Mittwoch 13:423 Tage Ersteller Super erklärt, danke. Da mir dafür das Equipment fehlt, werde ich wohl wieder die rustikale Methode wählen.Doch, genau den Effekt meinen wir. Mein Tacho steht jetzt bei Zündung an auf 50 km/h oder so. Bearbeitet (Mittwoch 13:443 Tage von Kirunavaara)
Mittwoch 14:573 Tage Vor einer Stunde, Citrofan93 schrieb:In meinem Fall waren es für die Wegstreckenmessung des KI 0,2m pro Impuls oder anders ausgedrückt 5000 Impulse / km. Hier habe bei Tempo 100 nach Anzeige eine Toleranz nach unten von 4km/h eingerechnet. Das entspricht 4800 Impulsen. In Abhängigkeit von der Zeit ergibt sich darauf eine Frequenz von (gerundet) 133Hz die mein Mikrokontroller in den Tacho schickt.Das ist natürlich sehr elegant - muss man den Zusammenhang individuell für jeden Xantia-Tacho ausmessen, oder gilt der sogar einigermaßen universell? Und wie muss das Signal aussehen, das der Controller in den Tacho schickt - vermutlich ein Rechteck von 5V (oder sogar 3.3V)? Möglicherweise könnte man das ja sogar behelfsweise mit der Soundkarte generieren... oder mit dem PWM-Ausgang von einem Raspberry Pi... ?Vor einer Stunde, Kirunavaara schrieb:Da mir dafür das Equipment fehltDem kann man ja abhelfen - wahrscheinlich hab ich noch was brauchbares rumliegen.Vor einer Stunde, Citrofan93 schrieb:Der Tacho wird irgenendwann mitten in seiner eigenen "Start-Kalibrierung" brutal abgewürgt. Wenn der Schrittmotor zu diesem Zeitpunkt gerade angesteuert wird und der Strom wegbricht, gerät der Zählerstand im Mikrocontroller durcheinander.Ah... dann könnte man ja vielleicht die korrupten/fehlenden Werte ganz ohne mechanische Veränderung der Nadel wieder reparieren... müsste dann allerdings auch rausfinden, wo sie stehen und wie man da hinschreibt. Also vermutlich ist das nicht einfacher.Viele GrüßeAndreas
Mittwoch 15:103 Tage Die Frequenz dürfte für alle Xantias mit elektronischem Tacho (also alle ab Orga 6748) gleich sein. Der Geber wurde nicht verändert. Das Signal wird auch vom Hydractivstwuergerät ausgewertet und ich meine von den meisten Motorsteuergeräten.
Mittwoch 15:153 Tage Vor 6 Minuten, ACCM Andreas Schmidt schrieb:Und wie muss das Signal aussehen, das der Controller in den Tacho schickt - vermutlich ein Rechteck von 5V (oder sogar 3.3V)?Rechtecksignal zwischen 0 und 12V bzw. Bordspanung. Irgendwo hab ich davon glaube ich noch ein Bild der Osziloskopaufnahme. Die Impulse die am Tacho ankommen sind nach meinem Kenntnisstand bei allen Xantias gleich. Ich weiß nicht, ob das Signal im Tacho für die Geschwindigkeitsanzeige noch unterschiedlich (z.B für andere Rad-/Reifenkombinantionen) bearbeitet wird. Ich glaube aber nicht, sonst hätte mein (etwas naiver) Versuch vermutlich nicht auf Anhieb funktioniert.Vor 8 Minuten, ACCM Andreas Schmidt schrieb:Also vermutlich ist das nicht einfacher.Sicher nicht, um ehrlich zu sein hab ich das auch schonmal überlegt. Den EEPROM lesen ist glaube ich nicht so schwer, die Speicheradresse finden schon eher. Zusätzlich würde ich da als Hobbyist vermutlich viel zu viel Zeit versenken, um reverse engineered herauszufinden wie die Endposition dort überhaupt aussieht und wie sie zu korrigieren wäre. Da erschienen mir reproduzierbare Bedingungen und mechanisches Umsetzen einfacher. Bearbeitet (Mittwoch 15:233 Tage von Citrofan93) Nachtrag
