, zwar mit viel vergilbendem blattwerk aber zum frühjahr trieben sie dann wieder schön aus.
3. Juli 20251 J. vor 15 Minuten schrieb frommbold: keine ahnung, wo die nacktschnecken herkommen. Opfer doch mal eine Packung Mehl, dünn rundrum ausstreuen, dann müsstest du die Spuren sehen und das Aliennest finden können.
3. Juli 20251 J. Blattläuse sind dieses Jahr wirklich heftig. Mein kleiner Apfelbaum muß ständig neue Knospen ausbilden, da habe ich mal gespritzt. Läuse habe ich auch mal unter dem Binokular gezählt, Spinnmilben ebenso. Und da waren natürlich auch Nützlinge drauf wie die Marienkäferlarven. Wenn die mit den zwei Zangenrüsseln dann die Blattlaus anpieksen so von beiden Seiten und ausssaugen, dann sieht das genauso aus wie eine zerknitterte Brötchentüte. Jens
12. August 20251 J. Ersteller On 7/3/2025 at 10:36 PM, Jensg said: Blattläuse sind dieses Jahr wirklich heftig. [...] da habe ich mal gespritzt. Was denn? Zur wirksamen Kontrolle reicht nur Chemie. Ein systemisches Mittel. Und fertig. Biologische Kontrolle mit Spritzungen erwies sich zumindest bei mir als viel zu aufwändig. Die Zeit investiert man lieber in die Ausbringung von Nützlingen. Dreivier Wochen nasskalte Witterung haben den Sommerfrüchten nicht gefallen. Gurken krank. Tomaten krebsen vor sich hin. Eine Pflanze hab ich gestern im Ganzen rausgerissen, die hatte was. Tabak teilweise krank (Sorte Kentucky, die anderen OK). Meine Physalis im Hochbeet vermutlich dahingerafft. Chili und Paprika braucht man nur alle 10 Tage mal besuchen. Erste Tabakernte. Es wird (noch) manuell geschnipselt und gestopft. An der Fermentierung gilt es sich noch zu versuchen. Momentan wird einfach nur getrocknet und verraucht. Funktioniert selbst für mich als absoluten Vollidioten besser als ich befürchtet hatte. Meine Physalis im Hochbeet (Aunt Molly's) sehen garnichtgut aus. Möglicherweise zu nasse Füsse bekommen. Sahen schon vor ner Woche nicht optimal aus, seit vorgestern - zack. Morgen zieh ich die kleinere von beiden, vielleicht kann man was sehen. Linkes Bild zeigt die zu erwartende wöchentliche Erntemenge bei sommerlichen Wetter (die handvoll großen Dinger sind andere Sorten). Und, ganz seltsam, meine letzte Charge Tomatensamen ist mir bei der Fermentation gekeimt. Wenn ich Tomatensamen nehm, steck ich die für 2 Tage in nen Glas Wasser um die Gelschicht um die Samen rum wegzubekommen. Ich vermute einen Zusammenhang mit den ungewöhnlich kühlen Temperaturen, bei denen die zur Samengewinnung verwendeten Tomaten reifen mussten. Da muss ich noch mehr Erfahrungen sammeln. Die bereitstehende nächste Charge Tomaten werde ich sicherheitshalber ohne Fermentation trocknen, trotz aller damit verbundener Nachteile.
