5. Juli 20242 J. Hi zusammen Ich habe seit ca. 1 Jahr einen Citroën C5 Kombi 2.2 HDI 204 PS BJ: 2011 6-Gang Automatik Laufleistung: 140'000km Bisher bin ich mit diesem knapp 40'000km sehr entspannt 98% Langstrecke gefahren. Vorbesitzer war ein älterer Herr. Ich habe Services machen lassen und den Zahnriemen ersetzen lassen. Nun passierte es in letzer Zeit immer häufiger, dass der Motor im Schiebebetrieb kurz ruckelte und dann aus ging. Mit Schiebebetrieb meine ich so bei 80 auf der Landstraße oder in einer Baustelle auf der Autobahn Gaspedal leicht angetippt im 6. Gang dahinrollen. Ein Fehler wurde nicht angezeigt. Weder Kontrolleuchte noch sonstige Infos. Dann ausrollen lassen und am besten eine gute Stelle zum Halten finden -.- alles ausgeschaltet, Automatik auf P und Schlüssel raus. Schlüssel rein, starten und er lief sofort wieder. Kein Stottern, kein Ruckeln, volle Kraft. Also weiterfahren. Dann ging es für 1000km ohne Probleme nun tritt es wieder auf. Häufiger und unangenehmer. Ich war schon 2x bei Citroen und auch bei einem Boschdienst. Die Fehlerspeicher sind leer. Nun bin ich mit Familie im Urlaub und es trat ständig auf. Also in die lokale Werkstatt und die haben den Dieselfilter getauscht. Danach bin ich hier viel rumgefahren und das Problem war weg. Gestern bin ich aber wieder mit gleichem Problem stehen geblieben. Was mit aufgefallen ist: In der durchsichtigen Dieselleitung zwischen Handpumpe und Filter ist eine ca. 4cm lange Luftblase. Wenn ich die Handpumpe bediene verschwindet die im Filter und taucht aber danach wieder auf. Wenn man den Motor startet ist sie auch weg. Aber wenn man den Motor stopt ist sie wieder da. Also gehe ich davon aus, dass das ein Problem sein könnte. Nur bekomme ich diese Blase nicht weg. Ich kann so lange mit der Handpumpe pumpen wie ich will. Der Ballen lässt sich immer leicht zusammendrücken und wird nicht hart, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben. Gibt es da einen Trick? Ansonsten bin ich auch für andere Tips dankbar. Ich würde gern den Fehler beseitigen vor der Rückfahrt. Hier in der Umgebung (Usedom) haben alle Werkstätten die für tiefere Analysen in Frage kommen erst ab Ende Monat einen Termin frei...
5. Juli 20242 J. Hallo und willkommen, es gibt im Menü am Anfang dieser Seiten eine Suchfunktion. Versuch zuerst mit Lesen das Problem weiter einzugrenzen, sonst wird dies eine Schnitzeljagt in der Glaskugel. Mit den Suchbegriffen Luftblase Treibstoff bekommst Du zB auch folgenden Treffer C6, TD4, Startet nicht, Luftblasen
5. Juli 20242 J. Besser mit Google suchen, als zusätzliches Suchwort "andre citroën forum" mit angeben.
5. Juli 20242 J. Moin, pumpst du mit der Handpumpe , ohne am Filter etwas zu öffnen , damit die Luft entweichen kann ? Dann kann das nix werden .
5. Juli 20242 J. vor 38 Minuten schrieb Asterix1962: Dann kann das nix werden . Aha wie geht es denn richtig beim 2.2HDI?