Mittwoch 15:233 Tage Wenn der Geschwindigkeitstacho bei max hängen bleibt, reicht es schnell genug zu fahren. Über die Geschwindigkeit die oben steht: über 120km/h. Dann fängt sich der Zeiger wieder.Falls es der Drehzahlmesser ist, das gleiche: über 4000/min. Sollte der Zeiger Klemmen: ein wenig auf die Anzeige Klopfen, um den Zeiger zu befreien, während die Drehzahl über 4000/min ist. Bearbeitet (Mittwoch 15:263 Tage von ACCM Claude-Michel)
Mittwoch 15:533 Tage Vor 20 Minuten, ACCM Claude-Michel schrieb:Wenn der Geschwindigkeitstacho bei max hängen bleibt, reicht es schnell genug zu fahren. Über die Geschwindigkeit die oben steht: über 120km/h. Dann fängt sich der Zeiger wieder.Falls es der Drehzahlmesser ist, das gleiche: über 4000/min. Sollte der Zeiger Klemmen: ein wenig auf die Anzeige Klopfen, um den Zeiger zu befreien, während die Drehzahl über 4000/min ist.Grundsätzlich stimmt das, aber... funktioniert leider auch nicht immer. Bei mir war das so gefühlt in 3 von 10 Fällen so, dass dann zwar die Funktion wieder gegeben war (z.B die Nadel steht bei Zündung an wieder auf 0), aber die Voreilung immernoch weit über die Toleranz hinaus ging oder betriebswarme Motoren nach Drehzahlmesser so 1600 1/min im Leerlauf drehten. Aber stimmt, in den anderen 7 Fällen hat das geholfen. Aber bevor hier was untergeht, ich wollte damit ein rutschen der Nadel auf der Welle des Schrittmotors nicht kategorisch ausschließen, nur weil ich "in den seltensten Fällen" geschrieben habe. Auch das kommt vor. Dann hilft auch Klopfen nicht.
Mittwoch 20:253 Tage Hallo,wie ist die Beschaltung des Tachos? Laut Tacho-Schaltplan hat die KI für den Tacho zwei Signal-Eingänge, die nicht näher bezeichnet sind. Der Geschwindigkeitsgeber 1620 in Hydractiv-Schaltplan 77 hat aber nur einen Signal-Ausgang.Edit/Auflösung: In Schaltplan 16 (X1) bzw. 16.5 ff (X2) steht es: Es wird nur Pin 5 des roten Tachostecker (X1) oder Pin 3 des blauen Steckers (X2) verwendet. Insoweit ist der X1-Tacho-Schaltplan falsch.GrüßeAndreas Bearbeitet (Mittwoch 20:463 Tage von AndreasRS)
Mittwoch 21:363 Tage Andreas, ich blick's gerade nicht was du erklären möchtest. Ist ja nicht schlimm.Ich behaupte mal, daß ein Rechteckimpuls vom Geber am Getriebe kommt. Dieses Signal wird in der Anzeigetafel umgewandelt. Der Kleine Motor für den Zeiger hat 4 pins. Wahrscheinlich ist es ein Schrittmotor oder sowas.Wie der Zeiger sich auf der Welle verschieben kann ist mir ein Rätsel. Da muß doch was anders sein 🤔 Bearbeitet (Mittwoch 21:363 Tage von ACCM Claude-Michel)
Donnerstag 04:353 Tage Hat der Xsara den gleichen Tachoantrieb?Falsche Nadelpositionen nach Starthilfe, Unterspannung gab es da auch. Den Plusanschluss der geladenen/ neuen Batterie bei eingeschaltetem Zündung abklemmen und den Kontakt schließen, trennen bis die Tachonadel wieder umschlägt, richtig bei "Null" steht und wieder anschließen.