12. August 20251 J. Gewirkt hat halt Chemie, war ein Spray mit natürlichem Pyrethrum. Stand noch rum. Soweit mir bekannt, ist das künstliche weniger lange stabil und daher eher zu bevorzugen. Abstreifen bzw. Zerdrücken der Läuse ist auch bei dem kleinen Apfelbaum eine Möglichkeit. Confidor habe ich noch, das wirkt sicher. Lt.Wikipedia kannst du auch Flohpulver gegen Blattläuse einsetzen, ist auch Pyrethrum drin. Weieterhin gute Ernte. Grüße Jens
19. August 20251 J. Bei mir sehen die Tomaten dieses Jahr wieder super aus. Der Regen vor ein paar Wochen hat ihnen nichts gemacht. Die Gurken sind wie meist um die Zeit schon krank mit welken Blättern. Von den zwei Tomatensorten, die ich schon Jahre immer wieder nutze (Cherry und mittelgroß-runde), nehme ich jedes Jahr Samen, ausgekratzt aus der Frucht auf Küchenkrepp, falten, trocknen lassen und in Umschlag mit Beschriftung. Dann im nächsten Frühjahr einfach die Samen abkratzen und aussäen 🙂. Klappt seit Jahren gut. Möchte jemand Samen für nächstes Jahr ?
19. August 20251 J. Ärgern tun mich seit einiger Zeit die Wanzen. Machen kleine gelbe Fruchtflecken mit ihrem Ansaugen. Aber ohne jeglichen Geschmacksverlust interessanterweise.
28. August 20251 J. Ersteller On 8/19/2025 at 10:36 PM, Nihonnezumi said: [...] ausgekratzt aus der Frucht auf Küchenkrepp, falten, trocknen lassen [...] Ich fermentiere, ich denke mal so (oder so ähnlich) wird das auch bei der professionellen Erzeugung gemacht, damit die Samen nicht zusammenkleben und auch (angeblich) schneller keimen. Jedes Jahr muss man nicht neue Samen nehmen, die halten sich ja locker nen Jahrzehnt. Dieses Jahr hab ich auch Tomatensamen zum Keimen gebracht, die fast 15 Jahre alt waren und einfach irgendwo herumlagen - da war aber schon fast nix mehr los. Samentausch können wir gern im Winter was ankurbeln. Ich hab dieses Jahr Samen von gut 20 Sorten Tomaten und lauter anderem Zeug genommen. Sperlinge, nerven grad wieder. Nachdem ich ein paar Monate Ruhe hatte (bis auf die Scheiße und bisschen Rumgebuddel am Boden). Fressen mir kantige Löcher in Rhabarber und Salat. Musste Netz drüberspannen. Wein und Sonnenblume hab ich vor ein paar Tagen eintüten müssen, sonst seh ich nix davon.
12. September 202512. Sep Die Weintrauben sehen toll aus ! Nimmst Du die Neuaustriebe alle ab nach ausreichend Fruchtansatz?
13. September 202513. Sep Ersteller Gute Frage, was ich mache. Das Zeug wächst ja wie Unkraut und wurde von mir das letzte Dutzend Jahre ohne Sinn und Verstand verschnitten. Mit dem Ziel, aus den Fenstern gucken zu können. Die Rebstöcke müssen "irgendwann" radikal eingekürzt und an einem neu zu installierenden Spalier neu hochgezogen werden. Erst seit diesem Jahr kümmere ich mich etwas mehr. Der wichtigste Schnitt erfolgt im Frühjahr, da schnipsel ich so dran herum, dass ich entlang der Haupttriebe eine gewisse Anzahl kurzer Seitentriebe mit je 2-3 Augen habe. Aus denen treiben dann Triebe aus, an denen jeweils 2-3 Reben entstehen sollen. Diese Triebe werden dann, wenn ich überzählige Reben und Triebe entferne (nach der Befruchtung), zum Teil eingekürzt und deren Seitentriebe ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt sieht die Pflanze völlig zugewuchert aus. Kurz vor der Ernte (Foto) werden nochmal neu gebildete Triebe und Seitentriebe entfernt, um die Reben wird entblättert. Vor dem Foto hatte die Pflanze noch mehr als die doppelte Blattmasse (nötig um die Früchte zu versorgen, zur Abreife nicht mehr benötigt). Zum Zeitvertreib schau ich in diesen Kanal rein, da gibts Hinweise und Anleitungen zur Pflege: https://www.youtube.com/@Weingarten.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren