19. November 200421 J. Hallo, darueber bin ich gerade gestolpert: PSA Peugeot Citroën SA, Paris, wird sich möglicherweise an der Mitsubishi Motors Corp, Tokyo, beteiligen. Das berichtete die japanische Tageszeitung "Nihon Keizai" am Samstag, 13. November, unter Berufung auf Fachkreise. Dem Bericht zufolge haben der Chef von Mitsubishi Motors Yoichiro Okazaki und Peugeot-Lenker Jean-Martin Folz bereits Gespräche über eine breit angelegte Allianz geführt, bei der auch eine Beteiligung der Franzosen an Mitsubishi Motors in Erwägung gezogen wurde. http://www.all4engineers.com/index.php;site=a4e/lng=de/do=show/alloc=1/id=2570 Haengt wahrscheinlich davon ab, wie sich DaimlerChrysler bei Mitsubishi verhaelt. Gruesse, Dirk
19. November 200421 J. Und was macht dann der Deal mit Toyota?? Immerhin bauen die ja schon ein Autowerk, gemeinsam im Osten...
19. November 200421 J. buah, wat wollense denn mit denen. da hat sich selbst mercedes die finger verbrannt... an dem laden ist jawohl nichts dran...und was bringt denn mitsubischi für psa...eigentlich doch nichts!! weder motoren/getriebe könnten von der partnerschaft profitieren... >>dass die Kooperation mit DaimlerChrysler abflauen werde. >> hehe, gut ausgedrückt benz läßt die fallen wie eine kalte kartoffel...die sind in stuttgart froh, das das kapitel durch ist... gruss
19. November 200421 J. Ersteller Naja, da wird vielleicht zur Zeit wohl auch noch ziemlich spekuliert: http://economy.news.designerz.com/troubled-mitsubishi-motors-denies-reported-tie-up-with-psa-peugeot.html Gruesse, Dirk
19. November 200421 J. Genau, schon wieder überholt... guckst Du hier: http://citnews.blogspot.com/2004/11/peugeot-erwgt-beteiligung-mitsubishi.html >>Grüße
23. November 200421 J. Und wozu brauchen die überhaupt PSA, kriegen Ihre Diesel-Motoren doch von Daimler: http://www.autokiste.de/start.htm?site=/verkehr_reise/ferienkalender/02_by.htm Oder sollte PSA die Japaner brauchen??
23. November 200421 J. Die brauchen nicht die Motoren sondern die Kohle von PSA. Als DC, im Rahmen der genialen Weltstrategie des Herrn Schrempp, Anteile an Mitsubishi übernahm, beliefen sich die Verbindlichkeiten von M. auf 35 Mrd. DM, wenn ich mich recht entsinne (18 Mrd Euro). Was im Moment nicht das große Problem ist, weil die Kapitalmarktzinsen in Japan nahe null sind. Das Dumme nur: bei anspringender Konjunktur, also erwartetem Absatzplus, steigt auch der Zins. Mitsubishi ist nicht mehr zu helfen. Aus.
23. November 200421 J. Hallo! In den Modellen Carisma und Space Star verwendet Mitsubishi Dieselmotoren von Renault. Im Mitsubishi Colt werden 3-Zyl.-Dieselmotoren von DC verwendet. In den Baurehen Grandis, Space Wagon und Outlander bietet Mitsubishi gar keinen Diesl an. Zumindest der Grandis wird demnächst mit einem Pumpe-Düse-Diesel von VW angeboten. Bei dem Motoren-Theam sollte man beachten, dass es schon heute nicht mehr viele echte PSA-Motoren gibt. Der einzige verbleibende echte PSA-Diesel ist der 2,2 HDI. Alle anderen entstehen in Kooperation mit Ford. Sollte sich PSA nun an Mitsubishi beteiligen und Dieselmotoren liefern wollen, dann müssten die Kooperationsvertäge mit Ford neu ausgearbeitet werden. (Schönes Beispiel: Fiat und GM "kooperieren" jetzt bei Dieselmotoren. Angeblich hat Fiat jedoch den Einsatz der Fiat-Diesel bei Daewoo verweigert und nur für Opel/Vauxhall genehmigt.) Und bei den Benzinern geht der Trend auch ganz klar weg vom PSA-exclusiven Motor: -am unteren Ende der Palette setzt PSA demnächst einen 1,0l-3-Zylinder von Toyota ein -eine neue Generation von 4-Zylinder-Benzinern ensteht in Kooperation mit BMW/Mini. -der einzige V6 ensteht in Kooperation mit Renault. Ansonsten würde Mitsubishi zu PSA so gut passen wie zu kaum einem anderen Konzern. Möglicherweise könnte PSA mit Mitsubishi beinahe einen ähnlichen Riesen-Erfolg haben wie Renault mit Nissan. Und Mitsubishi hat immer noch einiges zu bieten: den Geländewagen Pajero(alias Montero bzw. Shogun) mit Top-Image z.B., Produktionsanlagen in Australien usw. Hier eine fast vollständige Übersicht über das weltweite Mitsubishi-Programm: http://media.mitsubishi-motors.com/lineup/e/ Besonders auffällig: Mitsubishi hat keinen herkömmlichen Kompaktwagen im Programm. MFG crollide posteteUnd wozu brauchen die überhaupt PSA, kriegen Ihre Diesel-Motoren doch von Daimler: http://www.autokiste.de/start.htm?site=/verkehr_reise/ferienkalender/02_by.htm Oder sollte PSA die Japaner brauchen??