Donnerstag 06:283 Tage 1 Stunde her, Ronald schrieb:Kontakt schließenWelchen Kontakt? Am Geber oder direkt am KI?
Donnerstag 06:573 Tage Den gelösten Batterieanschluss am Batteriepol. Ich fand die richtigen Worte nicht.Die Variante Autobahn und Klopfen gab es da auch. Bearbeitet (Donnerstag 06:583 Tage von Ronald)
Donnerstag 07:293 Tage Vor 31 Minuten, Ronald schrieb:Die Variante Autobahn und Klopfen gab es da auch.Also die gängigen Hausmittelchen ausm Forum.Schade, ich hatte auf die selbst praktizierte und geteste Absolutlösung gehofft.
Donnerstag 07:563 Tage Ersteller 3 Stunden her, Ronald schrieb:Den Plusanschluss der geladenen/ neuen Batterie bei eingeschaltetem Zündung abklemmen und den Kontakt schließen, trennen bis die Tachonadel wieder umschlägt, richtig bei "Null" steht und wieder anschließen.Wenn das funktioniert, wäre es die ultimativ einfache Lösung. Danke für den Tip - wird übernächstes Wochenende ausprobiert, wenn ich wieder dort bin, wo das Auto steht.Draufklopfen hilft bei dem Fehlerbild wirklich gar nicht. Das funktioniert nur, wenn der Tacho in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen hängen bleibt, kenne ich zur Genüge von Visa und AX.
Donnerstag 10:093 Tage 2 Stunden her, SeppCx schrieb:ich hatte auf die selbst praktizierte und geteste Absolutlösung gehofft.Ich hatte nur einen Xsara. Bei diesem hat die "Batteriepolmethode"in den 15 Jahren zweimal funktioniert.Ich kann natürlich nicht gewähren, dass der Tacho oder das Auto dabei ggf. nicht abbrennt. Bearbeitet (Donnerstag 10:123 Tage von Ronald) nicht
Donnerstag 10:353 Tage Vor 25 Minuten, Ronald schrieb:Ich kann natürlich nicht gewähren, dass der Tacho oder das Auto dabei ggf. nicht abbrennt.no risk no fun......
Freitag 06:212 Tage Ich hatte jetzt erst wieder das Problem. Meine Batterie ziemlich schwach, gestartet und beide Zeiger auf Anschlag rechts. Also Tacho ausgebaut, kurz auf den Kopf gestellt und die Zeigen kamen wieder auf ihre Position. Ich behaupte, keine halbe Stunde Arbeit. Kurze Fahrkontrolle mit dem GPS auf dem Handy. Passt. Drehzahlmesser kann man ja selbst kontrollieren. Man kennt ja seine ungefähre Leerlaufdrehzahl. Dieses Phänomen hatte ich schon mehrfach in den letzten Jahre in meinen Xantias, ohne Probleme, ohne Nachjustieren.
Freitag 15:491 Tag Wie geschrieben, einfach schnell genug fahren, reicht auch. Geschwindigkeit und Drehzahl über den oberen Rand. Nix ausbauen. Die Ingenieure haben irgendwann dazugelernt. Heutige Instrumente die die gleiche Technik haben fahren beim Einschalten ganz hoch und wieder runter um den Zeiger zu "holen" der sich im max Bereich verloren hätte.
Freitag 21:161 Tag 5 Stunden her, ACCM Claude-Michel schrieb:Die Ingenieure haben irgendwann dazugelernt. Heutige Instrumente die die gleiche Technik haben fahren beim Einschalten ganz hoch und wieder runter um den Zeiger zu "holen" der sich im max Bereich verloren hätte.Dass es dafür einen Sinn gibt, ist mir noch nie eingefallen, ich hab das immer als Spielerei betrachtet.