5. Juli 20242 J. Ersteller vor einer Stunde schrieb Asterix1962: Moin, pumpst du mit der Handpumpe , ohne am Filter etwas zu öffnen , damit die Luft entweichen kann ? Dann kann das nix werden . Ja das mache ich tatsächlich. Ich habe mich schon gefragt wie das gehen soll. In der Betriebsanleitung steht ja was von automatisch entlüften... Aber offensichtlich tut sich da nix. Wenn ich mir den Filter von oben her anschaue gibt es da aber auch nicht wirklich eine Schraube die mir zur Entlüftung dienen könnte. Ich sehe nur die mit Clip-System angeschlossenen Schläuche. Danke auch für die anderen Antworten. Ich habe natürlich die ganze Nacht alle Forenbeiträge durchgelesen bzgl. Luftblasen in der Dieselleitung oder auch zu sporadisch stoppendem Motor die ich finden konnte über google oder direkt über die Forumssuche. Der Unterschied zu allen Beiträgen die ich finden konnte war aber immer, dass ich sofort starten kann ohne lange zu orgeln und er läuft sofort wieder und ich kann weiterfahren. Bearbeitet (5. Juli 20242 J. von dieselgleiter) Schreibfehler
5. Juli 20242 J. Da gibt's auch keine Entlüftungsschraube wie bei vielen Commonrail Systemen. Die entlüften sich von selbst wenn er läuft. Die Blase habe ich auch im Ruhezustand hinter der Handpumpe. Auch alle anderen Eigenschaften. Hast du mal den Filter gewechselt? Bearbeitet (5. Juli 20242 J. von ZXdiesel)
5. Juli 20242 J. er hat den Filter wechseln lassen - siehe im Eingangsstatement, erster Absatz, drittletzter Satz. Wieviele km oder Betriebsstunden das her ist wär allerdings auch interessant zu wissen. LG JS
5. Juli 20242 J. Ersteller Der Filter ist letzte Woche gewechselt worden. Seitdem ca. 150km gefahren (nur Kurzstrecke, also insgesamt nicht so viel). Der alte Filter sah dunkel aus (der Meister hat mir noch das Gehäuse geöffnet um das anzuschauen). Also war es wohl Zeit den zu wechseln. Eine Sache kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen: Es passiert immer nur wenn er warm wird. Ich habe jetzt grad nochmal eine kurze Probefahrt gemacht. Bis er Betriebstemperatur hat ist eigentlich alles normal. Dann vor einem Ort, ich lasse das Auto so langsam von 80 auf 50 ausrollen ist es wieder passiert. Plötzlich stottert es und dann geht er aus. Konnte nach oben beschriebenem Muster gleich wieder starten (kein langes Orgeln) und weiterfahren. Bearbeitet (5. Juli 20242 J. von dieselgleiter)
5. Juli 20242 J. Hast du mal die Diagbox angeklemmt? Dampblasenbildung? Oder haben die ne Dichtung beschädigt beim Filter Wechsel.
5. Juli 20242 J. Ersteller Nein, ich habe hier im Urlaub kein Werkzeug dabei und auch sonst keinen Zugriff auf Diagbox. Deshalb war ich ja bei Bosch und Citroën. Es waren aber keine Fehler abgespeichert.
5. Juli 20242 J. Ersteller vor 28 Minuten schrieb ZXdiesel: Hast du mal die Diagbox angeklemmt? Dampblasenbildung? Oder haben die ne Dichtung beschädigt beim Filter Wechsel. Was meinst du mit Dampfblasenbildung?
5. Juli 20242 J. Naja eigentlich ein Phänomen von Benzinern taucht aber selten auch ähnlich bei Dieseln auf in Verbindung mit Hitze und Luft im Kraftstoff. Vielleicht aber auch mangelnde Kraftstoffqualität. Wo bist du im Urlaub? Ich habe schon reichlich von Problemen in Spanien etc. mit schlechtem Diesel gehört. Vielleicht ist aber auch zufällig die Hochdrukpumpe am Ende oder durch den Filterwechsel Dreck reingekommen oder hat einen Schaden bekommen weil sie trocken gelaufen ist. Das mögen die nicht so gern. Eventuell schafft sie es bei auch durch Wärme verändernde Viskosität des Diesel Kraftstoff nicht den Öffnungsdruck herzustellen. Mittels Diagbox Parameter auf Plausibilität kontrollieren. Warum können Werkstätten denn immer nur Fehler auslesen. Die Diagnose kann doch so viel mehr.. hmpf😐
5. Juli 20242 J. vor 4 Stunden schrieb ZXdiesel: Aha wie geht es denn richtig beim 2.2HDI? Wo soll die Luft den hin ? Wenn er keine Schraube zum Entlüften hat , die Leitung am Filterausgang lösen , die Ballpumpe kann auch defekt sein,z.B. Rückschlagventil defekt . Zum Glück hat der alte 2,2 Hdi ne Vorförderpumpe 🙂 kann man auch ohne großen Aufwand nachrüsten .