24. November 200421 J. Jetzt ordentlich blutige Nase hol! Wäre mein 99er XM mit 75000km nur halb so gut wie mein Ex 93er Sigma mit 210000km, dann wäre die Welt für mich in Ordnung. Wenn einem auch nicht alles paßt, aber Citroen kann bei Mitsubishi noch viel lernen, zumindest was die Qualität angeht. Übrigens, die letzten 3 Jahre hat sich Mercedes bei sich und Mitsubishi auch nicht mit Ruhm bekleckert. Siehe Qualitätsreport Mercedes, sparen um jeden Preis bringt auf lange Sicht Probleme und der Kunde ist nicht blöd. Die Quittung kommt, garantiert. Dennoch fahre ich meine Lady mit Leidenschaft. Gruß Frank
24. November 200421 J. Vielleicht muss man ja beim Stern ja sparen, WEIL man das Geld in Mitsubishi, Chrysler, Smart etc. investiert hat, statt in die eigenen Produkte. Vom Experiment "Technologiekonzern" des ehemaligen Vorstandvorsitzenden Reutter will ich gar nicht erst anfangen. Übrigens: Die Modellpalette bei Mitsubishi ist doch wohl, bis auf den von DC finanzierten Colt, hoffnungslos veraltet, sicheres Zeichen von Kapitalknappheit. Schließlich sind japanische Marken nicht gerade für Modellkonstanz bekannt. Der Carisma entspricht in Preis und Größe der geräumigen Kompaktklasse à la Focus2 bzw. Mazda 3.
25. November 200421 J. Ach ne, und wer bläst jetzt zum Angriff. Alle 3 Jahre Modellwechsel und so. DC, BMW etc., ich erinnere mich noch vor einigen Jahren, da hat man alle Japse verpönt, (oder verpöhnt - weis jetzt nicht genau). Gerade wegen dem Modellwechsel, jetzt ist mal einer ein wenig konstant, ist's auch nicht recht. Zugegeben, der Carisma ist nicht gerade der Knaller, aber den Galant, den neuen Grandis, den neuen Colt und den Pajero kann man durchaus anschauen. Übrigens wird der Galant nächstes Jahr abgelöst. Schlechte Qualität macht jedes Produkt platt, auch Mercedes bzw. Mitsubishi. Schaut euch mal einen 92er Galant an, zugegeben nicht der Hingucker, aber er läuft. Erst der Sparstift deutscher Manger hat Mitsubishi endgültig ins Aus befördert. Warum haben die deutschen Hersteller Absatzprobleme, weil sie mit einstelligen Zuwachsraten nicht mehr zufrieden sind. Lohnkosten machen 8% des Produktes aus, bei VW geht es um 800€ pro Wagen, (Deutschland oder Tschechien). Das ist lächerlich, siehe auch Wirtschaftsbillanz. Millardengewinne aber jammern. Jeder hält den Ball flach anstatt zu investieren. Ich arbeite in einem Unternehmen mit weltweit ca. 36000 Mitarbeitern und unser Hauptproblem ist die Materialversorgung, sowohl Hausteile als auch Kaufteile und dies bei mehr als vollen Auftragsbüchern. Und das nicht nur seit gestern. Tief Lufthol und zurück zum Thema PSA und Mitsubishi. Noch mehr Geld sparen, bei steigenden Preisen. Mehr steckt da nicht dahinter. Zu Lasten des Endverbrauchers, der bei immer mehr Gleichteilen, kürzeren Produktionszeiten, nur langsam steigenden Löhnen (wenn überhaupt) die Zeche zahlen muß. Meine Meinung, ich erlebe es jeden Tag. Gruß Frank
25. November 200421 J. ich denke du hast recht. überall hört man wollen sie mal eben 3000 stellen streichen oder mehr. die liste wird langsam unüberschaubar. Opel, Karstadt, Henkel, Telekom, Deutsche Bank, ... Siemens, entweder drohen sie damit. oder sie tun es. jedenfalls in fast allen fällen muß der Arbeiter es in den Betrieben schlucken. Man versucht aus der Citrone das letzte Tröpfchen herauszupressen bevor man die Schale wegwirft. alles abschaffen was angeblich GRUND für die Misere ist. Mitbestimmung. Kündigungsschutz. Und komplett widersinnige Lösungen anbieten: wir müßten MEHR arbeiten damit mehr leute arbeit finden. Schatz, würdest du mal mehr putzen damit ich auch noch was zu tun habe ?! Es geht eben darum für ein weniger an Geld ein mehr an Produktivität und höhere Gewinne zu erzielen. Und wozu ? Wo bleibt das Geld ? Bei den Arbeitern nicht. Die kriegen ja entweder Überstunden oder Lohnkürzungen oder mehrarbeit aufgebrummt. WO bleibt das Geld. In den Abfindungen der Manager wenn sie die Karre vor die Wand gespart und gekürzt haben. In den dunklen Kassen der Parteien. Und in Aktienspekulationen und Schmiergeldern für Aufträge. Unternehmer sind da lange keine mehr. Die Unternehmer trugen noch Verantwortung. Sie hatten ein Eigeninteresse den Laden in Schwung zu halten. Zum Guten und zum Schlechten der Arbeiter. Aber der Manager hat doch ein ganz anderes Ziel. Champus trinken und jammern ... na - da entlassen wir eben ein paar tausend.
25. November 200421 J. "Aber der Manager hat doch ein ganz anderes Ziel." Jo, die Aktionäre befriedigen. Gruß Frank
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