Gestern 08:561 Tag 11 Stunden her, Dr.Jones schrieb:Dass es dafür einen Sinn gibt, ist mir noch nie eingefallen, ich hab das immer als Spielerei betrachtet.Ich anfangs auch 😆. Aber ich denke, das ist der gezwungene Grund. Bearbeitet (gestern 08:561 Tag von ACCM Claude-Michel)
Gestern 09:491 Tag Ersteller Wie ich gestern erfahren habe, ist Zündung an, dann bei Ausschlag der Instrumente Batterie ab, die gängige Reparaturmethode in der Citroën-Werkstatt meines Vertrauens, wenn dort jemand mit dejustiertem Tacho aufschlägt. Das macht Hoffnung.
vor 22 Stunden22 h Verstehe ich richtig :_ Zündung an_ Batterie abklemmen _ Batterie wieder drann_ Zeiger kommen zurück ?
vor 22 Stunden22 h Ersteller Ja. Nur die Zeit zwischen Batterie ab und wieder dran ist nicht ganz klar. Ich werde probieren und berichten
vor 22 Stunden22 h Es ist nicht die Zeit, sondern der Stromstoß, wenn die Batterie wieder angeschlossen wird. Anklemmen und nachsehen, je nachdem ob die Nadeln wieder richtig sind , festziehen oder wieder ab und nochmal, ..(Gewähr siehe oben)
vor 40 Minuten40 Min. Zeit: 15.10.2026 um 06:35, Ronald schrieb:Falsche Nadelpositionen nach Starthilfe, Unterspannung gab es da auch. Den Plusanschluss der geladenen/ neuen Batterie bei eingeschaltetem Zündung abklemmen und den Kontakt schließen, trennen bis die Tachonadel wieder umschlägt, richtig bei "Null" steht und wieder anschließen.Ich möchte ja gar nicht bestreiten dass das funktioniert, allerdings wäre ich da sehr vorsichtig.Die Batterie versorgt ja nunmal nicht nur den Tacho, sondern auch ein paar andere Verbraucher im Bordnetz. Da wäre ja auch noch das Motorsteuergerät oder (je nach Fahrzeug und Generation) die BSI und ein paar weitere Steuergerät (Airbag, ABS, etc.). Die reagieren stellenweise extrem empfindlich auf diesen abrupten Spannugsverlauf.Mein subjektiver Eindruck ist, dass es immer schlimmer wird, je älter die Autos werden. Jedenfalls hatte ich gerade beim Xantia schon ein paar defekte Motor- und Airbagsteuergeräte nach Spannungsproblemen tauschen dürfen.Zeit: 16.10.2026 um 17:49, ACCM Claude-Michel schrieb:Die Ingenieure haben irgendwann dazugelernt. Heutige Instrumente die die gleiche Technik haben fahren beim Einschalten ganz hoch und wieder runter um den Zeiger zu "holen" der sich im max Bereich verloren hätte.Ganz genau, Inszenierung & sportliche Anmutung sind eigentlich "Abfallprodukte" der Nullpunkt-Referenzierung. Inwieweit die Ingenieure dazugelernt haben ist ein größeres und allgemeineres Fass. Primär geht es dabei um die Selbstdiagnose der Stepper, das wurde über vernetzte Bordsysteme immer einfacher umzusetzen.Bei Xantia und co. wurden die Signale noch direkt im KI verarbeitet, während moderne Fahzeuge das über Zentralschalteinheiten machen. Dazu kommt, das man damals auch Technisch limitierter gewesen ist. Für komplexe Initialisierungs-Routinen, die die Stepper aktiv bis zum Anschlag steuern und Fehlschritte abfangen, fehlte so simplen 8-Bit Controllern schlichtweg Rechenleistung und Speicher. Bearbeitet (vor 7 Minuten7 Min. von Citrofan93) Tippfehler
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