5. Juli 20242 J. vor 5 Stunden schrieb dieselgleiter: mit gleichem Problem stehen geblieben. Bei sporadisch auftauchenden Fehlern ist die Diagnose recht schwierig bis unmöglich. Im Endeffekt müssen die relevanten Faktoren des MSGs mitgeschrieben werden, wenn der Fehler auftritt. Alles andere gerät zur teuren Raterei. vor 4 Stunden schrieb dieselgleiter: Luftblasen Die Spritleitung ist ein Teil vom Tank bis zur Handpumpe. Entweder ist der Anschluss am Tank undicht (unwahrscheinlich) oder die Handpumpe (gibt’s nicht einzeln). Irgendwann wird der Dicke gar nicht mehr anspringen, dann ist die Diagnose viel einfacher. Bei mir war es übrigens die BSM (Sicherungskasten im Motorraum) mit ähnlichen schlecht zu diagnostizierenden Effekten ohne Einträgen im Fehlerspeicher. Gruß Jens
5. Juli 20242 J. Und dann? Hast du sofort nach dem anklemmen wieder ne Blase drin. Es gibt keine Entlüfterschraube und du kannst nicht soviel Druck mit der Pumpe aufbringen um zu entlüften. Oft werden solche Systeme mit Unterdruckpumpen entlüftet. Kenne ich von Ford. Da gab's weder ne Vorförderpumpe noch ne Ballpumpe. Die Luft wird durch das System gedrückt bzw gezogen. Bearbeitet (5. Juli 20242 J. von ZXdiesel)
5. Juli 20242 J. Ersteller Danke für die Beiträge. Ich kann vorerst nichts machen und nur auf magische Selbstheiliung hoffen. Zumindest bis ich damit in einer vernünftigen Werkstatt lande. Ich hoffe der Fehler wird dann auch zielführend gefunden und ich begebe mich nun nicht in das legendäre Zufallsteiletauschen -.- Noch die Antworten auf die Fragen von oben: Ich bin an der Ostsee in Deutschland, daher gehe ich davon aus dass die zumindest aktuellen Temperaturen nicht das Problem sind. Weiterhin habe ich an einer regulären deutschen Tankstelle Diesel getankt. Hab nochmal auf den Kassenzettel geschaut. Es ist der B7 (also 7% Biodiesel). Das Problem bestand ja schon vor dem Filterwechsel. Also denke ich, es wird nicht beim Wechsel schlimmer geworden sein. Die Handpumpe könnte es sein. Allerdings habe ich jetzt keine Möglichkeit das zu überbrücken (müsste ja gehen wenn ich statt der Pumpe Stück Dieselschlauch mit Schellen dazwischen mache) Das mit dem Sicherungskasten könnte ich nochmal schauen, ob es da allenfalls sichtbar was gibt. Könnte ja auch noch der Marder gewesen sein...
6. Juli 20242 J. Ich würde die HD Pumpe nicht außer Acht lassen. Jetzt ist noch die Frage, da bin ich nicht ganz im Bilde grade, gibt es bestimmt einen oder mehrere Sensoren an den Düsen dir die Temperatur messen um Menge und Zeitpunkt zu regulieren. Eventuell überflutet er auch? Ruß er wenn er abstirbt? Eventuell ist dein Problem auch am Luftmassenmesser zu suchen. Ich glaube auf keinen Fall das er durch die Ballpumpe ausgeht wenn er einmal läuft. Dann würde gar nix mehr laufen. Und wie gesagt bei meinem 2.2 ist es genau wie von dir beschrieben mit der Pumpe und Blase.
6. Juli 20242 J. Ersteller Ich habe mir jetzt mal beim Nachbarn hier ein bisschen Werkzeug geborgt. Und angefangen Stück für Stück vorzugehen. Inwischen gehe ich nicht mehr davon aus, dass es ein Dieselproblem ist. Er springt immer sofort an, egal ob warm oder kalt. Die Luftblase ist ist weg sobald der Motor läuft und er zeiht auch keine Bläschen nach. Ich habe dazu bei allen Dieselleitungen diese Netzüberzüge weggeschoben um zu gucken. Er qualmt auch nicht. Weder beim starten noch beim ausgehen. Dann habe ich mir mal die Luftansaugung vorgenommen. Die Ansammlung von Insekten und Dreck vor dem Luftfilter trug sicher auch nicht zur wesentlichen Verbesserung bei. Jedenfalls habe ich alles auber gemacht und dabei auch gemerkt, dass wohl mal ziemlich viel Wasser im Luftfiltergehäuse gewesen sein muss (nur Spuren, es war jetzt nicht feucht oder so), weil der Ablauf komplett verstopft war. Weiter bis zum Luftmassenmesser habe ich auch alles gereinigt. Lustigerweise steckte im LLM irgeneine Fliege drin, weiss auch nicht wie die da hingekommen ist, sollte ja durch den Filter geschützt sein. LLM hab den jedenfalls auch sauber gemacht. AGR hatte ich für eine kurze Probefahrt auch mal abgeklemmt. Verhalten ist immer ähnlich. Nun bin ich fast bei der Annahme, dass es vielleicht was mit dem Getriebe (Aisin 6 Gang) zu tun haben könnte. Wenn es kalt ist, schaltet es butterweich. Doch jetzt nach ein paar Probefahrten ist mir aufgefallen, dass er die Gänge irgendwie nicht vorlegt. Also wenn ich R oder D reinmache, Fuss auf der Bremse dann war eigentlich früher der Gang schon drin und ich konnte losrollen mit ein bissl Gas geben. Jetzt gebe ich ein bisschen Gas und erst dann kommt der Gang rein (egal ob R oder D). Das führt zu einem spüraren Ruck. Wenn der Gang dann drin ist und das Auto rollt fängt es an zu ruckeln. Ganz so wie sonst als es im Schiebebetrieb einfach ausging. Ich bin bisher immer Mercedes w124 gefahren und kenne sowas von diesen Wandlerautomaten nicht. Bringt es denn evtl. die Aisin Automtik fertig den Motor abzuwürgen? Das müsste doch der Wandler schlucken. Oder nicht? Oder hat am Ende das Getriebesteuergerät eine Macke? Bearbeitet (6. Juli 20242 J. von dieselgleiter)
6. Juli 20242 J. Ersteller PS: zum Pflegezustand des Getriebes habe ich keine Informationen bevor das Auto in meinen Besitz kam. Ich habe daran noch nichts machen lassen.
6. Juli 20242 J. vor einer Stunde schrieb dieselgleiter: Oder hat am Ende das Getriebesteuergerät eine Macke Das Steuergerät eher nicht. Wenn das Öl zu alt ist, gibt es immer Probleme. Sowohl mit den Kupplungen als auch mit dem Schaltschieberkasten und dessen Ventilen. Das Ruckeln ist definitiv ein Hinweis darauf. Da das Ganze nicht so richtig reproduzierbar ist und auch eher sporadisch auftritt, würde ich alle Massekontakte kontrollieren. Da gibt es auch immer Probleme. Sonst fällt mir noch ein Kurbelwellensensor, Hochdrucksystem, Injektor? Ohne Diagbox und gutem Mechaniker wird es allerdings schwierig.
6. Juli 20242 J. Bevor ich am Getriebe suchen würde, Spülung trotzdem machen, mal weiter bei Luft bleiben. Ich tippe auf LMM. Eventuell misst der Mist wenn er warm wird. Unbedingt Parameter checken oder mal einen anderen testen. Ebenso Ansaugluft und Kühlmitteltempsensor checken. Wir hatten schon defekte LMM und der Wagen ist kaum noch angefahren und an der geringsten Steigung ausgegangen. Ich denke das Automatikgetriebe kann den Motor drücken aber nur im Standgas und wenn gleichzeitig am Luft-Kraftstoff Gemisch nicht passt bzw Leerlauf zu gering.
6. Juli 20242 J. also bei meinem 2,2er hdi war der Lufttemperatursensor defekt - Wackelkontakt: Motor ging plötzlich aus - lief dann aber weiter. der Sensor sitzt vorne nebem dem Abgasregelventil und ist mit einer 10er (?) Schraube befestigt. Und wenn keine Fehler abgelegt wird, wird es nicht an zu geringem Kraftstoffdruck o.ä. liegen. Eher Elektronik, Sicherungen ... -Lupus.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren